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Diese ganze Burkathematik ist doch so ein unnötiger Dünnschiss. Aber Ottonormalvollpfosten braucht halt einmal im Quartal sein neues Feindbild von den etablierten Hassschürern vorgesetzt.
Und endlich kann man auch mal an die Frauen denken, die ja geschützt werden müssen. Noch so ein toller vorgeschobener Grund.

Wenn Frauen dann nämlich auf einmal Erfolg haben, ist es den werten Herren auch wieder nicht recht:
http://www.sueddeutsche.de/leben/mobbing-weiblich-erfolgreich-verhasst-1.3137271
 
Mag sein, aber in der islamischen Gesellschaft werden erfolgreiche Frauen noch weit mehr angefeindet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Qandeel_Baloch
Qandeel Baloch wurde letztes Monat von ihrem Bruder ermordet weil sie angeblich Schande auf die Familie gebracht hat.

Im muslimisch-konservativen Kreisen Pakistan entfesselte sie Empörung, vielen jüngeren Leuten ihres Heimatlandes galt sie hingegen als kulturelle Ikone und sie schätzten Baloch wegen ihrer offenen Worte.[2] In einem kurz vor ihrem Tod aufgezeichneten Interview kritisierte sie mit harschen Worten die patriarchale Struktur ihres Landes und beschrieb sich selbst als führende Exponentin der Girl Power
Baloch soll einige Wochen vor ihrem Tod um Polizeischutz gebeten, aber keinen bekommen haben. „Ihre Familie, aber auch konservative Pakistaner, hatten ihr gedroht und ein Ende des „ehrlosen Benehmens“ gefordert.“[4] Sie plante, Berichten zufolge, nach den Ramadan-Feierlichkeiten auszuwandern.[3]

Dadurch das sie umgebracht wurde, verhindert man dass andere junge Frauen ihr nacheifern könnten. Das hat ihr Bruder aber fein gemacht.

Ach ja hier das Interview mit dem Typen.

http://kurier.at/leben/qandeel-baloch-bruder-stolz-auf-ehrenmord/210.456.543
"Ich bin stolz darauf, was ich getan habe. Ich habe sie zuerst unter Drogen gesetzt und dann umgebracht" – mit diesen Worten beschrieb Waseem Baloch seine Tat. Das berichtete der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf die Video-Aufnahmen der Einvernahme des Mannes.


In seinem Geständnis zeigte Baloch CNN zufolge keinerlei Reue. Ganz im Gegenteil. Er beschuldigte seine Schwester "Schande über die Familie gebracht" zu haben. Baloch zufolge seien Frauen "dazu geboren zuhause zu bleiben und der Tradition zu folgen". Die "anstößigen Videos" mit denen seine Schwester Bekanntheit erlangte, hätten ihn daher zu dem "Ehrenmord" motiviert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mag sein, aber in der islamischen Gesellschaft werden erfolgreiche Frauen noch weit mehr angefeindet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Qandeel_Baloch
Qandeel Baloch wurde letztes Monat von ihrem Bruder ermordet weil sie angeblich Schande auf die Familie gebracht hat.

Im muslimisch-konservativen Kreisen Pakistan entfesselte sie Empörung, vielen jüngeren Leuten ihres Heimatlandes galt sie hingegen als kulturelle Ikone und sie schätzten Baloch wegen ihrer offenen Worte.[2] In einem kurz vor ihrem Tod aufgezeichneten Interview kritisierte sie mit harschen Worten die patriarchale Struktur ihres Landes und beschrieb sich selbst als führende Exponentin der Girl Power
Baloch soll einige Wochen vor ihrem Tod um Polizeischutz gebeten, aber keinen bekommen haben. „Ihre Familie, aber auch konservative Pakistaner, hatten ihr gedroht und ein Ende des „ehrlosen Benehmens“ gefordert.“[4] Sie plante, Berichten zufolge, nach den Ramadan-Feierlichkeiten auszuwandern.[3]

