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bin da mehr vom kampfsystem und den kämpfen (außer der opern sängerin wird mir wohl kein bosskampf wirklich im gedächtnis bleiben) enttäuscht. die zusammenarbeit mit platinum hatte so viel potenzial und dann haben sie auf ihrem spezialgebiet nur solide arbeit abgeliefert.
Bin eigentlich vollends zufrieden. Ist kein Bayonetta aber das Kampfsystem hat mir Spaß gemacht - auf einer Ebene wie mir ein gutes Hack and Slay Spaß macht. Dazu noch der überwältigende OST, das coole Design des Spiels, sein Pacing und die starke inhaltliche Komponente. Ja, ist summa summarum, neben Torment, das Spiel mit dem ich dieses Jahr am zufriedensten bin bisher.
Ist doch klar, dass Yoko Taro mit dem Spiel bzw. seiner Geschichte nicht jeden gleich abholen kann. Gerade mit so einer speziellen Geschichte. Schade natürlich, dass es ausgerechnet @dynosys nicht zu erreichen scheint.
Die Türme sind in jeweils 5-15 Minuten zu schaffen. Ist doch schön, dass sich die Umgebung verändert.
Nier Automata ist hauptsächlich immer noch ein Spiel von Yoko Taro mit der Unterstützung von Platinum. Ich freue mich über die erhebliche Verbesserung und darüber, dass das Spiel überhaupt erschienen ist.
Trotzdem, entweder trollt man mich hier, aber es kann doch nicht sein, dass man sonst immer was zum meckern findet und NieR: Automata bleibt davon verschont und dann bin ausgerechnet ich es der...nunja, meckert.
Wieso? Geschmäcker und Gewichtungen sind halt unterschiedlich. Dem einen gefällt jenes mehr, und der andere steht auf dieses. Ist dein gutes Recht zu kritisieren was dir nicht gefällt.
Aber mal im ernst, von ständig meckern kann doch auch nicht die Rede sein. Zeig mir jemanden der über ein Spiel meckert und ich zeige dir sofort zwei andere Beispiele wo genau diese Person zu einem Spiel hingegen wieder gut abgeht oder umgekehrt, jemanden der Spiel A hyped welches Spieler B nicht gut findet aber dann Spiel B nicht mag, welches Spieler B sehr gut findet.
So ist das halt mit einem Medium welches sich kaum noch objektiv betrachten lässt. In Niers Fall bist du halt mal einer derjenigen die überkritisch sind
Und durch. Wenn alls gelöscht wird, hat man alle Enden die "wichtig" sind gesehen oder? Nicht dass ich doch was verpasst habe.
Dachte eigentlich, bzw. hatte ich gehofft dass
man im True Ending die Roboter rettet oder so. Nachdem man mir zugeraten hat, endlich die restlichen Enden zu erspielen. Voll die Enttäuschung! Ging nur noch um die dummen Androiden
Ich vergöttere den ersten Teil, gehört zusammen mit Deadly Premonition und Silent Hill 2 zu meinen Top 3 der wichtigsten Games. Erst danach kommen Titel aus der MGS- und Uncharted-Reihe, The Last of Us, Anno 1602, Monkey Island 3, Baphomets Fluch, Planescape Torment usw.
Ich muss sagen, ich bin sehr zwiegespalten was NieR: Automata angeht. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Die Story wurde erneut sehr kreativ erzählt. Aber der Fokus auf die Androiden, hat mir nicht zugesagt. Ich konnte keine Bindung zu 2B aufbauen und 9S verachte ich. A2 war ganz cool. Nicht nur wegen ihrer Freizügigkeit. Sie konnte durch ihre Gemütsänderung der Roboter betreffend, bei mir schnell Sympathien gewinnen. Dazu kam sie mir auch am ehrlichsten von den drei Charaktern vor.
Aber da man meiste Zeit die anderen beiden spielt und auch Storymäßig mit ihnen zu tun hat, war ich die meiste Zeit des Spiels, sehr unmotiviert mit den Charakteren weiterzuspielen. Und auch die Story gab mir daher nicht viel. Es war mir schlicht egal, was aus der Menschheit und den Androiden wird.
Dagegen war alles, was mit den Robotern zu tun hatte, großartig. Da waren so herrliche Momente dabei, weswegen ich trotz meiner Abneigung der Hauptcharaktere betreffend, weiterspielte. Yoko Taro hat hier erneut gnadenlos und wie kein anderer, abgeliefert. Hut ab!
