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War gestern auch ein schöner Artikel zum Social Media Verhalten vieler Deutschen auf SPON. Zwar etwas überzogen, aber im Kern schon richtig. Beschämend und erschreckend was da inzwischen los ist und unreflektiert vom Stapel zu allen Themen gelassen wird.
 
der wirtschaft ist erstmal egal, wo das geld herkommt. und wenn die wirtschaft mehr umsetzt, nimmt der staat auch wieder mehr steuern ein. abgesehen davon sollen die ja nicht auf ewig vom staat finanziert werden, sondern selber arbeiten und das hat dann ebenfalls genannten effekt, ganz ohne geld vom staat.
Der Wirtschaft ist es (erstmal) egal. Dem Staat nicht. Staatsausgaben zur Unterstützung der Wirtschaft sind oftmals sicher sinnvoll, diese Form der Staatsausgaben gehören für mich aber nicht dazu.
 
Ich hab ja auch nicht gesagt, dass es nicht legal sei. Es ist nur zynisch, jemanden erstmal zu "enteignen", damit er nichts mehr hat, um ihm dann wieder Geld zu geben dürfen und es auch zu tun.

Dahingehend muss sich dringend etwas tun. Es kann nicht sein, dass heuer Asylanträger vor einem Gericht klagen gehen müssen (!), damit ihr Antrag nach über 10 Monaten endlich bearbeitet wird. Auch die Regelung, dass Asylbewerber nicht arbeiten dürfen, muss geändert werden. Man hört jeden Tag Interviews mit Flüchtlingen, die schon nach kurzer Zeit in DE die deutsche Sprache halbwegs anwenden können. Englisch ist bei vielen vorhanden, genau wie eine gute Ausbildung und Erfahrung im Job. Nicht bei allen, keine Frage.

Aber wenn wir über Geld vom Staat reden, was uns ja anscheinend mega belastet, dann muss auch die Möglichkeit bestehen, dass diese Menschen sich selbst finanzieren können.
 
Ich hab ja auch nicht gesagt, dass es nicht legal sei. Es ist nur zynisch, jemanden erstmal zu "enteignen", damit er nichts mehr hat, um ihm dann wieder Geld zu geben dürfen und es auch zu tun.

Dahingehend muss sich dringend etwas tun. Es kann nicht sein, dass heuer Asylanträger vor einem Gericht klagen gehen müssen (!), damit ihr Antrag nach über 10 Monaten endlich bearbeitet wird. Auch die Regelung, dass Asylbewerber nicht arbeiten dürfen, muss geändert werden. Man hört jeden Tag Interviews mit Flüchtlingen, die schon nach kurzer Zeit in DE die deutsche Sprache halbwegs anwenden können. Englisch ist bei vielen vorhanden, genau wie eine gute Ausbildung und Erfahrung im Job. Nicht bei allen, keine Frage.

Aber wenn wir über Geld vom Staat reden, was uns ja anscheinend mega belastet, dann muss auch die Möglichkeit bestehen, dass diese Menschen sich selbst finanzieren können.
es ist nicht zynisch, es ist der einfachste weg, die regelung umzusetzen, dass sie erst eigenes vermögen aufbrauchen müssen. auch wenns komisch klingt, scheiße aussieht und ich selbst nicht so richtig weiß, was ich davon halte.

außerdem dürfen asylbewerber technisch gesehen hier arbeiten. nach 3 monaten, wenn ich mich nicht irre. unter der vorraussetzung, dass sich kein deuter oder eu-bürger auf die stelle beworben hat. und dass die vorrang haben dürfte ja verständlich sein.
 
