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ab ca. 01:00:00 (besser ab Minute 52) ist das Thema "Verschwörungstheoretiker" im Video das oben von @Urgs gepostet hat Thema und Ganser greift auch kurz das Thema über seinen Wikipedia-Artikel auf.
 
MH17 - Kreml manipulierte mit Photoshop
Anhand von Satellitenfotos wollte Russland die Schuld der Ukraine am Absturz von Flug MH17 beweisen. Eine unabhängige Analyse belegt nun: Die Bilder wurden gefälscht.

ukraine-mh17-540x304.jpg


Die russische Regierung hat Satellitenbilder zum Absturz des Fluges MH17 manipuliert, um eine Schuld der ukrainischen Regierung zu belegen. Das ist das Ergebnis einer Analyse von unabhängigen Investigativjournalisten. Die forensische Analyse habe "eindeutig und unzweifelhaft" ergeben, dass die Satellitenfotos falsch datiert und digital verändert wurden, heißt es in dem Untersuchungsbericht.
[...]
http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-06/mh17-absturz-bericht-bellingcat-manipulation
_______________________________

Bestimmt nur eine Verschwörung der faschistoiden Westmächte, der NSA und der gleichgeschalteten Systempresse #believe :D

Da war doch noch was! :D

https://twitter.com/hackerfactor/status/605227247482470400

http://www.heise.de/tp/artikel/45/45105/1.html

Die Analyse kann man sich sogar auf deutsch durchlesen. Hab ich auch getan. Keine Ahnung, ob das wirklich seriös ist. Mir kann man ja alles erzählen! :D
 
Haben ja derzeit Kirchentag in Stuttgart und tierisch was los hier.
Geschichte am Rande die ich extrem cool fand.

Morgens war unser Bundespräsident hier:

cz8ydd4qxw2rj313w.jpg


Später dann hat er einige unangemeldete, eigene Abstecher auf den Kirchentag gemacht..
 
Naja, daß Telepolis da was gegen sagen muß, ist ja jetzt nicht groß überraschend :D

In dem Fall berichten sie ja nur über Reaktionen. Und legen auch noch nach:

http://www.heise.de/tp/artikel/45/45119/1.html

Ebenfalls am Mittwoch veröffentlichte die junge Welt eine Pressemitteilung, nach der als erster der Autoren, die die "forensische Analyse" geleistet haben, ein Timmi Allen genannt wurde. Allen arbeitete lieber unter einem Pseudonym, in Wirklichkeit heißt er Olaf Neitsch und war bis 1989 Stasi-Mitarbeiter. Das bedeutet nicht viel, klar ist aber, dass Neitsch keineswegs ein forensischer Experte ist, sondern sich später als Wirt und dann in der Versicherungsbranche betätigt hat, derzeit offenbar bei ergo als "Organisationsleiter (Werbekolonnen)". Bilderfahrungen könnte er deshalb beanspruchen, weil er 3D-Gebäude und -Landschaften auf "Second Life" anbietet. So heißt es anlässlich eines Interviews mit ihm: "Wie vielfältig Kreativität in einer virtuellen Welt wie Second Life, wo alles von deren Bewohnern erstellt wird, sein kann, beweist das Team rund um 3D-Baumeister Timmi Allen immer wieder eindrucksvoll, seien es originalgetreue Nachbauten bekannter realer Bauwerke, voll animierte Tiere oder ganze Landschaften." Als "forensischer Experte" arbeitet er als Hobby, soll er der jungen Welt berichtet haben.

:lol:
 
:roll:

Ich habe doch nur gesagt, daß, wenn man sich einen Aspekt aus einem anderen System rauspickt, man halt auch die ganzen anderen Parameter betrachten muß, die diesen ersten Aspekt erst ermöglichen Das ist doch nicht so schwer zu kapieren, oder doch? Wenn Du das französische System betrachtest, das sieh Dir gefälligst Alles aus dem System an und such Dir nicht nur die Sachen raus, die Dir gerade gut gefallen. Du schreibst, man solle es nicht 1:1 übernehmen, super! Sowas gibt es nun mal nicht einzeln ... :kaffee:

