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Da muss ich dir mal widersprechen. Und du sagst es ja selbst: "eigentlich". Nein, vielen geht es eben schlecht.
Den meisten, denen es aber wirklich nicht allzu gut geht, wählt demokratisch (oder bei uns eben eine der linkeren Parteien).
Nur die, denen es gefühlt schlecht geht oder Angst davor haben, es in Zukunft schlechter zu haben, wählen öfters (rechts-)populistisch.
 
Das Problem ist allerdings: Vielleicht nützt es nicht viel, diese Leute als Idioten zu bezeichnen, es nützt allerdings auch nichts, mit ihnen zu diskutieren und sie rational von den eigenen Vorstellungen überzeugen zu wollen, weil man mit Idioten leider nicht rational diskutieren kann.

Viele dieser Leute meinen heutzutage, dass sie nicht nur ein Recht auf eine eigene Meinung, sondern auch ein Recht auf eigene Fakten haben. Wenn man sich aber mit einem Diskussionspartner nicht einmal auf ein grob umrissenes Feld von gegenseitig anerkannten Tatsachen einigen kann, dann macht es keinen Sinn, mit dieser Person zu diskutieren.

Vielleicht sehe ich aber auch zu schwarz und es ist tatsächlich möglich, zumindest mit einem Großteil der "Populistenwähler" noch rational zu diskutieren. Bloß: Nach meinen bisherigen Erfahrungen fehlt mir leider der Glaube.
 
Das Problem ist allerdings: Vielleicht nützt es nicht viel, diese Leute als Idioten zu bezeichnen, es nützt allerdings auch nichts, mit ihnen zu diskutieren und sie rational von den eigenen Vorstellungen überzeugen zu wollen, weil man mit Idioten leider nicht rational diskutieren kann.

Ist leider so, ich habe es versucht. Selbst wenn sie sich nicht ihre eigenen Fakten zusammenschustern und davon überzeugter sind, als ein IS-Anhänger von seinen 72 Jungfrauen, fehlt dermaßen viel Allgemein- und Hintergrundwissen, daß eine Diskussion eher an ein langfristiges Unterrichtsprojekt erinnert. Daß man da nicht erklären muß, daß Wasser Naß ist, ist schon erstaunlich.
 
Die ersten 1,5 Wochen liefen doch deutlich besser als erwartet. Trump hat sich nur mit der Presse, Hamilton und SNL angelegt.
 
Ist leider so, ich habe es versucht. Selbst wenn sie sich nicht ihre eigenen Fakten zusammenschustern und davon überzeugter sind, als ein IS-Anhänger von seinen 72 Jungfrauen, fehlt dermaßen viel Allgemein- und Hintergrundwissen, daß eine Diskussion eher an ein langfristiges Unterrichtsprojekt erinnert. Daß man da nicht erklären muß, daß Wasser Naß ist, ist schon erstaunlich.


:skep::schreck:
 
Heute fanden ja die Vorwahlen für die Präsidentschaftswahlen in Frankreich statt. Genauer gesagt die Wahl für den konservativen Kandidaten. Wie es aktuell aussieht, wird François Fillon das Rennen machen.
http://www.spiegel.de/politik/ausla...-bei-praesidentschafts-vorwahl-a-1122231.html

Mehr zu seiner Person/für was er steht: http://www.zeit.de/politik/ausland/...nkreich-praesidentschaft-vorwahl-republikaner

- Katholik ("französischer CSUler")
- Sozialabgaben für Unternehmen senken, Anhebung der legalen Wochenarbeitszeit auf 48h, Streichung von 500.000 Beamtenstellen
- "antiamerikanisch, prorussisch, Verteidiger der Christen im Nahen Osten"
- konservative Familienpolitik (gegen Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare)
- Angstgegner für Le Pen (in der Stichwahl für linke Wähler attraktiver als Sarkozy)

Kurz paar Punkte aus den beiden verlinkten Artikeln zusammengefasst. Sein Programm würde ich zwar für mich persönlich nicht als ansprechend beschreiben, aber bin ganz froh über einen Kandidaten, der gute Chancen hat Le Pen in der Stichwahl zu verhindern.
 
Das Problem ist allerdings: Vielleicht nützt es nicht viel, diese Leute als Idioten zu bezeichnen, es nützt allerdings auch nichts, mit ihnen zu diskutieren und sie rational von den eigenen Vorstellungen überzeugen zu wollen, weil man mit Idioten leider nicht rational diskutieren kann.

Viele dieser Leute meinen heutzutage, dass sie nicht nur ein Recht auf eine eigene Meinung, sondern auch ein Recht auf eigene Fakten haben. Wenn man sich aber mit einem Diskussionspartner nicht einmal auf ein grob umrissenes Feld von gegenseitig anerkannten Tatsachen einigen kann, dann macht es keinen Sinn, mit dieser Person zu diskutieren.

Vielleicht sehe ich aber auch zu schwarz und es ist tatsächlich möglich, zumindest mit einem Großteil der "Populistenwähler" noch rational zu diskutieren. Bloß: Nach meinen bisherigen Erfahrungen fehlt mir leider der Glaube.

Vielleicht war ich ja wirklich zu negativ eingestellt. Vielleicht nutzt vorsichtiges, höfliches Diskutieren doch etwas.

Passend zu dieser Diskussion und eine echte Leseempfehlung:

https://www.falter.at/archiv/wp/boris-wollte-mich-verbrennen

Florian Klenk besucht einen Mann, der auf Facebook aufgefordert hat, jemand möge Klenk verbrennen. Doch was dann passiert, gibt mir 1 Glauben an die Menschheit fast zurück!
 
Sarkozy ist übrigens endgültig raus aus der Poltik... Also vorerst. Danke.

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Trump will offenbar keine Ermittlungen gegen Clinton
"Sperrt Sie ein" war Trumps Slogan im Wahlkampf. Jetzt verlautet aus seinem Team, er wolle keine weiteren Ermittlungen gegen seine Rivalin Hillary Clinton anstrengen.

Der designierte US-Präsident Donald Trump will nach einem Bericht des Senders MSNBC keine weiteren Ermittlungen gegen Hillary Clinton vorantreiben. Dies gelte sowohl für Clintons Nutzung eines privaten Servers für ihre E-Mails in ihrer Zeit als Außenministerin als auch für hinterfragte Praktiken der Clinton-Stiftung.

Noch nicht mal im Amt und schon purzeln die Wahlversprechen. Ich meine, bei seinen Ankündigungen im Wahlkampf kann es für die Welt und Amerka nur gut sein. hoffentlich sehen seine Anhänger das ähnlich, sonst sollte er besser mal seine Security verstärken :D

In einem Interview mit dem Magazin Morning Joe von MSNBC sagte seine Chefberaterin Kellyanne Conway, Clinton habe genug durchgemacht. Wenn Trump ihr helfen könne zu heilen, "dann wäre das eine gute Sache".
http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-11/us-wahl-donald-trump-hillary-clinton-ermittlungen

:lachweg:
 
Schön wenn sich die Amis auf die guten alten deutschen Werte besinnen... Neben schöner Gestik haben sie die "Lügenpresse" nun auch schon übernommen... :fp:

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