War gestern auch ein schöner Artikel zum Social Media Verhalten vieler Deutschen auf SPON. Zwar etwas überzogen, aber im Kern schon richtig. Beschämend und erschreckend was da inzwischen los ist und unreflektiert vom Stapel zu allen Themen gelassen wird.
Ich find den nicht mal überzogen, der Text spiegelt in sehr guten Worten genau meinen Eindruck von der deutschen Social Media Szene und insbesondere Facebook sowie Kommentarspalten unter redaktionellen Beiträgen wider.
Wie Sascha Lobo hoffe ich wirklich, dass man bei uns überdurchschnittlich viele geistig Unterbelichtete in diesen Reihen findet. Ansonsten muss ich mein - eh nicht sonderlich positives - Bild von der Gesamtgesellschaft noch weiter nach unten korrigieren.
 
Die Kernaussage für mich war, dass quasi nur "Dumme" in Deutschland Facebook nutzen und dort diskutieren, während die Gebildeten fern bleiben. Das fand ich schon ein wenig krass. Obwohl man bei manchen Beiträgen und Diskussionen schon diesen Eindruck bekommt. Er erscheint mir nur irgendwie nicht glaubwürdig, dass angeblich in allen anderen Ländern der Welt die Social Media Nutzer eher zur gebildeten Bürgerschicht gehören, während es in Deutschland genau umgekehrt sein soll. Wäre schon ein erstaunliches Phänomen. Wobei ich den Artikel wie gesagt auch sehr gut und treffend fand.
 
es ist ne kolumne, kein artikel. und er belegt ja sogar die dummheit, dier in deutschland bei sozialen netzwerken sieht. in jedem land seien die nutzer sozialer netzwerk gebildeter als der schnitt, außer in deutschland. das ist relaitv eindeutig^^
 
Das arbeitswillige Flüchtlinge arbeiten dürfen sollten und somit auch in unsere Sozialkassen einbezahlen finde ich völlig in Ordnung und das beste Rezept für eine wirksame Integration.
 
Facebook hat in Deutschland ca. 30 Millionen Nutzer, also so ziemlich jeder zwischen 10 und 50 Jahren ist bei Facebook. Facebook spiegelt nicht die soziale Unterschicht in Deutschland wider, sondern die ganze Bundesrepublik.
 
Nicht die dummen nutzen facebook ausschließlich, sie nutzen Facebook nur anders, so zumindest mein Empfinden. Die Dussel teilen viel, vom Horoskop bis zum politischen Statement, kommentieren rund um die Uhr.
Um so befremdlicher wirkt es auf mich, wenn Bekannte sich, wenn auch gemäßigt, an der Stimmungsmache beteiligen.
Einfach likes und Markierungen in entsprechenden Artikeln fallen mir da auf. Das war schon in Zeiten der Krim-Besetzung so, dass viele russlanddeutsche Bekannte RT-Stimmung auf Facebook verbreitet haben, ich damals noch munter gegen angeredet hatte, was zahlreiche "Entfreundungen" zur Folge hatte. Genauso wie im Fall der Kurden-Diskussionen ist die Meinung wohl untrennbar mit dem Geburtsort verbunden.

Deswegen hüte ich mich in Zeiten der Flüchtlingskrise davor, zu aktiv bei Facebook zu sein. Durch die Funktion, dass jeder Like, jeder Kommentar angezeigt wird, macht man sich unbewusst sehr offen für eine Beurteilung. Außerdem, was denken die Arbeitskollegen, wenn man während der Arbeitszeit andauernd kommentiert, egal ob's differenziert und pro-Flüchtlinge ist oder nicht. Wenn man in einem festen Arbeitsverhältnis und einen intakten Bekanntenkreis hat, dann kann die digitale Axt-im-Walde ordentlich zurückfedern.
 
Facebook hat in Deutschland ca. 30 Millionen Nutzer, also so ziemlich jeder zwischen 10 und 50 Jahren ist bei Facebook. Facebook spiegelt nicht die soziale Unterschicht in Deutschland wider, sondern die ganze Bundesrepublik.
das müsste man mal untersuchen. von den unis hört man doch von mehr und mehr studenten. lobo bezieht sich auf folgende grafik der OECD

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