Daher trafen mich gewisse Dinge auch relativ hart und machten mich echt sauer. Aber Taro wollte seine Geschichte auf diese Art und Weise erzählen, dann muss ich es akzeptieren. Durch NieR: Gestalt hat er einen bei mir frei. Nächstes Spiel muss dann aber wieder bei mir landen.
Kommen wir mit zum besten am Spiel und glaube auch nicht dass irgendein anderes Game, hier auch nur den Hauch einer Chance haben wird dieses Jahr. Der Soundtrack. Kurz gesagt: BESCHTE!
So viele tolle Stücke, wenn ich jedes mal in Pascals Dorf...ankam und das Lied hörte . Toll. Oder der Ending Song in verschiedenen Sprachen (englisch btw. mein Favorit). Weltklasse. Aber wirklich alle Stücke 1a.
Habe das Spiel übrigends auf jap. mit dt. Text gezockt. Dadurch kommt der japanische Stil des Games nochmal geiler rüber.
Achja, größter Kritikpunkt von mir ist die Zusammenarbeit mit Platinum Games. Ich mag das Kampfsystem nicht, das Hacken hasse ich, die Bosskämpfe sind lame. Meiner Meinung nach, hatte Yoko Taro diese Zusammenarbeit nicht nötig. Habe auch bei der Abschiedsmessage den Spruch genommen "Ich hasse PlatinumGames!"
Es wurde auch viel zu viel gekämpft, jetzt weiß ich wie sich die Leute fühlen, welche die Kämpfe bei Uncharted hassen. Das hörte hier ja auch nie auf, gerade gegen Ende, furchtbar. Und dann immer wieder diese mistige Hackerei zwischendrin.
@Trayal: Klar, aber NieR:Automata hat halt auch so seine Kritikpunkte und hat mich einfach nur gewundert dass man da so gnädig ist. Aber mir ist es generell ja eh wurscht. Ich seh so oft über vieles hinweg. Von daher dürfen es andere auch mal. Ging auch mehr um Dinge die man vielleicht bei Game A kritisiert und bei Game B nicht.
@bestoftimes Ist ja egal wie lang der Abschnitt dauert. Dieses dumme gehacke fand ich einfach sowas von nervig. Vor allem nahm es gegen Ende halt zu und man musste da durch. Als
A2 dann plötzlich auch noch anfing zu hacken, dachte man will mich nun endgültig verarschen. Aber meine Wut verschwand als ich erkannte wo A2 sich befand. War ja die Bibliothek aus dem Vorgänger
Bei mir kann das Spiel so gar nicht zünden. Ich mag eigentlich nichts daran. Ist natürlich eine höchst subjektive Einschätzung und ich versuche in den folgenden Zeilen auch gar nicht objektiv zu sein.
Habe sechs Stunden gespielt und eigentlich schon keine Lust mehr. Story ist konfus. Irgendwo interessant, aber dann wieder so "japanisch" und merkwürdig, dass sie mich förmlich demotiviert. Die Charaktere mag ich nicht.
Design und die dahinterstehende Technik gefallen mir gar nicht. Erinnert mich eher an Platinums Transformers oder Korra, was die Umgebungen angeht. Kein Vergleich zu den detailverliebten und gleißenden Welten aus Bayonetta oder Vanquish. Roboter sind hässlich, die Androiden optisch auch nur Klischee-Gestalten. Movement finde ich außerhalb der Kämpfe auch nicht sonderlich prall. Dass man an durch jeden Busch ins Stolpern kommt nervt etwa.
Das Platinum-Gameplay passt mir noch am ehesten. Ist direkt und funktioniert. Ist aber halt auch nichts neues mehr und sonderlich spannend oder clever finde ich die Kämpfe abseits der dickeren Brocken jetzt auch nicht. Die Shoot'em Up Passagen sind blöd. Gut gemeinte Abwechslung, aber begeistern können die mich nicht gerade.
Der OW-RPG Part taugt mir ebenfalls nicht so wirklich. Lieblose (vom Aufbau und der Inszenierung her) Sidequests und elendiges Backtracking in kargen Umgebungen. Langweilig. Upgrades & Co sind nett, so was mag ich. Obwohl das ganze hier auch schon wieder derart speziell umgesetzt ist, dass ich unbewusst abblocke.
