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Muskeln

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Muss jeder für sich selbst entscheiden. Bodybuilder finden da halt irgendeine Ästhetik, die ich auch nicht ausmachen kann. Auch mit höherem Körperfettanteil finde ich die Statur furchtbar. Da fehlt mir jegliche Natürlichkeit. Finde, es sieht deutlich besser aus, wenn man einfach sportlich, fit und mobil aussieht. Mag auch den 'aufgepumpten' Look nicht so gerne, obwohl ich das noch eher nachvollziehen kann. Aber jedem das Seine. :D

Hier meine Transformation vom Discopumper zum bare-knuckle-gipsy. :cool:
(Ohne Sport bin ich eigentlich sehr slim. Weiß nicht, wie ich meine damalige Statur hinbekommen habe. :ulgy: )

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Muss jeder für sich selbst entscheiden. Bodybuilder finden da halt irgendeine Ästhetik, die ich auch nicht ausmachen kann. Auch mit höherem Körperfettanteil finde ich die Statur furchtbar. Da fehlt mir jegliche Natürlichkeit. Finde, es sieht deutlich besser aus, wenn man einfach sportlich, fit und mobil aussieht. Mag auch den 'aufgepumpten' Look nicht so gerne, obwohl ich das noch eher nachvollziehen kann. Aber jedem das Seine. :D

Hier meine Transformation vom Discopumper zum bare-knuckle-gipsy. :cool:
(Ohne Sport bin ich eigentlich sehr slim. Weiß nicht, wie ich meine damalige Statur hinbekommen habe. :O_o: )

Das ist der Körper, der mir für mich selber auch gefallen würde! :)
Aber dafür bin ich zu undiszipliniert, von daher auch hierfür meinen vollen Respekt! :dhoch:
 
Ach ich komm ja jedes mal ins schwärmen wenn Du von Deinem Gym sprichst! :liebe: :huldig: :liebe:

Hab mir auch den kompletten Diätvlog durch gelesen gehabt und so wie es sich schildert war es seine erste richtige Diät, oder hab ich es falsch verstanden? War auf jeden Fall sehr schön geschrieben und musste schon das ein oder andere mal an mich denken. :grins:
Doch habe ich über die Jahre fast all diese Diätmacken abgestellt und eigentlich merkt kein Einziger, der Tagsüber mit mir zu tun hat, das ich auf Diät bin, wenn nicht gerade mein Wanst knurrt, oder ich mein Essen esse.
Das Video ist auch so toll und ich finde es herrlich was Er über das Training sagt, diese Meditative Wirkung, wie man die Zeit vergisst (gestern auch Power gehabt, ohne Ende und noch zwei Übungen dran gehangen), es ist einfach die geilste Zeit des Tages und ich freu mich fast immer wie bekloppt auf das Training. :waah: :grins:
Das mit dem Posing ist bei uns leider nicht ganz so locker, sind nur wir "Freaks" da, ist das kein Problem, sind aber viele "Normale" da, kommt es schon mal vor das sich Der ein, oder Andere, gar belästigt fühlt und zum Chef läuft.

Es gibt eben für unseren Sport so gut wie keine Toleranz in Deutschland, schade, ist aber so!

Ps. Bei der Doppelbizepspose, stell das Bein mit Deinem besseren Beinbizeps noch etwas weiter hinter, nimm die Ellbogen ruhig noch etwas höher und dreh die Arme ruhig noch weiter hinter.

Willst auch ein Wettkampf dran hängen?


Ja, war sein erster. Jetzt ist er wieder auf Diät für seinen zweiten Wettkampf in Vegas. Alleine aus hormonellen Gründen nicht so klug nach 9 Monaten wieder für einen Wettkampf zu diäten - aber hey, er will es wissen.
Der Typ im Video (Bijan) ist, wie so viele bei uns, ein extrem cooler und angenehmer Zeitgenosse. Ich kann es mir nicht genau erklären, aber ich erlebe es hier Tag ein / Tag aus, dass die brachialen Typen (sei es Kraft, Optik etc.) auch richtige geile Persönlichkeiten sind. Wobei hier die meisten von der Powerlifting und Gewichtheber-Ecke kommen. Hier gibt es kaum jemanden der sich wirklich besser als der andere fühlt. Man tauscht Informationen aus, lacht extrem viel zusammen und geht fast schon selbstverständlich mit 50 Leuten in ein Pub feiern und trifft z.B. Personen wie Johannes Kwella, der selbst nicht in Worte fassen kann wie cool die Leute und Atmosphäre bei uns ist :)

