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Nach dem ich den kompletten Erlass durchgegangen bin, bleibt es dabei.

Zeugen bekommen eine Duldung/Aufenthaltsgenehmigung, bis das Verfahren abgeschlossen ist.

Opfer bekommen eine Duldung/Aufenthaltsgenehmigung, wenn sie tatsächlich Opfer von rechtsmotivierter Gewalt wurden.
Für die Dauer dieser ist a) die Intensität und Folgen der Tat zu berücksichtigen, b) evtl. weiter anhängende Verfahren und c) die evtl medizinische und therapeutische Betreuung des Opfers (Außerdem: Nach § 25 Absatz 4a Satz 3 AufenthG soll zudem die erteilte Aufenthaltserlaubnis nach Beendigung des Strafverfahrens verlängert werden, wenn humanitäre oder persönliche Gründe oder öffentliche Interessen die weitere Anwesenheit des Ausländers im Bundesgebiet erfordern. Die Entscheidung obliegt dabei der Ausländerbehörde. Zur Ermessensausübung wird auf die Ausführungen unter Nr. 3. a) cc) und 3. b) cc) verwiesen, sofern nicht die Anwendung von § 25 Absatz 4 Satz 2 AufenthG in Betracht kommt.)
da bin ich mit meiner interpretation ja gar nicht so weit weg.
 
da bin ich mit meiner interpretation ja gar nicht so weit weg.
"Die Zielsetzung liegt dabei vor allem darin, vollziehbar Ausreisepflichtigen, die Opfer einer rechten Gewaltstraftat geworden sind, zu einem Bleiberecht zu verhelfen, indem auf der Grundlage des geltenden Rechts alle Ermessensspielräume genutzt werden."

Von daher ist es sehr unwahrscheinlich, dass das Opfer kurze Zeit später ausreisen muss.
 
"Die Zielsetzung liegt dabei vor allem darin, vollziehbar Ausreisepflichtigen, die Opfer einer rechten Gewaltstraftat geworden sind, zu einem Bleiberecht zu verhelfen, indem auf der Grundlage des geltenden Rechts alle Ermessensspielräume genutzt werden."

Von daher ist es sehr unwahrscheinlich, dass das Opfer kurze Zeit später ausreisen muss.
ich bin kein fachmann, sehe das aber anders. es wird zwar ausgenutzt, was ausgenutzt werden kann, aber ewig bleibt das ja nicht bestehen.
 
Ah, das Standard-Argument der AfDler, Lügenpresse-Rufer und Konsorten.

Man erfährt Gegenwind für seine steilen Thesen und fabuliert das in Defizite der Meinungsfreiheit um. Auf die Art "ich darf sagen was ich will, aber wer anderer Meinung ist und mir das sagt, handelt gegen die Meinungsfreiheit".

Scheint schwer zu kapieren zu sein, dass Meinungsfreiheit sowohl deine Freiheit umfasst, AfD-Parolen zu vertreten als auch die Freiheit der Gegenseite, dich dafür zu kritisieren.

ich denke, es kommt nicht auf die Kritik an, sondern wie diese geäußert wird. Von Links ist man es ja gewohnt, das sehr hochnäsig und arrogant argumentiert wird.

Wenn ich auf die Aussage "ich finde das gut, was die Polizei in Köln gemacht hat" einen Kommentar wie "Na hoffentlich fällst du nicht mal in ein Täterprofil" dann finde ich das total am Thema vorbei. So Aussagen sind auch nicht besser, als das was von manchen AFD abgeordneten kommt.
 
ich bin kein fachmann, sehe das aber anders. es wird zwar ausgenutzt, was ausgenutzt werden kann, aber ewig bleibt das ja nicht bestehen.
Da kenn ich mich ebenso wenig aus.
Ich kann nicht sagen, ob folgende Bestimmungen und Interessen nach 6 Monaten für die Ausländerbehörde noch so relevant sind und dann doch abgeschoben wird oder ob die Bestimmungen mehrere Jahre Gültigkeit haben.

Das wird man wohl erst sehen, wenn es zu Fällen kommen sollte, wie der Ermessensspielraum genutzt wird.
 
