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Muskeln

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mal ein Statusupdate von mir.

Insgesamt fühle ich mich sehr gut. Natürlich vermisst man ab und zu seine krasse Defi und natürlich auch die Bewunderung, die damit einher geht. Aber mein Glück hängt davon nicht ab und das Leben macht derweil einfach Spaß.

Mein Essverhalten bzw. ungezügeltes Überfressen kommt eigentlich nicht mehr vor und hat sich weitgehend normalisiert. Ich achte zwar auf eine gewisse Kalorienmenge und Makronährstoffverteilung aber gehe das echt entspannt an. Wenn ich viel esse, dann ist es immer bewusst. Ich kann mittlerweile auch mal zu mir "Stop" sagen und es einhalten. Klingt komisch aber das ist ein Schlüsselmoment nach so einer Diät.

Körperlich geht es mir semigut. Knapp eine Woche nach der Diät tauchten Schmerzen in meiner rechten Schulter auf. Trotz eher Rehatraining und Vermeidung jeglicher negativer Belastung, wurde es schlimmer und ging sogar auf die linke Schulter über. Es wird zwar sukzessive besser aber seit knapp 10 Wochen kann ich kein richtiges Oberkörpertraining absolvieren. Ich muss halt Übungen machen, die nicht Schmerzen und trotzdem alles gut durchbluten. Wahrscheinlich habe ich Entzündungen, die möglicherweise durch die schiere Belastung der Diät hervorgerufen wurde und meinem Stoffwechsel nicht so gut tat ;) Der Nährstofftransport dürfte also nicht optimal laufen. Es ärgert mich natürlich aber gleichzeitig finde ich das extrem interessant. Ich kann mir und meinem Körper nur Zeit geben und nicht unnötig draufhauen.
 
Mal ein Statusupdate von mir.

Insgesamt fühle ich mich sehr gut. Natürlich vermisst man ab und zu seine krasse Defi und natürlich auch die Bewunderung, die damit einher geht. Aber mein Glück hängt davon nicht ab und das Leben macht derweil einfach Spaß.

Mein Essverhalten bzw. ungezügeltes Überfressen kommt eigentlich nicht mehr vor und hat sich weitgehend normalisiert. Ich achte zwar auf eine gewisse Kalorienmenge und Makronährstoffverteilung aber gehe das echt entspannt an. Wenn ich viel esse, dann ist es immer bewusst. Ich kann mittlerweile auch mal zu mir "Stop" sagen und es einhalten. Klingt komisch aber das ist ein Schlüsselmoment nach so einer Diät.

Körperlich geht es mir semigut. Knapp eine Woche nach der Diät tauchten Schmerzen in meiner rechten Schulter auf. Trotz eher Rehatraining und Vermeidung jeglicher negativer Belastung, wurde es schlimmer und ging sogar auf die linke Schulter über. Es wird zwar sukzessive besser aber seit knapp 10 Wochen kann ich kein richtiges Oberkörpertraining absolvieren. Ich muss halt Übungen machen, die nicht Schmerzen und trotzdem alles gut durchbluten. Wahrscheinlich habe ich Entzündungen, die möglicherweise durch die schiere Belastung der Diät hervorgerufen wurde und meinem Stoffwechsel nicht so gut tat ;) Der Nährstofftransport dürfte also nicht optimal laufen. Es ärgert mich natürlich aber gleichzeitig finde ich das extrem interessant. Ich kann mir und meinem Körper nur Zeit geben und nicht unnötig draufhauen.

Ist für mich sehr interessant zu lesen, da es ja für Dich nur ein extremer Ausflug war und ich mich schon weit mehr als 12 Jahre nicht mehr aus der Form kommen lasse, aller höchstens 10% kfa.
Wie meinst Du das mit dem Stop, Stop nicht weiter essen?
Der Kampf gegen Entzündungen und Verletzungen ist aber auch einer der Hauptgründe warum ich nur noch clean esse. Fanmake ich kann Dir sagen, ich esse sagen wir mal zwei Wochen lang, jeden Tag was vom Bäcker und ich meine nur Brot und Brötchen und es dauert nicht lange und Sachen wie Golfer, oder Tenisarm, tauchen auf.
Nicht vergessen, ich trainiere jetzt Regelmäßig seid 25 Jahren und hatte bis jetzt noch keine Ernsthafte Verletzung!
 