Das Bild hat ein Freund von mir (ebenfalls extrem starker Natural Powerlifter) spontan geschossen. Also ich wurde da gerade gecoacht wie ich zu stehen habe und zeigt keine endgültige Pose. Seitdem pose ich jeden Tag in der Früh und vor dem Training.
Ich mache am 28.10 bei der ANBF (wie bei euch die GNBF, nur viel kleiner ;) ) mit. Ich wurde vor ein paar Monaten von drei Jungs herausgefordert und da dachte ich mir "Warum nicht? Einmal das erlebt zu haben, ist sicher eine coole Erfahrung".

Ich glaube für die Physique-Klasse würde mein KFA fast schon reichen - für das klassische Bodybuilding aber bei weitem noch nicht. Der Nachteil ist, dass ich sicher in der leichten Klasse starten werde... Aber auch hier hab ich mental schon bereits einiges gelernt. Sich nicht an eine Zahl (Körperwaage) zu klammern und gewisse Vorstellungen von früher auf die Seite zu schieben, war anfangs alles andere als leicht, aber ohne würde es niemals funktionieren.
 
Ey, ich hab aber auch so eine beschissene Körperfettverteilung.
Bin jetzt unter 9% KFA und wenn ich meinen Bauch anschaue würde ich den auf 11% schätzen. :wand:
 
Hab ne gute Bekannte die Physiotherapeutin ist. Die misst mir das hin und wieder mit so nem professionelerem Gerät. Klar nicht hundert Prozent genau, aber besser als die anderen. Wobei ich da mit dem Caliper auch in etwa auf den gleichen Wert komme.
 
Ich bin ja kein Fan von irgendeiner Fettanalyse, da keine wirklich genau ist. Wobei der dexa-scan noch am interessantesten ist. Natürlich muss das jeder für sich selbst entscheiden und gewisse Analysetools sind als Leitfaden sehr nett - aber mehr auch nicht. Nach meiner Erfahrung ist der KFA vieler deutlich höher als sie glauben.
 
Das Problem ist natürlich dass der KFA auch stark vom Gewicht abhängt. Wenn einer 90kg wiegt und 10% KFA hat hat er dementsprechend weniger Fett als jemand der nur 70kg.
Mir ist schon bewusst dass es nicht das ist das Zählt. Mir gehts auch hauptsächlich darum dass mein restlicher Körper schon in dem Bereich wäre der mir passt nur eben der Bauch noch gut ausbaufähig ist.
 
Das Problem ist natürlich dass der KFA auch stark vom Gewicht abhängt. Wenn einer 90kg wiegt und 10% KFA hat hat er dementsprechend weniger Fett als jemand der nur 70kg.
Mir ist schon bewusst dass es nicht das ist das Zählt. Mir gehts auch hauptsächlich darum dass mein restlicher Körper schon in dem Bereich wäre der mir passt nur eben der Bauch noch gut ausbaufähig ist.

Meinst bezogen auf das allgemeine Gewicht? 10%KFA von 90 wäre 9kg Fett. Bei 70kg 7kg Fett. Natürlich hat derjenige mit 90kg mehr Muskelmasse, wobei das aber wiederrum auch mit Größe zusammenhängt. Jemand mit 1,70m und 70kg wird wahrscheinlich (hängt auch von den Ansätzen ab) muskulöser sein/wirken als jemand mit 2m und 90kg.

Aber mir ist klar das es dir letztendlich um die Fettverteilung geht.
 
Jo.
Wenn du jetzt den Master nimmst hat der, bei gleichem prozentualen KFA wie ich, natürlich weniger Fett als ich und würde dementsprechend "besser" aussehen.
 
