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Führung der Piratenpartei zieht sich komplett zurück

Die Piraten stecken im Dauertief, auch der kommissarische Vorstand will nicht mehr weitermachen. Parteimitglieder hoffen auf einen Neustart auf dem Parteitag Ende Juni.

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Angesichts enttäuschender Wahlergebnisse und internen Dauerstreits zieht sich die Führung der Piratenpartei komplett zurück. Vom derzeit amtierenden kommissarischen Vorstand werde auf dem geplanten Wahlparteitag in einer Woche niemand mehr antreten, teilte Vorstandsmitglied Veronique Schmitz mit. Der Konvent am 28. und 29. Juni in Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) ist nötig, weil vor mehr als drei Monaten drei Vorstandsmitgliedern zurückgetreten waren.
[...]
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-06/piraten-vorstand-rueckzug

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Von denen hört man auch nichts mehr. Von zweistelligen Werten ins Nirvana innerhalb von zwei Jahren. Hoffentlich ein Ausblick auf die Jungs von der AfD :D
 
Finde ich aber etwas schade. Die Philosophie der Partei sagt mir sehr zu und es fehlt diese freiheitliche, idealistische, junge Kraft in der Regierung meines Erachtens.
 
Prinzipiell stimme ich Dir zu. Allerdings ist Politik zuerst einmal auch ein Handwerk und vor allen ein anstrengender und aufreibender Beruf, den man nicht mal eben so und erst recht nicht als Laie locker erledigt.

Diese "hoppla, hier kommen wir und machen alles besser und schneller, als die alten Knacker und Lobbyisten"-Mentalität mag ja jung und frisch sein, nur ist sie leider auch vollkommen unrealistisch. Das hat mich immer an den Piraten gestört: große Fress.... Visionen, aber keinerlei Ahnung.
 
Ob das wirklich ihr größstes Problem ist?
Ich schätze, es ist eher ihr Hang zur Basisdemokratie. Sowas geht nie gut. Schon gar nicht im politischen Betrieb. Das ist so, als wolle man eigentlich gar keine Partei sein. Aber das geht eben nicht.
 
Das kommt natürlich dazu. Basisdemokratie in großen Gruppen ist eh schon problematisch, dann noch zu jeder nichtigen Kleinigkeit die Basis zu befragen, ist eine Katastrophe. Selbst mit maximaler IT-Unterstützung. Und eine Partei sein, ohne eine Partei zu sein funktioniert natürlich auch nicht. Der größte Fehler war/ist aber imho die Selbstüberschätzung, bzw. die Unterschätzung des Arbeitsaufwands.
 
Das Aus für die Vorratsdatenspeicherung, in Österreich.


Verfassungsgerichtshof kippt Vorratsdatenspeicherung

Höchstrichter üben scharfe Kritik an Bestimmungen und heben Datensammeln mit sofortiger Wirkung auf


Der Verfassungsgerichtshof hat am Freitagvormittag die Speicherung von Vorratsdaten für verfassungswidrig erklärt. Damit wird zumindest ein Kapitel im jahrelangen Streit um den staatlichen Zugriff auf Telefon- und Internetdaten beendet. Die Vorratsdatenspeicherung darf ab sofort nicht mehr angewandt werden.

Mehr...
http://derstandard.at/2000002350932/Verfassungsgerichtshof-kippt-Vorratsdatenspeicherung?dst=

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Zuletzt bearbeitet:
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/philipp-missfelder-ein-mann-will-nach-osten-13015861.html

Gestern diesen sechs(!)seitigen Artikel gelesen. Abgesehen davon, dass man sich am Ende schon fragen darf, was die eigentlich konkret wollen, ausser ihm an's Bein zu pinkeln, fand ich es doch bemerkenswert, wie detaillert man Verbindungen, über die sonst eher nicht berichtet wird, mit Leichtigkeit aufdecken kann, wenn man denn will. In dem Fall war die Motivation wohl lediglich, weil sich die FAZ von Missfelder auf den Schlips getreten gefühlt hat. Aber das sollte doch eigentlich zum Standard gehören, dass Politiker so durchleuchtet werden. Nicht nur dann, wenn sie in Ungnade gefallen sind.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Lohnt es sich überhaupt über die neue NSA-Affäre zu diskutieren? Das ist doch alles so lächerlich. Mal gucken, wie der Herr Generalbundesanwalt diese neue Situation analysieren wird.
 
Ne lohnt nicht.

BND macht mit der NSA gemeinsame Sache und der deutsche Rechtsstaat geht soweit es die Regierung nicht stört.

Wissen ist macht. Wer weiß was die Geheimdienste gehen die regierenden in der Hand hat.
 
Ist schon lustig, wie berechnbar die Medienlandschaft ist. Während der WM ist total tote Hose. Mal sehen, wer danach wieder wen umbringt und welche Wirtschaft dann wieder kurz vorm Kollaps steht :D.
 
Das der Untersuchungsausschuss in diese WM-Zeit gelegt wurde, wer hatte denn den genialen Einfall?
Is schon echt heftig, was da für Aussagen getätigt wurden.
 
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