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Uuuund die Twitterkommentare.
https://mobile.twitter.com/rafiqahmad93/status/811268368011497477
Wusste gar nicht , dass dort auch so viele Idioten unterwegs sind.
http://diepresse.com/home/politik/a...ger-sass-vier-Jahre-im-Gefaengnis?xtor=CS1-15
Eine allgemeine Frage: darf der Staat vorbestraften Menschen die Einreise verbieten? EU Bürgern wohl nicht und wahrscheinlich auch nicht wenn derjenige von einem EU Land ins andere reist. Aber gibt es prinzipiell die Möglichkeit?
Können wir irgendetwas aus diesem Terroranschlag lernen - ausser zu unseren liberalen Werten und unseren Freiheiten zu stehen?
Europa (und Österreich) muss endlich massiven wirtschaftlichen und politischen Druck auf Herkunfts-Staaten ausüben, Heimreisezertifikate für rechtskräftig abgelehnte oder gar schwerkriminelle Asylwerber auszustellen.
Wenn rechtskräftige und richterlich überprüfte fremdenrechtliche Ausreise-Entscheidungen gegen amtsbekannte Gefährder nicht mehr vollstreckbar sind, weil sich (oft auch geschmierte) afrikanische oder asiatische Diplomaten weigern ihre eigenen Staatsbürger zurück zu nehmen, wird es lebensgefährlich.
natürlich hat er das. er kann einreiseverbote für definierte personen aussprechen. die eu nutzt das ja aktuell im zusammenhang mit den sanktionen gegen die russen.Weils mich wirklich interessiert, angestoßen durch den Fall. @Bart Wux vielleicht kannst du etwas dazu sagen. Welche Möglichkeiten hat der Staat um Einzelpersonen nicht einreisen zu lassen? Gibt es sowas überhaupt? Ich will da jetzt gar nicht auf etwaige Versäumnisse in dem Fall raus, ich wüsste nur gerne ob der Staat überhaupt Möglichkeiten hat Individuen nicht zu dulden.
Bezug zum aktuellen Fall, ein für mich überraschend scharfer Kommentar des Chefredaktuers des Falters, einer doch sehr linken und liberalen Zeitung in AUT:
Der psychisch kranke Kenianer (?) der im Sommer einer Frau ohne Grund den Schädel eingeschlagen hat, hatte ja auch ein seitenlanges Strafregister (nicht nur Kleinigkeiten) und sollte abgeschobene werden. Die entsprechende Botschaft hat das aber auch verhindert.
Das nach solchen Fällen und Vorgeschichten schnell eine Wut auf die Behörden und das System da ist, ist IMO ziemlich verständlich. Ob sie begründet ist, ist wieder eine andere Frage.
Naja, wenn einer einreisen will, dann fährt er halt über die Grenze und ist da. Durch das Schengen-Abkommen hat er ja keine Kontrollen zu befürchten.Da Einreiseverbot muss dann aber schon bestehen, oder? Wie siehts aus wenn jemand, der nicht auf dieser Liste steht einreisen möchte? Wird bei der Einreise die Vergangenheit überprüft und dann entschieden wies weitergeht?
Das Problem, und darüber müsste auch mal gesprochen werden, ist, dass Abschieben so oft gar nicht funktioniert.
Man kann niemanden abschieben, der entweder nicht zum Termin erscheint oder keine Papiere dabei hat. Kein Staat nimmt ohne Papiere jemanden auf, der irgendwo abgeschoben wird. Die will ja keiner haben.
Um erfolgreich abgeschoben zu werden müssen diejenigen, die abgeschoben werden, mitarbeiten. Das macht aber auch niemand freiwillig.
In der Schweiz stürmen Beamte mitten in der Nacht die Bude, nehmen die Leute in Gewahrsam, suchen die Papiere und dann geht's zum Flughafen. Ist halt 1:1 wie Deportation im schlimmsten Sinn, ist aber effizienter als das System in Deutschland.
Ist das eine Option für euch?
Das betrifft straffällige Ausländer, die mindestens zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt wurden. Das gilt z.B. nicht für Flüchtlinge, die unter dem Schutz des Asylgesetzes stehen. Auch sind Ausländer, die in der Schweiz geboren und/oder schon länger in der Schweiz leben und arbeiten, davon befreit. Nicht, dass das die Sache irgendwie besser macht, sollte man aber imo dennoch ergänzend erwähnen.In der Schweiz stürmen Beamte mitten in der Nacht die Bude, nehmen die Leute in Gewahrsam, suchen die Papiere und dann geht's zum Flughafen. Ist halt 1:1 wie Deportation im schlimmsten Sinn, ist aber effizienter als das System in Deutschland.
2015 gab es mit knapp 21.000 Abschiebungen doppelt so viele wie 2014.
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