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Puh da hab ich unbewusst etwas angerichtet... :D
Was seid ihr Vormittags auch so aktiv... wartet doch mal bis ich wieder ins KT schauen kann^^

Also:

Gerri, lass es...
Dieser Thread ist eine reine Spielwiese für einhundert prozentige Vertreter der Willkommenskultur.
Jede Meinung die davon abweicht, wird gnadenlos nieder geschrien.
Wenn es zu langweilig wird, werden Videos irgendwelcher unterbelichteten PEGIDA-Figuren gepostet oder es wird sich pauschal über den Ossi lustig gemacht.
Was hier stattfindet ist meiner Meinung nach das Selbe wie in Foren, in denen der besorgte Bürgerwehrler den Untergang des Abendlandes herbei schreibt... nur eben in die andere Richtung.

Um mir mal meine Antwort dazu zu sparen, zitier ich einfach nochmal Zimti... der schreibt grade im ersten Absatz eh genau das was ich auch geschrieben hätte:

Dem möchte ich übrigens noch, zumindest für meine Person, widersprechen.

Ich begrüsse die Willkommenskultur, bin aber Realist genug, um auch die Aufgaben und Gefahren zu erkennen. Es gibt nicht nur schwarz und weiss.

Ich werde aber auch zukünftig keinen Millimeter von meinem Standpunkt abweichen, dass rechte Hetze das Allerletzte ist und bestraft werden muss. Es darf nicht sein, dass sowas wieder salonfähig wird. Null Toleranz meinerseits.

Und ich sage auch, dass die Strafe dafür nicht nur ein bisschen weh tun muss, es muss richtig weh tun. Rechte Hetze ist nicht einfach mit "du Arschloch" gleichzusetzen und man kann auch gegen die Willkommenskultur sein, ohne rechte Hetze im Gegenzug zu tolerieren.

Mit deinem Post hast du aber irgendwie heute mehr Stellung genommen, als du es gestern noch wolltest. Jedenfalls liest es sich so.


KT at it's best. Ist euch schon mal aufgefallen, dass ihr über die Strafe für eine Äußerung diskutiert, deren Inhalt ihr gar nicht kennt? :O_o:
Hier könnt ihr den Fall nachlesen, vielleicht diskutiert es sich danach entspannter:

Hetzposting: Entschuldigung nach 43.200 Euro-Klage

Danke, ich hätts gleich verlinken sollen. War mir aber schon zu spät das rauszusuchen.

Hatte noch ein paar Posts im Mulktizitat, aber das wird dann wohl zu viel. Deswegen etwas pauschaler:

Ja, ich hätte es gut gefunden ihn auf die 43k zu verklagen. Und ggf. seine Existenz für ein paar Jahre auszuradieren. Warum? Weil man damit endlich der Salonfähigkeit der überhandgenommenen rechten Hetze, Diffamierung und menschenverachtenden Äußerungen im öffentlichen Raum endlich mal die Rote Karte gezeigt hätte. Facebook windet sich kja selbst wunderbar aus jeder Verantwortung aber denkt mal daran: Diese Dinge lesen nicht nur Linke, Rechte, aufgeklärte oder dämliche Leute. Sowas lesen auch Kinder, Jugendliche, Betroffene, Leute die mit solchen Einstellungen zum ersten Mal in Kontakt kommen. Und das muss man endlich unterbinden. Wenn dafür einer mal so richtig bluten muss, liebend gerne. Natürlich so lange es im Rahmen des Gesetzes ist. Ich fordere hier keine Gesetzesänderung oder sonstiges...

Es ist einfach so frustrierend zu sehen, was im Rahmen des Gesetzbuches möglich ist wenn man die dahinter stehende Lobby sieht. Stichwort Copywright Verletzungen, aber das würde jetzt wohl zu weit führen.

Hier noch ein kleiner Auszug meiner Sammlung die den Moderatoren der jeweiligen Seite sowie Facebook egal waren:

_____1.jpg
_____2.jpg


Ich würds begrüßen wenn diejenigen ihre Karre verkaufen müssten oder einen weiteren Kredit aufnehmen müssten. Vielleicht würde man dann in Zukunft davon verschont bleiben.
 
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Achsoooo... verdammt... warum sagt man mir das erst jetzt.

