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Es geht doch bei dem Streik garnicht mehr um Gehälter sondern um Macht. um die Macht für Leute sprechen zu dürfen obwohl nur eine Minderheit bei Ihnen ist und die Mehrheit bei der EVG
Das ist falsch. Ein Großteil der Bahnangestellten ist nicht mehr bei der EVG, weil die EVG ihre Mitglieder verarscht hat und sich deren damaliger Boss von der Bahn Millionen in den Arsch hat schieben lassen.
 
Jeder hat das Recht zu streiken. Ich persönlich finde die Lokführer-Gehälter jedoch auch in Deutschland angemessen.
Hab im öffentlichen Dienst im Büro genauso viel zum Einstieg bekommen wie mit 25 und 2 Jahre Berufserfahrung, aber auch mit Wochenende und geregelten Arbeitszeiten. Im Vergleich ist es schon wenig.
 
Das ist falsch. Ein Großteil der Bahnangestellten ist nicht mehr bei der EVG, weil die EVG ihre Mitglieder verarscht hat und sich deren damaliger Boss von der Bahn Millionen in den Arsch hat schieben lassen.

Das ist der Kern des Konflikts: Bislang schloss sie Tarifverträge für die 20.000 Lokführer, bei denen sie die stärkste Arbeitnehmervertretung ist. Die übrigen Berufsgruppen, insgesamt rund 140.000 Beschäftigte, vertrat die größere Eisenbahn-und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Zwischen beiden Gewerkschaften gab es ein Abkommen, das dies regelte. Dies ist jedoch im Juni ausgelaufen und wurde nicht verlängert.

Die GDL will nun auch für rund 17.000 Mitarbeiter des Bordpersonals wie Zugbegleiter und Restaurantkräfte sowie Rangierführer verhandeln. In der Gruppe des Zugpersonals insgesamt, also mit Lokführern, sei man die stärkste Gewerkschaft, argumentiert die GDL.

http://www.handelsblatt.com/politik...tgliederzahlen-nicht-offenlegen/10874232.html

Bessere Daten hab ich gerade nicht gefunden, die GDL will ja nichts offen legen.......
 
Das ist falsch. Ein Großteil der Bahnangestellten ist nicht mehr bei der EVG, weil die EVG ihre Mitglieder verarscht hat und sich deren damaliger Boss von der Bahn Millionen in den Arsch hat schieben lassen.

Doch sind sie, die GDL klaubt sich nur Berufsgruppen zusammen, bei denen sie die Mehrheit oder zumindest eine relativ starke Stellung haben und leitet daraus einen Vertretungsanspruch ab. Tatsächlich ist die GDL aber immer noch viel kleiner als die EVG.
 
Es geht doch bei dem Streik garnicht mehr um Gehälter sondern um Macht. um die Macht für Leute sprechen zu dürfen obwohl nur eine Minderheit bei Ihnen ist und die Mehrheit bei der EVG

Das Bundesverfassungsgericht hat ja bereits klargestellt, dass kleine Gewerkschaften auch für Minderheiten ihrer Mitgliederbasis verhandeln dürfen. Die Bahn sperrt sich im Gegensatz zu ihren privaten Konkurrenten nur stur dagegen. Wenn der GdL das ein Dorn im Auge ist find ich das schon verständlich, von MACHT kann ich da nichts erkennen - für die Mitglieder der EVG würden die Tarifabschlüsse ja nicht gelten.

Prinzipiell müsste man denen wünschen, dass sie es schaffen, bevor die Vorzeigedemokraten ihre 2/3-Mehrheit ausnutzen und am Streikrecht rumschrauben.