Wenn ich in 10 Wochen schon "gut" bin , dann umso besser. Die Zeit ist meiner Meinung nach der wichtigste Faktor.
Ich hab meinem Bodybuildingbuddy Valentin versprochen, dass er mit mir Konkurrenz hat... Ich hab mich da sehr weit rausgelehnt :ugly:
Sein KFA ist einfach sick...

Anhang anzeigen 64788

Was ist da mit der Wade los links oO

So muss es sein. Wenn es schon ekelhaft ist, dann ist es richtig ;) Ich glaube man kann als außenstehender sich gar nicht vorstellen, was für eine mentale Leistung und Belastung das ist. Für mich gibt es auch nichts "härteres" im Sport als eine Bodybuildingdiät. Und der Typ auf dem Bild ist trotz enormer Belastung ein extrem freundlicher Kerl, der auch noch versucht hilfsbereit zu sein und energiegeladen zu wirken. Ein extrem mentales Monster, welcher unabhängig des Sports meine größte Hochachtung hat.

Für Leute wie @Master-Dan sicherlich geil die Blogs vom Andreas Pürzel zu lesen.
http://www.intelligentstrength.net/probro-classics-rueckblende/

Danach will man nur noch pumpen...

Einfach nur geil geschrieben wie er da Kommentare zu abgibt.

  • "Beim Frühstück im Hotel geb ich einer Angestellten mein Tuppergschirr mit Reis und Bananen zum Aufwärmen. Die packt ihr Leben nicht…"



Grad mal reingeschaut bei dem Blog.

Das Bild zeigt gut was ich mir oft bei Bodybuildern denke...
http://www.intelligentstrength.net/wp-content/uploads/2017/02/vorhernachher-1024x476.jpg

Links sieht meiner Meinung nach wirklich ästhetisch aus, im Sinne eines massigen, athletischen Typs - wenn man darauf steht, mein Fall ist es persönlich nicht. Rechts dagegen empfinde ich als weit weg von jeglicher Ästhetik (ich will nicht ekelhaft sagen, weil das etwas vermessen und polemisch wirkt, in Anbetracht des Willens, der benötigt wurde, um von 15% KFA auf 5-6% KFA zu kommen, innerhalb von 4 Monaten).

Für manche Mega für andere Ekelhaft. Vom Mindset finde ich darf es im kraftsport nie "genug" geben.
Arnold hat da auch man was passendes gesagt in der Art.

Mich motiviert sowas Mega und gleichzeitig ärgere ich mich.
Bin selbständig und kann nicht einfach wieder stundenlang jedentag mich durchlesen und einarbeiten. Komme aber auch gerade auf wenige Nenner das unter einen Hut zubekommen.
Master Dan hatte schon recht in dem Sinne das neben dem
Sport noch einiges bespaßt werden muss wie Haus und Garten oder Kinder, bei mir halt Firma.

Komme zurzeit nicht in den Drive sag ich mal. Da denkste dein Plan ist nicht richtig, da wieder die Ernährung bekommst nicht auf die Kette. Hier wieder was mit "wieviel aufwärmsätze".

Mindfucks quasi, komme da gerade schwer in die Routine rein, hab es aber fest vor. Will nur relativ optimiert starten mit gutem Plan und Routinen wie passend aufwärmen und wieviel Wiederholungen Blabla.

Klingt sicher für einige bescheuert aber vielleicht kennen das andere ja, die Einstiegshürde aktuell ist Mega schwer.

Wird es hier generell geduldet nochmal blöde fragen zu stellen wie "wieviele aufwärmsätze macht ihr so etc." oder eskaliert es hier dann? xD
 
Muss jeder für sich selbst entscheiden.

Das ist ein RIESIGER Knackpunkt. Die Frage dessen wohin ich nun eigentlich will. Was ist mein Ziel und wie kann ich es erreichen bzw. wenn ich es erreicht habe, wie kann ich es halten, ohne daran zu zerbrechen?

Ein großer Punkt an dem ich persönlich Jahre lang zu knobeln hatte. Am Anfang war ich Ästhetik Pumper. Wollte vor allem gut aussehen, geblendet von einem irrwitzigen, sozialen Ideal (welches ironischer Weise heutzutage noch sehr viel ausgeprägter ist als damals; wir befinden uns immerhin in einer Realität in der Body Shaming von der Frau mittlerweile auch auf den Mann übersprang und eine Massenflucht, geboren aus vielfältig minderwertigem Selbstwertbewusstsein und allgegenwärtigem Optimierungsgedanken, ins Fitnesstudio stattfand).

