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Wenn wir wirklich nur die aufnehmen würden, die der Genfer Konvention nach tatsächlich Kriegsflüchtlinge wären oder politisch verfolgt, dann wäre jede Schwachsinns Diskussion über "Obergrenzen" obsolet weil wir dann wahrscheinlich eh nur im 100 - 200000 er Bereich jährlich lägen, die Deutschland tatsächlich aufnehmen müsste.
 
Wahrscheinlich meint er auch die, die schon vorher in europäischen Ländern Asyl beantragt haben bzw. registriert wurden und die, die z.B. in der Türkei, Jordanien und Libanon aufgenommen wurden.
Würde man diese Regelung + Dublin II konsequent durchziehen, hätte Deutschland so gut wie keine Flüchtlinge.

Ich muss hoffentlich nicht betonen, dass das zum Glück nicht so ist.
Warum und wieso sollte offensichtlich sein und wurde schon mehrmals hier besprochen.
 
Warum bist du auf so eine Obergrenze so scharf und was hast für ein Problem mit Flüchtlinge. Kein Angriff, wollte nur mal deine Meinung deswegen hören.
Gegen Flüchtlinge die hier berechtigt Flucht vor Krieg / Verfolgung etc. suchen habe ich überhaupt nichts. Da hat ein Land wie Deutschland Schutz zu gewähren. Wobei man auch hier schauen muss, das Deutschland eben nicht die Welt retten kann.

Aber ich und viele Leute merken das die Massen nicht verwaltbar sind und es ist nun keine Rocket Sience das z.b. 100000 Flüchtlinge besser integrierbar sind als 1000000 oder mehr.

Sämtliche Strukturen / Verwaltungen sind weder in der EU noch in Deutschland auf diese Massen ausgelegt - selbst Länder wie Norwegen / Schweden ziehen die Reißleine. Und es eskaliert doch seit dem diese Massen hier sind überall. Wir hatten doch schon immer Flüchtlinge aus Nordafrika - jetzt mal egal ob sie hier legal oder illegal sind - aber hatten wir schon mal einen Vorfall wie in Köln/Hamburg etc? Warum haben so viele Leute jetzt Angst und CS-Gas / Pfefferspray ist überall ausverkauft?

Ich arbeite mit vielen europäischen Kollegen zusammen - war jetzt zwei Tage auf der DLD in München und gerade auf den Weg nach Davos. Sämtliche Kollegen verstehen den Weg den Frau Merkel geht nicht - ich aber auch nicht. Deutschland ist hier so gut wie alleine einen Weg gegangen,(Dublin II etc) sämtliche EU Regeln extrem weit auszulegen - ob sie dagegen verstoßen haben, müssen andere sagen. Deutschland sollte sich aber eben auch an Dublin II halten.

Auch wie auf einmal für alles was mit Flüchtlingen zu tun das Geld da ist, finde ich extrem bemerkenswert. Hat man sich jemals so um Bildung gekümmert oder um die ganzen Obdachlosen ?
Was passiert wenn Deutschland nicht mehr so performt und kein Geld mehr da ist ? Aber ich weiß, das sind Fragen die man lieber nicht stellt.


Man kann natürlich sagen vor allen die Augen schließen und ganz schnell die Nazikeule heraus holen.. ist sicherlich auch eine Art und Weise damit umzugehen. Deswegen ignoriere ich mittlerweile einige hier im Forum und mir ist es aber auch ganz recht wenn sie mit mir das identische tun - man wird nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man alle anerkannten Flüchtlinge gleichmäßig auf alle 28 Mitgliedsstaaten der EU verteilt, dann gibt es auch kein Problem mit "Obergrenzen".
 
Wenn man alle anerkannten Flüchtlinge gleichmäßig auf alle 28 Mitgliedsstaaten der EU verteilt, dann gibt es auch kein Problem mit "Obergrenzen".
Wenn Politik nur so einfach wäre und sich 28 (sehr) verschieden Staaten/Regierungen bei einem so heiklen Thema mit so großer Meinungsdifferenz sofort einigen könnten...
 
naja.... es war deutschland, die genau diese regelung blockiert hat ;)
War ja auch allgemeiner gemeint, wenn es einfach wäre, hätte die EU sich ja schon vor und bei Beginn der "Krise" eine Quote oder Verteilungsschlüssel aushandeln können.
Dann wäre es zu solchen Szenen wie auf dem Balkan und den dortigen Grenzen (bzw. auch den Grenzen hier und in Österreich) nicht gekommen.
 
Gegen Flüchtlinge die hier berechtigt Flucht vor Krieg / Verfolgung etc. suchen habe ich überhaupt nichts. Da hat ein Land wie Deutschland Schutz zu gewähren. Wobei man auch hier schauen muss, das Deutschland eben nicht die Welt retten kann.

Aber ich und viele Leute merken das die Massen haben nicht verwaltbar sind und es ist nun keine Rocket Sience das z.b. 100000 Flüchtlinge besser integrierbar sind als 1000000 oder mehr.

