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Ach Urgs, kann ich dich mal was fragen? Und das ist jetzt wirklich nicht böse oder provokant gemeint, sondern eine ernst gemeinte Frage:

Du positionierst dich ja eindeutig gegen PEGIDA, auf der anderen Seite hast du aber schon mehrmals die komplette "Friedensbewegung" (also inklusive der "Mahnwachen") verteidigt (explizit in Schutz genommen).

Nun wäre meine Frage, wie du eigentlich die "mit extrem Rechten kooperierenden" Bewegungen bzw. "extreme Rechte nicht ausgrenzenden" Bewegungen auswählst, die du "in Schutz nimmst" und von denen abgrenzt, die du kritisierst?

Hast du da Kriterien, oder wirfst du einfach eine Münze? :?

Na, ich weiß, das war wieder sehr polemisch von mir formuliert, aber ich will halt drauf hinaus, dass ich echt nicht sehe, wo der große Unterschied zwischen rechtsoffener PEGIDA und rechtsoffenen "Mahnwachen" sein soll. Klar, die Mahnwachen-Besucher sind im Durchschnitt vermutlich noch "aluhutiger" als die PEGIDA-Unterstützer, aber soll man sie deswegen in Schutz nehmen?

Wie gesagt, eine ernst gemeinte Frage.
 
Ich versteh die Frage gar nicht?! :ugly:

Ich persönlich kann keine rechte Friedensbewegung ausmachen. Die Friedensbewegung und die Mahnwachen sind meiner Meinung nach eindeutig links, auch wenn das dem linken Establishment nicht passt.

Was ich da sehe, bzw. was ich da in den Anfangstagen der Mahnwachen gesehen habe, war eine junge, relativ bunte Bewegung in der sich alle möglichen Menschen zusammenfanden. Sicherlich waren da auch mal Rechte mit dabei. Sicherlich waren da auch viele naive Leute dabei, die sich zum ersten Mal politisch zu Wort gemeldet haben. Natürlich sind da auch einige Verschwörungstheoretiker mit dabei gewesen. Aber darüber konnte ich wohlwollend hinwegsehen. Was meinste denn, was in den 80er Jahren alles für seltsame Vögel bei der Friedensbewegung mitmischten? So etwas gehört dazu, genauso wie es dazugehört denen Zeit zu geben, sich zu professionalisieren, sich zu sortieren und zu sehen, wer sich da durchsetzt .Das ist ein ganz normaler Vorgang.

Was mich angeht, ich bin Individualist und immer für Opposition. Ich bin aber von meiner Natur her überhaupt kein Gruppenmensch. Ich mag keine Demos und ich fühl mich auch im Fußballstadion nicht dazugehörig. Ich bin einfach niemand, der in Gruppen aufgehen kann. Das ist mir völlig fremd und ehrlich gesagt, sogar etwas zuwider. Mein Problem ist aber wohl eher, dass es bei mir auch einfach nicht funktioniert, was bei anderen fast reflexartig passiert.

Die Mahnwachen sind und waren für Frieden und haben die offensichtliche, einseitige Berichterstattung der Medien zur Ukraine kritisiert. Das hat mir von Beginn an gefallen. Mein Sicht auf Ken Jebsen kennste ja bereits, wie ich ihn seit vielen Jahren wahrnehme. Das und die Art und Weise, wie in den Medien auf diese Mahnwachen reagiert wurde (bis zuletzt, als 4000 Leute vor dem Schloss Bellevue demonstrierten), das hat für mich als Fan von Opposition den Ausschlag gegeben, dieser Bewegung wohlwollend gegenüber zu stehen. Ohne mich als Teil dieser Bewegung zu sehen.
 
Ich versteh die Frage gar nicht?! :ugly:

Ich persönlich kann keine rechte Friedensbewegung ausmachen. Die Friedensbewegung und die Mahnwachen sind meiner Meinung nach eindeutig links, auch wenn das dem linken Establishment nicht passt.

