es ist schlimm, was da passiert ist. aber verhindern lässt sich sowas einfach nicht. einen lkw nehmen/mieten und in eine menschenmenge fahren kann jeder. egal ob amoklauf, islamist oder sonstiger radikaler. der ruf nach mehr sicherheit ist daher zwar verständlich aber utopisch. selbst in einem vollkommenen überwachungsstaat kann sich jemand im geheimen radikalisieren und als einzeltäter so etwas tun. und so tragisch die toten von berlin sind, ist das meiner meinung nach auch ein preis, den unsere freiheit und unsere gesellschaft eben dafür bezahlt. er ist hoch, sehr hoch, aber ich bin davon überzeugt, dass wir uns nicht selbst darin einschränken dürfen aus angst vor terror und anschlägen. so blöd das grade auch klingen mag.
was die afd (und die rechten im allgemeinen angeht) denke ich auch, dass sie jetzt zulauf bekommen. zwar habe ich die hoffnung, dass sie sich weiter selbst zerlegen, wie das ja scheinbar in einigen landesverbänden schon passiert, aber man weiß nie. trotzdem halte ich rufe wie "die etablierten parteien müssen den bürgern endlich das gefühl geben, dass sie etwas tun" für falsch. ich halte es generell für falsch der afd hinterherzurennen und die deutsche politik an 10-20 prozent bekloppten auszurichten.
die politik muss etwas tun, das ist richtig, aber sie muss endlich zuversicht ausstrahlen ("wir schaffen das" wurde ziemlich belächelt, aber im großen und ganzen haben wir es wirklich geschafft), mit geschlossener stimme sprechen. aufhören es für eigene interesse auszuschlachten (liebe csu) und den menschen darstellen, was passiert, wie und warum. und auch die positiven seiten zeigen.
das alles passiert viel zu wenig und dann ist es auch kein wunder, dass eine afd ohne konzept aber mit viel lauter meinung erfolgreich ist.
was die afd (und die rechten im allgemeinen angeht) denke ich auch, dass sie jetzt zulauf bekommen. zwar habe ich die hoffnung, dass sie sich weiter selbst zerlegen, wie das ja scheinbar in einigen landesverbänden schon passiert, aber man weiß nie. trotzdem halte ich rufe wie "die etablierten parteien müssen den bürgern endlich das gefühl geben, dass sie etwas tun" für falsch. ich halte es generell für falsch der afd hinterherzurennen und die deutsche politik an 10-20 prozent bekloppten auszurichten.
die politik muss etwas tun, das ist richtig, aber sie muss endlich zuversicht ausstrahlen ("wir schaffen das" wurde ziemlich belächelt, aber im großen und ganzen haben wir es wirklich geschafft), mit geschlossener stimme sprechen. aufhören es für eigene interesse auszuschlachten (liebe csu) und den menschen darstellen, was passiert, wie und warum. und auch die positiven seiten zeigen.
das alles passiert viel zu wenig und dann ist es auch kein wunder, dass eine afd ohne konzept aber mit viel lauter meinung erfolgreich ist.