Dadurch das sie umgebracht wurde, verhindert man dass andere junge Frauen ihr nacheifern könnten.
Und ich schrieb bereits gestern, dass es auch z.B. auch Regionen in Südostasien gibt, in denen muslimische Frauen die Politik und die Wirtschaft "bestimmen". Zumindest in größerem Ausmaß, als wir es in Deutschland kennen.
Von daher: Ja, es ist (auch) ein Problem des Islam, aber nichts, was in Stein gemeißelt ist und sich nicht ändern ließe.
Wieso sind das denn immer genau die gleichen?
Wo schrieb ich denn, dass es die gleichen sind?
Dem Artikel lässt sich ja entnehmen, dass vor allem bildungsfernere Männer und Anhänger neuer, rechtskonservativer Parteien sich von solchen Frauen bedroht fühlen.
Zumindest diese sind mit die ersten, die bei Verschleierung auf den Schutz von Frauen pochen.
 
Die Vergleiche, die hier teilweise gezogen werden, empfinde ich als haarsträubend. Dass ich nicht nackt durch die Gegend laufen möchte, und dass viele erwarten, dass bei einer Heirat die Frau den Namen des Mannes annimmt, hängt doch vor allem an intrinsischen Einflussfaktoren. Ein derartiges Verhalten/derartiges Verständnis ist uns anerzogen worden, und da kommen wir eben nicht raus.

Ich glaube aber (glauben wohlgemerkt, da ich keine Burka-Träger kenne!), dass viele der betroffenen Frauen die Burka nicht aus einer eigenen Überzeug heraus tragen, sondern rein aus extrinsischen Beweggründen, sprich: Sie haben Angst, Prügel und Schlimmeres zu erfahren, wenn sie es nicht tun.
 
Und endlich kann man auch mal an die Frauen denken, die ja geschützt werden müssen. Noch so ein toller vorgeschobener Grund.
Ja, man kann jetzt wieder schön mit dem Finger auf andere zeigen und sich empören aber wenn dann beim nächsten Fußballspiel wieder eine Frau moderiert werden Machosprüche gerissen und die Alte hat sich ja sowieso an den Herd zu scheren. Diese Gesellschaft ist an Heuchelei echt nicht mehr zu überbieten und während man vor lauter Unmut Frust sowieso alles auf Frau Merkel schiebt vergessen die Leute leider das das sie selbst zur Wurzel des Übels gehören. Aber Selbsterkenntnis ist nun mal leider keine all zu gängige Tugend.
 
Und ich schrieb bereits gestern, dass es auch z.B. auch Regionen in Südostasien gibt, in denen muslimische Frauen die Politik und die Wirtschaft "bestimmen". Zumindest in größerem Ausmaß, als wir es in Deutschland kennen.
Von daher: Ja, es ist (auch) ein Problem des Islam, aber nichts, was in Stein gemeißelt ist und sich nicht ändern ließe.
Die Rechten unterscheiden sich da vom Islam gar nicht. Auch die wollen dass die Frau zu Hause ist und den Traditionen folgt. Heuchelei? Bestimmt!
Aber der Unterschied ist, ist dass eine junge selbstbestimmte Frau wahrscheinlich nicht deswegen von ihrem eigenen Bruder umgebracht wird. Dieser Bruder ist sogar wahrscheinlich für konservative Muslime sogar ein Held.
Und für die 75.000 Follower von Qandeel Baloch für die sie ein Hoffnungsschimmer war , ist sie gescheitert. Ausgelöscht vom islamischen Patriachat.
Welche Länder meinst Du und warum setzt Du 'bestimmen' unter Anführungszeichen?
 
