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Rein aus Interesse bin ich mal wieder über die Lars Mährholz Fan-Page.....ach......Anonymous Page gesurft und erkenne, dass alle Parteien nicht mehr wählbar sind, auch die Linke nicht:

Zwischenruf: Skandal in Halle! Die wochenlange Hetze von Jutta Ditfuhrt trägt erste Früchte! Bei der ersten #Montagsdemo die gestern in Halle stattfand hat ein Mob, bestehend aus #Antifa-Radikalen, Mitgliedern der Grünen Jugend, der Linksjugend [‘solid] und der Jungen Union Halle, Steine und Flaschen auf zirka 500 friedliche Demonstranten geworfen - darunter Familien, Kinder und Rentner. Besonders skandalös: In der Gruppe aus der die Flaschen auf die Friedensaktivisten flogen, standen auch die Landtagsabgeordneten Henriette Quade (Die Linke), Swen Knöchel (Die Linke), Sebastian Striegel (Bündnis 90/ Die Grünen) und mit Sebastian Lüdecke sogar der Landesvorsitzende der Grünen in Sachsen-Anhalt. Wer den beteiligten Flaschen- und Steinewerfern eine Nachrichten zukommen lassen möchte, sollte das öffentlich per Facebook Kommentar auf den jeweiligen Facebook-Seiten der Krawallmacher machen. Hier die Links:

https://www.facebook.com/Anonymous.Kollektiv

Roflcabrio!

Edit: Genauso wird dort die Werbetrommel für das Buch "Die Israel Lobby" gerührt, nicht anders als PI sein Zugpferd Akif Pirincci anpreist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab das am Rande über Facebook auch mitbekommen und da hiess es irgendwo, dass auch Kinder unter den Montagsdemonstranten standen. Wenn es so abgelaufen ist, tolle Leistung. Kann Frau Ditfuhrt stolz auf sich sein!
 
http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-05/ukraine-separatisten-grossoffensive-cia

Bei ihrem Einsatz gegen die Separatisten wird die ukrainische Übergangsregierung einem Zeitungsbericht zufolge von Spezialisten des US-Geheimdienstes CIA und der US-Bundespolizei FBI beraten. Die Beamten sollten im Auftrag der US-Regierung dabei helfen, die Rebellion im Osten des Landes zu beenden und eine funktionsfähige Sicherheitsstruktur aufzubauen, berichtete die Bild am Sonntag unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise. Die Agenten seien aber nicht direkt an den Kämpfen mit den prorussischen Milizen in der Ostukraine beteiligt. Ihre Tätigkeit beschränke sich auf die Hauptstadt Kiew. Die FBI-Agenten sollten der Übergangsregierung zudem dabei helfen, die organisierte Kriminalität im Lande zu bekämpfen.

Jetzt wohl auch offiziell. Wenn man das vorher angenommen hat, war man ein an die Illuminati glaubender Verschwörungstheoretiker. Jetzt war das doch eh klar und überhaupt, auch völlig legitim. Is ja schliesslich auch für ne gute Sache! Es geht ja um die Kinder Europas, die auf dem Maidan tapfer für die Freiheit gekämpft haben. Und denen muss man halt noch den Weg zeigen. Sind ja noch ein bisschen unerfahren, diese Kinder.
Mit der angeblichen, irgendwie im diffusen Dunklen stattfindenden, russischen Zündelei innerhalb der prorussischen Seperatisten kann man das natürlich überhaupt nicht vergleichen. Überhaupt sind CIA und FBI eh nur dort, WEIL eben die Russen das machen. Logisch! :kaffee:


edit:

Nochwas von der Zeit-Seite:

(08:30) CSU-Vize Peter Gauweiler verurteilt den Einsatz der OSZE-Beobachter in der Ukraine. "Dass die Revolutionsregierung in Kiew, deren Legitimität man mit gutem Grund anzweifeln kann, Interesse hat, Soldaten der Bundeswehr in das Konfliktgebiet 'einzuladen', verstehe ich schon. Ich verstehe aber nicht, dass es unser Interesse sein soll, uns in dieser plumpen Weise noch tiefer in den Konflikt hineinziehen zu lassen", sagte er dem Spiegel. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen rechtfertigt den Einsatz. Sie würde wieder OSZE-Beobachter in das Land schicken, sagte sie. "Ich finde es wichtig, dass wir uns nicht einschüchtern lassen."
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Lesenswerter Reisebericht aus der Ukraine:

