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November 2015 Paris attacks

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

DeMaizière sagte, er will den Informanten schützen und man weiß nicht, ob man noch mal Informationen bekommt, wenn man die Quelle preisgibt.

Entweder ist der Innenminister komisch oder die Infos vom Spiegel falsch.

Warum sollte man die Franzosen nicht nennen?
 
Der Drahtzieher Abdelhamid soll sich Nähe Paris aufhalten und Polizei ist dabei das Gebäude zu stürmen.
Bisher zwei Tote. Eine Frau hat sich in die Luft gesprengt.
 
Find das total unwirklich. Das man sich mal eben in die Luft sprengt. Nicht nur die Bereitschaft das im Glauben zu tun sondern auch die Tatsache das man immer ne Stange Dynamit auf dem Nachttisch liegen haben muss.

Manchmal frag ich mich ja ob es nicht vielleicht sogar schön ist so stark an etwas zu glauben das einem der tot völlig egal ist.
 
Verstehe aber, was Horst meint. Viele Leute finden ja Trost in ihrem Glauben, dass es nach dem Tod weitergeht, man wieder mit seinen Lieben vereint ist usw. Da beneide ich die Leute auch drum. In meinem Weltbild gehen halt einfach die Lichter aus und das wars.

Und diese Form des Glaubens der Extremisten ist halt so..... extrem, dass sie nicht nur Trost finden, dass der Tod nix schlimmes ist, sondern ihn mit ihrer abstrusen Form von Märtyrertum sogar aktiv herbeiführen und sich in dem Moment, in dem sie auf den Knopf drücken, wohl schon auf das Paradies freuen.
 
Zana Ramadani, so ne Ex-Femen Tante, hat sich mit einer IS-Fahne medienwirksam das Menstruationsblut abgewischt. Anscheinend sind ziemlich viele ausgerastet, weil sie den Namen Allahs beleidigt hätte, der auf der Fahne gestanden hätte und es wird mit dem Tod gedroht blablabla. Ist jetzt erst mal 30 Tage bei Facebook gesperrt.
 
Verstehe aber, was Horst meint. Viele Leute finden ja Trost in ihrem Glauben, dass es nach dem Tod weitergeht, man wieder mit seinen Lieben vereint ist usw. Da beneide ich die Leute auch drum. In meinem Weltbild gehen halt einfach die Lichter aus und das wars.

Und diese Form des Glaubens der Extremisten ist halt so..... extrem, dass sie nicht nur Trost finden, dass der Tod nix schlimmes ist, sondern ihn mit ihrer abstrusen Form von Märtyrertum sogar aktiv herbeiführen und sich in dem Moment, in dem sie auf den Knopf drücken, wohl schon auf das Paradies freuen.
Genau darum ging es mir. Jeder hat sich doch schon mal mit dem Ende auseinander gesetzt. Wohl ist mir bei dem Gedanken nicht. Das ganze wiederum nur als nächsten Schritt zu akzeptieren muss die reinste Erleichterung sein und das kann man ja auch ohne Sprengstoff schaffen.
 
So dürfen die gerne denken. Ich kann's nicht nachvollziehen (und glaube dabei auch an diese Dinge), aber das braucht die auch nicht zu interessieren (was es dummerweise ja doch tut, deswegen bin ich ja ungläubig... :ugly: ).

Aber wenn man so verschrobene Hirnwinkel hat, dann soll man sich alleine hinter einen Zug schmeissen, oder von der Brücke springen oder von mir aus auch eine Kugel in den Kopf jagen.

Aber nicht andere Menschen in den Tod reissen.

Mich verstört diese Denke immernoch, weil ich es nicht nachvollziehen, nicht begreifen kann. So geht es mir aber auch mit den afrikanischen Rebellen, die für 5 Dollar einfach einen anderen Menschen hinrichten. Und das zu hunderten. Als wäre es eine Ameise, auf die man tritt. Kein Respekt vor Leben.
 
Das ist ja in der westlichen Welt nichts Fremdes. Viele Menschen würden auch für ihr Vaterland sterben. Der Glaube daran, dass künstlich erschaffene geographische Grenzen uns so stark binden, dass man für das Kollektiv sein Leben opfern würden, kommt dem religiösen Extremismus sehr nahe, ist für uns aber greifbarer und weniger absurd. So kann man vielleicht reelle Empathie empfinden. (Ich finde beides recht absurd.)
 
Ist das denn wirklich noch so? Ich hatte immer das Gefühl Patriotismus genau wie Religion in unserer westlichen Welt auf dem absteigenden Ast ist. Dafür ist die Welt hier zu Egoistisch geworden was natürlich nicht immer schlecht ist.
 
Das ist ja in der westlichen Welt nichts Fremdes. Viele Menschen würden auch für ihr Vaterland sterben. Der Glaube daran, dass künstlich erschaffene geographische Grenzen uns so stark binden, dass man für das Kollektiv sein Leben opfern würden, kommt dem religiösen Extremismus sehr nahe, ist für uns aber greifbarer und weniger absurd. So kann man vielleicht reelle Empathie empfinden. (Ich finde beides recht absurd.)

Für mich schon. :ugly:

Warum sollte ich für mein "Vaterland" sterben wollen/sollen?

Ich bin nichtmals Michael Schumacher-Fan, für mich müssen die Bayern auch nicht international gewinnen. Und wenn irgendwann ein Panzer vor meiner Haustür steht, lauf ich schnell in den Keller, statt mich mit dem Küchenmesser vor ihn zu stellen.

Alles Idioten. Für seine Familie kann man sein Leben opfern.
 
Ist das denn wirklich noch so? Ich hatte immer das Gefühl Patriotismus genau wie Religion in unserer westlichen Welt auf dem absteigenden Ast ist. Dafür ist die Welt hier zu Egoistisch geworden was natürlich nicht immer schlecht ist.


So wie religiöser Extremismus nur einen kleinen Teil des Islams einnimmt. In den nationalen Armeen der westlichen Welt hast du viele Patrioten. In Deutschland vermutlich noch am wenigsten, aber auch bei meiner Wehrdienstzeit gab es Soldaten, z.B. unser Zugführer, der mit Stolz für sein Vaterland sterben würde. In den USA und anderen EU-Staaten ist das aber sicherlich ausgeprägter.

EDIT: Und auch wenn die Ausmaße andere sind, kann man das wohl allein aufgrund von Filmen und anderen Medien, die das thematisieren, eher nachempfinden.
 
Für mich schon. :ugly:

Warum sollte ich für mein "Vaterland" sterben wollen/sollen?

Ich bin nichtmals Michael Schumacher-Fan, für mich müssen die Bayern auch nicht international gewinnen. Und wenn irgendwann ein Panzer vor meiner Haustür steht, lauf ich schnell in den Keller, statt mich mit dem Küchenmesser vor ihn zu stellen.

Alles Idioten. Für seine Familie kann man sein Leben opfern.
Beweisführung abgeschlossen.
QxsqMiP.gif
 
Ist doch wahr...!

Die Menschheit richtet sich selbst durch Machtkämpfe und Gewalt. Beides liegt nicht in meiner Natur (wohl nicht in der Natur der meisten Menschen auf diesem Planeten!).
 
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