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ich bin da ganz bei mutti.. werd auch mal n paar euros im internet investieren. da solls ja demächst finanziell steil aufwärts gehen, mit shopping (sachen einfach im internet bestellen) und seiten, wo man sich mit freunden verlinken und austauschen kann. ma sehn, dann kommt auch das 33k-modem weg.. isdn soll ja ganz fix sein..
 
Cale schrieb:
Urgs schrieb:
Ich glaub, das hat Schröder auch schon so gemacht, als es innenpolitisch nicht mehr so lief und wurde von der Presse damals auch entsprechend kommentiert.

Schröder hatte einen starken Außenminister und Merkel anfangs ja auch noch, die Arbeit wurde von denen gemacht. Daß sich ein Kanzler auch mal zu außenpolitischen Themen äußert und den Kurs bestimmt ist ja klar. Das ist aber was anderes als jetzt.

Weasel1988 schrieb:
ich finde, er hat sich auf dem Posten sehr gut gemacht.

Da bist Du aber ziemlich alleine. Weltweit.




das stimmt nicht
 
Ich finde einfach, dass er in vielen seiner Reden den richtigen Ton findet und sich im Ausland sehr gut präsentiert (was ich nie von ihm gedacht hätte). Westerwelle hat sich hier einfach von der quietschbunten Zicke zum seriösen Politiker gemausert. Darüber hinaus fand ich vor allem sein Verhalten und sein Votum zum Syrienkonflikt sehr gut. Sich so gegen die eigenen Partner zu stellen ist mutig und verdient Respekt, denn der Westen muss endlich mal kapieren, dass wir nicht in jeder fremden Suppe mitrühren sollten.

Außerdem - und ich bin kein Freund davon, jemanden wegen seiner sexuellen Ausrichtung zu bevorteilen oder zu benachteilen - hat es schon eine Signalwirkung, dass wir einem Homosexuellen solch einen Posten geben. In Deutschland vielleicht nichts besonderes, darf man nicht vergessen, dass er teilweise in Länder reist, in denen das unter Strafe steht. Hier geht Deutschland als Beispiel für Pluralismus und Chancengleichheit für allen voran und tritt gleichzeitig denen ins Gesicht, die zwar gegen Schwule wettern, den deutschen Außenminister aber dennoch gerne einladen, weil er meistens Geld mitbringt.
 
Naja, die Syriensache war ja wohl kein Erfolg. Hat unseren Verbündeten lediglich gezeigt, wie man sich auf Deutschland als Bündnispartner verlassen kann. Dass er nunmal schwul ist kann ich ihm nicht als Leistung anrechnen.
Und das was ich von seinen Reden höre ist meistens nicht mehr als eine Aneinanderreihung von Plattitüden. Mein Gesamteindruck ist eigentlich, dass Westerwelles Posten und Wirken weitgehend bedeutungslos ist.
 
Cale schrieb:
Weasel1988 schrieb:
Außerdem - und ich bin kein Freund davon, jemanden wegen seiner sexuellen Ausrichtung zu bevorteilen oder zu benachteilen

Wer hat das denn hier gemacht? :skep:

Oh, ich wollte nicht, dass das falsch verstanden wird: Ich habe mich damit auf niemandes Post und auch sonst auf keine Anfeindung gegen Westerwelle bezogen. Ich wollte bloß zum Ausdruck bringen, dass ich zwar niemanden aufgrund seiner sexuellen Ausrichtung beurteilen, seine Homosexualität in diesem Fall aber in meinen Augen positiv für das Amt ist.
 
Wenn es danach geht, hätten wir eine schwarze, jüdisch-lesbische Linkshänderin mit Irokesenfrisur zum Außenminister machen sollen, da hätten wir bestimmt noch mehr provoziert. Weil Provokationen in der Außenpolitik ja auch immer so zielführend sind.
 
Es geht nicht um Provokation, sondern darum ein Zeichen zu setzen für eine pluralistische Gesellschaft, inder niemand diskriminiert wird...
 
Ist ja auch OK, aber es macht seine Arbeit sicher nicht leichter. Und ob man damit außenpolitisch mehr erreicht, wage ich mal zu bezweifeln. Was nicht heißen soll, daß man Außenpolitiker nach ihrer sexuellen Ausrichtung besetzen soll. Nicht daß das jemand falsch versteht. Aber man sollte schon jemand auswählen, der was davon versteht. Nicht jemand der Außenminister werden will, weil der FDP-Vorsitzende in der Regierung immer Außenminister ist.
 
Nachdem er so auf die Schnauze gefallen ist und schliesslich entmachtet wurde, hat man ihm doch nen Maulkorb verpasst. Bei Westerwelle habe ich seit damals den Eindruck, er würde sich hinter dem Amt verstecken. Das, wofür er bekannt war, nämlich großkotzige Meinungsäusserungen und arrogante Belehrungen, das hat er komplett abgestellt und was er da aussenpolitisch so treibt, das kriegt man doch kaum noch mit, wenn man danach nicht konkret sucht. Und auch dann wird's schwer. So bisschen Genscher-Style. Da wusste man auch nie, was der so treibt und der hat sich auch nur phrasenhaft dazu geäussert. Läuft alles prima, machen Sie sich keine Gedanken! :D
 
Im katholisch geprägten Flörsheim eröffnet am Montag die erste Moschee - ohne Stress oder Einsprüche der Bevölkerung.

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&key=standard_document_48727415
 
Rüdier Grube schrieb:
Klar ist: Unsere Kostenbelastung steigt weiter - vor allem wegen der steigenden Umlage für Ökostrom und des jüngsten Tarifabschlusses. Diese erheblichen Zusatzkosten können wir nicht einfach ignorieren"

Die blöden Penner sind der größte Stromkunde Deutschlands und von der EEG Umlage sowieso befreit (was weit über 200Millionen im Jahr macht) und argumentieren jetzt genau mit der EEG-Umlage um ihre Fahrpreiserhöhungen zu rechtfertigen.

Mit Ökostrom werben und gleichzeitig selbigem mit dem Baseballschläger die Rübe zertrümmern.

:fp:
 
Wobei ihnen ja genau diese Befreiung der EEG-Umlage genommen werden soll und die Bahn dann auch den vollen Satz von ca. 5ct/kWh zahlen muss.

Deswegen wird jetzt natürlich groß rumgejammert und Ressentiment gegen erneuerbare Energien geschürt.
 
Voller Satz kommt aber nicht hin. Dann wären es nämlich nicht 100 Millionen sondern weit über 200 Millionen.
 
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