Habe mich bombardieren lassen, von gefühlt tausend verschiedenen Trainingsplänen, Ernährungsweisen, neo-kritischen Fitness Philosophien, Marketing Zauberkünstlern und schäbigen Sport Priestern. Im Nachhinein kann ich nur mehr herzhaft darüber lachen (nicht über die falschen Zauberer, sondern viel mehr über meine eigene Naivität und Dummheit), wie kompliziert das alles gedacht wurde und wie einfach es eigentlich tatsächlich ist.

Ich hatte Angst nicht schnell genug an meine Ziele zu kommen, nur weil ich dachte hier den Falschen Satz auszuführen, da den falschen Joghurt zu essen oder weil ich eigentlich mein Wochenend Bier streichen wollte, welches ich nicht gestrichen habe. Welch närrischer, selbst geißelnder Tor ich doch war! Das eigentliche Problem: Ich war mir nicht im Klaren darüber, wohin ich wollte und welcher Zustand realistisch zu halten für mich war. Da blieb mir nichts anderes übrig als mich, wie eine Flipperkugel, tiltend durch einen Flipperautomaten zu bewegen.

Natürlich wurden da auch viele klischeehafte Stadien durchgemacht. Vom Spargeltarzan, der kaum eine richtige Liegestütz hin bekam, hin zum beträchtlich schwereren Eisenschubser (hierbei festgestellt, dass ich eigentlich überhaupt kein Hard Gainer bin, ganz im Gegenteil, obwohl ich stets und fälschlicherweise, aufgrund der damaligen Konstitution davon ausging), der sich anschließend einer geisteskranken Diät unterzog (zumindest würde ich das als heutiger Sicht so sehen), um die nötige, als gemeinschaftlich ästhetisch empfundene Definition zu erlangen. Ja, das Ergebnis war vorübergehend toll und hätte am liebsten zu meinem eigenen Spiegelbild onaniert aber wies sich mir dennich als ein Zustand aus, den zu halten, aufgrund seiner Entsagungen, mir kein erstrebenswerter und dauerhafter Status Quo war.

Mittlerweile habe ich die Einsicht darüber langt, worum es mir hier überhaupt geht. Ich brauche keine aufgepumpten Muskeln und keine definierten Bauchmuskeln. Mir geht es um ein grundlegendes Maß an Athletik. Um eine gesteigerte Körperbeherrschung, die es mir erlaubt meine primär sportlichen Hobbies (die da namentlich wären Kampf/Schwertkünste, Bogenschießen, Klettern und Wandern) in bester Art und Weise auszuüben. Dinge wie Press To Handstand, One-Arm-One-Oeg Pushups, Superman Pushups, Front Lever Pull-ups, Iron Crosses, Human Flags und derlei Übungen, die von hoher Körperbeherrschung zeigen, sind es, worum es mir salopp gesprochen geht. Bin in dieser Hinsicht gewiss absoluter Praktiker. Solange ich dieses Maß an Körperbeherrschung mein Eigen nennen kann, ist es mir auch völlig egal, ob mein Körperfettanteil zu hoch ist, um meine Bauchmuskeln schön definiert zum Vorschein treten zu lassen (ein Zustand, der seit mittlerweile 3 Jahren bedenkenlos bei mir vorherrscht; also der nicht streng definierten Bauchmuskeln). Gerne trete ich meine Definition für den Genuss in mannigfaltig anderen Bereichen ab. Mir gehts um Praktik und nicht um die Ästhetik oder besser formuliert: Praktik und Genuss überwiegen mir die Ästhetik.

Ich will damit andere nicht schmähen, die ihren Fokus in ganze andere Richtungen gelenkt haben. Möchte damit nur Alternativen und mögliche Konflikte aufzeigen. Ganz besonders weil ein fast krankhaftes Maß an Selbstoptimierung in unserer Gesellschaft, besonders unter den Jugendlichen, Einzug zu erhalten scheint. Finde es grundsätzlich gut, wenn auf die eigen Fitness geachtet wird aber Zweck und Drive sind mir da oft befremdlich und bedenklich.
 