Das Thema Ernährung und dessen Tücken ist sowieso ein Kapitel für sich. Da schlagen sich auch Spezialisten aus der empirischen Forschung die Köpfe gegenseitig ein, mit widersprüchlichen Ergebnissen. Da liegt die Vermutung doch sehr nahe, dass dieses Thema von Mensch zu Mensch so stark verschieden ist. Wird ja mittlerweile selbst von psychologischer Seite her betrachtet, sprich dass unsere Psyche einen viel größeren Einfluss auf unseren Metabolismus hat als bislang vermutet. Insgesamt bleibt aber wohl vorerst nur festzuhalten, dass es hier einfach keine Universalgesetze mit uneingeschränkter Gültigkeit zu geben scheint, aufgrund der vorhandenen Komplexität oder diese zumindest noch nicht gefunden wurden.
 
Ich würde behaupten, dass die meisten Studien sich einfach selbst sabotieren (Zielgerichtet sind) und dadurch automatisch die Hyphothese bestätigen (ich möchte nicht so weit gehen, dass sie immer Ergebnisfinanziert sind).

Gegen die Theorie, dass es so individuell ist spricht einfach, dass wir viel zu gleich zusammengesetz sind UND innerhalb der Studien, die Probanden ja immer die selbe Tendenz aufweisen. Wären wir so verschieden wäre es nahezu unmöglich so viele in eine Richtung gehende Probanden pro Studie zu finden.

Was nicht heißt, dass es im Detail eine Unterschiede gibt... aber ich denke eben nur im Detail.
 
Das würde jetzt konträr entgegen gegenwärtiger Erkenntnissen der (Human)Biologie sprechen (bzw. auch entgegen jener die mir noch an der Uni gelehrt wurden; ganz besonders in der Molekularbiologie steckt der Teufel im Detail), die sich immer mehr von einer abstrakten Betrachtungsweise hin zu den wichtigen Einzelheiten zu entwickeln versucht, denen bisher zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

Ich kann es nur nochmal betonen, allgemeine Ernährungsempfehlungen taugen nichts, außer sie sind so allgemein/abstrakt gehalten, dass sie sich bequem über X andere Empfehlungen stülpen lassen. Viel mehr konzentriert sich die Forschung gerade darauf maßgeschneiderte Konzepte zu erstellen, die auf die speziellen, genetischen Voraussetzungen der Individuen abgestimmt sind.
 
Ist für mich sehr interessant zu lesen, da es ja für Dich nur ein extremer Ausflug war und ich mich schon weit mehr als 12 Jahre nicht mehr aus der Form kommen lasse, aller höchstens 10% kfa.
Wie meinst Du das mit dem Stop, Stop nicht weiter essen?
Der Kampf gegen Entzündungen und Verletzungen ist aber auch einer der Hauptgründe warum ich nur noch clean esse. Fanmake ich kann Dir sagen, ich esse sagen wir mal zwei Wochen lang, jeden Tag was vom Bäcker und ich meine nur Brot und Brötchen und es dauert nicht lange und Sachen wie Golfer, oder Tenisarm, tauchen auf.
Nicht vergessen, ich trainiere jetzt Regelmäßig seid 25 Jahren und hatte bis jetzt noch keine Ernsthafte Verletzung!

Mit "Stop" meine ich, dass ich mich bremsen kann. Ich kann mittlerweile bei Völlegefühl aufhören, Süßigkeiten können länger als 1 Tag bei mir im Schrank überleben und ich kann Essen einfach wieder mehr genießen.
Das Essverhalten ist nach einem Wettkampf ja eigentlich eines der Kernprobleme.

Wie sich so eine Diät auswirkt, ist bei jedem Menschen auch verschiedenen. Also wann was wie sich bei Jedem auswirkt. Oder auch wann der Moment kommt, wo es einfach nur ekelhaft wird. Und so scheint es auch danach zu sein. Ich konnte mein Essverhalten relativ schnell unter Kontrolle bringen, dafür scheint es (nur meine laienhafte Analyse) durch die Extreme (-> mehrere Monate war der Körper in Hungersnot und auf Dauer so nicht überlebensfähig, danach explosionsartig im Kalorienrausch) mir "innerlich" mehr geschadet zu haben.
Ein Bekannter von mir hat nach seiner Wettkampfdiät Haarausfall. Eine Andere 8 Monate starke Probleme beim Essverhalten, ein anderer nahm in 8 Wochen 17kg zu. Und ich rede von offizielen naturalen Wettkämpfern (bevor jemand es auf Medikamente schiebt). Das ist halt sehr individuell.