Denjenigen, die gerne mehr zu den Arbeitsbedinungen bei der Bahn erfahren möchten kann ich übrigens folgendes Buch empfehlen, das ein Bekannter von mir geschrieben hat:

[ama]http://www.amazon.de/Die-Fahrkarten-bitte-Betriebsrat-Abenteuer/dp/3939928674/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1415339400&sr=8-1&keywords=die+fahrkarten+bitte[/ama]
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht doch bei dem Streik garnicht mehr um Gehälter sondern um Macht. um die Macht für Leute sprechen zu dürfen obwohl nur eine Minderheit bei Ihnen ist und die Mehrheit bei der EVG

Primär geht es um das Grundrecht der Wahlfreiheit, dass ich als Arbeitnehmer selbst entscheiden kann von welcher Gewerkschaft ich meine Interessen vertreten lasse und mir das nicht vom Arbeitgeber vorschreiben lassen muss, das ist eine der Grundsäulen unserer demokratischen Freiheitsordnung.
 
öhhhh, ja die Arbeitnehmer haben es doch entschieden indem sie mehrheitlich Mitglied in der EVG sind. Keine Ahnung was du mir da jetzt sagen willst.
 
öhhhh, ja die Arbeitnehmer haben es doch entschieden indem sie mehrheitlich Mitglied in der EVG sind. Keine Ahnung was du mir da jetzt sagen willst.

Ich will Dir damit sagen, dass sich etliche Mitglieder der EVG lieber von der GDL vertreten lassen wollen und das die Bahn bis dato nicht zulassen will - aber vielleicht informierst Du Dich ja mal grundsätzlich worum es in diesem Streik eigentlich geht.
 
Nochmal: EVG Mitglieder wollen sich von der GDL vertreten lassen, laut deiner Aussage...... warum wechseln sie dann nicht einfach die Gewerkschaft? Ich wüsste nicht wie die Bahn das verhindern sollte....
 
...sie können natürlich der GDL beitreten nur wird die Bahn nach derzeitigem Stand Tarifverhandlungen der GDL für das Zugpersonal ablehnen.
 
Das ist aber das gute Recht der Bahn und dann müssen sie halt im Kollektiv übertreten.

Ansonsten mach ich halt die GMG (Gerri's Metallgewerkschaft) auf und trete bei da Ford erstmal in Streik um 150% Lohnerhöhung für mich durchzusetzen.
 
Ob die Bahn das Recht hat werden wir hoffentlich bald in Erfahrung bringen.

Und nach Art 9 des Grundgesetzes hast Du das Recht die "GMG" zu gründen. Also nur zu, mein Mitgliedsantrag ist bereits unterwegs!!!:deal:
 
Gibt es denn eigentlich keine Unternehmungen um aus der EVG eine ordentliche Gewerlschaft zu machen? Über die spricht im Moment keiner.

Dass Mitglieder die Gewerkschaft nicht wechseln, solange diese Gewerkschaft die Rechte nicht aushandeln darf, sollte ja noch nachzuvollziehen sein. Aber das die EVG so ein lahmer Haufen ist, ist nicht durch Mitarbeiter der Gewerkschaft zu beheben?
 
Sie wird die Rechte aushandeln können sobald sie die meisten Mitglieder einer Berufsgruppe stellt, da kann sich auch die Bahn nicht gegen wehren. Die Bahn wehrt sich ja nur mit einer Minderheitengewerkschaft zu verhandeln und das ist imo ok.

Für die Lokführer wird mit der GDL verhandelt, für den Rest mit der EVG. Es liegt an den Bahnbediensteten mit wem die Bahn verhandelt.
 
@Dow Jones Das ist ein generelles Problem in unserer Gewerkschaftslandschaft insb. Großgewerkschaften haben schon lange die primären Interessen ihrer Mitglieder aus den Augen verloren und lassen sich leider immer mehr von Arbeitgebern und Wirtschaftsverbänden einlullen weil sie eigentlich auch schon mehr Wirtschaftsunternehmen sind als Interessenvertreter ihrer Mitglieder und das rächt sich nun.
 
Ne es rächt sich eben nicht. Es leigt doch nicht nur an den Gewerkschaften, den Unternehmen etc.

In der Hand haben es die Arbeitnehmer die zu faul sind zum wechseln und zu viel Schiss haben mal zu rebellieren.
Wenn die Leute der EVG zur GDL wechseln würden, DANN würde die Bahn auch mit ihnen verhandeln aber anscheinen will das die Mehrheit nicht.
 