Sämtliche Strukturen / Verwaltungen sind weder in der EU noch in Deutschland auf diese Massen ausgelegt - selbst Länder wie Norwegen / Schweden ziehen die Reißleine. Und es eskaliert doch seit dem diese Massen hier sind überall. Wir hatten doch schon immer Flüchtlinge aus Nordafrika - jetzt mal egal ob sie hier legal oder illegal sind - aber hatten wir schon mal einen Vorfall wie in Köln/Hamburg etc? Warum haben so viele Leute jetzt Angst und CS-Gas / Pfefferspray ist überall ausverkauft?

Ich arbeite mit vielen europäischen Kollegen zusammen - war jetzt zwei Tage auf der DLD in München und gerade auf den Weg nach Davos. Sämtliche Kollegen verstehen den Weg den Frau Merkel geht nicht - ich aber auch nicht. Deutschland ist hier so gut wie alleine einen Weg gegangen,(Dublin II etc) sämtliche EU Regeln extrem weit auszulegen - ob sie dagegen verstoßen haben, müssen andere sagen. Deutschland sollte sich aber eben auch an Dublin II halten.

Auch wie auf einmal für alles was mit Flüchtlingen zu tun das Geld da ist, finde ich extrem bemerkenswert. Hat man sich jemals so um Bildung gekümmert oder um die ganzen Obdachlosen ?
Was passiert wenn Deutschland nicht mehr so performt und kein Geld mehr da ist ? Aber ich weiß, das sind Fragen die man lieber nicht stellt.


Man kann natürlich sagen vor allen die Augen schließen und ganz schnell die Nazikeule heraus holen.. ist sicherlich auch eine Art und Weise damit umzugehen. Deswegen ignoriere ich mittlerweile einige hier im Forum und mir ist es aber auch ganz recht wenn sie mit mir das identische tun - man wird nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

Und dazu schmeiße ich mal die Situation rund um den Hafen in Calais ein. Was da teilweise für Meldungen allein durch die Speditionen kamen, ist einfach nicht zu glauben.
Beinahe täglich wurden LKW´s aufgebrochen, Diebstahl, Fahrer aufgehalten und sogar körperlich angegriffen -> Da ging auch mal Wochenlang überhaupt nichts vorwärts.

Die Situation hat sich jetzt gebessert. Wie die das dort hinbekommen haben, keine Ahnung.
 
Gauck hat gerade in Davos ne gute Rede gehalten.

Gauck sagte zudem, eine Begrenzung der Aufnahme von Flüchtlingen sei nicht per se unethisch. Sie könne moralisch und politisch sogar geboten sein, um die Handlungsfähigkeit des Staates zu erhalten. Würden die EU-Außengrenzen nicht gesichert, dann gerate die europäische Freizügigkeit in Gefahr.

Damit könne die Politik auch den zahlreichen Populisten in Europa entgegen treten. "Gerade weil wir möglichst vielen Schutz bieten wollen, werden wir, so problematisch, ja tragisch es ist, nicht alle aufnehmen können", sagte der Bundespräsident, "wenn nicht Demokraten über Begrenzungen reden wollen, wird Populisten und Fremdenfeinden das Feld überlassen."
 
Und dazu schmeiße ich mal die Situation rund um den Hafen in Calais ein. Was da teilweise für Meldungen allein durch die Speditionen kamen, ist einfach nicht zu glauben.
Beinahe täglich wurden LKW´s aufgebrochen, Diebstahl, Fahrer aufgehalten und sogar körperlich angegriffen -> Da ging auch mal Wochenlang überhaupt nichts vorwärts.

Die Situation hat sich jetzt gebessert. Wie die das dort hinbekommen haben, keine Ahnung.
wobei das ja auch häufig eine frage der situation sein kann. wenn die nach frankreich (oder wohin auch immer) fliehen. dort irgendwo stranden und ohne geld, sprachkentnisse oder hilfe den tag verbringen, müssen die irgendwie an was zu beißen kommen. und irgendwann bleibt dann nur noch sowas wie diebstahl. wenn man das dann besser regelt, sie verpflegt und irgendwo unterbringt hört das auch wieder auf, weil die not nicht mehr gegeben ist.
damit möchte ich nicht relativeren oder schönreden (wie es ja immer so heißt) was da passiert und sicher sind das nicht alles verbrechen wegen hunger, aber zumindest möchte ich darauf hinweisen, dass es für so etwas viele gründe geben kann.
mal als beispiel die krisen in den 20er jahren oder nach dem 2. WK. da blieb vielen Menschen keine andere chance mehr, als zu stehlen, weil schlicht kein geld da war.
 
Gauck hat gerade in Davos ne gute Rede gehalten.

Gauck sagte zudem, eine Begrenzung der Aufnahme von Flüchtlingen sei nicht per se unethisch. Sie könne moralisch und politisch sogar geboten sein, um die Handlungsfähigkeit des Staates zu erhalten. Würden die EU-Außengrenzen nicht gesichert, dann gerate die europäische Freizügigkeit in Gefahr.