Ach komm, du machst gerade als wäre das jetzt so ein großes Problem eine größere Untestützung für Familien über Steuerbonus bzw höheres Kindergeld hin zu bekommen. Wir wissen doch wie es läuft. Da sitzt einer vor seinem Steuerregler im Finanzministerium in Berlin und errechnet wieviel mehr Steuern man an anderer Stelle eben einnehmen muss um ein solches Paket zu finanzieren. Da dürfte zB dann gerne nochmal Ehegattensplitting für kinderlos verheiratete auf den Prüfstand kommen. Und entsprechend müsste eben verfahren werden, wenn man es denn eben wirklich will. Ausgangspunkt war ja urgs Frage nach was denn angemessener als Unterstützung wäre. Insofern empfinde ich die finanzielle Unterstützung der Familien durch den Staat als etwas zu gering an. Ich verlange ja hier nicht, dass plötzlich keiner mehr Steuern zahlt oder 1000 Euro pro Kind Kindergeld erhält. Im europäischen Schnitt liegen wir ja alleine aufs Kindergeld bezogen auch recht gut. Aber es ist halt die Summe an Umständen die uns hier nicht gut dastehen lassen was das Thema angeht. Mich wundert daher nicht, warum wir hier in Deutschland das Schlusslicht sind was die Geburtenraten sind. Denn eins habe ich in der Zeit seit meine Tochter auf der Welt ist gelernt, die Deutschen sind nicht kinderfeindlich. Im Gegenteil. Es ist eher die Politik. Dieser feine Unterschied war mir vorher nicht so klar. Aber immer schön wenn man in einer solchen Diskussion mit zweifelhaften Smilies und "geht so halt nicht" Kommentaren abgefüttert wird, ohne dass wirklich auf die Punkte eingegangen wird. Aber hat schon seinen Grund weshalb man sich hier bei "ernsten" Themen besser heraus hält. Führt ohnehin zu nichts. Genügen ja schon Spielors Grafikrage Beiträge bei den Games.
 
Zuletzt bearbeitet:
und "geht so halt nicht" Kommentaren abgefüttert

Habe ich nie gemacht! Ich finde es nur reichlich absurd, wenn Du bei der Frage, was Du für angemessen hälst, hier mit dem französischen System ankommst. Und wenn ich dich darauf hinweise, wie es in Frankreich tatsächlich aussieht, kommst Du mir mit einem "was interessiert es mich, wie es in Frankreich aussieht?"

Ernsthaft? Das ist lächerlich, so kannst Du gerne mit Dir selber diskutieren.

Und was die finanzielle Unterstützung durch den Staat angeht, die Du als zu gering emfindest: wir zahlen hier fast doppelt so viel, wie in z.B. Frankreich (was ich ja schon öfter erwähnt habe). Daran liegt es wohl nicht und hiermit sind wir dann wieder am Anfang der Diskussion.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mandos kommt ja aus dem Saarland, ich aus RLP. Bei uns kostet die Ganztagsbetreuung 350€ pro Monat. Plus "Tee-Geld" an den KiGa.

Wenn man nun noch die "sonstigen" Ausgaben für ein Kind einrechnet (Essen, Trinken, aber vor allem auch Kleidung, was ja gerade in den ersten Jahren exorbitant ist), dann kommt man gut und gerne im Monat auf 800€ für ein Kind. Schon mal eine Packung Pampers gekauft?

Dazu die Tatsache, dass die Frau ja selbst wenn sie arbeiten geht oftmals keine 100% arbeiten kann. Man hat also weniger Einkommen aber ~800€ zusätzliche Ausgaben pro Monat.

Das mit dem KiGa dürfen übrigens auch all die gerne beachten, die den Querverweis auf "früher" bringen. Da hat der Vater nicht noch 700DM berappen dürfen.

Dazu die Tatsache, dass @Urgs ja meinte, dass Kinder ja überall aufwachsen. Klar, ich kann mein Kind auch an die Taliban-Krippe geben und es wird aufwachsen. Aber ich bin auch ganz ehrlich, ich bin da so egoistisch, dass ich als Elternteil ja auch gerne etwas von meinem Kind hätte. Das mag auch alles schön und gut sein, wenn man mittags um 15 Uhr Feierabend hat, aber das ist für ganz viele Eltern auch nicht die Realität.

Der Spagat zwischen "Wir möchten gerne ein Kind (und uns auch darum kümmern)" und "Scheisse, das haut alles nicht hin" kommt in Deutschland nicht hin und deswegen sind wir nun da, wo wir sind.
 
