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Möglicherweise bald Upload-Filter in der EU

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das Urheberrecht ist 20 Jahre alt und nicht wirklich auf das Internet bzw dessen heutigen Stand abgestimmt. Das muss angepasst werden, damit Urheber auch entsprechend vergütet werden.

Das ist natürlich mega pauschal jetzt. Was soll angepasst werden und warum?

Denn natürlich hat jeder Urheber auch aktuell seine Rechte.

Die Plattformen sollen per se für alles zahlen, was die User dort reinstellen?

Oder was soll im Endeffekt bezweckt werden, ich stehe ehrlich etwas auf dem Schlauch, sorry
 
@Cthulhu
So viele Satire Videos werden da jetzt auch nicht hochgeladen. Das dürfte ein verschwindend geringer Prozentsatz der hochgeladenen Videos sein, die betroffen sind.

Und wenn sie es sich nicht leisten wollen oder können, dann sollen sie es halt lassen. Früher vor Internet 2.0 konnte auch nicht jeder Depp seine "Satire" weltweit veröffentlichen. Da musste man mit Qualität die vorhanden Medien überzeugen um seine Arbeit einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Und trotzdem war die Demokratie und Meinungsfreiheit nicht in Gefahr.

Und ja, das Internet wird sich verändern, wie es sich schon immer verändert und weiterentwickelt hat. Und nicht jede Veränderung wird jedem gefallen.

Meinen YT Konsum wird es bestimmt nur marginal beeinflussen, da ich heute schon fast ausschließlich Videos von Kanälen konsumiere, die äußerst penibel darauf achten, dass sie keine Urheberrechtsverletzungen begehen.

Es wird dann halt auch viel Schund ausgesiebt.
 
Ja, wenn du am Tag 10 Videos auf deiner Plattform reinkriegst, ist das sicher möglich... Für YT nicht.

Anderes Beispiel. Ich hab mir die Videos zu den alten IAAs gerne bei YT angesehen. Die wurden von Usern (sind Privatleute) auf YT hochgeladen. Ich gehe jede Wette ein, dass diese User a) weder die ARD um Erlaubnis gefragt haben und b) dafür Lizenzgebühren bezahlt wurden.

Die ARD hat aber die Füsse still gehalten, die Videos sind alle noch verfügbar.

Und in Zukunft? Kann YT garnicht wissen, ob die ARD dem zustimmt oder nicht, also muss das Video eigentlich vorsorglich vorher rausgefiltert werden.
Ja, und? Dann eben nicht..wenn du ARD Video gucken willst, dann guck die bei ARD und nicht bei Youtube.

Anderes Beispiel ist das letzte Hund/Motocross-Video in unserem Funny-Thread. Wenn nicht sowohl das Material des Hundes als auch das Material der Motocross vom gleichen Verfasser/Rechteinhaber kommen, dann wurde auch hier das Urheberrecht gebrochen. Zumindest ist das bei so ziemlich allen Videos dieser Art höchstwahrscheinlich der Fall. Höchstwahrscheinlich beschwert sich auch niemand darüber. Höchstwahrscheinlich bedeutet im Umkehrschluss aber, dass es trotzdem möglich ist. Also muss YT sich da absichern, wenn sie nicht verklagt werden wollen. Millionenfach.

Natürlich wäre das Jedermanns Recht. Es dürfte aber Fakt sein, dass sich das Internet, so wie wir es heute kennen, verändern wird.

Ein Hund / Motocross Video muss erstmal eine gewisse geistige Schöpfungshöhe erreichen um überhaupt dem Urheberrecht zu unterliegen.

Nur weil du deinen Köter bei youtube hochgeladen hast, heisst das nicht das das urheberrechtlich geschützt ist.

Das Motocross-Video "Gaaail wie der sich auf Maul legt oida" ist nix wert.
Anders KANN es aussehen, wenn es um "Die 50 tödlichsten Motorradunfälle" geht.
 
Das ist natürlich mega pauschal jetzt. Was soll angepasst werden und warum?

Denn natürlich hat jeder Urheber auch aktuell seine Rechte.

Die Plattformen sollen per se für alles zahlen, was die User dort reinstellen?

Oder was soll im Endeffekt bezweckt werden, ich stehe ehrlich etwas auf dem Schlauch, sorry
Momentan wird im Internet zu viel mit fremden "Eigentum" versandtaktet, ohne dass der Urheber daran verdient. Das muss überarbeitet werden, da sind sich auch alle einig.