Ich warte jetzt nur noch drauf dass jeder aus der Kirche ist... und dann wird die abgefackelt. Ich bin nämlich gegen Religion, aber ich bin für direkte Demokratie.
Das gleiche gilt für Kneipen die ich nicht mag, meine alte Arbeitsstätte... buh... das ganze Benzin wird echt teuer! :(
 
Und welche Stellung wäre das?
Den 2. Teil meiner Aussage hast Du schön aus dem Zitat weg gelassen.
Damit habe ich mich nämlich ganz klar von PEGIDA und ähnlichen Institutionen distanziert... und das nicht nur formal.
Diese Geschichte (PEGIDA) findet ca. 15 Minuten von meiner Haustür aus entfernt statt und ich habe noch nicht einmal daran gedacht, dort hinzugehen.

Trotzdem muss es erlaubt sein, Dinge wie Ausländerkriminalität anzusprechen. Es sind Deliktsfelder die genauso existieren und bekämpft werden müssen, wie andere auch. Trotzdem muss es erlaubt sein, konsequente Abschiebepolitik zu fordern für abgelehnte Asylbewerber.

Meine Frau meidet die Dresdner Innenstadt nach Ladenschluss, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht hat. Sie war dennoch nie bei PEGIDA. Es muss ihr doch trotzdem erlaubt sein, in der Öffentlichkeit anzusprechen, was ihr dort passiert ist. Oder darf sie das nicht, weil die Aggression in diesem Fall von einem Ausländer ausging?

Natürlich besteht die Gefahr, dass das rechte Lager solche Sachverhalte für seine Propaganda benutzt, aber ich finde, Demokratie muss das aushalten!
Es ist doch erlaubt, Ausländerkriminalität anzusprechen, das tun wir Gutmenschen hier doch auch.
Keiner hat sich bisher dafür ausgesprochen, einen abgelehnten Asylbewerber nicht abzuschieben oder kriminelle Ausländer/Flüchtlinge mit Samthandschuhen anzupacken, sondern so zu behandeln, als wäre es ein Deutscher, der seit 40 Jahren hier lebt.
Gleiche Maßstäbe für jeden.

Dass du dich und deine Frau damit rühmst, dass ihr noch nicht bei Pegida wart, obwohl es vor eurer Haustür ist und deine Frau mal schlechte Erfahrungen gemacht hat, finde ich leicht zynisch.
Sollte für einen normal denkenden Menschen sowieso keine Option sein, von daher.

Auch dieses ständige "das darf man wohl doch noch ansprechen" geht mir dermaßen auf den Zeiger.
Kein Tag vergeht, an dem man nichts von Straftaten liest, bei denen explizit hingewiesen wird, dass es Ausländer oder Flüchtlinge waren, obwohl es theoretisch erstmal keine Rolle spielt und auch nicht spielen sollte.

@Cannibalpinhead wird wissen, wenn ich sage, dass z.B. am Plärrer (ich persönlich hatte noch nie Stress oder Ärger), die Belästigungen etc. meist von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ausgehen.
Nur schiebe ich dann nicht die Problematik auf das Herkunftsland oder den Migrationshintergrund, die nettesten und offensten Menschen habe ich auch in diesem "Kulturkreis" kennengelernt, also sagt das erstmal nichts aus.
Nein, ich schiebe es auf eine eventuell verbockte Sozialisation und eine Ausgrenzung, die auch durch "uns" verschuldet ist.
Dies betrachte ich wie gesagt ganz ungebunden vom Aussehen oder der Herkunft, deswegen darf man natürlich trotzdem ansprechen, dass es meist solche Jugendliche sind und muss dagegen auch was unternehmen, keine Frage.
Die gleichen Muster fallen mir auch "Punks" auf, die oft auf der Straße lungern und alles bepöbeln, der nicht bei drei auf den Bäumen ist oder Geld oder Zigaretten gegeben hat.
Oder Nazis, die meinen, hier auch ab und an marschieren zu müssen oder Nürnberg als Wallfahrtsort betrachten und am 20.4. sich bei der Steintribüne und Reichsparteitagsgelände versammeln.
 
Die gleichen Muster fallen mir auch "Punks" auf, die oft auf der Straße lungern und alles bepöbeln, der nicht bei drei auf den Bäumen ist oder Geld oder Zigaretten gegeben hat.