Die Rechten unterscheiden sich da vom Islam gar nicht. Auch die wollen dass die Frau zu Hause ist und den Traditionen folgt. Heuchelei? Bestimmt!
Aber der Unterschied ist, ist dass eine junge selbstbestimmte Frau wahrscheinlich nicht deswegen von ihrem eigenen Bruder umgebracht wird. Dieser Bruder ist sogar wahrscheinlich für konservative Muslime sogar ein Held.
Und für die 75.000 Follower von Qandeel Baloch für die sie ein Hoffnungsschimmer war , ist sie gescheitert. Ausgelöscht vom islamischen Patriachat.
Welche Länder meinst Du und warum setzt Du 'bestimmen' unter Anführungszeichen?
Das würde ich auch gar nicht bestreiten, allerdings würde ich das "konservative Muslime" durch "radikalere Muslime" ersetzen.
Auch da sehe ich einen Teil des Islams (neben vielen weiteren Einflüssen) als Problem, ja, aber nicht per se den Islam an sich, da stört mich dein erster Satz einfach.

Unterschiedliche Länder wir Sri Lanka, Indien, Indonesien, Bangladesch, Philippinen, Indonesien und Thailand.
Mit den Anführungszeichen wollte ich ausdrücken, dass dort viele Frauen faktisch über die Politik und Wirtschaft (mit)bestimmen, es aber dennoch eine Verwurzelung von Unterdrückung und Ausbeutung der Frau herrscht, was sich aber auch wieder in den Regionen unterscheidet.
Von daher sind sie schon lange einerseits wesentlich fortschrittlicher als wir, andererseits gibt es bei uns diese tägliche Ausbeutung von Frauen so nicht mehr.

http://www.eurasischesmagazin.de/ar...Frauen-in-politischen-Spitzenaemtern/20130803
 
Auch da sehe ich einen Teil des Islams (neben vielen weiteren Einflüssen) als Problem, ja, aber nicht per se den Islam an sich, da stört mich dein erster Satz einfach.

Das ist auch in Ordnung. Wie gesagt ich bin bestimmt kein Islam Experte und da sind sicher noch viele Vorurteile.

Unterschiedliche Länder wir Sri Lanka, Indien, Indonesien, Bangladesch, Philippinen, Indonesien und Thailand.
Mit den Anführungszeichen wollte ich ausdrücken, dass dort viele Frauen faktisch über die Politik und Wirtschaft (mit)bestimmen, es aber dennoch eine Verwurzelung von Unterdrückung und Ausbeutung der Frau herrscht, was sich aber auch wieder in den Regionen unterscheidet.
Von daher sind sie schon lange einerseits wesentlich fortschrittlicher als wir, andererseits gibt es bei uns diese tägliche Ausbeutung von Frauen so nicht mehr.

http://www.eurasischesmagazin.de/ar...Frauen-in-politischen-Spitzenaemtern/20130803
Das liest sich aber eher ernüchternd. Die Frauen sind an der Macht weil sie eben in der richtigen Familie sind und für andere Frauen machen sie auch nichts. Auch steht hier nicht die Religion nicht im Vordergrund. Indien ist hinduistisch, Thailand buddhistisch, die Philipinen katholisch.