Eine pauschale wäre sicher eine Möglichkeit. Analog zu Datenträgern wie USB Sticks oder dvd-rohlingen. Dazu gibt es ja auch Verwertungsgesellschaften wie gema oder vg-wort die solche Zahlungen verwalten könnten.

Ich bin jetzt auch kein Fachmann auf juristischen Gebieten, aber eine Filterung wie sie dieser Artikel praktisch erzwingt kann in einer Demokratie nicht die Lösung sein. Zumal das Feld damit nicht Gerichten, sondern Unternehmen überlassen wird. Und von der total buyout Geschichte spreche ich da noch nichtmal.
 
Ein Hund / Motocross Video muss erstmal eine gewisse geistige Schöpfungshöhe erreichen um überhaupt dem Urheberrecht zu unterliegen.

Nur weil du deinen Köter bei youtube hochgeladen hast, heisst das nicht das das urheberrechtlich geschützt ist.

Wenn das Video Viral steil geht, wird es wohl eine gewisse schöpferische Kunst haben. Und irgendwer verdient gerade dran und irgendwer der Urheber des Videos.
 
@Cthulhu
So viele Satire Videos werden da jetzt auch nicht hochgeladen. Das dürfte ein verschwindend geringer Prozentsatz der hochgeladenen Videos sein, die betroffen sind.

Und wenn sie es sich nicht leisten wollen oder können, dann sollen sie es halt lassen. Früher vor Internet 2.0 konnte auch nicht jeder Depp seine "Satire" weltweit veröffentlichen. Da musste man mit Qualität die vorhanden Medien überzeugen um seine Arbeit einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Und trotzdem war die Demokratie und Meinungsfreiheit nicht in Gefahr.

Und ja, das Internet wird sich verändern, wie es sich schon immer verändert und weiterentwickelt hat. Und nicht jede Veränderung wird jedem gefallen.

Meinen YT Konsum wird es bestimmt nur marginal beeinflussen, da ich heute schon fast ausschließlich Videos von Kanälen konsumiere, die äußerst penibel darauf achten, dass sie keine Urheberrechtsverletzungen begehen.

Es wird dann halt auch viel Schund ausgesiebt.

Ich rede von jeglichem Content und nicht nur von Satire. Weil am Ende (fast) alles geprüft werden müsste. Satire ist für mich jetzt einfach nur ein Beispiel von zig verschiedenen Fällen. "Sich nicht leisten können oder nicht wollen" ist halt auch etwas sehr lapidar dahergesagt. Das geht rein mathematisch einfach gar nicht über menschliche Arbeitskräfte, von daher müssen da irgendwelche Automatismen her.
 
Aber um mal die bresche zu schlagen: Heute kann jeder Depp ein Compilation Video im Stile von "Die Pannen-Show" zusammen stellen und hochladen. Solche Video die aus zig kleineren Urhebern bestehen gibt es bei YT zu hauf. Als es dieses Format damals nur im TV gab, mussten sich solche Formate für jedes Video rechtlich absichern und die Lizenz besorgen oder das ok einholen. Ich bezweifel dass dies bei 80% der Videos (dieser Art) auf YT das selbe ist.

Aber ich bezweifel, dass in Zukunft kleinere Urheber überhaupt die Chance oder die Mittel haben werden ihr Content anständig in irgend einen Filter zu füttern. Das wird bei solch kleinen Edge Cases weiterhin so geregelt werden wie bisher. Kleiner Urheber entdeckt das Video, muss das Recht als Urheber am Bild beweisen und dann claimen lassen.

Diese ganze Reform nutzt hauptsächlich den großen Playern.
 
Ich frag mich wie das bei kleineren Videospiel-Streamern funktionieren wird. Wird das streamen und vorspielen von Urheberrechtlich geschützem Material weiterhin von großen Publishern geduldet werden? Oder werden hier einige, durch diese Reform, die Möglichkeit sehen sich Lizenzgebühren von den großen Streaming-Plattformen wie YT und Twitch ab zugreifen? Wäre ihr gutes Recht. Steht ihnen ja absolut auch zu. Wie werden YT und Co. diese Kosten auf die Nutzer und die Verursacher solcher Urheberrechtlich geschützten Streams/Videos abwälzen? Weniger Revenue an die Streamer für solche Videos auszahlen wäre eine Möglichkeit. Eine pauschale fürs streamen solcher Inhalte eine andere. Oder bleibt es dabei, dass man diese Form des Contents als Werbung fürs Spiel ansieht und von Lizenzansprüchen weiterhin absieht?