Ich habe den Eindruck, dass die meisten Menschen im Donbass ziemlich gelassen die Variante akzeptieren werden, die man ihnen vorschlägt. Aus Kiew, zum Beispiel. Oder aus Moskau. Oder aus Brüssel. Hier ist es nicht üblich, auf die Straße zu gehen und die Ereignisse zu beeinflussen. Vielleicht entwickelt sich das Ganze deswegen so traurig. Mit Ausnahme von Slowjansk und Kramatorsk, wo es richtige Kämpfe gibt, mit Ausnahme von wenigen besetzten Gebäuden in verschiedenen Städten der Region, von Straßensperren oder Slogans an den Zäunen, zeugt nichts von einer Krise. Die selbstausgerufenen „Volksrepubliken“ von Luhansk und Donezk existieren ausschließlich in der Phantasie von selbstausgerufenen „Volksbürgermeistern“ und „Volksgouverneuren“. Für manche Aktivisten der separatistischen Bewegung ist das vielleicht ein andauerndes Kriegsspiel, für andere ist es ein Versuch, eigene postsowjetische oder prorussische Sympathien zu demonstrieren, andere wollen dabei ganz banal Geld verdienen. Erstaunlicherweise können diese wenigen hundert Männer ziemlich frei und sicher ihrer „staatsbildenden Tätigkeit“ nachgehen, Waffen erbeuten, Geiseln nehmen und das Referendum vorbereiten.

Warum auch nicht? Wenn die Region sich das gefallen lässt und die Regierung in der Hauptstadt beide Augen zudrückt, wenn es um immer neue Besetzungen von Gebäuden oder Entführungen geht. Wenn man hier einige Zeit bleibt, wenn man zusammen mit den Einheimischen im unaufhörlichen kalten Regen steht, denkt man unbewusst an irgendwelche geheimen Spielchen, die um den Donbass geführt werden, Abmachungen und Absprachen, deren Ergebnisse die unsichtbaren Strippenzieher zufriedenstellen sollen. Viel zu frei können sich die bewaffneten Separatisten bewegen. Viel zu offensichtlich sabotieren die lokalen Sicherheitskräfte die Befehle aus Kiew. Viel zu offen werden die Untätigkeit und die Ratlosigkeit der ukrainischen Regierung zur Schau gestellt. Was verbirgt sich dahinter?

Ich will nichts behaupten. Ich glaube nicht an Verschwörungstheorien. Ich glaube daran, was ich mit eigenen Augen gesehen habe. Und das Gesehene sorgt nicht für Angst oder Empörung, sondern für Verwunderung – warum dauert dieses Separatismus-Spiel schon den zweiten Monat an? Warum lassen sich die Einheimischen das alles gefallen? Und was wird sie alle erwarten?

http://www.faz.net/aktuell/feuillet...t-das-wirklich-der-buergerkrieg-12921625.html
 
Das wirklich Erschreckende ist doch, dass dieses stümperhafte Verhalten der Ukraine auch noch mit Hilfe von CIA und FBI stattfindet... :ugly:

Gauweiler forderte die Bundesregierung auf, Klarheit über den Einsatz der Bundeswehrsoldaten in der Ostukraine zu schaffen. "Wer hat zu dieser weiteren Mission deutsche Soldaten in die Ostukraine geschickt - zeitgleich und außerhalb der ausdrücklich als Zivilveranstaltung beschlossenen OSZE-Sondermission -, und wie soll das mit dem Wiener OSZE-Abkommen vereinbar sein?"

Überraschendes Verständnis äußert CSU-Politiker Gauweiler für Altkanzler Gerhard Schröder (SPD). Im SPIEGEL sagt er zu dem umstrittenen Treffen von Schröder mit Russlands Präsident Wladimir Putin in St. Petersburg: "Während der ganzen Ukraine-Krise lautete Deutschlands Position, wir dürfen bei aller Kritik den Draht zu Russland nicht abreißen lassen. Wenn Altkanzler Schröder genau das tut, habe ich das nicht zu beanstanden."

Bei dem Treffen war Schröders 70. Geburtstag nachgefeiert worden. Der Altkanzler geriet vor allem deshalb in die Kritik, weil er Putin überschwänglich umarmt hatte.

Gauweiler stellt sich auch hinter den CDU-Außenpolitiker Philipp Mißfelder, der ebenfalls an dem Treffen mit Putin teilgenommen hatte. Forderungen, Mißfelder solle als außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion zurücktreten, bezeichnet Gauweiler als "absolut lächerlich". Genauso gut könne man verlangen, den deutschen Botschafter abzuberufen, der ebenfalls an der Veranstaltung teilgenommen hat, so der CSU-Politiker.