Das ist ein RIESIGER Knackpunkt. Die Frage dessen wohin ich nun eigentlich will. Was ist mein Ziel und wie kann ich es erreichen bzw. wenn ich es erreicht habe, wie kann ich es halten, ohne daran zu zerbrechen?

Ein großer Punkt an dem ich persönlich Jahre lang zu knobeln hatte. Am Anfang war ich Ästhetik Pumper. Wollte vor allem gut aussehen, geblendet von einem irrwitzigen, sozialen Ideal (welches ironischer Weise heutzutage noch sehr viel ausgeprägter ist als damals; wir befinden uns immerhin in einer Realität in der Body Shaming von der Frau mittlerweile auch auf den Mann übersprang und eine Massenflucht, geboren aus vielfältig minderwertigem Selbstwertbewusstsein und allgegenwärtigem Optimierungsgedanken, ins Fitnesstudio stattfand).

Habe mich bombardieren lassen, von gefühlt tausend verschiedenen Trainingsplänen, Ernährungsweisen, neo-kritischen Fitness Philosophien, Marketing Zauberkünstlern und schäbigen Sport Priestern. Im Nachhinein kann ich nur mehr herzhaft darüber lachen (nicht über die falschen Zauberer, sondern viel mehr über meine eigene Naivität und Dummheit), wie kompliziert das alles gedacht wurde und wie einfach es eigentlich tatsächlich ist.

Ich hatte Angst nicht schnell genug an meine Ziele zu kommen, nur weil ich dachte hier den Falschen Satz auszuführen, da den falschen Joghurt zu essen oder weil ich eigentlich mein Wochenend Bier streichen wollte, welches ich nicht gestrichen habe. Welch närrischer, selbst geißelnder Tor ich doch war! Das eigentliche Problem: Ich war mir nicht im Klaren darüber, wohin ich wollte und welcher Zustand realistisch zu halten für mich war. Da blieb mir nichts anderes übrig als mich, wie eine Flipperkugel, tiltend durch einen Flipperautomaten zu bewegen.

Natürlich wurden da auch viele klischeehafte Stadien durchgemacht. Vom Spargeltarzan, der kaum eine richtige Liegestütz hin bekam, hin zum beträchtlich schwereren Eisenschubser (hierbei festgestellt, dass ich eigentlich überhaupt kein Hard Gainer bin, ganz im Gegenteil, obwohl ich stets und fälschlicherweise, aufgrund der damaligen Konstitution davon ausging), der sich anschließend einer geisteskranken Diät unterzog (zumindest würde ich das als heutiger Sicht so sehen), um die nötige, als gemeinschaftlich ästhetisch empfundene Definition zu erlangen. Ja, das Ergebnis war vorübergehend toll und hätte am liebsten zu meinem eigenen Spiegelbild onaniert aber wies sich mir dennich als ein Zustand aus, den zu halten, aufgrund seiner Entsagungen, mir kein erstrebenswerter und dauerhafter Status Quo war.

Mittlerweile habe ich die Einsicht darüber langt, worum es mir hier überhaupt geht. Ich brauche keine aufgepumpten Muskeln und keine definierten Bauchmuskeln. Mir geht es um ein grundlegendes Maß an Athletik. Um eine gesteigerte Körperbeherrschung, die es mir erlaubt meine primär sportlichen Hobbies (die da namentlich wären Kampf/Schwertkünste, Bogenschießen, Klettern und Wandern) in bester Art und Weise auszuüben. Dinge wie Press To Handstand, One-Arm-One-Oeg Pushups, Superman Pushups, Front Lever Pull-ups, Iron Crosses, Human Flags und derlei Übungen, die von hoher Körperbeherrschung zeigen, sind es, worum es mir salopp gesprochen geht. Bin in dieser Hinsicht gewiss absoluter Praktiker. Solange ich dieses Maß an Körperbeherrschung mein Eigen nennen kann, ist es mir auch völlig egal, ob mein Körperfettanteil zu hoch ist, um meine Bauchmuskeln schön definiert zum Vorschein treten zu lassen (ein Zustand, der seit mittlerweile 3 Jahren bedenkenlos bei mir vorherrscht; also der nicht streng definierten Bauchmuskeln). Gerne trete ich meine Definition für den Genuss in mannigfaltig anderen Bereichen ab. Mir gehts um Praktik und nicht um die Ästhetik oder besser formuliert: Praktik und Genuss überwiegen mir die Ästhetik.