Der Spagat zwischen "Wir möchten gerne ein Kind (und uns auch darum kümmern)" und "Scheisse, das haut alles nicht hin" kommt in Deutschland nicht hin und deswegen sind wir nun da, wo wir sind.

Verstehe ich. Aber erklär mir mal, wieso Frankreich mit der Hälfte der Kohle eine deutlich höhere Geburtenrate zustande bringt. Ich bleibe dabei, die Deutschen sind entweder zu anspruchsvoll und wollen auf nichts verzichten oder ist es ist nur Jammerei.
 
Ich hab nie ausgerechnet, was uns ein Kind kostet. Ich hab einfach nur nicht den Eindruck, dass wir uns großartig hätten einschränken müssen, seit wir Kinder haben. Auch nachdem der Erste das dritte Lebensjahr erreicht hat, wäre ich nie auf die Idee gekommen, zu sagen, wir könnten uns ein zweites nicht leisten.
 
Durch eine Familienpolitik fördern sie in Frankreich ne ganz andere Mentalität in dem Bereich. Bei uns ist der Gedanke der steuerlichen Eheförderung vorgeschoben. In Frankreich gibt es nicht die steuerliche Förderung der Ehe, sondern der Familie. Und das wird konsequent umgesetzt und zieht sich durch alle Bereiche - bis hin zur Rente, bei der es z.B. für Väter und Mütter mit drei oder mehr Kindern einen Bonus von 10% gibt.
Das dort mehr Mütter wie bei uns arbeiten ist letztlich ja auch ein positiver Ausfluss dieses Systems. Es lohnt sich geldmäßig mehr wie bei uns und dort zählt man eben auch nicht als Rabeneltern wenn man sein Kind in die Krippe gibt, da man dort - ähnlich wie früher in Ostdeutschland - der Meinung ist, dass es den Kindern gut tut früh intensiv mit anderen Kindern in Kontakt zu kommen. Nach eigener Erfahrung aus einem Jahr Krippe kann ich das unterstützten. Schlecht ist es für die Entwicklung des Kindes jedenfalls nicht.

Ich habe hier auch nicht geschrieben dass ich das französische System so hier möchte, sondern mehrmals erwähnt, dass ich quasi diesen Ansatz für besser empfinde. Warum also nicht sehen was andere besser machen und versuchen Teile davon auf unsere Situation umzusetzen und anzupassen. So würde es sich doch aktuell ohnehin anbieten bei der ganzen Diskussion um Gleichstellung der Geschlechter, Schutz der Familie etc. genau hier einen solchen Einschnitt zu machen.

Und am Ende will man dem Kind natürlich auch was bieten. Wie Zimtzicke schreibt. Das hat nichts mit jammern zu tun. Überhaupt ist sich wohl jeder relativ klar was auf einen finanziell zukommt und insofern ist dann auch kein Platz für jammern. Dennoch darf man sich das und sämtliche Konsequenzen auch mal vor Augen führen.
 
... dass ich quasi diesen Ansatz für besser empfinde. Warum also nicht sehen was andere besser machen und versuchen Teile davon auf unsere Situation umzusehten und anzupassen. So würde es sich doch jetzt ohnehin anbieten bei der ganzen Diskussion um Gleichstellung der Geschlechter, Schutz der Familie etc. genau hier einen solchen Einschnitt zu machen.

Dagegen ist ja auch nichts zu sagen, im Gegenteil. Das stand ja auch hinter meinem Vorschlag von ganz am Anfang, mal die Hälfte der Maßnahmen hier zu streichen und das Geld besser zu verwenden.

Das Problem ist nur, daß man soziale Tranferleistungen - und das gilt für familienpolitische Zahlungen ganz besonders (denkt denn niemand an die Kinder!!11!) nie wieder wegbekommt, wenn sie einmal eingeführt wurden. Auch das habe ich schon gesagt. Dummerweise sind sich ja die Eltern hierzulande auch alles Andere als einig, was sie nun wirklich wollen. Nur auf "mehr Geld" können sie sich immer einigen. Deswegen haben wir auch diesen nutzlosen Flickenteppich....
 