Ich hab hier keine direkte Meinung. Ich finde aber schon, dass sich viele Spiele-Streamer eine goldene Nase verdienen und sehr von diesen Content (Spiele) durch Dritte (Hersteller) profitieren. Ich hätte nichts dagegen, wenn hier ein wenig Geld auch bei den Spieleherstellern landen würde. Hätte nichts dagegen, wenn YT einen gewissen Anteil daran abzieht und an diese weiterleitet.
 
Ich rede von jeglichem Content und nicht nur von Satire. Weil am Ende (fast) alles geprüft werden müsste. Satire ist für mich jetzt einfach nur ein Beispiel von zig verschiedenen Fällen. "Sich nicht leisten können oder nicht wollen" ist halt auch etwas sehr lapidar dahergesagt. Das geht rein mathematisch einfach gar nicht über menschliche Arbeitskräfte, von daher müssen da irgendwelche Automatismen her.
Ja, es muss alles vor Veröffentlichung gerüft werden. So sehe ich das auch und das geht meiner Meinung nach auch nicht von Hand. Deshalb wird es mit Sicherheit einen Uploadfilter geben, den YT ja bereits einsetzt. Und wenn dieser nichts findet, geht das Werk online. Findet er etwas, muss die Plattform auf Wunsch des Uploaders eben prüfen, ob sein Einwand berechtigt ist. Missbraucht der User diese Möglichkeit zu oft, kann die Plattform ihn für eine bestimmt Zeit sperren oder komplett bannen.
 
Wenn das Video Viral steil geht, wird es wohl eine gewisse schöpferische Kunst haben.
Nicht zwangsläufig.

Und irgendwer verdient gerade dran und irgendwer der Urheber des Videos.
Irgendwer ist Urheber und haftet sogar unter Umständen für das erstellen oder hochladen des videos, wenn es Rechte anderer verletzt. Aber noch lange nicht kann er dadurch auch nur 1 ct verlangen - auch wenn andere durch ausspielen des selben Videos Geld verdienen - solange es nicht durch das Urheberrecht geschützt ist.
 
Denke nicht, dass die meisten Publisher Interesse daran haben, Streaming zu unterbinden. Ganz im Gegenteil. Viele Spiele werben direkt damit, dass man das Spiel streamen darf und soll. Und die erfolgreichen Streamer verdienen sich auch keine goldene Nase mit den Inhalten Dritter. Die Streamer, die damit Geld verdienen, tun das wegen ihrer Eigenleistung.
 
Denke nicht, dass die meisten Publisher Interesse daran haben, Streaming zu unterbinden. Ganz im Gegenteil. Viele Spiele werben direkt damit, dass man das Spiel streamen darf und soll. Und die erfolgreichen Streamer verdienen sich auch keine goldene Nase mit den Inhalten Dritter. Die Streamer, die damit Geld verdienen, tun das wegen ihrer Eigenleistung.

Da bin ich mir halt noch nicht sicher, kommt darauf an wie sehr sich TY und Co. querstellen würden wenn es um Lizenzansprüche geht. Zahlen oder sich weigern und daraufhinweisen dass man den Content ja auch blocken könnte. Unterbinden wollen das Publisher sicher nicht, aber ich könnt mir vorstellen, das viele den Weg gehen würden wie einst Nintendo ihn gegangen ist und gerne daran mitverdienen wollen. Diese Reform könnte dafür ein Anstoß sein.

Zu den Streamern, ja eine gewisse eigen Leistung ist vorhanden (sehe das auch als eine Arbeit an), aber der beruht halt schon zu einem gewissen Teil auch auf das Medium Spiele. Nimm denen das Medium, dann würden einige ziemlich blöd da stehen.
 
Da bin ich mir halt noch nicht sicher, kommt darauf an wie sehr sich TY und Co. querstellen würden wenn es um Lizenzansprüche geht. Zahlen oder sich weigern und daraufhinweisen dass man den Content ja auch blocken könnte. Unterbinden wollen das Publisher sicher nicht, aber ich könnt mir vorstellen, das viele den Weg gehen würden wie einst Nintendo in gegangen ist und gerne daran mitverdienen wollen. Diese Reform könnte dafür ein Anstoß sein.

Zu den Streamern, ja eine gewisse eigen Leistung ist vorhanden (sehe das auch als eine Arbeit an), aber der beruht halt schon zu einem gewissen Teil auch durch das Medium Spiele. Nimm denen das Medium, dann würden einige ziemlich blöd da stehen.

