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Ich kenne Ken Jebsen nicht, gucke mir jetzt auch nicht extra deswegen etwas von ihm an.

Dass die deutschen Medien aber derzeit sehr einseitig berichten würde ich auch nicht anzweifeln wollen. Ich finde es geradezu beachtlich, wie ignorant der Westen derzeit handelt und gleichzeitig total blind ist, was da wirklich gerade passiert. Putin kommt aus dem Lachen sicher garnicht mehr raus.
 
Das video ist aber super, das ist wie ein Satire Beitrag, Volker pispers schaut man sich doch auch an, das jetzt ist nicht groß anders, er hat vollkommen recht was er hier beschreibt, in dem Vortrag geht nicht um eine Meinung über Krieg, Juden oder Russland sondern es ist ein Vortrag zum thema Menschenverstand, Meinungsmacher, Journalismus und auch ein bisschen, zum Glück, anti Amerikanismus. :d ich empfehle es anzuschauen, sehr unterhaltsam und man ist danach kein Antisemit.
 
Würde dem ein oder anderen sicherlich gar nicht so schlecht gefallen, da dann "endlich" mal mit unliebsamen Minderheiten aufgeräumt würde. ;)

Wieso, was sollten die denn gegen wertekonservative, pflichtbewusste, gesetzestreue , fleißige, heterosexuelle Bundesbürger haben, die nicht dem Sozialstaat auf der Tasche liegen?!?:gerri:
 
Zuletzt bearbeitet:
Man merkt auf jeden Fall an dieser Diskussion, ob jetzt hier oder in den Medien, dass in unserer aufgeklärten, überlegenen westlichen Welt sehr wohl Tabus und Grenzen der Meinung existieren. Ist es 'politisch korrekt' für Russland zu sein? Oder für Amerika? Für Religion? Gar gegen westliche Ideale?
Natürlich darf man sich in dieser toleranten Gesellschaft jede Meinung bilden, - man wird nur nicht ernst genommen. Anstatt sich der anderen Meinung zu stellen, wird die Stellung flankiert. Es werden nicht die Aussagen entkräftet, wenn sie überhaupt gelesen werden, sondern es wird die Person dahinter angegriffen. Und das lässt sich gut auf den Journalismus zu dem Konflikt übertragen.
 
Das hat der jebsen auch gut in seinem Vortrag untergebracht, Helmut Schmidt der immer hochgelobt wurde und seine Meinung immer als weise hingestellt wird sagt plötzlich etwas für Russland und sofort wird er als alter Greis hingestellt der nicht mehr weiß wo links und rechts ist. So einfach geht das heutzutage um jemand mundtot zu machen und das passiert überall in den Medien. Und das versucht man ebenso mit Ken jebsen, der ist für viele einfach unangenehm da er schon immer mehr sagte als man öffentlich durfte, deswegen würde er auch für das öffentlich rechtliche zu unangenehm und abgesägt.
 
Da fällt mir ein Sprichwort dazu ein, dass ungefähr so geht: "Es ist unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen."
 
Es geht doch nicht darum, daß man hier nicht sagen darf, was man möchte. Das wird nur immer von gewissen Kreisen angeführt, wenn sie keinen Beifall, sondern Kritik für ihre Außenseitermeinung bekommen. Und wenn sie von allen Seiten kritisiert werden, dann sind es natürlich die gleichgeschalteten Medien- und Meinungskartelle, die den aufrechten Bürger dumm hatlten wollen, um das Volk zu unterdrücken. Die Möglichkeit, daß die meisten Anderen schlichtweg zu einem anderen Schluß gekommen sind, wird im Vorhinein ausgeschlossen.

Und es ist auch keine Frage, ob es politisch korrekt ist, für Russland zu sein. Wen interessiert schon, ob es politisch korrekt ist? Auch hier gilt aber wieder, daß alle Kritik gleich als Mundverbot aufgefaßt wird. Natürlich kann man für Putin sein, dann muß man sich aber auch die ganze Sachen, die er da abzieht, aufs Brot schmieren lassen. Daß man Russlands Rückfall in die politischen Vorgehensweise des letzten Jahrhunderts irgendwie gutheißen kann, ist mir allerdings schleierhaft. Da hat wohl jemand im Geschichtsunterricht nicht aufgepaßt, oder will tatsächlich jemand diese Zeit zurück?

