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Klar werden die sich umschauen, vor allem wenn aus dem "Vereinigtem" Königreich NI und Schottland austreten werden. :D
 
Ich bin heute früh doch ein wenig schockiert gewesen. Gestern nacht hatte YouGov noch eine Umfrage wohl genau andersherum vorhergesagt. Das hatte mir schon besser gefallen. Als heute früh der Exit dann feststand war ich doch überrascht und auch betrübt. Nicht weil die Briten mir die Liebsten sind, sondern weil ich eine starke Gemeinschaft besser finde als diese kleine Zankerei. Außerdem werden die Briten da stärker drunter leiden als der europäische Kontinent.

Sie werden vermtlich auch blöd schauen, wenn die Schotten sich von ihrem Königreich verabschieden, die Nordiren sich mit der Republik vereinen wollen und sie nur noch ein kleiner Zwergstaat sind. Es ist weit entfernt vom viktorianischen England, daß die halbe Welt beherrscht hat, aber das scheint noch in zu vielen (verträumten) Köpfen vorzuherrschen.
 
Hoffentlich zeigen die EU Mitglieder nun einen engen Zusammenhalt.
Ich würde Großbritannien in jeden Verhandlungen ausbluten lassen und alles über Jahre ziehen lasse. Nach dem Ausstieg muss ja so gut wie jede Regelung neu geprüft werden.

Und eines ist klar: Großbritannien ist von diesen Verhandlungen abhängig.
Natürlich wird unsere Wirtschaft das auch zu spüren bekommen, aber wir können das überleben. Großbritannien dagegen nicht.
Hier muss ein klares Statement gemacht werden.

Wer raus ist darf keine Vorteile der EU bekommen. Großbritannien darf auch nicht solch einen Sonderstatus, wie die Schweiz oder Norwegen bekommen.

Schottland und Nordirland sollten auch schnellstmöglich ihr Referendum anstreben. Und beide direkt mit einem schnellen EU-Beitritt ködern.

Wirkt natürlich alles infantil, aber es geht darum die EU im gesamten zu Stärken. Wahrscheinlicher ist es, dass sich die EU (besonders die großen Mitglieder) beugen und den kurzfristigen Schaden minimal halten wollen. Das macht die EU aber nur noch schwächer und wird über kurz oder lang zu weiteren Austritten führen.
 
Ich versteh es auch nicht.
Es gab nicht ein Argument für den Austritt. Alle Breit-Anhänger haben populistischen Unsinn erzählt. Die EU zu verlassen ist einfach Schwachsinn. Verbessert werden muss sie ja auch alle Fälle, aber das weiß auch jeder.

Und jetzt hat Großbritannien das Drama. Die müssen ja nach wie vor auf den EU-Binnenmarkt. Und das wird sie jetzt a) wesentlich mehr kosten und b) müssen Arbeits- und Reisefreiheit trotzdem garantiert werden. Und genau das wollen Breit-Anhänger ja nicht. Von daher ist das total absurd. Die EU Regeln müssen jetzt trotzdem akzeptiert werden, ohne Mitbestimmungsrecht.

Ich hoffe, die EU hat jetzt auch Eier und watscht die Briten für den Quatsch ab.
 
Wer raus ist darf keine Vorteile der EU bekommen. Großbritannien darf auch nicht solch einen Sonderstatus, wie die Schweiz oder Norwegen bekommen.

Den bezahlen die doch teuer! Find ich okay. Wie gesagt, ohne EU-Binnenmarkt geht nichts! Die Eurozone ist der wichtigste Handelspartner der Briten. Und das wird sich, schon alleine wegen der Lage, nicht verändern.
 
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