Was ich da sehe, bzw. was ich da in den Anfangstagen der Mahnwachen gesehen habe, war eine junge, relativ bunte Bewegung in der sich alle möglichen Menschen zusammenfanden. Sicherlich waren da auch mal Rechte mit dabei. Sicherlich waren da auch viele naive Leute dabei, die sich zum ersten Mal politisch zu Wort gemeldet haben. Natürlich sind da auch einige Verschwörungstheoretiker mit dabei gewesen. Aber darüber konnte ich wohlwollend hinwegsehen. Was meinste denn, was in den 80er Jahren alles für seltsame Vögel bei der Friedensbewegung mitmischten? So etwas gehört dazu, genauso wie es dazugehört denen Zeit zu geben, sich zu professionalisieren, sich zu sortieren und zu sehen, wer sich da durchsetzt .Das ist ein ganz normaler Vorgang.

Was mich angeht, ich bin Individualist und immer für Opposition. Ich bin aber von meiner Natur her überhaupt kein Gruppenmensch. Ich mag keine Demos und ich fühl mich auch im Fußballstadion nicht dazugehörig. Ich bin einfach niemand, der in Gruppen aufgehen kann. Das ist mir völlig fremd und ehrlich gesagt, sogar etwas zuwider. Mein Problem ist aber wohl eher, dass es bei mir auch einfach nicht funktioniert, was bei anderen fast reflexartig passiert.

Die Mahnwachen sind und waren für Frieden und haben die offensichtliche, einseitige Berichterstattung der Medien zur Ukraine kritisiert. Das hat mir von Beginn an gefallen. Mein Sicht auf Ken Jebsen kennste ja bereits, wie ich ihn seit vielen Jahren wahrnehme. Das und die Art und Weise, wie in den Medien auf diese Mahnwachen reagiert wurde (bis zuletzt, als 4000 Leute vor dem Schloss Bellevue demonstrierten), das hat für mich als Fan von Opposition den Ausschlag gegeben, dieser Bewegung wohlwollend gegenüber zu stehen. Ohne mich als Teil dieser Bewegung zu sehen.
Ich mache mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt.
 
Ich versteh die Frage gar nicht?! :ugly:

Ich persönlich kann keine rechte Friedensbewegung ausmachen. Die Friedensbewegung und die Mahnwachen sind meiner Meinung nach eindeutig links, auch wenn das dem linken Establishment nicht passt.

Was ich da sehe, bzw. was ich da in den Anfangstagen der Mahnwachen gesehen habe, war eine junge, relativ bunte Bewegung in der sich alle möglichen Menschen zusammenfanden. Sicherlich waren da auch mal Rechte mit dabei. Sicherlich waren da auch viele naive Leute dabei, die sich zum ersten Mal politisch zu Wort gemeldet haben. Natürlich sind da auch einige Verschwörungstheoretiker mit dabei gewesen. Aber darüber konnte ich wohlwollend hinwegsehen. Was meinste denn, was in den 80er Jahren alles für seltsame Vögel bei der Friedensbewegung mitmischten? So etwas gehört dazu, genauso wie es dazugehört denen Zeit zu geben, sich zu professionalisieren, sich zu sortieren und zu sehen, wer sich da durchsetzt .Das ist ein ganz normaler Vorgang.

Was mich angeht, ich bin Individualist und immer für Opposition. Ich bin aber von meiner Natur her überhaupt kein Gruppenmensch. Ich mag keine Demos und ich fühl mich auch im Fußballstadion nicht dazugehörig. Ich bin einfach niemand, der in Gruppen aufgehen kann. Das ist mir völlig fremd und ehrlich gesagt, sogar etwas zuwider. Mein Problem ist aber wohl eher, dass es bei mir auch einfach nicht funktioniert, was bei anderen fast reflexartig passiert.

Die Mahnwachen sind und waren für Frieden und haben die offensichtliche, einseitige Berichterstattung der Medien zur Ukraine kritisiert. Das hat mir von Beginn an gefallen. Mein Sicht auf Ken Jebsen kennste ja bereits, wie ich ihn seit vielen Jahren wahrnehme. Das und die Art und Weise, wie in den Medien auf diese Mahnwachen reagiert wurde (bis zuletzt, als 4000 Leute vor dem Schloss Bellevue demonstrierten), das hat für mich als Fan von Opposition den Ausschlag gegeben, dieser Bewegung wohlwollend gegenüber zu stehen. Ohne mich als Teil dieser Bewegung zu sehen.