Und zu Ken Jebsen muß man ja wohl nicht viel sagen, da reicht zuhören schon aus (auch wenn ich es nie lange durchhalte). Man kritisiert ihn nicht, weil uns jetzt endlich die ungeschminkte Wahrheit sagt, sondern weil er eine krude, unbestimmte Melange von Behauptungen, Theorien und Meinungen (dargestellt als Tatsachen) vorstetzt. Außer natürlich, daß er als Einziger im Besitz der einzig echten Wahrheit ist, aber das sind solche Leute ja immer. Daß er sich dazu noch in Verschwörungstheorien verrennt, sich der üblichen Bauernfänger- und Populistensprache bedient und mit zweifelhaften Bundesgenossen umgibt, trägt nur weiter zu seiner Demontage bei.

Mehr will ich dazu gar nicht sagen, daß ist den Aufwand schlicht nicht wert. Außer daß ich auch für einen eigenen Jebsen- Thread bin für seine Jünger bin.

Ach ja, nur um den kommenden Posts zuvorzukommen: ich weiß nicht, ob er eine Nazi ist oder ob er nach rechts oder links tendiert. Ist mir auch egal. Ich glaube auch nicht, daß er bei seinem Mischmasch an Äußerungen dahingehend ein klares Bild abgibt. Oder abgeben will. Oder es selber weiß. Aber er umgibt sich mit solchen Leuten und wenn er da nicht in einen Topf geworfen werden will, sollte er sich klarer äußern. Klarer für Menschen, die nicht seine Anhänger sind, die interpretieren ja ohnhin alles zu seinen Gunsten.
 
Sein Vortrag beantwortet eigentlich alle deine fragen, versteh nicht wie man mitreden will ohne dass man dazu bereit ist sich Fakten einzuholen, du plapperst doch auch nur nach was andere dir in den Mund legen, eigentlich genau darum geht sein Vortrag. Köstlich. Vielleicht geht die Diskussion ja im Ken jebsen thread dann weiter, hier weiter mit Russland und Ukraine, das ist ja alles nicht mehr witzig was dort passiert.
 
...du plapperst doch auch nur nach was andere dir in den Mund legen...

Hast Du meinen Post überhaupt gelesen? :roll:

Nur weil ich mit der Mehrheit der politischen Kommentare und der ausgewiesenen Kenner der Materie konform gehe, heißt das nicht, daß ich etwas "nachplappere". Ich sehe die Argumente und die Fakten und bilde mir dann eine Meinung.
Ich weiß ja, daß es in gewissen Kreisen schick ist, grundsätzlich dagegen zu sein und eine Mindermeinung zu vertreten, aber daß ist unterm Strich nicht sehr gehaltvoll. Aber dann kann man wenigstens nicht behaupten man plappert die Mehrheitsmeinung nach, was? :nein:
 
Natürlich kann man für Putin sein, dann muß man sich aber auch die ganze Sachen, die er da abzieht, aufs Brot schmieren lassen. Daß man Russlands Rückfall in die politischen Vorgehensweise des letzten Jahrhunderts irgendwie gutheißen kann, ist mir allerdings schleierhaft. Da hat wohl jemand im Geschichtsunterricht nicht aufgepaßt, oder will tatsächlich jemand diese Zeit zurück?

Das ist IMO sehr dünnes Eis, wenn man sich unser eigenes Verhalten der letzten 20 bis 30 Jahre anschaut. Bei den Amerikanern dürfen wir auch gerne 70 Jahre nach hinten blicken.

Eben kam ein interessantes Interview auf DLF zum Thema.

Herr Hacke bleibt dabei noch politisch sehr diplomatisch und spricht die unangenehme Wahrheit nur halbherzig aus.

Das Russland heute haben wir selbst "geschaffen". Putin ist nur die logische Konsequenz dessen.

