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Macht aus Mays Sicht Sinn. Labour ist aktuell ohne wirkliche Chance und damit kann sie ihre Mehrheit noch weiter ausbauen.
 
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Schon lustig. Unser rechtes Pack verehrt den Donald ja bis aufs äußerste. Immerhin zeigt er der Lügenpresse wos lang geht und traut sich endlich der Elite sagen wie scheisse sie sind. Andereseits hetzen sie feinsäuberlich gegen Erdolf und der Errichtung der Diktatur... ist halt typisch für den zurückgeblieben Islam.
Und jetzt findet Donnie das ganze ziemlich cool? Jetzt befinden sich die strammen Recken aber gewaltig ind er Zwickmühle...
 
was glaubst du, von welchem zeitrahmen ich dabei ausgehe?

Wieviel Zeit willst du ihnen denn geben? Wann hat die EU jemals seine Regularien hart durchgesetzt? Noch nie, wenn sich der betreffende Staat quergestellt hat. Auch weil man es versäumt hat, für derartige Fälle vorzusorgen. Siehe auch Italien mit der illegalen Bankenrettung der Monte dei Paschi. Wenn es darum geht, gegen Mitgliedsländer vorzugehen, dann wäre zahnloser Tiger als Bezeichnung sogar noch ne Beleidigung gegenüber dem Tiger.
 
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Schon lustig. Unser rechtes Pack verehrt den Donald ja bis aufs äußerste. Immerhin zeigt er der Lügenpresse wos lang geht und traut sich endlich der Elite sagen wie scheisse sie sind. Andereseits hetzen sie feinsäuberlich gegen Erdolf und der Errichtung der Diktatur... ist halt typisch für den zurückgeblieben Islam.
Und jetzt findet Donnie das ganze ziemlich cool? Jetzt befinden sich die strammen Recken aber gewaltig ind er Zwickmühle...
Mal ganz davon abgesehen, die Nazis waren schon immer ganz große Fans vom Islam.
 
Wieviel Zeit willst du ihnen denn geben? Wann hat die EU jemals seine Regularien hart durchgesetzt? Noch nie, wenn sich der betreffende Staat quergestellt hat. Auch weil man es versäumt hat, für derartige Fälle vorzusorgen. Siehe auch Italien mit der illegalen Bankenrettung der Monte dei Paschi. Wenn es darum geht, gegen Mitgliedsländer vorzugehen, dann wäre zahnloser Tiger als Bezeichnung sogar noch ne Beleidigung gegenüber dem Tiger.
du missverstehst meinen punkt völlig. dass die türkei in naher zukunft nicht beitreten wird und es in den vergangenen... ka, 5-10 jahren keine grundlage dafür gab ist klar.
anscheinend ist vielen aber nicht bewusst, wie lange das schon läuft. das grundlegende ankara-abkommen stammt aus 1963... das war quasi der startschuss und das bis dato dickste problem die situation um zypern.

ich sage ja nichtmal, dass die türkei in die eu gehört hätte. nur, dass die eu dann anderen einfluss nehmen würde. die situation in ungarn ist schon noch eine andere. davon ab wurde die eu mit anderen vorzeichen gegründet und man hat verpasst, sich auf mögliche querschießende staaten einzustellen. das tut "man" ja jetzt und überlegt, wie man damit umgehen kann. nur funktioniert sowas nicht von heute auf morgen.
 
Eher nicht. Die Labour Party wird bei der Wahl nichts reißen, was unter anderem auch am Parteivorsitzenden Corbyn liegt. May wird somit wohl die Position ihrer Partei und ihre eigene stärken (Opposition wirft ihr halt teilweise vor, dass sie ja gar nicht gewählt wurde). Dann hat sie beim Brexit quasi freie Hand und kann ihre Schiene fahren.
 
Petrys Verzicht ist eine Kampfansage
Paukenschlag in der AfD - Parteichefin Frauke Petry will nicht Spitzenkandidatin werden. Ein Rückzug ist das nicht. Im Gegenteil: Sie will die Partei noch stärker auf sich selbst ausrichten.

Analyse von Stefan Braun und Jens Schneider, Berlin

So schnell kann es dann doch gehen. Erst gab es wochenlang Spekulationen um Frauke Petry, dann ließ sie am Dienstag einen öffentlichen Termin in Berlin ohne jeden Hinweis verstreichen - und nur einen Tag später kommt doch der Paukenschlag: Die Vorsitzende der Alternative für Deutschland will bei der Bundestagswahl nicht Spitzenkandidatin ihrer Partei werden. Nicht alleine und auch nicht in einem Team. So erklärte sie es am Mittwoch in einer Video-Botschaft.

