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da prallen halt welten aufeinander. warum sich frauen das (ohne not und) freiwillig antun werden ich niemals verstehen.
Und manche verstehen nicht, wie man sich nackig mit 50 anderen an den Strand legen kann.

Man muss es ja auch nicht verstehen, aber tolerieren und akzeptieren, darum geht es ja.

"Freiheit ist, wenn eine Frau oben ohne neben einer Frau im Burkini liegen kann"

http://www.jetzt.de/burkini/demonstration-fuer-selbstbestimmung-am-brandenburger-tor
 
Und manche verstehen nicht, wie man sich nackig mit 50 anderen an den Strand legen kann.

Man muss es ja auch nicht verstehen, aber tolerieren und akzeptieren, darum geht es ja.

"Freiheit ist, wenn eine Frau oben ohne neben einer Frau im Burkini liegen kann"

http://www.jetzt.de/burkini/demonstration-fuer-selbstbestimmung-am-brandenburger-tor
achja... da ist wieder ein vollkommen wilder vergleich mit dingen die zu 100% freiwillig sind.

die verschleierung (sei es kopftuch, niqab, burka, whatever) ist ein religionsbegründeter massiver eingriff in das leben der betroffenen frau (der afaik nichtmal so im koran steht, aber was solls). natürlich können sie es "freiwillig" machen, trotzdem lese ich selbst in dem von dir verlinkten text was von "wenn ich das nicht tue, kann ich nicht schwimmen" oder "ich mache das freiwillig und bin nicht konservativ, aber meine religion schreibt mir das vor".

das entspricht nicht meiner vorstellung von freiheit, zumal das alles sehr einseitig gegen frauen geht. letztlich isses mir (wie ich ja schonmal geschrieben habe) peng. sollen sie machen, was sie meinen. ist ein freies land. die argumentation(en) und rechtfertigung(en) finde ich aber banane bis lachhaft. ich kann aber auch mit religiösen dogmen generell nicht viel anfangen. ich muss da jetzt kein drama draus machen und ich muss es auch nicht verbieten und schlechtere menschen sind sie deshalb auch nicht. aber ich halte dieses verhalten, diesen gehorsam und diese ansichten für extrem rückständig. das regt mein mitleid an. nicht, weil sie es tragen "müssen" oder "wollen", sondern weil sie so denken. das geht mir bei christen aber im übrigen teilweise genauso. hat also nix mit dem islam zu tun. ich versteh auch nicht, wieso sich mönche und nonnen antun, was sie sich "antun".
 
achja... da ist wieder ein vollkommen wilder vergleich mit dingen die zu 100% freiwillig sind.

die verschleierung (sei es kopftuch, niqab, burka, whatever) ist ein religionsbegründeter massiver eingriff in das leben der betroffenen frau (der afaik nichtmal so im koran steht, aber was solls). natürlich können sie es "freiwillig" machen, trotzdem lese ich selbst in dem von dir verlinkten text was von "wenn ich das nicht tue, kann ich nicht schwimmen" oder "ich mache das freiwillig und bin nicht konservativ, aber meine religion schreibt mir das vor".

das entspricht nicht meiner vorstellung von freiheit, zumal das alles sehr einseitig gegen frauen geht. letztlich isses mir (wie ich ja schonmal geschrieben habe) peng. sollen sie machen, was sie meinen. ist ein freies land. die argumentation(en) und rechtfertigung(en) finde ich aber banane bis lachhaft. ich kann aber auch mit religiösen dogmen generell nicht viel anfangen. ich muss da jetzt kein drama draus machen und ich muss es auch nicht verbieten und schlechtere menschen sind sie deshalb auch nicht. aber ich halte dieses verhalten, diesen gehorsam und diese ansichten für extrem rückständig. das regt mein mitleid an. nicht, weil sie es tragen "müssen" oder "wollen", sondern weil sie so denken. das geht mir bei christen aber im übrigen teilweise genauso. hat also nix mit dem islam zu tun. ich versteh auch nicht, wieso sich mönche und nonnen antun, was sie sich "antun".
Weil eben auch Freiheit jeder anders definiert.
Für "uns" sieht das eben erstmal nicht nach Freiheit aus, klar.
Aber wenn es für diese Personen eben Freiheit bedeutet oder sich eben frei bewegen zu können und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, dann ist das doch voll ok.

Ich fühle mich mit Stoff auf meiner Haut auch wohler, als wenn ich im Schlüpfer einkaufen gehen müsste.
Logisch? Weiß ich nicht, eigentlich nicht.
Aber ich fühle mich gut und frei dabei, von daher ist doch alles ok.