"Wenn ein Parlamentarier, der noch dazu federführend für Außenpolitik zuständig ist, die Möglichkeit hat, mit der russischen Nummer eins zu reden, soll er da absagen? Aus Angst vor Dresche in der Öffentlichkeit?"

Mißfelder sagt im SPIEGEL außerdem: "Es waren ernste politische Gespräche mit Putin."

Das ist alles so lächerlich. Hier werden die Leute öffentlich Gebrandmarkt, die als Einzige direkten und offenen Kontakt zu Putin hatten. Da kann man sich schon mal über eine Umarmung brüskieren... :kaffee:
 
http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-05/ukraine-separatisten-grossoffensive-cia



Jetzt wohl auch offiziell. Wenn man das vorher angenommen hat, war man ein an die Illuminati glaubender Verschwörungstheoretiker. Jetzt war das doch eh klar und überhaupt, auch völlig legitim. Is ja schliesslich auch für ne gute Sache! Es geht ja um die Kinder Europas, die auf dem Maidan tapfer für die Freiheit gekämpft haben. Und denen muss man halt noch den Weg zeigen. Sind ja noch ein bisschen unerfahren, diese Kinder.
Mit der angeblichen, irgendwie im diffusen Dunklen stattfindenden, russischen Zündelei innerhalb der prorussischen Seperatisten kann man das natürlich überhaupt nicht vergleichen. Überhaupt sind CIA und FBI eh nur dort, WEIL eben die Russen das machen. Logisch! :kaffee:

Ist immer noch ein Unterschied ob der "Westen" die ukrainische Übergangsregierung steuert, wie du es meinst oder eben unterstützt... Für dich ist es ja scheinbar völlig in Ordnung wenn Russland das Militär an die Grenze schickt, aber ein Skandal wenn die Ukraine ihr Militär mobilisiert.

Dass die ukrainische Übergangsregierung gerade komplett die Kontrolle verliert ist da dann auch egal... Wie gesagt was hat der "Westen" und hier meine ich auch die EU und nicht nur die USA von einem Bürgerkrieg?
 
1. Diese Übergangsregierung kann ohne den "Westen" nichts machen, denn dieser Staat ist komplett pleite, kann seine Schulden nicht mehr bezahlen. Wenn die nicht machen was die USA wollen, dann machen die gar nix mehr. So erging es ja auch der Vorgängerregierung.

2. Immer wieder toll, dass man zum Putin-Versteher gemacht wird, wenn man das Verhalten des Westens kritisiert. Nein, ich finde es nicht in Ordnung, wenn dort Muskelspielchen an der Grenze gemacht werden. ABER: Irgendwie hab ich doch tatsächlich mehr Verständnis dafür, wenn das von nem Land kommt, an dessen Grenze zu einem geostrategisch wichtigem Nachbarland die die USA und die Nato mitpokern möchte.
Das leuchtet mir das mehr ein, als wenn die USA da direkt mitmischen wollen.

3. Ich glaube überhaupt nicht, dass wir von einem Bürgerkrieg etwas hätten, im Gegenteil. Deswegen bin ich ja auch für Deeskalation. Aber wenn sich unsere Regierung letztlich an die Seite der USA stellt und das hat Merkel nun meiner Meinung gemacht, dann kann man wohl tatsächlich verallgemeinernd vom "Westen sprechen.

4. Für niemanden kann ein Bürgerkrieg interessant sein, ausser vielleicht für die Rüstungsindustrie. Dennoch passieren solche Dinge, wenn man sich nicht einigen kann. Abgesehen davon: Putin wird ja oft vorgeworfen, dass für ihn eine Ukraine im Unruhezustand die beste Situation ist. Warum gilt das nicht auch umgekehrt?

@Weasel: Du liest nur, was du lesen willst. Mach weiter so! Aber einen Dialog wird es zwischen uns beiden bis dahin nicht geben.
 
Mit der angeblichen, irgendwie im diffusen Dunklen stattfindenden, russischen Zündelei innerhalb der prorussischen Seperatisten kann man das natürlich überhaupt nicht vergleichen. Überhaupt sind CIA und FBI eh nur dort, WEIL eben die Russen das machen. Logisch! :kaffee:

"Angeblich" ist auch nett ausgedrückt:

"The dangers to the Russian-speaking population in Crimea were very real," Putin said in a televised call-in broadcast nationwide. "We had never planned any annexations, we only took a decision to support Crimeans when they asked us to."

http://www.nbcnews.com/storyline/uk...ssian-forces-helped-crimea-separatists-n82756

"We had to take unavoidable steps so that events did not develop as they are currently developing in southeast Ukraine," Putin said in a televised call-in with the nation. "Of course our troops stood behind Crimea's self-defence forces."

http://uk.reuters.com/article/2014/04/17/russia-putin-crimea-idUKL6N0N921H20140417

Da mussten die Kleinkinder wohl beim Kreuze setzen unterstützt werden. Echt dufter Typ der Putin, so hilfsbereit wie er ist, ist sonst niemand.
 