Ein voller Verzicht, gar ein Rückzug, ist das nicht. Im Gegenteil: Hinter Petrys Schritt steht der Versuch, ihre Partei noch stärker allein auf ihre Linie auszurichten. Nun müssten "drängende Sachfragen" unabhängig von jedwelchen Personalfragen geklärt werden. Ihre Analyse: Weil es seit 2015 keine gemeinsame Strategie gebe, sei die Parteispitze immer wieder durch Alleingänge und größtmögliche Provokationen einzelner Akteure überrascht worden. Das ist eine Entwicklung, die die Öffentlichkeit nicht mehr gutheiße. So sei das Wählerpotenzial der Partei zuletzt vor allem im bürgerlichen Lager geschrumpft. Petry hält das für den entscheidenden Grund dafür, dass die AfDin Umfragen zuletzt immer schlechter dastand.

Petry hatte sich in einem Antrag für einen "realpolitischen Weg" ausgesprochen

Der Konflikt, der wenige Tage vor dem Parteitag nun offen ausbricht, ist nicht neu. Seit Monaten ringt Petry darum, die Partei in der Öffentlichkeit von den radikalen Ausbrüchen Björn Höckes und anderer zu distanzieren. Andere wie der Co-Sprecher der Partei, Alexander Gauland, haben den Konflikt um Höckes rechtsextreme Auftritte relativiert und runter gespielt, um den Konflikt zu beenden.

Aus diesem Grund hatte Petry schon vor zwei Wochen einen "Sachantrag zur politischen Ausrichtung der AfD'" formuliert, in dem sie ihre Partei zu einem "realpolitischen Weg" aufruft und sie zu einer "bürgerlichen Volkspartei" machen möchte. Nach den heftigen Auseinandersetzungen der letzten Tage musste sie nun aber damit rechnen, dass ihre Gegner in der Partei den Antrag auf dem Parteitag ohne große Debatte beiseiteschieben würden.

Grund für die harsche Haltung ihrer Gegner ist nicht zuletzt die Tatsache, dass sie in dem Papier auch eine Abkehr von Gauland fordert und ihn noch dazu namentlich erwähnt - gerade im rechtsnationalen Lager hat sie sich dafür viel Ärger eingehandelt. Außerdem halten diese Gegner Petrys Versuch, sich als moderate und bürgerliche Realo-Politikerin zu präsentieren, für rein taktisch. Sie nehmen ihr nicht ab, dass sie plötzlich so ganz anders denkt als vor ein oder zwei Jahren. Für den Parteitag am Wochenende verspricht das vor allem Spannung. Der Paukenschlag vom Mittwoch könnte Petry helfen - oder ihr politisches Ende in der AfD einläuten.
http://www.sueddeutsche.de/politik/spitzenkandidatur-der-afd-petrys-verzicht-ist-eine-kampfansage-1.3469998

"Schade", hatte mich auf so viele tolle Frau Kepetry Momente gefreut.
 
Die Befragung, die 2007 erstmals durchgeführt wurde, zeigt: 23 Prozent aller Österreicher wünschen sich einen "starken Führer", der sich nicht um Wahlen und Parlamente kümmern muss. Vor zehn Jahren sagten das nur 14 Prozent. Und auch die Zahl derer, die sich nicht gleich einen Systemwechsel, aber doch einen Haudrauf an der Macht wünschen, ist seit 2007 gestiegen: 43 Prozent, also fast jeder Zweite, halten heute einen starken Mann an der Spitze für wünschenswert. Die Forderung nach Law-and-Order-Politik wird immer lauter, die Zufriedenheit mit der Demokratie geht zurück.

Wirklich alarmiert zeigten sich die Forscher um den Zeithistoriker Oliver Rathkolb und das Sora-Institut bei der Sicht auf den Nationalsozialismus: Nur die Hälfte aller Österreicher findet, dass "der Nationalsozialismus nur oder großteils Schlechtes gebracht hat", erschreckende 31 Prozent sehen auch Gutes in der NS-Zeit. Auffällig, so Rathkolb, dass weit mehr Befragte mit niedriger Bildung der Nazi-Zeit Positives abgewinnen könnten als Akademiker. Und dramatisch, dass vor allem junge Leute gar keine Meinung hätten: Immerhin ein Drittel der unter 35-Jährigen wusste dazu nichts oder wollte nichts sagen.
http://www.sueddeutsche.de/politik/...uenschen-sich-einen-starken-fuehrer-1.3470914

Dass Österreich seit vielen Jahren offen(er) für rechtes Gedankengut in Gesellschaft und Politik ist, ist nichts neues.
Die Zahlen fand ich dennoch erschreckend hoch.
Gerade, dass so viele junge Leute eher schweigen, als sich klar gegen Rechts (bzw. sogar gegen die NS-Zeit) zu positionieren, ist eine negative Überraschung.
 
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