Gibt es ein „Geheimnis“ weiblicher Macht? Die Antwort lautet nein. Politische Karrieren von Frauen sind rational erklärbar. Asiens prominente Politikerinnen verdanken ihren Aufstieg der Beziehung zu einem Mann: zu Ehemann, Vater oder Bruder. Als Witwen, Töchter und Schwestern nutzten sie politischen Einfluss, Charisma und Schicksalsschläge ihrer Familien. Nur selten spielte der Vater eine aktive Mentorrolle (Jawaharlal Nehru/Tochter Indira, Zulfikar Ali Bhutto/Tochter Benazir). Meistens wurden Asiens Politikerinnen unvorbereitet an die Macht katapultiert. Elitärer Familienhintergrund galt als legitimer Anspruch auf politische Herrschaft und wurde vom einfachen Wahlvolk weitgehend akzeptiert. Unkritischer Personenkult der Bevölkerung erhob Asiens Politikerinnen rasch zu weiblichen Halbgöttern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, man kann jetzt wieder schön mit dem Finger auf andere zeigen und sich empören aber wenn dann beim nächsten Fußballspiel wieder eine Frau moderiert werden Machosprüche gerissen und die Alte hat sich ja sowieso an den Herd zu scheren. Diese Gesellschaft ist an Heuchelei echt nicht mehr zu überbieten und während man vor lauter Unmut Frust sowieso alles auf Frau Merkel schiebt vergessen die Leute leider das das sie selbst zur Wurzel des Übels gehören. Aber Selbsterkenntnis ist nun mal leider keine all zu gängige Tugend.
Man könnte natürlich auch mal unterscheiden zwischen dummen, sexistischen Witzen in einem Land in dem Frauen vielleicht in einigen Dingen (z.b. Gehalt) mit Männern noch nicht ganz aber weitestgehend gleichgestellt sind und einem Land oder einer Religion in der Frauen in großen Teilen unterdrückt und klein gehalten werden.
 
Das ist auch in Ordnung. Wie gesagt ich bin bestimmt kein Islam Experte und da sind sicher noch viele Vorurteile.


Das liest sich aber eher ernüchternd. Die Frauen sind an der Macht weil sie eben in der richtigen Familie sind und für andere Frauen machen sie auch nichts. Auch steht hier nicht die Religion nicht im Vordergrund. Indien ist hinduistisch, Thailand buddhistisch, die Philipinen katholisch.

Gibt es ein „Geheimnis“ weiblicher Macht? Die Antwort lautet nein. Politische Karrieren von Frauen sind rational erklärbar. Asiens prominente Politikerinnen verdanken ihren Aufstieg der Beziehung zu einem Mann: zu Ehemann, Vater oder Bruder. Als Witwen, Töchter und Schwestern nutzten sie politischen Einfluss, Charisma und Schicksalsschläge ihrer Familien. Nur selten spielte der Vater eine aktive Mentorrolle (Jawaharlal Nehru/Tochter Indira, Zulfikar Ali Bhutto/Tochter Benazir). Meistens wurden Asiens Politikerinnen unvorbereitet an die Macht katapultiert. Elitärer Familienhintergrund galt als legitimer Anspruch auf politische Herrschaft und wurde vom einfachen Wahlvolk weitgehend akzeptiert. Unkritischer Personenkult der Bevölkerung erhob Asiens Politikerinnen rasch zu weiblichen Halbgöttern.
Das ist jetzt aber cherry picking par excellence.

Ich könnte ja auch argumentieren, wir sind hier so rückständig und brauchen Quoten, um Frauen in Führungspositionen zu hieven. Was meinst du, wie fassungslos solche Staaten auf sowas reagieren würden, die lachen sich schlapp über sowas.
Als mein Dozent das in Indonesien erzählt hat, wären die fast vom Stuhl gefallen und haben gefragt, wie wir mit unseren Frauen umgehen und warum man eine Quote braucht.

Die restlichen Länder sind aber klar muslimisch geprägt (übrigens gibt es auch in deinen aufgezählten Ländern muslimische Regionen), dort sind Politikerinnen auch am längsten an der Macht.

Und was zeigt dir das, dass auch Frauen Familie und Macht ausnutzen, um in diese Positionen zu kommen oder sich zu halten, mal ganz flapsig ausgedrückt?
Dass es nicht wirklich viel mit der Religion zu tun hat, sondern noch so viele andere Faktoren mit reinspielen.
Bei dir klingt es halt nach: "Islam? Frau wird unterdrückt. Punkt."
Und das stimmt nunmal faktisch einfach nicht.
 
Das ist jetzt aber cherry picking par excellence.

Ich könnte ja auch argumentieren, wir sind hier so rückständig und brauchen Quoten, um Frauen in Führungspositionen zu hieven. Was meinst du, wie fassungslos solche Staaten auf sowas reagieren würden, die lachen sich schlapp über sowas.
Als mein Dozent das in Indonesien erzählt hat, wären die fast vom Stuhl gefallen und haben gefragt, wie wir mit unseren Frauen umgehen und warum man eine Quote braucht.

