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Was wird geschehen?


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sueddeutsche.de

Hohes Risiko für Volkswagen

Irgendjemand bewegt sich da auf ganz dünnem Eis - und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es sich dabei nicht um die US-Behörde handelt. Zwar scheint die Sache diesmal nicht ganz so eindeutig zu sein wie im Fall der heimlich manipulierten Motoren mit 1,2 bis zwei Litern Hubraum. Die EPA selbst spricht davon, dass sie in den untersuchten Autos eine "Zusatzeinrichtung zur Emissionskontrolle", eine sogenannte AECD (Auxiliary Emission Control Device), entdeckt habe. VW habe deren Sinn und Zweck bei der Beantragung einer Zulassung für die Modelle aber "nicht offengelegt, beschrieben und begründet".


Zum Verständnis: Autohersteller dürfen AECDs für bestimmte Ausnahmesituationen in ihre Fahrzeuge einbauen. Sie müssen aber jährlich für jedes Modell neu genehmigt werden. Eine AECD, die darauf abziele, Abgastests zu umgehen, sei dagegen grundsätzlich unzulässig, so die EPA.


Wahrscheinlich kann man im konkreten Fall lange darüber streiten, ob die fragliche "Zusatzeinrichtung" - de facto eine Software - ausschließlich dazu diente, sonst nicht zu bestehende Abgastests zu bestehen, oder ob das für VW nur ein segensreicher Nebeneffekt war.


So oder so aber ist die Stellungnahme, die Volkswagen am Montagabend veröffentlichte, ein dicker Hund: Man habe von der EPA die Mitteilung erhalten, heißt es in der Erklärung, dass die Funktion einer Software "im Genehmigungsprozess nicht hinreichend beschrieben worden sei". Das klingt so harmlos, als habe die Behörde bemängelt, dass der Aschenbecher falsch herum eingebaut worden sei.

Irgendwo habe ich heute im Radio einen Bericht dazu gehört, da wurde gesagt, dass das "Phänomen" der verringerten Abgase genau eine Sekunde nach Beendigung der Prüfstandsfahrt aufgehört habe, das konnte man wohl messen.

Ich finde dazu aber derzeit nichts im Netz, ist also mit Vorsicht zu geniessen.
 
Jetzt bin ich doch mal gespannt, ob bei den weiteren 800.000 nicht langsam auch Benziner dabei sind. Kam nur was von Modellen 2013-2015. hab dieses Jahr auch einen Skoda gekauft.
 
Und das ist immernoch nur die Spitze, befürchte ich.

@Aktien

Wer kauft denn bitte jetzt VW-Aktien? :D

Der Fall der Aktie wird noch rasant weiter gehen, wenn mal das erste Strafmass gesprochen wurde. Es kommen ja aber nicht alle Strafen auf einen Schlag. Auch die Bekanntgabe der Umrüstkosten wird einen signifikanten Fall des Börsenwerts mit sich ziehen.

Warten!
 
US-Automarkt im Blick
Im Oktober sind in Amerika mit 1,456 Millionen Autos fast 14 Prozent mehr als vor Jahresfrist verkauft worden. Selbst VW konnte 0,2 Prozent mehr Fahrzeuge verkaufen, hoher Rabatte sei Dank. Die VW-Tochter Audi legte um 17 Prozent zu, Porsche um 11 Prozent. Daimler schaffte ein Absatzplus von 3,7 Prozent. Bei BMW gingen die Verkäufe inklusive der Tochter Mini um 6,6 Prozent zurück.

Quelle
 
Noch mehr als Sicherheit liebt die Börse aber Gewinne und gute Nachrichten.

An dem Tag wo in den USA die ersten Schadenersatz-Zahlen bekannt gegeben werden, wird der Aktienkurs ganz sicher nicht nach oben gehen. :D
 
und wenn die Summe niedriger als angenommen, könnte er sogar steigen ;) abwarten...

Stimmt, das ist ein Paradoxon der Börse.

Genau wie bei Apple, wo der Aktienkurs in den Keller geht, weil sich Analysten noch mehr erhofft haben als das neuerliche Rekordergebnis, welches kurz vorher verkündet wurde. :ugly:

Allerdings wird das nur ein kurzfristiger Effekt sein. Selbst wenn, spätestens wenn dann die nächste Gewinnwarnung bekannt gegeben wird, oder das nächste Quartalsergebnis, wird der Kurs eher sinken als steigen.

Wer wirklich mit VW-Aktien spekulieren will (im kleinen Stil), sollte ein paar News eher noch abwarten. Das untere Ende ist IMO noch lange nicht erreicht.
 
@BitByter

Was sollen sie denn machen? :D

BMW hat eine offizielle Pressemitteilung rausgehauen (die anderen Hersteller bestimmt auch, wenn sie sich sicher sind... :D ), wir Verkäufer transportieren es zu unseren unmittelbaren Kunden weiter.

Mehr kannst du als Hersteller nicht machen, ohne gleichzeitig VAG in ein noch schlechteres Licht zu rücken. Was ja auch keiner will, hier geht es ja nicht um Schadenfreude oder um das Ausnutzen einer Schwäche, zumindest nicht öffentlich.
 
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