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Diskutiert ihr jetzt ernsthaft drüber wann die Opferzahlen höher waren und relativiert damit die aktuellen Umstände ind Frankreich und ganz Europa? Das ist schon eine ziemliche Verhöhnung der Opfer.

Stimmt am besten die 80 Toten verschweigen. Die mediale Berichterstattung und der Outcry sind am allem schuld. Wenn wir nicht mehr berichten , gibt es auch keine Anschläge mehr. LOLNein, das ist keine Verhöhnung der Opfer. Das ist eine richtige und wichtige Feststellung.
Würden wir es schaffen, nicht bei jedem Terroranschlag tagelang intensiv darüber in allen Medien zu berichten, hätten die Terroristen kaum noch einen Anlass, solche Taten wirklich durchzuführen. Die mediale Berichterstattung und der Outcry sind so ziemlich das Einzige, was den Terroristen etwas bringt.
Wenn du also meinst, wir sollten nun gezwungenermaßen nicht objektiv ruhig und meinetwegen "relativierend" sagen, dass es früher aber auch schon mehr Terrortote in Europa gab, spielst du den Terroristen in die Hände.
Wie naiv ist so ein Gedanken bitte? Der IS verübt soclhe Anschläge doch nicht um sich dann die 2 Seiten Reportage an den Kühlschrank zu heften...![]()
Weil man eben Verkehrstote nicht mit Terroropfern gleichsetzt. Da muss eben rechnen. Wiegen die Vorteile des automobilen Individualverkehrs die Toten auf oder benützen wir nur noch öffentliche Verkehrsmittel(auch Unfälle) oder gehen zu Fuss?Naiv wäre es, das Gegenteil zu glauben. Den Rest deines Postings beantworte ich folgendermaßen: Es ist klar, dass wir nichts dagegen machen können. Natürlich darf die Presse darüber berichten, natürlich dürfen die Menschen sich in sozialen Medien den Mund drüber zerreissen, was anderes ist in einer freien Gesellschaft gar nicht möglich.
@Azrael1965 : Ich frag mich, warum ihr "Nicht-Relativierer" euch dann nicht die ganze Zeit über die vielen tausenden Verkehrstoten über Europa ständig unterhaltet und euch nicht ständig überlegt, wie man die verhindern kann? Ich mein, nur weil es schon immer tausende Verkehrstote jedes Jahr gegeben hat bedeutet das ja nicht, dass man das dieses Jahr gleichgültig hinnehmen kann, oder?
Warum hört man da so wenig von dir in Bezug auf die Verkehrstoten?
Aja, na dann ist ja alles klar. Danke für die Erklärung, wusste ich nicht.Naiv wäre es, das Gegenteil zu glauben.


Weil man eben Verkehrstote nicht mit terroropfer gleichsetzt. Da muss eben rechnen. Wiegen die Vorteile des automobilen Individualverkehrs die Toten auf oder benützen wir nur noch öffentliche Verkehrsmittel(auch Unfälle) oder gehen zu Fuss?
Aber gut, kann ich auch und ums nicht wie zuvor nur durch die Blume auszudrücken: dein Vergleich ist an Dämlichkeit kaum zu überbieten. Völlig am Thema vorbei.
Jeder Tote ist zwar schlimm, aber meistens gibt es eine Ursache, die für die Betroffenen verständlich ist. zB Eigener Fahrfehler oder Fahrfehler des Unfallgegners den man dafür zur Rechenschaft ziehen kann. Deswegen kommen die meisten die auf die Idee das Autofahren zu verbieten. Aber gegen Terroranschläge haben doch alle etwas und nein der vergleich ist überhaupt nicht On point. Er ist ein Beschwichtigungsversuch den man eigentlich aus der Politik kennt.Ui, relativierst du jetzt etwa das Schicksal der Verkehrstoten? Sind die nicht genauso tot wie die Terroropfer?
Wenn du die vielen hundert Verkehrstoten alleine in Deutschland durch die Vorteile des Individualverkehrs relativierst, würdest du dann mit |kiwi| übereinstimmen, dass du durch diese Relativierung die Opfer verhöhnst? Ich meine (um es mit |kiwi|s Worten zu sagen): Glaubst du das die Angehörigen der Verkehrstoten jetzt denken, "ja, Individualverkehr ist schon wichtig, da ist es dann weniger schlimm, dass mein Angehöriger tot ist"?
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