ich kann zwar verstehen, dass dich das ärgert, aber nicht, dass das für ein negatives gefühl gegen flüchtlinge sorgt.
das problem mit den immobilienpreisen in den städten ist ja nix neues und hat mit flüchtlingen erstmal nichts zu tun. momentan wollen viele menschen in den städten wohnen und bedingt durch die günstigen kredite optimalerweise auch ein eigenheim. dass das die preis explodieren lässt ist doch logisch. es ist nunmal unmöglich, dass jeder für kleines geld in der stadt wohnt. ich versteh auch die erwartungshaltung vieler leute dahingehend nicht. darauf hat niemand ein anrecht. wenn mir das geld fehlt, dann habe ich einfach pech gehabt. das gilt in saarbrücken, in hamburg oder in new york. ich würde auch gerne in manhattan leben, kann mir das aber schlicht nicht leisten.
dazu kommt, dass sozialer wohnungsbau doch deinen ansprüchen an ein eigenheim nicht wirklich gerecht werden würde oder?
und gehen wir mal weg von der wohnungssituation: 20k wohnungen in ländlichen gebieten sind frei. das klingt erstmal gut und logisch, dort flüchtlinge unterzubringen. nur, wie versteut sind die denn? wie soll/kann ein betreuer die dort alle erreichen? wie sollen diese flüchtlinge zu ämtern, amtsärzten oder sonstwie kommen? hier in essen müssen flüchtlinge teilweise eigenverantwortlich mit ÖPNV durch die halbe stadt fahren um ihre termine beim amt wahrzunehmen. diese menschen sind vollkommen überfordert, da sie doch größtenteils (noch) nicht unsere sprache sprechen. termine um die sprache zu lernen werden schwierig, usw usf. da hängt ja schon ein bisschen mehr dran, als die nur irgendwo unterzubringen.