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Naja Geheimrezept ist die eine Sache aber so dilletantisch wie Deutschland sich im Sommer 16 drangestellt hat, das bringt nun wirklich kein Gefühl der Sicherheit.
Wir haben einfach alle Schleusen geöffnet ohne einheitliches Konzept, jedes Bundesland hatte (und ich glaube hat noch immer) eine andere Datenbank zur Erfassung der Flüchtlinge welche untereinander nicht kompatibel sind und teils völlig anderen Wert auf die Daten legen, zb Fingerabdrücke.
Da muss ich @JokerofDarkness schon Recht geben.
Jo klar. Aber anderseits ging es doch damals nicht anders, die Leute waren da und es wurde verplant sich vorher Gedanken zu machen. Was hätte man in dem Moment machen sollen? War und ist schwierig.
 
Aber ja doch. Wir haben vielen, vielen Menschen geholfen. Menschen in Not. Menschen, die nichts mehr haben. Menschen, die um ihr Leben fürchten mussten.

Da werden halt auch ein paar dabei sein, die schlechte Dinge tun wollen.

Hätte ich was zu sagen, würde ich Länder wie Polen oder Ungarn sofort aus der EU rausschmeissen.

Diese Antwort finde ich ehrlich gesagt sehr zynisch.
Frag das doch mal die Leute denen dadurch einen Nachteil entstanden ist, die zb ihre Angehörigen gestern verloren haben oder die auf dem markt zugange waren.
Die Frage lässt sich leicht beantworten wenn man keinen Nachteil hierdurch erfahren hat.

Klar stehen da 1 Million Flüchtlinge gegen vllt 10000 die hier nix gutes vorhaben aber wären keine flüchtlinge eingereist, hätte es diesen Anschlag gestern nicht gegegeben. Das ist, ohne Wertung, ein fakt der nunmal im Raum steht.
 
Nur das diese Dinge die du da ansprichst sich in keinster Weise vergleichen lassen können. München schränkte den Bürger nicht großartig ein. die RAF dann schon eher durch die ganzen Kontrollen. Das was zurzeit passiert schränkt schon das tägliche leben um einiges ein..
Dann nimm die IRA in Irland. Haben die dort das Leben der Bevölkerung auch nicht genug eingeschränkt? Und mal ehrlich: wo schränkt dich denn die Terrogefahr ein?

Ich seh das ähnlich wie @Marcello und ich seh es auch bei mir in der Stadt (ich wohn in einem Viertel dass massiv on Migranten geprägt ist), dass es durchaus Probleme mit Flüchtlingen, genauso wie mit alt eingessenen Migranten und Österreicheren, gibt. Letzten Sommer kamen sicherlich Menschen nach Österreich die a) ein Verhalten an den Tag legen das ich nicht gutheissen kann und b) wahrscheinlich gar keinen Anspruch auf Asyl haben. Auch kam sicherlich Menschen die die westliche Kultur ablehnen und durchaus für einen Anschlag zu haben sind. ABER: die große Mehrheit ist vor dem Tod geflohen und letztendlich geht es um diejenigen. Dass man an den Grenzen besser kontrollieren hätte können ist eine Utopie. Ich war letzten bei einer Diskussion auf meiner Uni wo das ganz vom Leiter des Europarecht Institut und dem Leiter vom Völkerrechtsinstitut diskutiert wurde. Da kam das Thema dann eben auch auf und wenn du pro Mensch 10-20 Minuten brauchst um die Daten zu erheben kannst dir mal ausrechnen was das bei 1000+ Leute am Tag bedeutet.

Trotzdem gabs seitens der EU und örtlichen Regierung massive Verfehlungen, man wurde einfach komplett überrascht.

Verhindern kannst du sowas wie gestern aber halt trortzdem nicht. Genauso wie du bei uns in Graz verhindern konntest, dass ein psychisch kranker mit 100 kmh durch die Innenstadt rast. Die Tat ist ähnlich, der Hintergrund ein völlig anderer.
 