Ich will damit andere nicht schmähen, die ihren Fokus in ganze andere Richtungen gelenkt haben. Möchte damit nur Alternativen und mögliche Konflikte aufzeigen. Ganz besonders weil ein fast krankhaftes Maß an Selbstoptimierung in unserer Gesellschaft, besonders unter den Jugendlichen, Einzug zu erhalten scheint. Finde es grundsätzlich gut, wenn auf die eigen Fitness geachtet wird aber Zweck und Drive sind mir da oft befremdlich und bedenklich.

Wenn man so ehrlich zu sich ist wie Du Trayal hier, dann finde ich das wirklich Klasse. :dhoch:

Dir gefällt Dein Körper ja offensichtlich besser, fettfreier, aber der nötige Aufwand ist Dir zu viel und Du möchtest einfach entspannter Leben, mit einer guten Portion Gönnung dazu. Finde es gut wenn man zu sich selbst ehrlich ist und es auch so sagt wie es ist. Ich überlege auch öfter was wäre wenn und habe auch schon 2-3x versucht, es etwas lockerer anzugehen, aber das geht nicht lange gut, ich komme maximal soweit, bis der untere Bauchmuskel zu versinken droht, dann kann ich diese lockere Leben einfach nicht mehr führen. Bin halt Perfektionist durch und durch, ist nicht immer einfach, aber da muss ich auch ehrlich zu mir sein.

Doch liebe ich ja mein Bodybuilder leben, also passt das! :headbang:
 
Helft mir ma

Ich mach jetzt seit gut 3 1/2 Monaten massiv viel Sport (2-3 mal die Woche)

Meistens Fitnessstudio, wobei ich da ein Crosstraining mache für alle Körperpartien, auf Fortgeschrittenen Level.
Zusätzich versuch ich 1-2 Cardiotage auf die Ketten zu kriegen. Meist biken. Entweder 20km flach oder 8km mit 500höhenmetern. Beides liegt aktuell zeitlich bei mir drin.

Ernährung hab ich natürlich umgestellt. Viel Protein, morgens Ballaststoffe und Quark, mittags Pasta oder Brot, Abends Low Carb. Wasserhaushalt liegt bei rund 4-5 Liter am Tag.

Ich nehm echt nix ab. Ich wiege mehr wie zu Beginn meines Trainings (ja ich weiß dass Muskeln mehr wiegen), sehe schon muskulöser aus im Brust und Beinbereich, jedoch will der Bauch einfach nicht weg. Zusätzlich würde ich schon gut und gern rund 20kg verlieren (aktuell 145kg bei 1,98m)

Jemand nen Tip. Ne spezielle Diät oder ein Fatburner Trainingsprogramm?
 
Dass man gerade in der Anfangszeit nicht sonderlich viel abnimmt ist aber normal. Wie lange trainierst du denn, wenn du im Studio bist? Und dann hängt es halt auch sehr vom Stoffwechsel ab. Ist nicht böse gemeint, aber wenn ich mich erinnere hattest du vorher ja doch etwas mehr auf der Waage, also gehe ich mal eher von nem "Softgainer" aus. Da kommts dann auch drauf an, wie viel Pasta/Brot du mittags ist und wie viele Kalorien du am Tag insgesamt zu dir nimmst. Ich würde das einfach mal 4 Wochen lang mit einer App wie "FDDB" tracken, damit du ein gutes Gefühl dafür bekommst, was du täglich zu dir nimmst (danach braucht man die App nicht mehr). Ich persönlich schaue für mich immer wochenweise, so dass ich mindestens 5 Tage streng mit mir bin und dann am Wochenende die Leine lockerer lasse.
 
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