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Hm, die anderen Konflikte, in die man eingriff, sind ja positive Beispiele.

Aber wir drehen uns im Kreis, für dich sind militärische Interventionen das Mittel, um Konflikte zu befrieden, für mich nicht.

Für mich ist das Mittel das Richtige, welches den Konflikt beendet. Natürlich sollte Diplomatie die erste Wahl sein aber damit haben wir bisher 12 Millionen Flüchtlinge und 400.000 Tote erreicht.

Können wir froh sein, das die Amis vor knapp 80 Jahren nicht so wie du gedacht haben,
 
Für mich ist das Mittel das Richtige, welches den Konflikt beendet.

Und die 59 Tomahawk gestern haben den Konflikt beendet?

Werden sie ihn beenden? Wird Assad nun die Segel streichen und abtreten? Oder wird man dafür weiter bombadieren? Und was folgt dann? Werden wir wieder schauen, wer dann in Assads Fußstapfen tritt um dann das Land sich selbst und seinem neuen Machthaber zu überlassen? Also so wie nach den militärischen Interventionen in Afghanistan und dem Irak... was ja heute befriedete und demokratische Länder sind, wo Milch und Honig fliessen...

Vor allem: hat Trump einen Masterplan? Hat er überhaupt einen Plan, was jetzt kommt? Oder war das nur eine Machtdemonstration? Hat er Assad damit geschwächt? Oder schmeisst der jetzt einfach wieder Fassbomben? Und wie wird Russland reagieren? Oder China?

Weisst du, wenn ich das Gefühl hätte, dass man damit irgendwas hätte erreichen können, dann würde ich vielleicht auch noch über einen Völkerrechtsbruch hinwegsehen. Aber das kann ich nicht sehen, sorry.
 
Natürlich. Aber das ist ja nicht die Frage.

Bei dir hört sich das eher so an wie "Besser, wir schicken da Raketen hin, als garnichts zu tun".

Die Situation in Syrien ist geopolitisch so dermassen kompliziert, dass man das mit ein paar Tomahawks nicht lösen kann.

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Da kannst du auch nicht einfach mit Truppen einmarschieren und das Ding mit Waffengewalt lösen. Wer denn? Mit wem? Gegen wen? Das sind Stellvertreterkriege mit Machtgewinnung und Machterhaltung.

Und was passiert, wenn Assad nun als Vergeltungsschlag noch mal eine Welle der Gewalt gegen sein Volk lostritt? Was haben wir dann gewonnen?
 
Was in dem Schaubild afaik noch fehlt sind die verschiedenen Religionsrichtungen des Islam. Deshalb darf auch nicht jeder einmarschieren, wo er will, da man andernfalls fehlende Akzeptanz innerhalb der befreiten Bevölkerung erwartet.

Letztlich kann man es eh nur falsch machen. Macht man nichts, geht es weiter. Bis wann? Bis Assad tot ist? Wer weiß. Macht man was, wird es Reaktionen darauf geben, eine Eskalation ist möglich. Bei der der Ausgang nicht absehbar ist. Will man diese Eskalation vermeiden, scheint nur abwarten zu funktionieren. Wo man dann wieder beim ~Stand von heute ist.

Entscheidungsträger möchte ich da nicht gerade sein...
 
Ein Video von den Kämpfen um Kobane:

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Ich poste das deshalb hier, weil mir hier hoffentlich jemand erklären kann, warum auf dem Pick-up mit lafettierter Maschinenkanone ab 0:48 in klarem Deutsch "Bohren + Fräsen" draufsteht :staun:
 
Da hatte doch sogar mal ein Unternehmer mit Anfeindungen zu kämpfen. Dazu gab es mal einen Bericht, leider weiß ich nicht mehr wo. Jedenfalls wurde ihm vorgeworfen, er würde mit seiner Firma den IS unterstützen, weil ein Fahrzeug mit der Aufrschrift seines Unternehmes in IS-Propagandavideos auftauchte. Ob das Auto nun von ihm ausrangiert oder geklaut wurde, weiß ich nicht mehr.
 
Durch die zig Kriege/Einsätze landeten in der Region massenhaft westliche Waffen, Ausrüstung, Fahrzeuge etc.

Die irakische Armee/Polizei wurde ja zum Teil von den Amerikanern ausgestattet, das war natürlich ein gefundenes Fressen für z.B. den IS.
Oder als Deutschland auch dir kurdischen Kämpfer der Peschmerga ausrüstete, davon wird auch was in andere Hände fallen.
Man geht ja auch stark davon aus, dass reiche Staaten wie Saudi-Arabien bestimmte Gruppen in den Gebieten unterstützen und der Staat hat natürlich das Geld, westliche Waffen zu kaufen und diese dann weiterzureichen.
 
CDU Stuttgart will Radwege abschaffen um die Luft zu verbessern
Der CDU Bundestagsabgeordnete und CDU-Kreischef Stefan Kaufmann im Interview mit der STZ.

Auch in der Region Stuttgart sind noch 48 Prozent für ein eingeschränktes Fahrverbot und nur 45 Prozent dagegen.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob alle befragten Stuttgarter wissen, dass nur sieben Prozent der Motoremissionen für den Feinstaub verantwortlich sind und dass es nicht etwa uralte Diesel betrifft, sondern auch wenige Jahre alte Fahrzeuge.

Bei den Stickoxiden ist der Anteil deutlich höher.

Stimmt. Aber insgesamt kommt der überwiegende Teil der Luftverschmutzung von anderen Quellen. Daher müssen wir die Probleme innovativ angehen. Dazu gehören eine intelligente Verkehrssteuerung oder technische Lösungen bei der Luftreinigung. Aber auch der Rückbau von Radwegen kann helfen.

Wie bitte?

Ja, Sie haben richtig gehört. Wir haben zuletzt manche Straßen zurückgebaut, um dort Radwege anzulegen. Diese werden aber kaum genutzt. Und die Autos stehen auf den zurückgebauten Spuren im Stau, in Bad Cannstatt zum Beispiel. Ich denke auch an flexible Fahrbahnwechsel oder an eine neue Kreuzungslösung am Neckartor. Vor allem bin ich aber dafür, nach den wahren Ursachen des Feinstaubproblems zu suchen und nicht nur alles auf den Diesel abzuwälzen. Damit hätte man übrigens schon viel früher anfangen müssen.
...

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