Vielleicht kam neben der Extreme, die ich bewusst gegangen bin, noch meine Trainingsambitionen hinzu. Ich konnte kaum mehr im Alltag stehen, es fiel mir schwer mein Urin zu halten, hatte Konzentrations- und Gedächnisprobleme, aber im Training hab ich 100% gegeben und nie auf Dauer Gewichte reduziert. Sogar am letzten Tag konnte ich einen neuen persönlichen Rekord im rumänischen Kreuzheben für mich aufstellen.

Aber wie gesagt es ist okay. Ich hab' viel gefordert und jetzt bekomme ich die Rechnung. Es ist nur gerecht, dass ich mir jetzt Zeit gebe.

Und trotzdem gibt es Gedanken wieder 2020 zu starten. Aber nur wenn ich mental dafür bereit bin, meine Familie es absegnet und ich mehr Muskelmasse besitze :ugly:

IMG-20171018-WA0014.jpg
 
@Fanmake

Ich kann das von Dir geschriebene nur schwer verstehen, aber nicht nur bei Dir, keine Sorge.

Wie kann man nach dem Wettkampf so umschalten?

Wenn ich mit der Diät fertig bin, dann steigere ich danach die Kalorien Schritt für Schritt wieder nach oben, so in 100kcal Schritte pro Woche, hab ich dann einen Punkt erreicht, an dem der Hunger nicht mehr so viel Raum in meinen Gedanken einnimmt, bleibe ich den Sommer über in etwa bei der Menge und hab dann bis in den Herbst rein diesen Look, so um die 8% kfa.
Ich könnte mir nicht mal vorstellen, mir danach in 8 Wochen alles wieder drauf zu fressen! :staun:
Davon abgesehen ist das, mit Abstand am ungesündesten.
Mit meinen Haaren hatte ich Anfangs beim Diäten auch mal ein paar Probleme, aber nur sehr leicht und zu der Zeit hatte ich auch sehr Einseitig gegessen und hatte lang noch nicht so eine Ahnung, aber in den letzten 10 Jahren gab es da keine Probleme mehr.
Doch wie gesagt ich kenne viel mehr Leute die es so gemacht haben, die haben es in Ihrem Leben ein einziges mal geschafft (Was natürlich seinen Respekt verlangt) und ziehen ein Jahrzehnt später noch Energie daraus und zeigen die alten Bilder rum.
Ich gebe die Kontrolle über meine Nahrung nie ab, würde nie einfach Süßigkeiten vernichten, nur weil Sie im Schrank liegen, das ist natürlich auch nicht immer einfach und ich gebe zu manchmal würde ich mir nur wünschen mal einen Monat alles hin zu schmeißen, aber ich denke nach 25 Jahren ist das auch normal.

Nur damit das niemand falsch versteht, ich sage nicht das es normal ist wie ich lebe, doch sehe ich normal auch nicht als optimal an! :deal:

Nochmal Kudos für den geilen Tannenbaum, sehr geil!!! :huldig:
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, Fanmake scheint nach wie vor sehr athletisch zu sein und sein KFA ist immer noch sehr niedrig, wie man an den immer noch sichtbaren Bauchmuskeln erkennt. Sehr, sehr, sehr weit davon entfernt auch nur ansatzweise bedenklich zu sein.

Ich bin ja kein “Ästhetik“-Sportler. Mir geht es um die praktischen Seiten, sprich um Gesundheit und einen leistungsfähigen Körper (bin dazu ein entschiedener Gegner dieses aktuell besonders starken, mathematischen Self-optimization Trend). Diese extremen KFA Werte im linken Bild haben ja nur mehr einen rein ästhetischen Wert (oder eben einen Wert für einen selbst, weil man sich irgendwas damit beweisen möchte) und mit der Ästhetik ist es ja so eine Sache...was dem einem gefällt kann der andere wiederum schrecklich finden. Ich persönlich finde so extreme KFA Werte nicht ästhetisch. Für mich ist zB das rechte Fanmake Bild nah am ästhetischen Sweetspot.
 
@Fanmake

Ich kann das von Dir geschriebene nur schwer verstehen, aber nicht nur bei Dir, keine Sorge.

Wie kann man nach dem Wettkampf so umschalten?