Ja, im Grunde gefällt mir nichts. Muss aber auch sagen, dass ich den Vorgänger nicht kenne und mir das Spiel hauptsächlich wegen Platinum Games gekauft und daher eben auch ein schönes Platinum Game erwartet habe. Aber es ist noch so viel mehr, was für die Nier-Zielgruppe natürlich hervorragend ist, mich aber ausbremst. Glaube ohne den OW-Part und die exotische Erzählweise hätte ich das Ding durchgespielt.
Das größte Problem ist aber, dass ich in den letzten Jahren derart "verwestlicht" wurde, dass ich mich schlichtweg nicht mehr für J-Games begeistern kann. War früher anders, da habe ich neben Mangas, Animes und japanischen Filmproduktionen auch fernöstliche Spiele liebend gerne konsumiert. Und deswegen springe ich auch immer noch auf sie an - in meiner Erinnerung habe ich eben viele vergnügliche Stunden damit verbracht. Mittlerweile bin ich jedoch so weit, dass mich deren Stories, Designs und Charaktere eher abschrecken. Finde auch nahezu keinen Anime mehr, der mich irgendwie fesselt.
Nier Automata hat mir das nun wieder verdeutlicht. Aber es ist wie gesagt auch nur meine ganz persönliche Meinung und keine verallgemeinerte Kritik am Spiel. Wollte auch nur kurz meinen Senf dazu abgeben und bin dann wieder weg. Kann ja auch nicht immer alles hypen.
Kam ich noch gar nicht dazu . Kam halt zur Zeit raus, als die PS4 gerade noch frisch war und ich habe seitdem die PS3 auch so gut wie gar nicht mehr zum zocken genutzt
Nach 45 Stunden, Platin und allen Enden habe ich mit dem Spiel nun auch abgeschlossen und würde mich mehr oder weniger 1:1 der obigen Meinung von @dynosys anschließen.
Mich hat die Story leider bis zum Schluss auch nicht wirklich abgeholt. Im Gegenteil, bis auf interessante philosophische Ansätze und kleinere lustige Nebenschauplätze mit den Maschinenwesen, hat mich das alles trotz mehrerer Enden, Plottwists und Charaktere überraschend kalt gelassen. Da scheinen die Geschmäcker wohl einfach speziell und verschieden zu sein, wenn es mich kein bisschen berührt hat, andere hier im KT aber richtig emotional werden und sich zu GOTY-Ausrufen verleiten lassen. Insbesondere den Charakteren fehlt es an Tiefe und Ausarbeitung, als dass ich im Verlauf des Spiels eine Art Bindung zu ihnen hätte aufbauen können.
Schuld an alledem ist sicher auch die karge Inszenierung und der OpenWorld-Ansatz. Beides gilt es meiner Meinung nach auch in Nier: Automata unbedingt zu kritisieren, und ich kann @dynosys verstehen, wenn er sich wundert, dass diese Aspekte von manchen hier bei diesem Spiel schlicht unter den Teppich gekehrt werden.
Eine OpenWorld muss, unabhängig von spielerischen Inhalten, für mich zumindest erstmal interessant, einzigartig und reizvoll gestaltet sein - in diesem Fall bekommt man aber nicht mehr als eine langweilige Wüste, karge 0815-Ruinen und schwarz-weiße Polygon-Abschnitte vorgesetzt. Überflüssig zu erwähnen, dass die Grafik hoffnungslos veraltet ist, die Texturen sind teilweise 'ne Frechheit. Im Kontext des mehrmaligen Durchspielens ist die Welt einfach nur öde und ich war heilfroh ob der Schnellreise-Funktion (ganz im Gegensatz zur Welt von Horizon).
Gefüllt wird diese ohnehin schon langweilige Spielwelt mit nicht minder biederen Nebenquests, die bis auf ein paar vereinzelte erzählerische Highlights bei den Maschinen ebenfalls nur aus billigen Fetch-Aufgaben bestehen. Denn die Welt ist mit lieblos gesetzten Random-Items zugemüllt, um auch dieses OW-Klischee zu erfüllen.
Dann das Kampfsystem und alles, was dazu gehört: In diesem Fall bin ich erstmal froh, dass Platinum das Fundament geschaffen hat. Die Kämpfe flutschen, sehen cool aus, die Bosskämpfe sind zumindest visuell episch. Das Problem ist nur, dass sich das System im Verlauf der 45 Stunden nie weiterentwickelt hat. Die "späteren" Charaktere kämpfen genauso wie 2B, die Gegnervielfalt ändert sich kaum, es gibt kein Levelsystem, das einem das Freischalten von neuen Kombos o. ä. ermöglicht. Hinzu kommt die übertrieben einfache "Witch"-Time. Unterm Strich fehlt dem Kampfsystem und den Gegnern überraschend Tiefe und Abwechslung.