Verstehe ich. Aber erklär mir mal, wieso Frankreich mit der Hälfte der Kohle eine deutlich höhere Geburtenrate zustande bringt. Ich bleibe dabei, die Deutschen sind entweder zu anspruchsvoll und wollen auf nichts verzichten oder ist es ist nur Jammerei.


Das darfst du gerne. Du verdienst ja auch (sehr) gut UND hast keine Kinder. Oder?

In Frankreich sind die Strukturen anders als hier, vielleicht auch die Mentalität für Kinder halt auch "Luxus" aufzugeben. Wobei Luxus je nach Einkommen ja auch stark Definitionssache ist.
 
Das darfst du gerne. Du verdienst ja auch (sehr) gut UND hast keine Kinder. Oder?

In Frankreich sind die Strukturen anders als hier, vielleicht auch die Mentalität für Kinder halt auch "Luxus" aufzugeben. Wobei Luxus je nach Einkommen ja auch stark Definitionssache ist.
Ist Geld bei der Kindersache in Deutschland echt das Hauptthema? Ich will keine Kinder und bei mir hat das mit Geld 0, aber wirklich gar nichts zu tun
 
Da muss man mal wieder ein Loblied auf das schöne Land Berlin singen!

Hab's nun gerade mal nachgeschaut. Wir zahlen für unser Kindergartenkind 159 Euro pro Monat und da ist schon der Vereinsbeitrag (65 Euro und Essensgeld 23 Euro) mit drin. 98 Euro zahlen wir für unser Schulkind an Kosten für den Hort. Das wir nächstes Jahr dann neu berechnet, da wir für den Kindergarten nichts mehr bezahlen. Dafür wird dann die Schule sicherlich etwas teurer. Ich glaube, das ist der Grund, warum diese Kosten für mich eher irrelevant sind und mir war nicht bewusst, dass man in anderen Bundesländern für ein Kind locker mehr zahlt, als wir für zwei Kinder.
 
Vor allem auf Kosten ebendieser Bundesländer. ;)

Nö. Klassisches Vorurteil!

Die armen Länder leisten sich Dinge, von denen andere nur träumen können!

In aller Klarheit: Der Ausgleich unter den Ländern füllt lediglich die Einnahmen steuerschwacher Länder auf. Teilweise.


Ein finanzschwaches Land bleibt finanzschwach, auch nach Finanzausgleich. Wie hoch der Bedarf ist, wofür das Geld ausgegeben wird – auf beides nimmt der Finanzausgleich keine Rücksicht. Wer sich etwas Besonderes leistet, bekommt dafür kein Geld von den anderen Ländern.


Die Ausgleichsleistungen sind allein einnahmenorientiert, dienen der Angleichung der unterschiedlichen Finanzkraft. Sie sind daher nicht zweckgebunden und stehen zur Deckung des allgemeinen Finanzbedarfs zur Verfügung.


Mit anderen Worten: Jedes Land ist frei, seine Einnahmen nach eigenen Prioritäten auszugeben – auch die aus dem Finanzausgleich. Wie – das entscheidet der Landesgesetzgeber, also das Parlament, auf Vorschlag der Landesregierung.


Und das heißt zugleich auch: Jedes Land muss mit den Einnahmen auskommen, die ihm zur Verfügung stehen. Sobald die Schuldenbremse – für die Länder ab 2020 – definitiv wirkt, gibt es ohnehin keinen Ausweg mehr in die Neuverschuldung. Mehr als das, was in der Kasse ist, kann nicht ausgegeben werden.


Das gilt für alle Länder in gleicher Weise.


Und das heißt: Wer seiner Bevölkerung etwa gute Schulen und unentgeltliche Kitas anbietet, muss sich deshalb an anderer Stelle einschränken. Zum Beispiel beim Straßenausbau oder auch bei der Beamtenbesoldung.


Übrigens: Schon 1952 war von den seinerzeit klagenden Ländern vorgetragen worden, der Finanzausgleich prüfe nicht, ob die Nehmerländer ihre Steuern sorgsam einzögen und ihre Ausgaben sparsam bewirtschafteten. Das Bundesverfassungsgericht hat diesen Vorwurf seinerzeit als unberechtigt zurückgewiesen.


http://www.berlin.de/sen/finanzen/haushalt/nachrichten/artikel.7126.php#12
 
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