Wenn Putin es will, wird die Ost-Ukraine fallen. Ohne Gewalt. Und wenn andere Länder zu Mütterchen Russland zurück wollen, wird es dort ebenfalls passieren. Warum auch nicht? Dass es in Freiheit und Demokratie für die Menschen nicht immer besser wurde, sehen wir jeden Tag auf der Welt. Haben wir ja oft genug unsere Finger drin.

Putin ist doch längst Sieger. Die Sanktiönchen kümmern ihn nicht, ihm geht es nicht um Geld. Und niemand wird die Waffen gegen Russland erheben. Niemand.
 
Das ist IMO sehr dünnes Eis, wenn man sich unser eigenes Verhalten der letzten 20 bis 30 Jahre anschaut. Bei den Amerikanern dürfen wir auch gerne 70 Jahre nach hinten blicken.

Wenn Du auf den Irak anspielst, gebe ich Dir recht. Das war ein unrühmliches Blatt der Amerikaner und der Koalition der Willigen. Zu denen wir dank Schröder und Fischer aber nicht gehören. Aber wie kann man das kritisieren und gleichzeitig das Verhalten Putins auf der Krim gutheißen? Oder auch nur Verständnis dafür zeigen?

Wenn Putin es will, wird die Ost-Ukraine fallen. Ohne Gewalt.
Gewalt haben wir doch jetzt schon, auch Tote. Und die gehen zum Teil zumindest auch auf Putins Konto, er trägt nichts zur Entspannung dort bei, im Gegenteil! Im Prinzip galt das schon für die Krim. Klar, wenn man mit mehreren zehntausend Soldaten in den Kasernen hat und noch mehr in Uniformen ohne Abzeichen auf der Halbinsel rumlaufen, dann braucht man auch keine Gewalt mehr. Zumindeste keine offene Gewalt...

Putin ist doch längst Sieger. Die Sanktiönchen kümmern ihn nicht, ihm geht es nicht um Geld. Und niemand wird die Waffen gegen Russland erheben. Niemand.

Die Waffen wird sicher keiner erheben, das stimmt. Aber die "Sanktiönchen".... Russland ist gerade runtergestuft worden und nur noch minimal davon entfernt, als Ramsch klassifiziert zu werden. Jede Sanktion, die jetzt noch kommt, tut ihm verflucht weh!
 
Man muss es wohl immer wiederholen: Kaum jemand findet die russischen Reaktion gut, nur haben die meisten Menschen, ungeachtet der einheitlich berichtenden Presse, offenkundig den Eindruck, dass es eben REAKTIONEN sind. Russland hatte der zahlungsunfähigen Ukraine deutlich bessere Angebote im Sinne der russischen Föderation gemacht, bis der Westen mittels der Maidanbewegung die sicherlich korrupte aber immerhin demokratisch gewählte Regierung geputscht hat und gegen eine prowestliche Übergangsregierung ausgetauscht hat. Und das eben mit Hilfe ultrarechter Milizen, die dort durch die Straße patroulierten und auch Jagd auf Linke gemacht haben und möglicherweise immer noch machen. Bin da nicht auf dem Laufenden.
Und wozu das alles? Was können wir denn der Ukraine versprechen? Da wird es dann diffus. Ich weiß nicht, wenn ich Ukrainer wäre, ich würde mich vermutlich auch eher für Mütterchen Russland entscheiden. Und als Deutscher wüsste ich auch nicht viele Gründe, warum wir dort wieder Millionen von Steuergeldern versenken sollten.
 
Wenn Du auf den Irak anspielst, gebe ich Dir recht. Das war ein unrühmliches Blatt der Amerikaner und der Koalition der Willigen. Zu denen wir dank Schröder und Fischer aber nicht gehören. Aber wie kann man das kritisieren und gleichzeitig das Verhalten Putins auf der Krim gutheißen? Oder auch nur Verständnis dafür zeigen?


Gewalt haben wir doch jetzt schon, auch Tote. Und die gehen zum Teil zumindest auch auf Putins Konto, er trägt nichts zur Entspannung dort bei, im Gegenteil! Im Prinzip galt das schon für die Krim. Klar, wenn man mit mehreren zehntausend Soldaten in den Kasernen hat und noch mehr in Uniformen ohne Abzeichen auf der Halbinsel rumlaufen, dann braucht man auch keine Gewalt mehr. Zumindeste keine offene Gewalt...