Weißt du was? Ich hab gerade richtig getankt (also echt viel getrunken) und kann dich momentan echt verstehen! Ich verstehe nun, wie das alles Sinn ergeben kann (wenn man viel getrunken hat).

Mann, wirklich fühl dich gedrückt. Also wirklich umarmt. :)
 
panorama hat mal teilnehmer der pegida-demos interviewt. und um dem vorwurf der manipulation entgegenzuwirken 1,5 stunden ungeschnittenes material:

http://daserste.ndr.de/panorama/arc...ch-Luegenpresse-trifft-Pegida-,pegida136.html

edith sagt grad, eine stunde, nicht 1,5

Am Besten ist ja immer dieses scheinbar obligatorisch vorangestellte "Wir sind ja keine Nazis...Mitte der Gesellschaft...habe viele ausländische (die vermutlich auch noch nen dt. Pass haben, aber weiterhin als Ausländer gelten) Freunde " - Bullshitgelaber, um den ganzen abgrundtiefen Scheiß der danach folgt zu legitimieren.

Wer denkt wie ein Nazi und redet wie ein Nazi....der ist vermutlich auch ein Nazi - auch wenn das von denen scheinbar keiner wahr haben will, denn so kann man ja den gleichen Mist vertreten, sich dabei aber weiterhin als wertvolles Mitglied der Gesellschaft fühlen --> Selbstbetrug erster Güte, denn ich denke, die reden sich das wirklich überwiegend für ihr eigenes Gewissen ein und weniger, weil sie in den Medien nicht als Nazis präsentiert werden wollen.

Und für mich sind alle die da mitlaufen Nazis - no exception! Da muss man auch nicht groß differenzieren. Heißt ja nicht, dass jeder davon mit Springerstiefeln vorm Asylbewerberheim stehen würde, aber das Pack was da versammelt ist, hätte sich auch im dritten Reich gut gemacht. Beim Ansehen des Videos hat man doch jeden Moment darauf gewartet, dass der Fackelmarsch startet.
Wer da mitläuft (z.B. nur um gegen die "Lügenpresse" zu demonstrieren) und die anderen Teilnehmer um sich herum sieht und deren Sprüche hört und dann nicht auf die Idee kommt sich doch lieber aus dem Staub zu machen, der ist entweder unfassbar dumm, oder hat keine großen Probleme mit deren Ansichten und Verhalten. Jeder der noch halbwegs bei Verstand ist sollte sich auf jeden Fall schämen mit solchen Leuten in Verbindung gebracht zu werden.

Und dann noch diese "Wir sind das Volk" Rufe....ey, hoffentlich nicht.
 
Die meisten wissen eben nicht wann faschismus bzw. rassismus anfängt, genauso wie in der diskussion um sexismus, sie wissen es einfach gar nicht was das ist und wann dieser anfängt.
 
Die meisten wissen eben nicht wann faschismus bzw. rassismus anfängt, genauso wie in der diskussion um sexismus, sie wissen es einfach gar nicht was das ist und wann dieser anfängt.
Ich finde es echt drollig, wie du dieses Mantra immer wieder vor dir her trägst, ohne dass du auch nur einmal durchblicken lassen hast zu verstehen, was der Begriff Sexismus bedeutet. :lol:
 
Stimmt, denn Großmeister Pils Definitionen sind immer allgemeingültig. :lol:

Was kommt als nächstes? Rassismus liegt nur dann vor, wenn Menschen wegen ihrer Rasse/Herkunft/Hautfarbe diskriminiert werden. :nein:
 
Am Besten ist ja immer dieses scheinbar obligatorisch vorangestellte "Wir sind ja keine Nazis...Mitte der Gesellschaft...habe viele ausländische (die vermutlich auch noch nen dt. Pass haben, aber weiterhin als Ausländer gelten) Freunde " - Bullshitgelaber, um den ganzen abgrundtiefen Scheiß der danach folgt zu legitimieren.

Wer denkt wie ein Nazi und redet wie ein Nazi....der ist vermutlich auch ein Nazi - auch wenn das von denen scheinbar keiner wahr haben will, denn so kann man ja den gleichen Mist vertreten, sich dabei aber weiterhin als wertvolles Mitglied der Gesellschaft fühlen --> Selbstbetrug erster Güte, denn ich denke, die reden sich das wirklich überwiegend für ihr eigenes Gewissen ein und weniger, weil sie in den Medien nicht als Nazis präsentiert werden wollen.