Die restlichen Länder sind aber klar muslimisch geprägt (übrigens gibt es auch in deinen aufgezählten Ländern muslimische Regionen), dort sind Politikerinnen auch am längsten an der Macht.

Und was zeigt dir das, dass auch Frauen Familie und Macht ausnutzen, um in diese Positionen zu kommen oder sich zu halten, mal ganz flapsig ausgedrückt?
Dass es nicht wirklich viel mit der Religion zu tun hat, sondern noch so viele andere Faktoren mit reinspielen.
Bei dir klingt es halt nach: "Islam? Frau wird unterdrückt. Punkt."
Und das stimmt nunmal faktisch einfach nicht.
Ich habe lediglich Deinen Link gelesen und ich habe eher das Gefühl Du machst das Cherry Picking und nicht ich.
Deine Behautung war: 'Von daher sind sie schon lange einerseits wesentlich fortschrittlicher als wir, andererseits gibt es bei uns diese tägliche Ausbeutung von Frauen so nicht mehr.'
Fazit des Autors des Artikels Deines Links:
'Machtpolitik in Süd- und Südostasien könnte sich somit wieder in Richtung einer männlichen Domäne etablierter Familiendynastien entwickeln. Keine überzeugenden Perspektiven. Dennoch werden elitäre Sippschaften wohl noch einige Jahre Politik bestimmen. Asien wird auf eine neue Generation starker Frauen warten müssen.'

Ich habe eher das Gefühl Du verstehst die Politik in asiatischen Ländern nicht im Gegensatz zum Autor des Artikels nicht. Dort wird die Politik von mächtigen Clans dominiert und wenn da kein männlicher Kandidat zu Verfügung steht kommt auch eine Frau zum Zug.
Das hat mit Emanzipation oder auch Religion wenig zu tun. Da zieht ein guter Name eben doppelt weil der Grossteil der Bevölkerung wenig gebildet ist. Exakt das wird im Artikel beschrieben und mit zig Beispielen geschildert.
Cherry Picking betreibst Du mit der Conclusio: 'Von daher sind sie schon lange einerseits wesentlich fortschrittlicher als wir, andererseits gibt es bei uns diese tägliche Ausbeutung von Frauen so nicht mehr.'
 
Ich habe lediglich Deinen Link gelesen und ich habe eher das Gefühl Du machst das Cherry Picking und nicht ich.
Deine Behautung war: 'Von daher sind sie schon lange einerseits wesentlich fortschrittlicher als wir, andererseits gibt es bei uns diese tägliche Ausbeutung von Frauen so nicht mehr.'
Fazit des Autors des Artikels Deines Links:
'Machtpolitik in Süd- und Südostasien könnte sich somit wieder in Richtung einer männlichen Domäne etablierter Familiendynastien entwickeln. Keine überzeugenden Perspektiven. Dennoch werden elitäre Sippschaften wohl noch einige Jahre Politik bestimmen. Asien wird auf eine neue Generation starker Frauen warten müssen.'

Ich habe eher das Gefühl Du verstehst die Politik in asiatischen Ländern nicht im Gegensatz zum Autor des Artikels nicht. Dort wird die Politik von mächtigen Clans dominiert und wenn da kein männlicher Kandidat zu Verfügung steht kommt auch eine Frau zum Zug.
Das hat mit Emanzipation oder auch Religion wenig zu tun. Da zieht ein guter Name eben doppelt weil der Grossteil der Bevölkerung wenig gebildet ist. Exakt das wird im Artikel beschrieben und mit zig Beispielen geschildert.
Cherry Picking betreibst Du mit der Conclusio: 'Von daher sind sie schon lange einerseits wesentlich fortschrittlicher als wir, andererseits gibt es bei uns diese tägliche Ausbeutung von Frauen so nicht mehr.'
q.e.d.

