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Ich bin jetzt aufgrund der ganzen Lobeshymnen auch mal blind eingestiegen. Aber ich tue mich schwer, da ich mit dem ganzen Kirchengedöns absolut nichts anfangen kann.
Bin jetzt aktuell dabei den ersten Vorfall aufzudecken.
Ich spiele aber weiter und schau mal wie es sich entwickelt.
Die Parallelen zu Dürer ( ;-) )sind tatsächlich frappierend. Melancolia, ein Werk Dürers, erscheint symbolisch ab der Mitte des zweiten Kapitels. Und im Zwiegespräch mit dessen Lehrling Caspar, erwähnt Andreas sein Nürnberger Selbstportrait.
Dürer war laut Sawyer auch tatsächlich "Vorbild" für Andreas.
Der gute Mann ist momentan wegen Pentiment in so manchem Podcast zu Gast und plaudert dort über das Spiel, Obsidian und seine Karriere allgemein. Ist sehr interessant und bestärkt mich nur noch mehr darin, dass Obsidian mit First-Party Behandlung das Zeug zu den besten der Branchen-Besten hat.
Siehe z.b. sein Defining Duke Interview oder ganz frisch das mit Alanah Pearce (letzteres hab ich selbst noch nicht gesehen).
Werd ich mir anhören. Jedenfalls bestärkt mich das Spiel in der Meinung, dass MS mit dem Kauf des Studios alles richtig gemacht hat.
Indie-Perlen wie Pendiment hat man vor wenigen Jahren only auf der PlayStation gezockt. Heute ist es andersherum. Die Entwicklung lobe ich mir. Gerne mehr davon.
Was ein klasse Spiel. War für mich tatsächlich sehr anstrengend und ich hab vermutlich nicht alles in Gänze erfasst.
Das Spiel glänzt jedoch mit starken Charakteren, einer spannenden Story und einer einzigartigen Erzählweise, die ich vorher so nicht nicht an mich rangelassen habe. Definitiv keine leichte Kost.
Jap, von der „kunterbunten“ Mittelalteroptik sollte man sich nicht blenden lassen. Hin und wieder erfreut man sich an humorvollen Szenen, im Kern bleibt Pentiment aber ein pessimistisches Spiel, welches den Zeitgeist (oder Weltschmerz, je nach gesellschaftlichen Stand) historisch korrekt widerspiegelt. Das macht Pentiment für mich so grandios.
Schade, das Pentiment bei den Game Awards leer ausgegangen ist und für die Kategorie Indie Games noch nicht einmal nominiert wurde. Imo das beste indie game der vergangenen Jahre!
Habe ich gestern auch beendet. Insgesamt ein schönes Spiel, mal was anderes.
Manchmal ist es ziemlich zäh aber letzten Endes bleibt man dran, um das Mysterium zu lösen.
Also entweder man legt das Game nach 5 bis 10 Minuten gelangweilt weg oder man bleibt dran weil man das Mysterium auflösen will.
Cool fand ich auch die Columbo-Effekte, die dann und wann aufflammten. Etwa, als man einen Mordverdächtigen bei der Ausübung seines Jagdhobbys begleitet und selbst sogar mitjagt, nur um Gelegenheiten zu schaffen, um weitere belastende Indizien aus dem Verdächtigen zu quetschen.
Unbefriedigend ist allerdings,
dass es am Ende bei jedem Mordfall keinen eindeutigen Mörder gibt. Stattdessen lässt einem das Spiel quasi freie Wahl, wen man des Mordes beschuldigt.
Dennoch insgesamt ein super Spiel, würde mir eine Fortsetzung hierzu erneut geben, im Gamepass natürlich idealerweise.
Das klingt doch gut. Bevor ich über Weihnachten in die alte Heimat fahre, habe ich gestern Abend nochmal die Konsole aktualisiert und mit potentiellen Kandidaten fürs Weihnachtsspiel betankt. Pentiment ist dabei und macht wohl das Rennen.