Wenn ich mit der Diät fertig bin, dann steigere ich danach die Kalorien Schritt für Schritt wieder nach oben, so in 100kcal Schritte pro Woche, hab ich dann einen Punkt erreicht, an dem der Hunger nicht mehr so viel Raum in meinen Gedanken einnimmt, bleibe ich den Sommer über in etwa bei der Menge und hab dann bis in den Herbst rein diesen Look, so um die 8% kfa.
Ich könnte mir nicht mal vorstellen, mir danach in 8 Wochen alles wieder drauf zu fressen! :staun:
Davon abgesehen ist das, mit Abstand am ungesündesten.
Mit meinen Haaren hatte ich Anfangs beim Diäten auch mal ein paar Probleme, aber nur sehr leicht und zu der Zeit hatte ich auch sehr Einseitig gegessen und hatte lang noch nicht so eine Ahnung, aber in den letzten 10 Jahren gab es da keine Probleme mehr.
Doch wie gesagt ich kenne viel mehr Leute die es so gemacht haben, die haben es in Ihrem Leben ein einziges mal geschafft (Was natürlich seinen Respekt verlangt) und ziehen ein Jahrzehnt später noch Energie daraus und zeigen die alten Bilder rum.
Ich gebe die Kontrolle über meine Nahrung nie ab, würde nie einfach Süßigkeiten vernichten, nur weil Sie im Schrank liegen, das ist natürlich auch nicht immer einfach und ich gebe zu manchmal würde ich mir nur wünschen mal einen Monat alles hin zu schmeißen, aber ich denke nach 25 Jahren ist das auch normal.

Nur damit das niemand falsch versteht, ich sage nicht das es normal ist wie ich lebe, doch sehe ich normal auch nicht als optimal an! :deal:

Nochmal Kudos für den geilen Tannenbaum, sehr geil!!! :huldig:

Meiner Meinung nach wäre die wahrscheinlich vernünftigste Lösung zwischen schnellere Kalorienerhöhung aber nicht zu großen Sprüngen. Wenn ich z.b. 100kcal pro Woche erhöht hätte, wäre ich nach ca. 10 Wochen erst bei meinem Kalorienerhalt und dann trockener als auf der Bühne. Also schnell aus seinem Defizit rauskommen aber nicht überkalorisch übers Ziel schießen. Hunger spielt da nicht so eine große Rolle - eher die Lust nach Essen. Psychologisch also sehr interessant. Ich finde die ganzen Komponenten und wie die Leute damit umgehen sehr interessant. Dieses Jahr starten wieder einige Bodybuilder im Gym und ich bin gespannt wie die das alles angehen. Einer von uns wird von Alberto Nunez gecoached und macht seit 1.1 eine Diät, die bis Jahresende geht. Ich bin extrem neugierig wie das Ergebnis und der Weg dorthin für ihn Aussehen wird.
 
Ich bewundere Menschen, die aufgrund ihrer Disziplin so etwas erreichen wie @Master-Dan oder @Fanmake.

Ästhetisch entspricht das aber auch nicht meiner Idealvorstellung, d.h. ich würde einen so krass definierten Körper nicht haben wollen, noch weniger die dafür erfoderllichen geistigen und körperlichen Strapazen.

Mal abgesehen vom Körper unterhalb des Halses, muss man sich nur das Gesicht von @Fanmake ansehen.
Ich sehe auf dem linken Bild keinen glücklichen Menschen. Ich sehe da nur ein krankes, ausgemergeltes Gesicht, dem es an etwas zu fehlen scheint.
 
@DoK

Und trotzdem muss ich sagen, dass die Diät Gold Wert war und in der Diät es auch genug geile Augenblicke gab. Auch wenn meine Schultern im Arsch sind, ich teilweise Zahnschmerzen hatte, meine Arbeit zur Zeit anstrengend as fuck und sonst mir vieles am Keks geht, nach der Diät kann ich nur sagen:"Haha, das ist absolut nichts. Ein Kinderspiel verglichen mit der Diät" Und kann mich wieder positiv Stimmen. Das ist so viel Wert.

Sonst würde ich nicht die Gedanken haben 2020 wieder das anzugehen (:
 
@DoK

Und trotzdem muss ich sagen, dass die Diät Gold Wert war und in der Diät es auch genug geile Augenblicke gab. Auch wenn meine Schultern im Arsch sind, ich teilweise Zahnschmerzen hatte, meine Arbeit zur Zeit anstrengend as fuck und sonst mir vieles am Keks geht, nach der Diät kann ich nur sagen:"Haha, das ist absolut nichts. Ein Kinderspiel verglichen mit der Diät" Und kann mich wieder positiv Stimmen. Das ist so viel Wert.

Sonst würde ich nicht die Gedanken haben 2020 wieder das anzugehen :)
Das kann ich nachvollziehen.
Du hast dir gezeigt, wozu du mental und körperlich in der Lage bist, eine Grenzerfahrung gemacht, wenn man so will. Genau davor habe ich auch diesen riesen Respekt! :)
 
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