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http://www1.wdr.de/fernsehen/die-story/sendungen/das-braune-netzwerk-100.html

Immer entfesselter werden die Rufe auf den Straßen. Hassgesteuert gegen Merkel, Flüchtlinge, Demokratie und Rechtsstaat. Was mit Pegida begann, ist mit dem gigantischen Wahlerfolg der AfD zu einer neuen, wütenden Bewegung geworden.

Zumeist rechts und oftmals rassistisch. Strategen, intellektuelle Vordenker und eine ganz neue junge Generation von Rechtspopulisten versuchen, diese Bewegung zu beeinflussen und zu steuern: Neo-Nazis in Hinterzimmern mit tiefen Verbindungen in Wirtschaftskreise. Sie heizen die Menge an und sind die wahren Akteure hinter den Rufen von Volk und Lügenpresse.

sehenswerte reportage über den rechten mob und die vernetzungen dahinter.
 
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Ja, Ablenkung, ich weiß. Es ist aber trotzdem zu gut.
 
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Ja, Ablenkung, ich weiß. Es ist aber trotzdem zu gut.
Unfassbar...

Das muss man sich mal überlegen: Der baldige US-Präsident nutzt seinen Twitter-Account, um ihm wohlgesonnene Unternehmen zu bewerben und Unternehmen, die ihm ein Dorn im Auge sind, abzustrafen.
Nachdem er einen Tag vorher Vertretern ihm missfallender Redaktionen den Mund auf seiner PK verboten hat und seine Geheimdienste mit Nazi-Deutschland verglichen hat.

Naja, dass sein Verhalten nur Wahlkampf war und er eigentlich ein besonnener Mensch mit Weitsicht und der geistigen Kapazität für gute, präsidiale Entscheidungen ist, kann inzwischen auch als widerlegt gelten.

Ich hoffe inzwischen für die USA nur noch, dass da bald so gewichtige Skandale und Misstritte ausgegraben werden, dass nur noch ein Impeachment-Verfahren übrig bleibt und dieser Hochstapler aus dem Amt befördert wird, bevor er der Welt ernsthaft schaden kann.

Hoffentlich lernt die Welt bald mal, was passiert, wenn man Demagogen und Populisten auf den Leim geht.
 
Mich regen im Moment diese nicht enden wollenden Rufe nach umfassender Videoüberwachung auf! Heute hat in Berlin ja mal der Senat getagt. Und der SPD Fraktionsführer stellt sich erstmal öffentlich gegen die Beschlüsse, die die Koalition, zu der auch die SPD gehört, gefasst hat. Und warum? Weil er der Meinung ist, man brauche mehr Kameras. Die Opposition aus CDU, FDP und AfD ist natürlich sowieso für Überwachung.
Gleichzeitig muss ich mir morgens im Radio wütende Telefonanrufer anhören, die sich nicht mehr sicher fühlen, weil wir noch nicht genügend Kameras haben. Ja selbst ein Volksbegehren soll gestartet werden.

Ich frage mich, was dieser Aktionismus soll. Seien wir ehrlich: Keiner der Terroranschläge der letzten Jahre wurde durch Überwachungskameras verhindert oder hätte dadurch verhindert werden können. Auch die in der U-Bahn die Treppe heruntergetretene Frau ist trotz Kameras heruntergetreten worden. Warum also sollte ich mich sicherer fühlen, wenn überall Kameras hängen. Die können mir im Notfall nicht helfen, sondern hängen einfach weiter dumm herum. Auch wenn mehr Kameras eventuell bei der Aufklärung helfen könnten, wäre der sinnvollere Ansatz doch der, dass man mit mehr Personal deutlich mehr erreicht als mit mehr Kameras. Und da man das Geld nur einmal ausgeben kann, sollte doch die Priorität ganz klar in Richtung Personal gehen.

Außerdem nervt mich der Begriff Sicherheitsgefühl. Ein Gefühl ist nicht rational begründet. Ob ich mich also sicher fühle oder sicher bin sind zwei Paar Schuhe. Eher sogar ein Schuh und eine Mondrakete. Die haben nichts miteinander zu tun. Aber da wir ja in einer postfaktischen Welt leben und es mittlerweile nur noch um Gefühle geht, muss ich mich wohl damit abfinden...

So, genug geärgert. Vielleicht setzt sich ja bei der Mehrheit irgendwann der Verstand durch. Bis dahin kann ich diese Debatte leider nur noch kopfschüttelnd verfolgen.
 
Hunderte dunkelhäutige Menschen kontrollierte die Polizei an Silvester in Köln. Nun teilen die Ermittler mit, dass unter den Überprüften nur wenige Nordafrikaner waren - und widersprechen damit früheren Angaben.
http://www.spiegel.de/panorama/just...ne-angaben-ueber-kontrollierte-a-1129870.html

wie war das noch: die polizei hat alles richtig gemacht und schlimmeres verhindert? nein, hat sie offensichtlich nicht. sie hat nach rassitischen gesichtsunkten kontrolliert und dabei (auch noch) die falschen erwischt... ich weiß nicht ob :fp: oder :lol: oder :ugly:...
 
Und genau jetzt sollte jeder verstehen, dass Racial Profiling nicht nur diskriminierend ist, sondern (wie so vieles) auch noch die "Falschen" trifft und mehr hindert als nützt.
 
Japp, und wieder schön druff auf die Polizei. :popcorn:
Naja, die Polizei hat einen Fehler begangen, also darf und muss man das beleuchten.

Der Vorwurf, der immer im Raum stand war, dass es sich um Racial Profiling handelte.
Das hat die Polizei immer vehement zurückgewiesen (auch aus dem Grund, da Racial Profiling in Deutschland verboten ist).
Nun bestätigt die Polizei in ihrem neuen Bericht indirekt, dass es sich um Racial Profiling handelte.
 
Gab also keine Gefahr, nur weil es kaum Nordafrikaner gab? Die aggressiv auftretenden Gruppen waren also auch nicht da ?
Hätte man ja mit der selben Anzahl an Polizei wie 2015 verfahren können.
 
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