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Hört sich an wie das Gerede, welches auch die Politik verbreitet.
Beschäftige dich einfach mal umfassend mit TTIP und CETA.

Schon allein das es geheime Verhandlungen sind, die man selbst als Politiker nicht einfach so einsehen kann, sollte einem zu denken geben.
Und das die Verhandlungen von einer einzelnen EU Kommisarin mit zwei Beratern gegen 7 US Politiker mit mind. 20 US Wirtschaftsgrößen geführt werden ebenso.

TTIP ist/wird ein Wirtschaftsdiktat, nichts anderes.

Ich hatte weiter vorn das Beispiel mit den Bauern gebracht, welches so langsam konkrete Formen annimmt.
Subventionen für EU Bauern werden gestrichen, damit US Bauern keine EU Subventionen einklagen können.

Aber was reg ich mich eigentlich auf, die Merkel setzt TTIP sowieso durch, ihr ist es egal was das Wahlvieh davon hält.
Kann später mehr dazu schreiben, bin gerade unterwegs.
Aber da ich mich im Studium (Politik und Ökonomie) sehr damit auseinandersetze bzw. viel darüber diskutiert wird und von 2 Leuten ihre Masterarbeit sich thematisch damit befasst, habe ich einen etwas tieferen Einblick als nur Zeitungswissen.

Jo, Merkel ist halt Kanzlerin, dafür wurde sie gewählt vom "Stimmvieh" :lol:
 
Jetzt ist die Kanzlerin in unserer republik aber keine alleinunterhalterin.
Sie sollte nicht, kann und darf aber, natürlich.

Den einen gefällt ihr Kurs, Deutschland stärker als modernes Einwanderungsland zu positionieren, anderen nicht.
Ich finde es gut, dass sie nach 10 Jahren mal so mutig ist, etwas gegen Widerstände durchzusetzen.
So macht man sich auch neue Freunde, mich z.B. :gerri:

Die Basis der CDU rückt ja auch wieder näher an Merkel heran.
Seehofer kann sich ein paar kleine Scharmützel erlauben, am Ende weiß aber jeder in der CDU/CSU, dass man ohne Merkel im Moment und in absehbarer Zeit keinen Stich macht und "untergehen" würde.
 
Wollen die uns eigentlich alle verarschen? Nach 5 Jahren, fast 300.000 Toten und Millionen Flüchtlingen in die ganze Welt ist den EU-Aussenministern heute eingefallen, dass man irgendwas in Syrien machen müsste? Was, das wissen sie natürlich noch nicht, aber halt irgendwas.

Und wer ist denn nun eigentlich der grössere Feind in Syrien? Assad oder der IS? Warum bekämpft man nicht mal Einen davon?

Unsere Willkommens-Kultur ist ja schön und gut, aber vielleicht, nur ganz vielleicht würde es mehr Sinn machen, wenn die Menschen einfach in ihrem Land bleiben könnten? Und wollten!
 
Interessant, welche Meinungen man manchmal zu hören bekommt.

Mein Arbeitskollege, bekennender Erdogan Fan, sagte zu mir, es seien nicht genug in Ankara gestorben. Die Drahtzieher vermutet er auf Seiten der Kurden, die durch eigene Tote gegen die AKP mobilisieren wollen.

Er steht voll auf Erdogan und seine Clique, wohlwissend, dass dieser einen sehr autoritären Stil innehat. Aber gegen die Kurden und gegen die Larifari Politik der vorherigen Regierungen ist ihm jedes Mittel recht. Aber es ist immer einfacher, aus der Ferne Macho-Gehabe cool zu finden, wenn man selber in einem freien Land lebt.
 
Erdolf bombt sich zurück an die Macht und dazu ist ihm jedes Mittel Recht auch wenn er damit einen Bürgerkrieg provoziert - das ist einfach nur irre!:vogel:
 
Ich weiß nicht. Der AKP nützt dieser Anschlag am wenigsten, aber Trauer und Aufarbeitung werden aufgrund der Opfer-Herkunft nur recht halbherzig angegangen.
 
Die Vereinigten Staaten und ihre Koalition die nix taugt, sollten sich mal langsam hinterfragen ob man noch eine Daseinsberechtigung hat. Die russischen Angriffe aus der Luft und vom Meer aus haben in 2 Wochen mehr Wirkung erreicht als die der Anderen in mehr als einem Jahr.
 
Ganz grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass Russland hier endlich die Initiative ergriffen und somit einen Stein ins Rollen gebracht hat.

Nur, auch ganz grundsätzlich, gehört Assad nicht allgemein unterstützt! Der Mann hat sein eigenes Volk massakriert, mutmasslich Chemiewaffen und Fassbomben gegen sie eingesetzt. Der Mann und sein Regime gehört ebenso weg wie der IS.

Ich bin ja gegen Militärinterventionen, aber in Syrien sind sie IMO unumgänglich. Aber das halt auch schon seit 5 Jahren.

Das Schlimme ist die Berechenbarkeit der EU und der USA. Es klang ja gestern durch, dass die Flüchtlinge mittlerweile nur am falschen Ort angekommen sind, sie werden für uns unbequem. Würden sie weiter alle in den Libanon fliehen, würde die Welt immernoch enfach zuschauen... :nein:
 
Saddam weg = Chaos!

Gaddafi weg = Chaos!

Assad weg = Chaos? - wahrscheinlich - da stellt sich nur die Frage des geringeren Übels.

Das Chaos war aber IMO deswegen da, weil wir unseren Job nicht richtig gemacht haben und als es ungemütlich wurde, haben wir uns einfach verpisst.

Und wie soll man sich als Weltgemeinschaft gegenüber Syrien verhalten? Soll man einfach weiter zuschauen, wie Assad sein Volk ausbluten lässt? Chemiewaffen und Fassbomben FTW?
 
Das Chaos war aber IMO deswegen da, weil wir unseren Job nicht richtig gemacht haben und als es ungemütlich wurde, haben wir uns einfach verpisst.

Und wie soll man sich als Weltgemeinschaft gegenüber Syrien verhalten? Soll man einfach weiter zuschauen, wie Assad sein Volk ausbluten lässt? Chemiewaffen und Fassbomben FTW?

Amerika sollte einfach aufhören überall in der Welt Bürgerkriege zu schüren und die Regionen in Ruhe lassen - die regeln das dann schon irgendwie auch wenn das nicht in unser Demokratieverständnis passen sollte aber wir sollten auch mal aufhören dem Rest der Welt unseren Willen aufzwingen zu wollen, dann gibt es auch wieder mehr Frieden auf der Welt. Wenn auch nicht mehr Demokratie.
 
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