Das ist doch schon lange nicht mehr so... grad die üblichen Typen vorm Bahnhof... seh die täglich. Die sind fast schon übertrieben freundlich: "Hätten Sie eventuell etwas Kleingeld?" Man geht weiter "Schönen Tag wünsche ich Ihnen noch!" So freundlich is hier keine Kassiererin! :D
 
bei manchen sicherlich, aber im endeffekt dürfte das effektiver sein. wenn leute da öfter vorbeigehen und nicht übertrieben belästigt werden sondern man im gegenteil noch freundlich behandelt, sind sie beim nächsten(++) mal bei wohl eher geneigt etwas abzudrücken.
 
Das ist doch schon lange nicht mehr so... grad die üblichen Typen vorm Bahnhof... seh die täglich. Die sind fast schon übertrieben freundlich: "Hätten Sie eventuell etwas Kleingeld?" Man geht weiter "Schönen Tag wünsche ich Ihnen noch!" So freundlich is hier keine Kassiererin! :D
Ja die meine ich auch nicht, die sind freundlich.
Die würden sogar einem selber was geben, würde man fragen :gerri:

Du hast Recht, früher war es "schlimmer". Zu meiner Schulzeit bin ich täglich durch dir Stadt gelaufen und bei der Unterführung vom Hauptmarkt zur U-Bahn Lorenzkirche wurde man täglich belästigt, war echt nervig.
 
Erinnert mich an einen Obdachlosen letztens in der S-Bahn:

"Guten Tag meine Damen und Herren, hätten sie eventuell ein kleines bisschen Kleingeld für mich, damit ich mir etwas zu essen kaufen kann? Alkohol trinke ich keinen, falls sie glauben, dass ich das Geld dafür ausgeben werde. Es geht mir wirklich nur darum, dass ich mir etwas zu essen kaufen kann".

Hatte ich so auch noch nicht erlebt. :D
 
Dass du dich und deine Frau damit rühmst, dass ihr noch nicht bei Pegida wart, obwohl es vor eurer Haustür ist und deine Frau mal schlechte Erfahrungen gemacht hat, finde ich leicht zynisch.
Sollte für einen normal denkenden Menschen sowieso keine Option sein, von daher.

Auch dieses ständige "das darf man wohl doch noch ansprechen" geht mir dermaßen auf den Zeiger.
Kein Tag vergeht, an dem man nichts von Straftaten liest, bei denen explizit hingewiesen wird, dass es Ausländer oder Flüchtlinge waren, obwohl es theoretisch erstmal keine Rolle spielt und auch nicht spielen sollte.


Bleib mal geschmeidig Franken-Paule

Ich rühme mich mit überhaupt nichts. Die Tatsache, dass ich nicht zu PEGIDA gehe, habe ich lediglich erwähnt, weil mich Zicke zitiert hat und bei seinem Zitat die Passage ausgelassen hat, in der ich mich ausdrücklich von PEGIDA distanziert hatte. Ich wollte es einfach nochmal klar gestellt haben.
 
Ja... gibt aber auch genau das Gegenteil. Mich hat in der breiten Gasse ein Obdachloser nach Geld angebettelt... er hat Hunger un so... da ich grad aufm Weg zum Kochlöffel war hab ich gesagt er soll die paar Meter mitgehen und ich kauf ihm da ein halbes Hähnchen, oder was er eben will... er hat nen abschätzigen Ton von sich gegeben und hat sich rumgedreht und ist gegangen. Tjo... war der Hunger wohl doch nicht so groß wie der Durst (ja... er hat nach Alk gerochen ;) )
 
wobei man das nich falsch werten sollte. für einen alkoholiker ist nachschub wichtig und er macht das nicht, weil er party feiern will. ob man das unterstützt oder nicht is ne andere frage, aber für ihn is das ebenso wichtig wie lebensmittel..
 
bei manchen sicherlich, aber im endeffekt dürfte das effektiver sein. wenn leute da öfter vorbeigehen und nicht übertrieben belästigt werden sondern man im gegenteil noch freundlich behandelt, sind sie beim nächsten(++) mal bei wohl eher geneigt etwas abzudrücken.

Ich sicher nicht. Mir geht das Gelumpe eh auf den Sack so dass ich immer sage "nein danke" Vielleicht werde ich dann beim nächsten mal nicht mehr angesprochen.
 
wobei man das nich falsch werten sollte. für einen alkoholiker ist nachschub wichtig und er macht das nicht, weil er party feiern will. ob man das unterstützt oder nicht is ne andere frage, aber für ihn is das ebenso wichtig wie lebensmittel..

Sicher, schon klar... ich arbeite ja derzeit verstärkt mit Alkoholikern. Aber trotzdem unterstütze ich das dann nicht auch noch... vor allem wenn er zu mir sagt er habe Hunger.
 