Auf nichts anderes wollte ich hinaus.
Religion und Geschlecht spielt (trotz des Islam) keine bedeutende Rolle ein eineigen Regionen, bei uns aber schon bzw. wird es zur bedeutenden Eigenschaft empor gehoben.
 
q.e.d.

Auf nichts anderes wollte ich hinaus.
Religion und Geschlecht spielt (trotz des Islam) keine bedeutende Rolle ein eineigen Regionen, bei uns aber schon bzw. wird es zur bedeutenden Eigenschaft empor gehoben.
Aber die sind bestimmt nicht fortschrittlicher. Eine Merkel ist an der Macht weil sie Merkel ist. Eine Benazir Bhutto weil sie die Tochter eines ehemaligen Regierungschefs war. Eine Yingluck Shinawatra weil ihr Bruder Regierungschef war. etc
Frag mal eine Thailänderin, Inderin oder Chinesin welche Gesellschaft fortschrittlicher in Frauenrechten ist. Europäerinnen und Amerikanerinnen werden von den meisten in dieser Beziehung beneidet. Ausnahmen gibt es natürlich.

Ok die Hillary wird vielleicht US Präsidentin weil sie die Frau eines ehemaligen Präsidenten ist, aber die Amerikaner sind auch nicht so fortschrittlich...
 
Aber die sind bestimmt nicht fortschrittlicher. Eine Merkel ist an der Macht weil sie Merkel ist. Eine Benazir Bhutto weil sie die Tochter eines ehemaligen Regierungschefs war. Eine Yingluck Shinawatra weil ihr Bruder Regierungschef war. etc
Frag mal eine Thailänderin, Inderin oder Chinesin welche Gesellschaft fortschrittlicher in Frauenrechten ist. Europäerinnen und Amerikanerinnen werden von den meisten in dieser Beziehung beneidet. Ausnahmen gibt es natürlich.

Ok die Hillary wird vielleicht US Präsidentin weil sie die Frau eines ehemaligen Präsidenten ist, aber die Amerikaner sind auch nicht so fortschrittlich...
Und ich könnte jetzt auch Politikerinnen aus diesen Länder aufzählen, die einfach nur, ganz normal wie hier sich zur Wahl aufstellen haben lassen und gewählt wurden.
Was machen wir dann?

So wie es hier auch Frauen gibt, die es aus auch ohne Frauenquote in eine Führungsposition geschafft haben, machen eine Quote deshalb ja trotzdem nicht obsolet.

Wie auch immer, wir sind jetzt ganz schön abgeschweift, ich wollte ja eigentlich nur darauf hinaus, dass nicht das komplette Leben vom Islam bestimmt wird, sondern auch andere Einflussfaktoren (teilweise) mehr Gewicht tragen.
 
Die Partei, die in 80% ihrer Werbeplakate Rechtschreib und Grammatikfehler die einem Volksschüler einen Schauer über den Rücken jagen einbaut, kommt mit folgendem Statement um die Ecke. Vom Parteichef. An Anhänger die großteils nicht richtig lesen und schreiben können.

Das Team von VdB scheint an einer argen Rechtschreibschwäche (Grammatik) zu leiden, denn „statt“ verlangt den Dativ. Richtig müsste es daher „Verlässlichkeit statt Extremen“ lauten :-)

PS: Aber wen wundert es. Hatte die "Grüne Jugend" doch auch ein Plakat mit einem Hund mit Fahne im Mund affichiert: "Nimm dein Flaggerl (mit der rot-weiß-roten österreichischen Fahne), für dein Gackerl".... VdB hatte als Grüner Parteichef kein Problem damit...... Geschmacklosigkeit, "Extreme" und Rechtschreibschwäche liegen oft nahe beisammen!

