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Focus online : Bericht über den getöteten israelischen Soldaten.... Sorry aber ich finde es heftig, dass darüber groß diskutiert wird während 1000 andere sterben.
 
Das muss man dann eben entsprechend aushandeln. Klar wird das am Anfang schwer und es wird immer schwerer, desto mehr Menschen sinnlos sterben. Allerdings ist es der einzige Weg.
ich finde es interessant, wie einfach du dir das offenbar vorstellst.... versteh mich nicht falsch, aber das obige schreiben und anderen naivität vorzuwerfen ist schon lustig.

dieser konflikt ist so alt, wie der staat israel. in beiden ländern werden kinder mit hass auf den anderen großgezogen. dazu kommt eine nicht zu unterschätzende religiöse komponente. seit jahren/jahrzehnten gibt es (immer mal wieder) verhandlungen und vermittlungen und es ändert sich rein gar nix....

würde es eine einfach lösung geben, meinst du nicht, dass sie längst gewählt worden wäre?
 
Habe ich wohl falsch in Errinerung gehabt. Der Spiegel Verlag berichtet einigermaßen objektiv in diesem Konflikt. Auf der palastinensischen Seite kennt man vielleicht nicht die Namen aber es kursieren so einige Videos wo Raketen unter anderem auf Marktplätzen einschlagen und diese habe ich bisher in der deutschen Medienlandschaft kaum gesehen.
 
So schlimm das alles auch ist und so leid einem die Bevölkerung tun kann, sollte man dabei nie vergessen, dass hier mit medialer Aufbereitung eine Dramatik inszeniert ist, die man so vor Ort vielleicht ganz anders wahrnehmen würde. Das betrifft nicht nur die derzeitige Eskalation, sondern insgesamt. Hier hat man immer den Eindruck, das wäre ein hochexplosives Pulverfass, an dem normales Leben kaum möglich ist. Ich hab schon mit Leuten geredet, die dort vor Ort waren (zur Beobachtung, an Grenzübergängen) und die haben mir da wesentlich differenzierte Eindrücke geschildert. Die waren oft überrascht von der Normalität und dem Alltagsleben, weil sie dank der Medien damit gerechnet hatten, dass die Krise dort an jeder Ecke anzutreffen wäre.

Ich kann auch die Emotionalität nicht nachvollziehen, mit der hierzulande nach einer Lösung des Konflikts gerufen wird. Ich glaube, davon haben sich dort beide Seiten realistischerweise schon lange verabschiedet. Die haben ja da in jahrzehntelanger Erfahrung schon alles Mögliche durch. Die haben da ihre eigenen Erfahrungen gemacht, auf beiden Seiten und woher nehmen wir da das Recht, denen zu sagen, es gäbe da einfache Lösungen?
Mir scheint es, dass es da nur einen Weg zum Frieden geben kann und der muss von der Bevölkerung dort ausgehen. Erst wenn die wirklich kriegsmüde ist und die Politik so stark unter Druck setzt, dass da ein radikales Umdenken passiert, werden die da auch für sich Lösungen finden, die heute vielleicht noch undenkbar sind. Von aussen lässt sich da gar nichts machen.
 
Von aussen lässt sich da gar nichts machen.

Israel für den unverhältnismäßigen Tod von Zivilisten mit Sanktionen zu belegen wäre schon mal ein erster Schritt. Es ist traurig dass die Politik sich bei allen Angelegenheit einmischt aber bei Israel es nicht schafft mal eine klare Position zu beziehen. Die Grenzen von 1967, den illegalen jüdischen Siedlern im Westjordanland ein Ende bereiten und dem palästinenschen Volk seine Autonomie zurückgeben würde schon einiges im Konflikt erleichtern. Wenn es dem Volk besser geht wäre die Hamas auch nicht mehr ein so großes Problem.
 
Du fändest es also gut, wenn Isreal z.B. die Golanhöhen zurück an Syrien gibt? Bzw. dass die Weltgemeinschaft Israel dieses Gebiet wegnimmt und Syrien übergibt?

