Flüchtlinge bei Daimler, Porsche, Bosch und Co.
Das Engagement der Konzerne hält sich in Grenzen
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Die Firmen bieten vor allem Praktikumsplätze, die teilweise bis zu einem Jahr gehen. Feste Arbeitsverträge sind dagegen äußerst selten. Die Unternehmen begründen ihre Zurückhaltung meist mit der fehlenden Qualifikation und den mangelnden Deutsch-Kenntnissen der Neuankömmlinge.
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Mit Abstand auf die höchsten Zahlen kommen Bosch und Daimler: Rund 300 Flüchtlinge haben im ersten Halbjahr 2016 an 15 deutschen Daimler-Standorten – unter anderem in Berlin, Gaggenau, Mannheim, Rastatt, Sindelfingen und Stuttgart – ein 14-wöchiges Brückenpraktikum absolviert.
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Porsche wartet mit viel bescheideneren Zahlen auf. 13 Flüchtlinge haben soeben ein Integrationsjahr – eine Vorstufe zur Ausbildung absolviert; 11 davon werden zunächst beim Sportwagenhersteller bleiben. Allerdings nur zwei davon können direkt mit der Ausbildung als Fahrzeuginnenausstatter sowie als Kfz-Mechatroniker beginnen. Sieben Teilnehmer werden befristet für ein Jahr in der Produktion und Logistik eingesetzt. Zwei müssen noch mal - mit 13 anderen Flüchtlingen - ein Integrationsjahr absolvieren.
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Beim Motorsägenhersteller Stihl haben 2015 und 2016 zehn Flüchtlinge ein Praktikum absolviert. Von Herbst an sind bis zu zehn neue Praktika geplant. Festangestellt hat Stihl bisher niemanden.
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Der Walldorfer Softwaregigant SAP hat seit Ende 2015 rund 100 Praktikantenstellen für Flüchtlinge zusätzlich geschaffen. Vier von ihnen wurden anschließend eine reguläre Stelle erhalten.
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stuttgarter-Zeitung.de
(Im Artikel der STZ wurden weitere Firmen befragt, wie z.B. LIDL, EDEKA, Hugo Boss, ZF, Mahle, Dürr, Trumpf, Südzucker, LBBW, Hewlett Packard, EnBW, Heidelberger Cement, dm, Müller, Dekra, Mann+Hummel, Festo, Voith etc.)