Und für mich sind alle die da mitlaufen Nazis - no exception! Da muss man auch nicht groß differenzieren. Heißt ja nicht, dass jeder davon mit Springerstiefeln vorm Asylbewerberheim stehen würde, aber das Pack was da versammelt ist, hätte sich auch im dritten Reich gut gemacht. Beim Ansehen des Videos hat man doch jeden Moment darauf gewartet, dass der Fackelmarsch startet.
Wer da mitläuft (z.B. nur um gegen die "Lügenpresse" zu demonstrieren) und die anderen Teilnehmer um sich herum sieht und deren Sprüche hört und dann nicht auf die Idee kommt sich doch lieber aus dem Staub zu machen, der ist entweder unfassbar dumm, oder hat keine großen Probleme mit deren Ansichten und Verhalten. Jeder der noch halbwegs bei Verstand ist sollte sich auf jeden Fall schämen mit solchen Leuten in Verbindung gebracht zu werden.

Und dann noch diese "Wir sind das Volk" Rufe....ey, hoffentlich nicht.


Ich bin da vollkommen bei dir. ABER: Diese Ängste sind nun einmal da, ob rational begründbar oder nicht. Und scheinbar treibt das Thema eine ganze Menge Leute um (15.000 in Dresden halte ich schon für eine Hausnummer). Ich finde, unsere Gesellschaft muss eine geeignete Antwort auf diese Bewegung finden. Ich weiß allerdings nicht, ob sich über die Leute lustig zu machen und sie als Nazis zu beschimpfen, der richtige Weg ist. Mir persönlich fällt auch keine bessere Lösung ein, leider, denn was diese Menschen reden und glauben, ist leider so ... so... dumm, dass eine Diskussion gar nicht lohnt.
 
was sagt die geschichte denn aus? die leute sind unzufrieden. parteien wie die afd bekommen zulauf, weil sie polemisch sind, den leuten das gefühl geben ernstgenommen zu werden und weil sie nicht die etablierten parteien sind.
grade die regierungsparteien sollten sich genau ansehen, wie es dazu kommen kann, dass die menschen unzufrieden sind und was sie auf die straße treibt. man muss sie und ihre probleme ernst nehmen. das passiert in der heutigen politik (zumindest in deutschland) aber nicht ausreichend.
die leute fühlen sich alleingelassen und/oder verarscht und das resultat ist, dass sie mit irgendwelchen rechten marschieren...
 
auf der seite von panorama / ard steht mittlerweile eine korrektur:

Korrektur: Wie wir im Nachgang zur Sendung erfahren haben, handelt es sich bei einem der Demonstranten, die wir vor Ort in Dresden interviewt haben, um einen Reporter von RTL. Dieser Fakt war uns nicht bekannt. Im Interview äußerte er u.a. seine Sorgen bezüglich der Zahl der Türken im Straßenbild und des Bürgerkriegs in Syrien. Der Mann hat sich nun bei uns gemeldet und beteuert, dass er eigentlich anderer Ansicht sei und dass diese Aussagen nicht seiner Meinung entsprächen.

:O_o:
 
Wenn man schon immer Argumente hört wie "Die kriegen alles und wir nichts" oder die kriminellen Ausländer werden gar nicht bestraft. Wer so Ignorant ist und der Meinung ist alle Gegenargumente sind Erfindungen der "Lügenpresse" oder der Politiker sind da kann man mit solchen Leuten doch gar nicht diskutieren.
Oder ein Rentner aus dem Osten der sagt das ihm 0,2% Ausländer noch zu viel sind aber ein Nazi ist er natürlich nicht.

Und das es 15000 Teilnehmer sind sollte man doch insoweit relativieren das solche Zahlen bisher nur in Dresden möglich waren und in den meisten anderen Städten nur ein kleiner trauriger Haufen zusammen kam. Erinnert ein bisschen an die Gedenkmärsche zur Bombardierung Dresden wo sich leider auch ein erheblicher Teil aus der "Mitte" der Gesellschaft vom braunen Pack hat instrumentalisieren lassen.
 
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