"Angeblich" ist auch nett ausgedrückt:



http://www.nbcnews.com/storyline/uk...ssian-forces-helped-crimea-separatists-n82756



http://uk.reuters.com/article/2014/04/17/russia-putin-crimea-idUKL6N0N921H20140417

Da mussten die Kleinkinder wohl beim Kreuze setzen unterstützt werden. Echt dufter Typ der Putin, so hilfsbereit wie er ist, ist sonst niemand.

Abseits der russischen Propaganda, hatte das russische Militär in der Krim vor allem dem Zweck, das ukrainische Millitär in den Kasernen zu halten und nicht, die Leute zu den Wahlurnen zu treiben. So hab ich das jedenfalls verstanden.
 
Abseits der russischen Propaganda, hatte das russische Militär in der Krim vor allem dem Zweck, das ukrainische Millitär in den Kasernen zu halten und nicht, die Leute zu den Wahlurnen zu treiben. So hab ich das jedenfalls verstanden.
Klar, dadurch wurde auch niemand beeinflusst. Und ist schon richtig, dass man das Militär auch in Schach hält, da kann ich dann dein Unverständnis zur Mobilisierung verstehen. Warum zwei Militärs im Land haben, wenn es die Russen doch eh besser können?
 
Könntest du das bitte erläutern. Ich verstehe nicht, was du damit meinst.
Das russische Militär soll Stärke ausstrahlen und das ukrainische Militär einschüchtern. -> "das ukrainische Militär in den Kasernen halten."

Kein Einfluss auf das Wahlergebnis, also. Natürlich. Wenn da Russen sind, die das Militär deiner Ansicht nach einschüchtern sollen, hat das keinen Einfluss auf das Wahlergebnis? Die Russen müssen die Leute nicht zur Urne treiben, es reicht ja schon aus, wenn die "richtigen" Leute ihr Kreuz setzen. Und was richtig ist, wird das russische Militär sicherlich gezeigt haben.

Gleichzeitig findest du es einen Skandal, dass die Ukraine das Militär mobilisiert und die Wehrpflicht wieder einführt... Warum das so ist, liegt ja eigentlich auf der Hand, wenn da die Russen einmarschieren und das Militär in den Kasernen zurückhält... Aber das ist für dich in Ordnung.

Deshalb komme ich zu dem Schluss, dass dir eben ein Militär in der Ukraine ausreicht. Und das ist eben das russische.
 
Naja, es hatte insofern Einfluss auf das Wahlergebnis, als das es überhaupt stattfinden konnte.
Man muss sich allerdings auch darüber bewusst sein, dass von ca 18.000 ukrainischen Soldaten auf der Krim etwas über 4.000 nicht übergelaufen sind. Also da war schon ne starke prorussische Stimmung gewesen.

Und um das auch klar auszudrücken: Was da ablief auf der Krim und vor allem wie das alles inszeniert war, damit bin ich überhaupt nicht einverstanden. Das war vollkommen undemokratisch (nicht die Wahlen, aber wie es dazu kam). Aber man sollte dabei auch nicht vergessen, dass die Maidan-Ereignisse ganz ähnlich abgelaufen sind. Auch für die Absetzung der alten Regierung sind nicht genügend Stimmen zusammengekommen. Nichtsdestotrotz wurde die neue Regierung vom Westen anerkannt. Insofern ist es doch nicht verwunderlich, wenn in andere Gebieten des Landes, in denen keine prowestliche Stimmung herrscht, solche Ereignisse zu einer prorussischen Eigendynamik führen und das auch ein Putin das für sich nutzt.

Wenn es nach mir ginge, gäbe es nur eine Armee in der Ukraine, nämlich das einer selbstbestimmten Ukraine. Das ist allerdings von beiden Seiten offensichtlich nicht erwünscht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich will wohl behaupten, dass auch ich ganz genau wüsste, was ich zu wählen habe, wenn ein T-72 vor'm Wahllokal parkt.
 
Da muss man sich doch nichts vormachen. Hier wie anderswo wählen die Leute das, was ihnen die Teller vollmacht. Erst danach kommt die Moral. Das ist nirgendwo auf der Welt anders.
 
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