Damit könne die Politik auch den zahlreichen Populisten in Europa entgegen treten. "Gerade weil wir möglichst vielen Schutz bieten wollen, werden wir, so problematisch, ja tragisch es ist, nicht alle aufnehmen können", sagte der Bundespräsident, "wenn nicht Demokraten über Begrenzungen reden wollen, wird Populisten und Fremdenfeinden das Feld überlassen."

Ach ja der Gauck, der auch immer sein Fähnchen schön nach dem Wind hängt, dazu fällt mir ein schönes lateinisches Zitat ein: "si tacuisses, philosophus mansisses" - ihr könnts ja googlen. :D
 
ich kann zwar verstehen, dass dich das ärgert, aber nicht, dass das für ein negatives gefühl gegen flüchtlinge sorgt.

das problem mit den immobilienpreisen in den städten ist ja nix neues und hat mit flüchtlingen erstmal nichts zu tun. momentan wollen viele menschen in den städten wohnen und bedingt durch die günstigen kredite optimalerweise auch ein eigenheim. dass das die preis explodieren lässt ist doch logisch. es ist nunmal unmöglich, dass jeder für kleines geld in der stadt wohnt. ich versteh auch die erwartungshaltung vieler leute dahingehend nicht. darauf hat niemand ein anrecht. wenn mir das geld fehlt, dann habe ich einfach pech gehabt. das gilt in saarbrücken, in hamburg oder in new york. ich würde auch gerne in manhattan leben, kann mir das aber schlicht nicht leisten.
dazu kommt, dass sozialer wohnungsbau doch deinen ansprüchen an ein eigenheim nicht wirklich gerecht werden würde oder?

und gehen wir mal weg von der wohnungssituation: 20k wohnungen in ländlichen gebieten sind frei. das klingt erstmal gut und logisch, dort flüchtlinge unterzubringen. nur, wie versteut sind die denn? wie soll/kann ein betreuer die dort alle erreichen? wie sollen diese flüchtlinge zu ämtern, amtsärzten oder sonstwie kommen? hier in essen müssen flüchtlinge teilweise eigenverantwortlich mit ÖPNV durch die halbe stadt fahren um ihre termine beim amt wahrzunehmen. diese menschen sind vollkommen überfordert, da sie doch größtenteils (noch) nicht unsere sprache sprechen. termine um die sprache zu lernen werden schwierig, usw usf. da hängt ja schon ein bisschen mehr dran, als die nur irgendwo unterzubringen.

Diese Thematik betrifft ja nicht unsere Stadt, sondern wird auch diverse Gemeinden im Land betreffen. Also die "Zerstreuung" der Asylanten wird es so oder so geben. Das Verrückte ist ja, dass sämtliche Einwohner immer gesagt bekommen dass es keine neuen Bauplätze gibt. Ist ja jetzt auch wieder das Thema. Und jetzt plötzlich von der Politik von oben gesagt wird "egal, die werden wir schon beschaffen". Das ist für mich am Bürger vorbei regiert. Falsch gesagt von mir war dass da ein negatives Gefühl den Flüchtlingen gegenüber entsteht, sondern der Flüchtlingspolitik ansich.

An der Spitze folgt noch, dass unser Innenminister sinngemäß wohl heute schon hat verlauten lassen, dass quasi am Bau Geschlampert werden kann, hauptsache da steht dann was. Bedeutet dass die Gebäude dann mal, wenn die Flüchtlinge gegebenenfalls wieder weg sind wahrscheinlich nur noch bedingt nutzbar sind. Ne da könnte ich mich jetzt wirklich aufregen. Schon geil diese Politik.

Und es geht nicht darum dass hier irgendwer für Kleines Geld in der Stadt leben möchte, sondern dass es schlichtweg nahezu nicht möglich ist was zu bekommen. Selbst größere Mietwohnungen (4-5ZKB) sind nahezu nicht als Mietobjekt zu bekommen. Da kommt man sich doch als Bürger schon irgendwie verarscht vor wenn in die Richtung nichts gemacht wird - sprich zumindest mal mehr Bauland erschlossen wird. Nein, da gibt es ein paar qm die erschlossen werden und gleich an Bauträger verscherbelt werden.
 
Ja, aber deine Probleme haben ja nix mit den Flüchtlingen (also den Menschen hinter diesem Begriff) zu tun, sondern mit mieser Kommunalpolitik und planlosen Verantwortlichen.
 
Bill aiming to ban child marriages shot down
Another move to ban child marriages in Pakistan has fallen at the first hurdle. The bill to prohibit underage marriages has been withdrawn after the Council of Islamic Ideology (CII) declared it un-Islamic.

The ruling party lawmaker, who moved the bill, withdrew her proposal on Thursday following staunch resistance from the council, which advises the legislature whether or not a certain law is Sharia-compliant.

In May 2014, amid severe criticism from various quarters, the council had endorsed its earlier ruling that girls as young as nine years old were eligible to be married “if the signs of puberty are visible”.

http://tribune.com.pk/story/1027742/settled-matter-bill-aiming-to-ban-child-marriages-shot-down/
 
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