Jo klar. Aber anderseits ging es doch damals nicht anders, die Leute waren da und es wurde verplant sich vorher Gedanken zu machen. Was hätte man in dem Moment machen sollen? War und ist schwierig.

Klar war das schwierig aber Joker sagt doch genau das, die Politik hats versäumt für Sicherheit, und wenn auch teilweise nur gefühlte, zu sorgen.
Mehr hat er nicht gesagt und damit hat er durchaus Recht, wie du ja gerade selbst zugegeben hast.
 
Diese Antwort finde ich ehrlich gesagt sehr zynisch.
Frag das doch mal die Leute denen dadurch einen Nachteil entstanden ist, die zb ihre Angehörigen gestern verloren haben oder die auf dem markt zugange waren.
Die Frage lässt sich leicht beantworten wenn man keinen Nachteil hierdurch erfahren hat.

Klar stehen da 1 Million Flüchtlinge gegen vllt 10000 die hier nix gutes vorhaben aber wären keine flüchtlinge eingereist, hätte es diesen Anschlag gestern nicht gegegeben. Das ist, ohne Wertung, ein fakt der nunmal im Raum steht.
Und genau darin besteht der Denkfehler.
Wenn mich z.B. ein Muslim schlägt, dann gehe ich nicht zum nächsten und schlage zurück, sondern reiche ihm die Hand.
 
Und wieder mindestens 5% mehr für die AfD bei der Bundestagswahl...

Ich "freue" mich jetzt schon darauf, an Weihnachten im Familienkreis die Diskussionen darüber hören zu müssen. Quasi niedrigstes Facebook-Niveau, mitten unterm Weihnachtsbaum zuhause...Unglaublich, was eigentlich vernünftige Menschen von sich geben, wenn sowas passiert.
Hab heute morgen auch schon ne SMS von nem ehemaligen Nachbarn bekommen mit "Na du Gutmensch, habe ich es nicht gesagt?". Hintergrund: meine Frau und ich hatten vor Monaten in einem Flüchtlingsheim ausrangierte Kinder-Klamotten abgegeben.

Ja, es ist unglaublich. Vor allem diejenigen, die sich für besonders clever halten, lassen sich da besonders verarschen.
 
Natürlich sind unter den Flüchtlingen auch Abschaum. Genau wie viele deutsche die hier leben und aufgewachsen sind Abschaum sind.

Das lässt sich nicht vermeiden. Selbst mit dem besten Flüchtlingskonzept wird nicht verhindert "faule Eier" dabei zu haben. Auch absolute Sicherheit auf Veranstaltungen mit vielen Menschen wird es nie geben.

Die ganze Diskussion rund um den Vorfall und eine erneute Flüchtlingsdebatte ist unnötig ohne Ende weil man eben nichts machen kann.

Selbst wenn man nur 20 rein lässt könnten alle 20 Idioten sein. Und wenn man die nicht rein lässt machen es eben Menschen die schon lange da sind.

Menschen zu radikalisieren ist leider zu einfach und das hat sogar nicht einmal was mit der sozialen Stellung zu tun weil selbst gut betuchte Menschen dem verfallen können.

Ich sehe hier keinen Punkt in dem die Sicherheitskräfte, die Politik oder sonst wer irgendwas falsch gemacht hat.
Trump hätte jetzt gesagt wäre der LKW Fahrer bewaffnet gewesen (also der echte nicht der Täter) wäre nichts passiert.


Ein tragisches Ereignis, viele unnötige tote, noch mehr unnötige verletzte. Aber es gibt Dinge die passieren einfach, mit denen muss man leben und mit denen muss man umgehen. Dieses ganze "ich hab es euch ja gesagt" blabla Merkel blabla Islam blablabla ändert doch nichts und es wird sich auch nichts ändern selbst wenn man AfD wählt. Es lässt sich nur bestmöglich eingrenzen aber nicht verhindern.

Jeder rechtsextreme Otto dem sein Leben egal ist kann genauso mit einem LKW ein Flüchtlingszelt umfahren. Die Dinge sind wirklich traurig, unnötig und einfach das Problem der Menschheit.