Ich halt mich ja mit ner eigenen Meinung dazu aus den oben genannten Gründen eher zurück. Aber das Szenario würde ich dann doch eher ablehnen. :D

Überhaupt kann ich daran nichts sympatisch finden, wenn aus den ganzen Krisenherden islami(sti)sche Staaten werden. Was hätte man von denen schon zu erwarten? Sicherlich keine Entschärfung des Konflikts. Eher das Gegenteil ...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Überhaupt kann ich daran nichts sympatisch finden, wenn aus den ganzen Krisenherden islami(sti)sche Staaten werden. Was hätte man von denen schon zu erwarten?
Sorry Urgs, aber was ist das bitte für eine arrogante Einstellung? :drunter:
Lass doch die Leute leben und glauben wie sie wollen. Da muss man sich nicht wundern, wenn der Westen als Feindbild gesehen wird. Man kann nicht jedem unsere Lebensweise aufdrücken.
 
Sorry Urgs, aber was ist das bitte für eine arrogante Einstellung? :drunter:
Lass doch die Leute leben und glauben wie sie wollen. Da muss man sich nicht wundern, wenn der Westen als Feindbild gesehen wird. Man kann nicht jedem unsere Lebensweise aufdrücken.

Nö, muss man nicht. Aber jeder hat so seine persönliche Sichtweise und das wäre meine. Aber wenn man da wirklich von ausgehen könnte, dass das wirklich zu einer Befriedung führen könnte, dann würde ich die sicherlich hinten anstellen. Aber das zu glauben, ist ja wohl mehr als naiv.
 
Sorry Urgs, aber was ist das bitte für eine arrogante Einstellung? :drunter:
Lass doch die Leute leben und glauben wie sie wollen. Da muss man sich nicht wundern, wenn der Westen als Feindbild gesehen wird. Man kann nicht jedem unsere Lebensweise aufdrücken.

Das Problem ist das es in den letzten Jahren oft genug schief gegangen ist, siehe Ägypten, Lybien, Afghanistan, Irak etc. Man kann eben leider! nicht einfach alle so machen lassen wie sie wollen.
 
Israel für den unverhältnismäßigen Tod von Zivilisten mit Sanktionen zu belegen wäre schon mal ein erster Schritt. Es ist traurig dass die Politik sich bei allen Angelegenheit einmischt aber bei Israel es nicht schafft mal eine klare Position zu beziehen. Die Grenzen von 1967, den illegalen jüdischen Siedlern im Westjordanland ein Ende bereiten und dem palästinenschen Volk seine Autonomie zurückgeben würde schon einiges im Konflikt erleichtern. Wenn es dem Volk besser geht wäre die Hamas auch nicht mehr ein so großes Problem.
afair hat sich israel anfang oder mitte der 2000er zurückgezogen und die siedlungen geräumt. geändert hat es nix...

Sorry Urgs, aber was ist das bitte für eine arrogante Einstellung? :drunter:
Lass doch die Leute leben und glauben wie sie wollen. Da muss man sich nicht wundern, wenn der Westen als Feindbild gesehen wird. Man kann nicht jedem unsere Lebensweise aufdrücken.

arroganz hin oder her. aber willst du so vereine wie ISIS (heute IS) einfach machen lassen? bis die bei uns vor der tür stehen, am besten...
 
Den Siedlungsbau zu stoppen wäre auch nur ein erster erforderlicher Schritt von vielen. Nur die illegalen Siedler zu stoppen aber dem Land seine Autonomie nicht zurückzugeben wird zu nichts führen.

@Urgs
Die Golanhöhen sollten langfristig an Syrien zurückgegeben werden, die aktuelle Situation dort als Ausrede nutzen zählt nicht. Was ISIS angeht, zu deren Entstehung haben leider ebenfalls viele westliche Staaten beigetragen. Gerade durch diese ständige Einmischung der westlichen Länder ist der nahe Osten zu einem so großen Pulverfass geworden.

Gerade aktuell:
Und schon wieder hats ne UNO Schule getroffen...
Gaza-Krieg: Israelische Geschosse treffen erneut Uno-Schule
 
ja wegen der Einmischung vor 100 Jahren......

Trotzdem sieht man ja auch aktuell (siehe mein letzter Post) wie es eben auch in Staaten zugeht in die sich eben territorial nicht und politisch wenig eingemischt wurde.....
 
Einmischung vor 100 Jahren?
In all diesen Ländern die du in deinen Posts eben erwähnt hast wurde sich durchgehend eingemischt...
 
z.b. das dem Volk in Ägypten geholfen wurde sich von Mubarak zu lösen und als Dank wurde dann Mursi gewählt und nun versinkt das Land im Chaos?`In Lybien das Selbe, Tunesien weiß ich nicht wie es aktuell aussieht...... aber auch dort haben Fanatische Leute viel Macht.....
 
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