Zum Problem wird es imo dann, wenn eine Frau sich gerne im Bikini oder nackt an den Strand legen würde, sie aber gezwungen wird, einen Burkini zu tragen oder dann gar nicht an den Strand zu dürfen. Da sind wir uns ja bestimmt einig.
 
hat also nix mit dem islam zu tun

Hat, genauer gesagt, nicht mal was mit Religion zu tun :D

Ich meine, gesellschaftliche Konventionen gibt es überall, auch bei denen, die sich davon frei wähnen. Ob sie nun religiös oder irgendwie anders definiert sind, ist dabei völlig egal. Nur bei der Religion gehen alle sofort auf die Barrikaden, da ist es immer was ganz Besonderes.
 
Weil eben auch Freiheit jeder anders definiert.
Für "uns" sieht das eben erstmal nicht nach Freiheit aus, klar.
Aber wenn es für diese Personen eben Freiheit bedeutet oder sich eben frei bewegen zu können und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, dann ist das doch voll ok.

Ich fühle mich mit Stoff auf meiner Haut auch wohler, als wenn ich im Schlüpfer einkaufen gehen müsste.
Logisch? Weiß ich nicht, eigentlich nicht.
Aber ich fühle mich gut und frei dabei, von daher ist doch alles ok.

Zum Problem wird es imo dann, wenn eine Frau sich gerne im Bikini oder nackt an den Strand legen würde, sie aber gezwungen wird, einen Burkini zu tragen oder dann gar nicht an den Strand zu dürfen. Da sind wir uns ja bestimmt einig.
was ist das denn wieder für ein vergleich? im schlüpfer einkaufen gehen. wie passt das denn zur religiösen vorschrift eine vollverschleierung zu tragen?

mal abgesehen davon dürfte der gesellschaftliche druck einer frau dieses "umfelds" oft (nicht IMMER, das ist mir klar) gar keine andere möglichkeit zulassen. von konditionierung rede ich jetzt schon mal gar nicht.

und zu dem strand: in ihrer überzeugung sind sie doch gezwungen einen burkini zu tragen, weil sie sonst nicht schwimmen gehen dürfen. die überlegung anders gekleidet dort zu erscheinen existiert für sie in deinem verlinkten text doch scheinbar nicht einmal. da ssoll freiheit sein?

tut mir leid, für mein verständnis hat das nicht viel mit freiheit zu tun. da kannste gerne noch ein paar (aus meiner sicht) unpassende vergleiche bringen.
 
was ist das denn wieder für ein vergleich? im schlüpfer einkaufen gehen. wie passt das denn zur religiösen vorschrift eine vollverschleierung zu tragen?

mal abgesehen davon dürfte der gesellschaftliche druck einer frau dieses "umfelds" oft (nicht IMMER, das ist mir klar) gar keine andere möglichkeit zulassen. von konditionierung rede ich jetzt schon mal gar nicht.

und zu dem strand: in ihrer überzeugung sind sie doch gezwungen einen burkini zu tragen, weil sie sonst nicht schwimmen gehen dürfen. die überlegung anders gekleidet dort zu erscheinen existiert für sie in deinem verlinkten text doch scheinbar nicht einmal. da ssoll freiheit sein?

tut mir leid, für mein verständnis hat das nicht viel mit freiheit zu tun. da kannste gerne noch ein paar (aus meiner sicht) unpassende vergleiche bringen.
Und unserer Überzeugung nach sind wir gezwungen, Kleidung zu tragen (übrigens auch uniformiert, also passend zum Anlass).

Für dich spielt Religion eben keine oder zumindest nur eine geringe Rolle in deinem Leben.
Für manche ist es eben eine große Identifikation und Einstellung zum kompletten Leben.
Muss man das verstehen? Nein. Akzeptieren und Tolerieren? Ja.

Und da gehört für manche dann eben dazu, ein Kopftuch, einen Burkini oder was weiß ich was zu tragen.
Wo ist das Problem? Das mag nicht deiner Vorstellung von Freiheit entsprechen, ist doch auch ok so, aber wenn es andere eben so sehen, ist das doch kein Ding.

Keiner von uns muss sich doch irgendwie ändern oder wird in seiner Freiheit eingeschränkt, wenn neben mir eine Frau im Burkini liegt (oder sonst irgendwas).
 
@BitByter Meint wohl eher, dass viel Frauen die dafür auf die Barrikaden gehen und "Freiheit" schreien letztendlich durch generationslange Unterdrückung und Konditionierung es als Freiheit ansehen. Natürlich kann man über Zahlen nur mutmaßen, aber ich bezweifel, dass viele Frauen die mit Burkini, Niqab oder whatever bei 30 Grad rumlaufen daheim einen verständnisvollen Mann/Familie haben die sagen "kleide dich so wie du es für dich richtig hältst". Dass dagegen ein Verbot genau nix bringt, sich das Denken nicht wirklich ändert und letztendlich die betroffenen Frauen wahrscheinlich noch mehr leiden ist klar...