Die Waffen wird sicher keiner erheben, das stimmt. Aber die "Sanktiönchen".... Russland ist gerade runtergestuft worden und nur noch minimal davon entfernt, als Ramsch klassifiziert zu werden. Jede Sanktion, die jetzt noch kommt, tut ihm verflucht weh!

Ich meine nicht nur den Irak. Eigentlich jeder Konflikt, in den sich der Westen einmischt...

Herr Hacke spricht die westlichen Verfehlungen gegenüber Russland ja an. Das ist viel mehr.

Guck dir doch nur die Chronologie des Ukraine-Konflikts an. Wo haben wir da Stärke oder Weitsicht bewiesen? Wo haben wir versucht, im Vorfeld Russland gegenüber Diplomatie zu zeigen?

Wir haben wieder unseren "Gegner" nicht verstanden und seine Stärken nicht erkannt, als wir ihn (indirekt) angegriffen haben.
 
... bis der Westen mittels der Maidanbewegung die sicherlich korrupte aber immerhin demokratisch gewählte Regierung geputscht hat...

Sorry, Blödsinn! "Der Westen" hat da nicht geputscht. Das die Maidan-Bewegung ein vom Westen gesteuertes Vehikel war, um Russland ein Teil seiner Machtsphäre zu entreißen, ist russische Propaganda. Unterstützung für die Bewegung kam sicher auch aus dem Westen, genauso wie Russland die korrupte Regierung unterstützt hat. Gestürzt hat sich die Regierung aber mit ihrem katastrophalen Verhalten selbst!

Edit: Rechtschreibung
 
Zuletzt bearbeitet:
Guck dir doch nur die Chronologie des Ukraine-Konflikts an. Wo haben wir da Stärke oder Weitsicht bewiesen? Wo haben wir versucht, im Vorfeld Russland gegenüber Diplomatie zu zeigen?

Ich weiß ja nicht, inwieweit Du die Vorgänge im Vorfeld verfolgt hast, aber Russland wurde durchaus eingebunden! Allerdings hat sich Putin (wie so oft) stur gestellt und keinerlei Kompromisse mitgetragen oder gar unterstützt. Er hat, wie jetzt auch, weiter auf Eskalation gesetzt und ist damit ja bisher auch durchgekommen. Weitsicht schön und gut, aber wenn das kuschen vor Putins Willen heißt, können wir uns gleich in unser Schneckenhaus zurückziehen. Was einige ja anscheinend ganz klar bevorzugen würden. Was natürlich nicht heißt, daß sich der Westen gerade mit Ruhm bekleckert hat ...
 
Sorry, Blödsinn! "Der Westen" hat da nicht geputscht. Das die Maidan-Bewegung ein vom Westen gesteuertes Vehikel war, um Russland ein Teil seiner Machtsphäre zu entreißen, ist russische Propaganda. Unterstützung für die Bewegung kam sicher auch aus dem Westen, genauso wie Russland die korrupte Regierung unterstützt hat. Gestürzt hat sich die Regierung aber mit ihrem katastrophalen Verhalten selbst!

Edit: Rechtschreibung


Das Russland Janukowytsch unterstützt hat ist kein Geheimnis. Aber warum hat der Westen bei Jazenjuk/Vaterland/Swoboda nicht die Alarmglocken gehört? ;)

Und ganz ehrlich... Vaterland und Swoboda stehen nicht für eine gute Regierung der Ukraine. Da sitzen Faschisten und Nationalisten an der Macht. Nach so Aussagen wie der von der Timoschenko, was würdest du als russischer Ukrainer denken und fühlen? Was würde gerade intern in der Ukraine passieren, wenn die Russen nicht präsent wären?
 