Ist ja auch nicht negativ, wenn man BaWü oder Ami oder eine sonstige "Abkürzung" benutzt. Nur dadurch, dass sich die linken Medien darüber empören, haben die natürlich schön wieder ein super Schlagwort für die rechten Konsorten geschaffen.

Ich weiß, das wurde schon vor Stunden nachts gepostet, aber ich möchte das dennoch nicht unkommentiert stehen lassen, denn ich habe es noch nie im Leben irgendwo gelesen oder gehört, dass gerade "Ami" oder "Amiland" verwendet wurde, wenn im selben Satz was positives oder zumindest neutrales ausgesagt wurde. :skep:

Ich hab mir das Wort irgendwann ganz schnell wieder abgewöhnt, weil es total veralbernd, herablassend klingt und eben nie wirklich neutral verwendet wird.
 
Bei uns gab es eine Ami-Siedlung, eine Ami-Kirche, den Ami-Club, ein Ami-Kino. Das war weder herablassend gemeint, noch wertend. Für mich ist das eine neutrale Abkürzung, während Japse, Nafri (allein durch das Aufschlüsseln der Abkürzung) und Co. eine ganzen anderen negativen Beigeschmack haben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
"Noa" wäre evtl schlauer gewesen.
Aber dann ist es zu religiös.

Worte bekommen die Bedeutung die wir ihnen zumessen.
Blöd ist nur wozu dieses Wort jetzt genutzt wird und wie das von beiden Seiten ausgeschlachtet wird.

Diese ganze Debatte um das Thema ist am Ende eh nur für die AfD von Vorteil. (Ich rede hier rein über die Abkürzung nicht über das Handeln der Polizei an dem Abend )
 
Ich weiß, das wurde schon vor Stunden nachts gepostet, aber ich möchte das dennoch nicht unkommentiert stehen lassen, denn ich habe es noch nie im Leben irgendwo gelesen oder gehört, dass gerade "Ami" oder "Amiland" verwendet wurde, wenn im selben Satz was positives oder zumindest neutrales ausgesagt wurde. :skep:

Ich hab mir das Wort irgendwann ganz schnell wieder abgewöhnt, weil es total veralbernd, herablassend klingt und eben nie wirklich neutral verwendet wird.
Bei zb. Piefke würd ichs ja verstehen, aber Ami? Ich find Ösi auch nicht besonders toll, wird aber durchaus auch nicht beleidigend verwendet. Auch wenn meistens Hohn mitschwingt. Finds übrigens lustige, dass sich darüber in Deutschland selten jemand aufregt wenn Zeitungen wieder mal, gerne nach Fußball Matches, mit dem Wort ihre Schlagzeilen schmücken.
 
Ich fände es auch befremdlich wenn mich jetzt ein Polizist als Oasi als Abkürzung für Ostasiate bezeichnen würde aber so schlimm wie Schlitzauge ist es noch lange nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde, da ist es viel wichtiger wo das Wort seinen Ursprung hat und ja Nafri hört sich komisch an aber es bedeutet ja einfach nur Nordafrikaner.
 
In der Vergangenheit wurde der Begriff von der Kölner Polizei meist verwendet, um "nordafrikanische Intensivtäter" zu beschreiben. Die "sogenannte Nafri-Szene" gehöre zu den Gruppen, die der Polizei Sorgen machten, sagte Polizeipräsident Jürgen Mathies noch im Dezember der Deutschen Presse-Agentur. Die Deutsche Bundespolizeigewerkschaft beschreibt das Wort ebenfalls als "eine Abkürzung für nordafrikanische Intensivtäter"...

...Der Begriff ist also schon länger im Umlauf?

Ja. Die Kölner Polizei befasst sich schon seit langer Zeit mit Tätergruppen aus Nordafrika und gebraucht das Wort. In einem internen Schreiben, das vor der Silvesternacht 2015 - die letztlich im Chaos endete - verschickt wurde, heißt es etwa, es habe in den vergangenen Jahren bereits vermehrt Taschendiebstähle gegeben. "Dies dürfte maßgeblich auf die Täterklientel NAFRI zurückzuführen sein, die die günstigen Tatgelegenheitsstrukturen nutzen."

http://www.zeit.de/news/2017-01/02/...bringt-die-polizei-in-erklaerungsnot-02162013
 
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