Aber kommen wir zum Positiven: Was mich an diesem Spiel gehalten hat, war vor allem die Spielerei der Entwickler mit ihren Gameplay-Mechaniken. Als Spieler wird man ständig überrascht, da stolpert man plötzlich in eines der unzähligen Funny-Endings, wechselt während einer Zwischensequenz in ein Text-Adventure, bekämpft einen Boss auf einmal im Hacking-Modus, spielt später selbst eine Bossmaschine, die man zu Beginn des Spiels noch in epischer Manier besiegt hat, wechselt von 3D in 2D-artige Umgebungen.
Zudem ist das Spiel in sich zumindest stimmig gestaltet; der Stil, die UI, die saubere Technik mit 60 FPS und der Sound sind klasse, über allem steht natürlich der fantastische Soundtrack, der bei mir noch ein paar Wochen rauf und runter gespielt wird.
Mit Japan-Bonus und Absurditätsknopf ist es für mich eine 8/10.
Ich bin noch relativ am Anfang, so bei sieben Stunden, aber mir gefällt es jetzt schon ziemlich gut.
Die Story finde ich extrem interessant. Gerade nach dem generic bullshit der Marke Guerilla packt mich diese absurde, sehr originelle Geschichte doch ziemlich. Klar, einige Twists werden echt mit winkenden Zaunpfählen angedeutet, aber insgesamt überraschen mich doch sehr viele Szenen und mir macht das Ideenreichtum des Spiels sehr viel Spaß. Ich mag auch die Beziehung der Androiden sehr. Mir gefällt eigentlich jede Textzeile. Diese Kälte der KI, speziell 2B, und dazu 9S aufkeimende Warmherzigkeit. Das hat eine interessante Spannung und ich freue mich schon auf den weiteren Verlauf, der ja noch ziemlich großartig sein soll.
Beim Gameplay bin ich etwas zwiegespalten. Ich liebe Platinum und ich finde das Fundament extrem gelungen. Diese sehr ausgewogene Mischung aus Melee und Ranged Combat. Aber das Balancing kriegt Platinum schon lange nicht mehr hin. Der Dash ist völlig overpowered, es spielt sich dadurch nicht ansatzweise so präzise wie Bayonetta. Wenn eine riesengroße Flächenattacke kommt, wird halt R2 gespammt. Auch müssten die Bewegungsmuster der Gegner etwas abwechslungsreicher sein. Es ist schade, wenn man einfach mit Ranged Attacks sich durch schwere Encounter durchcheesen kann, anstatt das eine ausgewogene Herausforderung geschaffen wird. Auch ist das Gegnerdesign größtenteils ziemlich langweilig bis jetzt. Paar Kämpfe sind dafür aber extrem cool und spaßig. Ich hätte mir persönlich einfach Rankings bzw. ein Combo-Meter und so gewünscht, so dass man zu coolen Kämpfen motiviert wird. So fehlt mir etwas der Reiz.
Die Open World stört mich hier gar nicht. Die Nebenquests sind noch überschaubar, es gibt keinen Schwachsinn zum Abarbeiten. Ich mag die kleinen Geschichten und die kleinen Gameplaytwists in den Side Quests. Reißt keine Bäume aus, aber deutlich über dem aktuellen westlichen Standard und erinnert an die JRPGs aus vergangenen Zeiten.
Ansonsten bin ich recht begeistert vom allgemeinen Design des Spiels. Die Features wirken durchdacht, subtile Kleinigkeiten greifen ineinander. Das Spiel geht sehr bewusst mit seinen Spielmechaniken um und durchbricht gerne mal die vierte Wand, wenn es darum geht diese zu präsentieren. Das passt einfach auch wunderbar zur Androidenthematik.
Also ja, es ist nicht perfekt, aber es ist mal wieder ein Spiel, das souverän designt wurde und sich nicht den Blaupausen unserer Generation unterwirft. Und das ist mir persönlich sehr viel wert.
Hab das im zweiten Durchgang erledigt, nachdem man das Schnellreisesystem schon nutzen kann... Ist zwar nicht exakt deine Frage gewesen, aber vielleicht hilft es ja?
Hab das im zweiten Durchgang erledigt, nachdem man das Schnellreisesystem schon nutzen kann... Ist zwar nicht exakt deine Frage gewesen, aber vielleicht hilft es ja?