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Und natürlich wieder mit einer nicht mal subtilen Hetze auf die die rechten Recken wieder anspringen. Ich versteh einfach nicht wie so jemand sich noch in den Spiegel schauen kann. Hier gehts nicht um politische Ansichten. Hier geht es um eine reine Egobefriedigung und Machtgeilheit sondergleichen. Hier noch ein weitere Vergleich mit dem oben schon gepostetem Statement:

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Wenn Hofer Anfang Oktober zum BP gewählt wird, und davon geh ich mittlerweile aus da VdB anscheinend nix mehr dagegen hat, wirds das erste Mal sein, dass ich mich tatsächlich für mein Land schäme.
 
Was ich an der Vollverschleierungsdebatte hier im Forum nicht so recht verstehe: hier diskutieren teilweise Leute gegen die Vollverschleierung, die aber gar nicht für ein Verbot sind. Da geht es dann letztlich nur um den persönlichen Geschmack dieser User und ihre Fantasie, wieso und weshalb Frauen sich wohl zur Vollverschleierung entschließen.
Da frage ich mich doch, diskutieren wir jetzt im Politikthread schon über Geschmacksfragen, oder was?
 
Was ich an der Vollverschleierungsdebatte hier im Forum nicht so recht verstehe: hier diskutieren teilweise Leute gegen die Vollverschleierung, die aber gar nicht für ein Verbot sind. Da geht es dann letztlich nur um den persönlichen Geschmack dieser User und ihre Fantasie, wieso und weshalb Frauen sich wohl zur Vollverschleierung entschließen.
Da frage ich mich doch, diskutieren wir jetzt im Politikthread schon über Geschmacksfragen, oder was?
Das ist überhaupt keine Geschmacksfrage.
Schleier aus freiem Willen:JA!!
Schleier weil es die Gesellschaft, Familie oder Partner will: NEIN
Das hat mit dem Geschmack des Diskutierenden überhaupt nichts zu tun.

http://www.welt.de/politik/deutschl...Allahu-Akbar-bekomme-ich-eine-solche-Wut.html
Ahadi findet die Diskussion über ein Burkaverbot notwendig. "Burka und Tschador sind Symbole der Frauenunterdrückung. Es zeigt, das Frauen gar nichts bedeuten und unsichtbar sein müssen. Es gibt Tausende, die nicht wollen, aber gezwungen werden." Ahadi musste zwischen ihrem neunten und 18. Lebensjahr ebenfalls Körper und Kopf mit einem Tschador verhüllen; nur ihr Gesicht blieb unverdeckt. Irgendwann sagt sie einen Satz, der unheilvoll nachhallt: "Der Islam hat mir das Leben in meiner Heimat zur Hölle gemacht."
Sie hörte als Kind auf zu beten, stand bei den Gebeten nur noch dabei. Sie las den Koran auf Persisch anstatt auf Arabisch – "und da war plötzlich die Heiligkeit weg, der Einfluss war weg", erzählt Ahadi. Sie lernte viel, damit sie zur Universität konnte. "Lernen und Studieren bedeuteten einen Ausweg. Ich habe Medizin in Tabriz studiert, und am ersten Tag habe ich den Tschador weggeschmissen. Für mich war der Tschador wie ein mobiles Gefängnis." Anfangs habe sie das Gefühl gehabt, nackt zu sein. "Aber ich war auch frei. Manchmal träume ich noch, dass ich nackt auf der Straße bin."


'Es zeigt, das Frauen gar nichts bedeuten und unsichtbar sein müssen.' Das deckt sich auch mit einer Erfahrung. Die Frau mit Niquab die ich bedient habe, war einfach nicht da. Nur ihr Partner war da und ansprechbar. Ich habe einfach so getan als ob sie unsichtbar ist, weil das anscheinend erwünscht war.
Jede Frau die sich verschleiern will soll es tun!
Jede Frau die aus ihrem mobilen Gefängnis raus will, muss befreit werden!
Was hat das mit Geschmack zu tun?
 
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