Ich bin nach einigen Spielpausen jetzt auch durch. Am Ende hat es sich schon sehr gezogen und enthält für meinen Geschmack zu viel belangloses Geplänkel. Die Neugier auf die Auflösung hat mich aber dazu getrieben, es noch durchzuspielen. Das und der besondere Stil, wie viel Aufwand in die kleinen Details gesteckt wurde, sind die großen Stärken das Spiels. Mal etwas ganz anderes.
Was mich letztendlich aber sehr enttäuscht hat
war, dass keine meiner Entscheidungen eine Auswirkung hatte. Wen ich an den Galgen bringe, welche Szenen ich an die Wand male, ob ich den Dorfbewohnern am Ende die Wahrheit erzähle oder nicht - völlig egal. Spielerisch für mich ein großer Fehler und echt schade, nachdem so lange Spannung aufgebaut wurde.
Auch hatte ich als Spieler überhaupt keine Chance den richtigen Täter zu finden. Das fühlt sich unbefriedigend an, nachdem ich so viel Anstrengung in die Hinweissuche und Aufklärung gesteckt habe. Alles für nichts.
Pentiment hab ich gerade eben abgeschlossen.
Ein tolles Spiel, aber eher schon für eine bestimmte Zielgruppe.
Während mich das Lesen nicht gestört hat, brauche ich nur an meinen Mann denken der ein solches Spiel dann schon alleine deswegen nach 30 Minuten deinstallieren würde.
Spiele sind wie immer Geschmackssache, und das ist auch gut so.
Ich würde dem Spiel 7/10 Punkte geben.
Habe 13 1/2 Stunden gebraucht
War schon irgendwie komisch, als "Xbox Game Studios" im Vorspann auf meiner PS5 gerade lief.
(ist mir bei As Dusk Falls und Hifi-Rush für PS5 irgendwie nicht so ins Auge gesprungen. Oder schon wieder vergessen.)
The Pentiment ist gerade im PSN Sale und hab für knapp über 10€ zugeschlagen. Leider, leider gar nicht mein Ding und da hatte ich auch irgendwie eine falsche Erwartungshaltung. Sehr spezielle Kiste, ist ja irgendwie wie so ein Adventure Game auf den C64 (überspitzt gesagt). Von vielen lesen tun mir richtig die Augen weh, obwohl ich den relativ normalen Schriftsatz gewählt hatte. Schade, aber für mich ein Fehlkauf. Ich kann mir aber vorstellen, das es da eine Zielgruppe gibt, halt sehr nischig.
Eines der besten Spiel, die ich in den letzten Jahren gezockt habe. Ja das Lesen ist vielleicht am Anfang etwas anstrengend aber das Spiel ist so toll, da macht das nichts
Ich bin nach einigen Spielpausen jetzt auch durch. Am Ende hat es sich schon sehr gezogen und enthält für meinen Geschmack zu viel belangloses Geplänkel. Die Neugier auf die Auflösung hat mich aber dazu getrieben, es noch durchzuspielen. Das und der besondere Stil, wie viel Aufwand in die kleinen Details gesteckt wurde, sind die großen Stärken das Spiels. Mal etwas ganz anderes.
Was mich letztendlich aber sehr enttäuscht hat
war, dass keine meiner Entscheidungen eine Auswirkung hatte. Wen ich an den Galgen bringe, welche Szenen ich an die Wand male, ob ich den Dorfbewohnern am Ende die Wahrheit erzähle oder nicht - völlig egal. Spielerisch für mich ein großer Fehler und echt schade, nachdem so lange Spannung aufgebaut wurde.
Auch hatte ich als Spieler überhaupt keine Chance den richtigen Täter zu finden. Das fühlt sich unbefriedigend an, nachdem ich so viel Anstrengung in die Hinweissuche und Aufklärung gesteckt habe. Alles für nichts.
Hab's gerade beendet auf der Switch und kann deine Zusammenfassung und deine Kritikpunkte eins zu eins unterschreiben.
Im Nachhinein hat mir wohl am besten die authentische Welt gefallen. Ich habe wirklich das Gefühl etwas gelernt zu haben, wie das Leben im Mittelalter ausgesehen haben könnte.
Für mich war das mehr ein Buch mit eigenen Entscheidungen, als ein Spiel. Wer kennt noch die Bücher nach dem Motto: Entscheide dich für X und lese auf Seite Y weiter.