Die Vergleiche a la "Aber wir laufen ja auch nicht nackt rum und beugen uns dem gesellschaftlichem Druck" find ich schon ziemlich dämlich, aber naja. :D
 
Und unserer Überzeugung nach sind wir gezwungen, Kleidung zu tragen (übrigens auch uniformiert, also passend zum Anlass).

Für dich spielt Religion eben keine oder zumindest nur eine geringe Rolle in deinem Leben.
Für manche ist es eben eine große Identifikation und Einstellung zum kompletten Leben.
Muss man das verstehen? Nein. Akzeptieren und Tolerieren? Ja.

Und da gehört für manche dann eben dazu, ein Kopftuch, einen Burkini oder was weiß ich was zu tragen.
Wo ist das Problem? Das mag nicht deiner Vorstellung von Freiheit entsprechen, ist doch auch ok so, aber wenn es andere eben so sehen, ist das doch kein Ding.

Keiner von uns muss sich doch irgendwie ändern oder wird in seiner Freiheit eingeschränkt, wenn neben mir eine Frau im Burkini liegt (oder sonst irgendwas).
du weißt, wir sind oft einer meinung und du weißt, dass ich das tragen dieser dinger nicht verbieten will. wie gesagt: mir isses echt peng, soll jeder machen, wie er/sie meint. dazu sind mir die menschen eigentlich auch viel zu egal. mir isses im übrigen auch egal, ob neben mir am strand jemand im burkini liegt. für mich wäre das nix, aber es belästigt mich doch auch nicht. es geht mir ja auch nicht um eine einschränkung meinerselbst (die ja, wie du richtig sagst, nicht vorhanden ist).

aber was du hier teilweise zu diesem thema schreibst ist schon großer, großer quatsch (imo). mir ist klar, dass du sie alle verteidigen willst. und das finde ich auch in ordnung, aber ich glaube, dass du etwas realistischer schon sein könntest. wo du eine freiheit reinintepretierst, komme ich nicht mit.
 
http://www.jetzt.de/islam/eine-niqab-traegerin-erzaehlt-wie-es-ist-verschleiert-zu-sein
Die Frau in dem Interview klingt ja auch vernünftig. Meiner Meinung nach kann sie tragen was sie will und ein Verbot ist lächerlich.
Aber der Satz gibt mir zu bedenken.
Abgesehen von der Kleidung: Warum verschleiern Sie auch Ihr Gesicht?

Weil die Frauen des Propheten den Gesichtsschleier getragen haben und sie meine Vorbilder sind. Und ich weiß, dass es das Beste für mich als Frau ist – sogar im 21. Jahrhundert.

Das ein Moslem den Propheten als Vorbild hat, verstehe ich, aber die 10 Frauen des Propheten, von der zB seine Lieblingsfrau mit 7 verheiratet wurde und mit 10 entjungfert wurde? Echt das im 21. Jahrhundert?
Das sind die Vorbilder einer modernen Muslima?
 
Zuletzt bearbeitet:
Vorweg: Mir ist es prinzipiell auch Latte, wer wie rum läuft. Und lieber vollverschleierte Frauen, als üppige Damen, die sich in Hotpants quetschen und Presswurst-Cosplay betreiben. Aber das ist nur persönlicher Geschmack.

Was mir bei dem Artikel mit der Dame fehlt, ist aber eine Begründung, warum man es eigentlich trägt? Da hat BitByter schon gute Punkte angesprochen. Auf der einen Seite von Selbstbestimmung reden, dann aber sagen, die Religion verbietet es, ohne den Burkini schwimmen gehn zu dürfen. Nun gut.
Im Islam und deren Traditionen kenn ich mich nicht wirklich aus. Wie viele hier in Deutschland vermutlich. Wenn man etwas nicht kennt, ist die Gefahr auch hoch, sich durch etwas bedroht zu fühlen. Daher wohl die angespannte Stimmung in der heutigen Zeit.
Da würde ich es begrüßen, wenn mich so jemand mal darüber aufklärt, warum das Tragen eines Burkinis oder die Verschleierung ansich Teil der Religion ist. Ich hab jetzt nicht großartig recherchiert, sondern einfach mal auf Wikipedia nach Burka gesucht. Da steht, dass das Tragen einer Burka erst durch die Taliban zur Pflicht für Frauen wurde. Wenn die Taliban nicht im Laufe der Zeit einen krassen Wandel durchgemacht haben, waren das schon immer religiöse Extremisten, die auch vor Terror nicht zurückschrecken. Eben jenen Terror, den die Dame dafür verantwortlich macht, dass alle Muslime über einen Haufen geschert werden. Und von solchen Leuten lässt sie sich vorschreiben, was ihre Religion ihr gestattet und was nicht?

Also für mich wirft der Artikel mehr Fragen auf, als dass er beantwortet.
 
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