Das Russland Janukowytsch unterstützt hat ist kein Geheimnis. Aber warum hat der Westen bei Jazenjuk/Vaterland/Swoboda nicht die Alarmglocken gehört? ;)

Ich denke schon, daß sie sie gehört haben. Allerdings sind die nur ein Teil der Übergangsregierung. Die btw. nicht vom Westen installiert wurde! Nicht der Westen hat diese Parteien in die Übergangsregierung gelassen, daß war eine Entscheidung des Maidans. Es ist nicht so, daß wir da ein neues Nazi-Regime installiert haben, wie Putin gerne unterstellt (und die Hälfte der Russlandversteher gerne wiederholt). Gefällt mir auch nicht, aber war wohl nicht anders zu machen, ohne die Ukraine direkt in einen Bürgerkrieg zu stürzen.

Allersdings scheint daß selbst die jüdische Gemeinde in der Ukraine nicht so extrem zu stören, wie Putin und einige im Westen, denn die sind mit denen zusammen auf dem Maidan gewesen. Ein notwendiges Übel, wie ich vermute, aber wohl etwas, was sie akzeptiert haben. So oder so, die Wahlen werden zeigen, inwieweit diese Gruppierungen Rückhalt in der Bevölkerung dort haben.

Was würde gerade intern in der Ukraine passieren, wenn die Russen nicht präsent wären?

Au contraire, was dort im Osten der Ukraine passiert, geschieht nur, weil Russland jenseits der Grenze wartet. Und diesseits der Grenze wohl auch.
 
Das Russland Janukowytsch unterstützt hat ist kein Geheimnis. Aber warum hat der Westen bei Jazenjuk/Vaterland/Swoboda nicht die Alarmglocken gehört? ;)

Und ganz ehrlich... Vaterland und Swoboda stehen nicht für eine gute Regierung der Ukraine. Da sitzen Faschisten und Nationalisten an der Macht. Nach so Aussagen wie der von der Timoschenko, was würdest du als russischer Ukrainer denken und fühlen? Was würde gerade intern in der Ukraine passieren, wenn die Russen nicht präsent wären?


Das ist doch Spekulation ohne jegliche Basis. Fakt ist: Es passiert eben gar nichts.
 
Noch was.

Ich (und viele Andere wohl auch) bin nicht Pro-Russisch. Ich bin auch nicht Anti-Amerikanisch.

Man muss das alles nur als grosses Ganzes betrachten. Der jetzige Ukraine-Konflikt ist kein in sich isolierter Konflikt. Dieser Konflikt begann vor 23 Jahren und ist eigentlich eine Sache des Westens und Russlands. Der Konflikt wird nur gerade in der Ukraine ausgetragen, zum ersten Mal mit umgekehrten Vorzeichen.

Lange Jahre haben wir versucht Russland zu schwächen und seine Rolle klein zu halten. Wir haben nichts unversucht gelassen, Russland zu zeigen, dass der Westen am längeren Hebel sitzt. Ok, bei wirtschaftlichen Dingen, da wo wir Kapital abzweigen konnten, da haben wir natürlich auch gerne mit Russland kooperiert...

Wir haben gerne dabei zugeschaut, dass Janukowytsch gehen musste und konnten aber nichts gegen Jazenjuk machen? Sich raushalten auf konsequente Art...

Die Welt schaut seit Jahrzenten dabei zu, dass der Westen sich als Weltpolizei aufführt. Wir bekriegen Länder, "befrieden und demokratisieren" sie, ob sie es wollen oder nicht. Und wenn alles in Scherben liegt, dann halten wir uns raus und gehen zum nächsten Konflikt.

Das kotzt mich als westlicher Mensch schon fast an. Wir heben den moralischen Zeigefinger gegen Russland? Rly?

Ich kann mir manchmal ein Augenzwinkern nicht verkneifen, wenn auf den moralischen Zeigefinger ein langer Mittelfinger folgt. Dabei bin ich schon der Meinung, dass Putin ein Arsch ist und sein Verhalten falsch ist. Aber unseres eben auch. Vielleicht nicht heute, vielleicht doch. Auf jeden Fall aber gestern. Und vorgestern. Putin scheint ein gutes Gedächtnis zu haben. :D

Im Konsolenleben könnte man auch sagen: wie kann ich gegen die Playsie bashen, aber dann rumheulen, wenn jemand gegen die XBOX basht? ;)
 
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