Und welche Stellung wäre das?
Den 2. Teil meiner Aussage hast Du schön aus dem Zitat weg gelassen.
Damit habe ich mich nämlich ganz klar von PEGIDA und ähnlichen Institutionen distanziert... und das nicht nur formal.
Die Geschichte finde findet ca. 15 Minuten von meiner Haustür aus entfernt statt und ich habe noch nicht einmal daran gedacht, dort hinzugehen.

Trotzdem muss es erlaubt sein, Dinge wie Ausländerkriminalität anzusprechen. Es sind Deliktsfelder die genauso existieren und bekämpft werden müssen, wie andere auch. Trotzdem muss es erlaubt sein, konsequente Abschiebepolitik zu fordern für abgelehnte Asylbewerber.

Meine Frau meidet die Dresdner Innenstadt nach Ladenschluss, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht hat. Sie war auch dennoch nie bei PEGIDA. Es muss ihr doch trotzdem erlaubt sein, in der Öffentlichkeit anzusprechen, was ihr dort passiert ist. Oder darf sie das nicht, weil die Aggression in diesem Fall von einem Ausländer ausging?


Natürlich besteht die Gefahr, dass das rechte Lager solche Sachverhalte für seine Propaganda benutzt, aber ich finde, Demokratie muss das aushalten!

Da bin ich bei dir (und deiner Frau).

Hier ging es aber darum, dass rechte Hetze verharmlost werden soll, weil es nur Worte sind. Sowas dürfe keine Existenzen bedrohen.

Du als Amtsträger wirst aber sogar wissen, dass es so leicht nicht ist. Rechte Hetze hin bis zur Volksverhetzung kann Gefängnis bis zu 5 Jahren nach sich ziehen, Geldstrafen sowieso. Und wenn die Straftat schlimm genug ist, dann kann es auch existenzbedrohend werden. Zu Recht.

Der Gesetzgeber hat für sowas ein Strafmass festgelegt, genau wie für körperliche Delikte.

Wenn jemand nicht begreifen will, dass rechte Hetze eine Straftat ist, in vielen Fällen sogar eine schwere Straftat, dann darf das nicht unser Problem sein. Bei Ausländern auf der Domplatte wurde besondere Härte gefordert, niederknüppeln und sofort abschieben. Aber im Gegenzug sollte ein Hetzer brav sein Bussgeld zahlen, so richtig weh tun darf es im Geldbeutel nicht...

Das wirklich Schlimme ist, dass nichtmals erkannt wird, welchen Schaden man Menschen mit so Aktionen wie in Clausnitz zufügt. Da waren sicher Frauen im Bus, die hätten sich gewünscht, man hätte ihnen "nur" an die Brüste gefasst...
 
Der Link geht bei mir leider nicht. Wie fällt das Strafmaß aus? Wie viele Personen stehen vor Gericht?
Frage ob es ein Tropfen auf dem heißen Stein ist oder ein Exempel statuiert wurde.
 
Erste Urteile nach der Silvesternacht in Köln mit ungewohnt harten Urteilen.
An alle, die schon vorher wussten, dass unsere Kuscheljustiz die Straftäter mit Samthandschuhen anfässt und eh nichts passiert.

http://www.sueddeutsche.de/panorama...-in-koeln-bloss-keine-kuscheljustiz-1.2878641

Das sind für dich harte Urteile ?
6 Monate auf Bewährung und 100€ Geldstrafe ? Na, das wird dem eine lehre gewesen sein :ugly:

Oder

Auch sie bekommen Bewährungsstrafen, unter anderem wegen des gemeinschaftlichen Diebstahls der Kamera: drei Monate für den älteren der beiden, weil seine unklaren Aussagen besonders schwer wögen, sagt die Richterin. Ein solches Urteil müsse sie schließlich gut begründen, ergänzt sie.
Samir S., der jüngere, muss zwei Jahre straffrei bleiben, sonst droht ihm eine Jugendstrafe. Die Richterin verhängt Auflagen: Beide Männer sollen sich bei einem Dortmunder Bewährungshelfer melden. Er soll ihnen helfen, ihren Asylantrag zu stellen und eine Einrichtung zu finden, in der sie je 60Sozialstunden ableisten könnten, selbst wenn sie kein Deutsch sprechen. Außerdem müssen beide an einem Deutschkurs teilnehmen: "zur Förderung der Integration".
 
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