Ich glaube bis heute nicht das es je eine Möglichkeit gibt Frieden in einer Welt mit Menschen zu haben. Es ist ein Trugbild dem wir uns hingeben und das Hoffnung macht aber auch nicht mehr.
 
Völlig unerheblich für die Diskussion.

Da sämtliche Argumente augenscheinlich auf Insiderwissen beruhen wäre das sogar sehr erheblich. Besonders verbunden mit dem Vorwurf diese Behörde und damit natürlich auch du selbst hätten einen allgemeinen Maulkorb bekommen. Was wohl die erste Sache wäre, die man mit verpasstem Maulkorb nicht erzählen dürfte...
 
Inwieweit ist das eine Antwort auf meinen Kommentar?
Weil einige wenige Personen durch eine minimale Zahl von Personen geschädigt wurden, soll man den Rest darunter leiden lassen, Sippenhaft quasi.

Oder wie soll ich es sonst verstehen, dass "wären keine Flüchtlinge eingereist, hätte es diesen Anschlag gestern nicht gegeben"?
 
Da sämtliche Argumente augenscheinlich auf Insiderwissen beruhen wäre das sogar sehr erheblich. Besonders verbunden mit dem Vorwurf diese Behörde und damit natürlich auch du selbst hätten einen allgemeinen Maulkorb bekommen. Was wohl die erste Sache wäre, die man mit verpasstem Maulkorb nicht erzählen dürfte...
Ich habe keine Daten weitergegeben, die nicht auch so zugänglich sind. Nur wird das hier immer unter den Tisch fallengelassen.
 
Dann nimm die IRA in Irland. Haben die dort das Leben der Bevölkerung auch nicht genug eingeschränkt? Und mal ehrlich: wo schränkt dich denn die Terrogefahr ein?

Ich seh das ähnlich wie @Marcello und ich seh es auch bei mir in der Stadt (ich wohn in einem Viertel dass massiv on Migranten geprägt ist), dass es durchaus Probleme mit Flüchtlingen, genauso wie mit alt eingessenen Migranten und Österreicheren, gibt. Letzten Sommer kamen sicherlich Menschen nach Österreich die a) ein Verhalten an den Tag legen das ich nicht gutheissen kann und b) wahrscheinlich gar keinen Anspruch auf Asyl haben. Auch kam sicherlich Menschen die die westliche Kultur ablehnen und durchaus für einen Anschlag zu haben sind. ABER: die große Mehrheit ist vor dem Tod geflohen und letztendlich geht es um diejenigen. Dass man an den Grenzen besser kontrollieren hätte können ist eine Utopie. Ich war letzten bei einer Diskussion auf meiner Uni wo das ganz vom Leiter des Europarecht Institut und dem Leiter vom Völkerrechtsinstitut diskutiert wurde. Da kam das Thema dann eben auch auf und wenn du pro Mensch 10-20 Minuten brauchst um die Daten zu erheben kannst dir mal ausrechnen was das bei 1000+ Leute am Tag bedeutet.

Trotzdem gabs seitens der EU und örtlichen Regierung massive Verfehlungen, man wurde einfach komplett überrascht.

Verhindern kannst du sowas wie gestern aber halt trortzdem nicht. Genauso wie du bei uns in Graz verhindern konntest, dass ein psychisch kranker mit 100 kmh durch die Innenstadt rast. Die Tat ist ähnlich, der Hintergrund ein völlig anderer.
Mir reicht schon das ich meine Freundin nicht mehr ohne mulmiges Gefühl allein Bahn fahren lassen kann. Ist das genug Einschränkung? Ich seh das doch jeden Tag in der Bahn.
Diese Argumentation "Da sind 95-99,999999% geflohen vor Tod Hass Verfolgung etc" vollkommen ok. Aber mit deren Weltanschauung passen davon auch wieder 80% nicht in ein westliches Land. Genausowenig wie wir dorthin passen würden. Nen Eisbär geht ja auch nicht in die Sahara..
 
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