Sie wird die Rechte aushandeln können sobald sie die meisten Mitglieder einer Berufsgruppe stellt, da kann sich auch die Bahn nicht gegen wehren. Die Bahn wehrt sich ja nur mit einer Minderheitengewerkschaft zu verhandeln und das ist imo ok.

Für die Lokführer wird mit der GDL verhandelt, für den Rest mit der EVG. Es liegt an den Bahnbediensteten mit wem die Bahn verhandelt.

Naja, theoretisch, könnte die Bahn auch einfach verschiedene Tarifverträge zulassen, für die selbe Berufsgruppe. Das ist, wenn ich das richtig gelesen habe, sogar im Gesetzt so verankert. Das wollen sie aber nicht. Ist auch ganz klar warum, weil die EVG schneller und im Endeffekt kostengünstiger ruhig zustellen ist. Die GDL würde, da sie auch die Lockführer vertritt auch mit Hilfe der Lockführer öfter auch für ihre Mitarbeiter im Zug streiken. Und DAS will die Bahn nicht.

Das hat mit Minderheiten, Mehrheiten oder sonstigen Quantoren überhaupt nichts zu tun. Es geht nur um Geld. Und noch mal, solange die Bahn keine konkurrierenden Tarifverträge erlaubt, muss sie, nach ihrer eigenen Argumentation, ja auch mit niemandem sonst verhandeln. Schön für die Bahn, aber äußert scheinheilig.

Aber wie gesagt, ich bin da nicht so im Thema drin.
 
Naja, theoretisch, könnte die Bahn auch einfach verschiedene Tarifverträge zulassen, für die selbe Berufsgruppe. Das ist, wenn ich das richtig gelesen habe, sogar im Gesetzt so verankert. Das wollen sie aber nicht. Ist auch ganz klar warum, weil die EVG schneller und im Endeffekt kostengünstiger ruhig zustellen ist. Die GDL würde, da sie auch die Lockführer vertritt auch mit Hilfe der Lockführer öfter auch für ihre Mitarbeiter im Zug streiken. Und DAS will die Bahn nicht.

Das hat mit Minderheiten, Mehrheiten oder sonstigen Quantoren überhaupt nichts zu tun. Es geht nur um Geld. Und noch mal, solange die Bahn keine konkurrierenden Tarifverträge erlaubt, muss sie ja auch mit niemandem sonst verhandeln. Schön für die Bahn, aber äußert scheinheilig.

Aber wie gesagt, ich bin da nicht so im Thema drin.

Praktisch würden die Gewerkschaften sich aber laufend überbieten wollen weil sie ja ihren Mitgliedern mehr bieten wollen und die Bahn käme aus dem Chaos garnicht mehr heraus..... Dann würde sich Streik an Streik reihen.
Gerade bei der GDL sieht man doch gerade wie machtversessen sie sind. Sie haben für ihr Klientel (Lokführer) soweit alles durchgeboxt aber wollen noch mehr Macht etc. und kommen mit nem Rekordstreik.
Was denkste wie das wär wenn die Bahn beide Gewerkschaften für alle Berufe akzeptieren würde?
 
Ne es rächt sich eben nicht. Es leigt doch nicht nur an den Gewerkschaften, den Unternehmen etc.

In der Hand haben es die Arbeitnehmer die zu faul sind zum wechseln und zu viel Schiss haben mal zu rebellieren.
Wenn die Leute der EVG zur GDL wechseln würden, DANN würde die Bahn auch mit ihnen verhandeln aber anscheinen will das die Mehrheit nicht.

aber das tut die GDL doch gerade.:gerri:

aber jetzt mal im Ernst - wenn die GDL ihren Streik erfolgreich durchsetzt, dann wird das in Deutschland einen Flächenbrand auslösen und die Großgewerkschaften hoffentlich immer mehr an Einfluss verlieren.
 
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