Und nimm Twitch die Streamer, dann können sie zusperren. Beides wird in 100 Jahren nicht passieren.
 
Und nimm Twitch die Streamer, dann können sie zusperren. Beides wird in 100 Jahren nicht passieren.

Das ist ja eher das Problem von Twitch und Co. Ich spreche darüber ob sich nicht der Drang bei Publishern entwickeln könnte um am eigenem Content mit zuverdienen und man versucht ist mit Lizenzansprüche an Twitch und Co. ran zutreten. Kommt halt darauf an wie gut beide Parteien das verhandeln werden. YT und Co. sitzen hier aber ganz sicher am längerem Hebel, könnten dann einfach mit "wenn ihr den Content nicht auf unserer Plattform sehen wollt, können wir den auch blocken" kontern. Ist halt die Frage, wie hier gepokert wird. Wäre schließlich auch eine große Einnahmequelle für Publisher.

Wenns beide drauf ankommen den Content zu blocken, könnte es für beide schwierig werden. Verdient YT doch auch ne menge Geld alleine durch die Spiele-Streamer. Wäre hier halt die Frage wer den längeren Atem besitzt.
 
Das tragische an diesem Gesetz ist, dass der Plattforminhaber dafür verantwortlich gemacht wird und nicht mehr der Uploader. Das kann nicht funktionieren. Ein Filter wird und kann nie funktionieren. Damit sind nur die grossen Musikkonzerne abgedeckt, aber was ist mit Filmen, Fotos etc. bei denen das Urheberrecht beim privaten kleinen Anbieter liegt? Sowas kann nicht gefiltert werden. Technisch unmöglich!

Da ist doch kein Plattformanbieter in der Lage das technsich umzusetzen. Als Folge daraus würde ich als Plattforminhaber die EU Bürger zukünfitg komplett von der Plattrform verbannen, da man das nicht umsetzen kann und man dann ständig in Gefahr ist, horenden Bussen zu zahlen, für was was man garnicht selber verschuldet hat.

Für den Uploader wird mit dem Gesetzt jegliche Verantwortung genommen und man muss sich garkeine Sorgen mehr machen, ob man was geschütztes hochlädt. Vieleicht hat man ja Glück und der Filter schlägt nicht darauf an. Im Ernst, die Chance das ein Uploadfilter Bildmaterial korrekt erkennt ist wohl kleiner als 30%. Bei Musik ist das was anderes, da funktionriet das ja schon relativ gut mit bekanntem Material, aber eben auch alles anderee als gut.

Habe selber eine Elite Dangerous Video auf meinem YT Kanal, bei der man beim Landeanflug den Walzer "Schöne blaue Donau" hört (Ingame Musik). Dieses Video wird auch von einem Philharmoie Orchester aus den Staaten bemängelt, obwohl das Stück garkein Urheberrecht haben kann. Dass Frontier genau dieses Walzerstück von dieser Philharmoie verwendet hat, bezweifle ich mal ganz gewaltig. Wie soll in diesem Fall von klassischer Musik ein Filter funktionieren?! Unmöglich. In Zukunft wird dafür Google verantworlich gemacht.

Also ich kann da beim diesem technisch nicht umsetzbaren Gesetzt nur noch den Kopf schütteln. :fp:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ja eher das Problem von Twitch und Co. Ich spreche darüber ob sich nicht der Drang bei Publishern entwickeln könnte um am eigenem Content mit zuverdienen und man versucht wird mit Lizenzansprüche an Twitch und Co. ran zutreten. Kommt halt darauf an wie gut beide Parteien das verhandeln könnte. YT und Co. sitzen hier aber ganz sicher am längerem Hebel, könnten dann einfach mit "wenn ihr den Content nicht auf unserer Plattform sehen wollt, können wir den auch blocken" kontern. Ist halt die Frage, wie hier gepokert wird. Wäre schließlich auch eine große Einnahmequelle für Publisher.
Um deinen hypothetischen Fall mal weiter zu spinnen...
Activision kommt zu twitch und sagt.."eeeey.. da spielt einer CallOfDuty.... tiwtch gif moneeey".
und twitch so.. "hmm.. ok..dann wohl bald keine activision produkte mehr bei amazon"

und activision so.. :(
 
Um deinen hypothetischen Fall mal weiter zu spinnen...
Activision kommt zu twitch und sagt.."eeeey.. da spielt einer CallOfDuty.... tiwtch gif moneeey".
und twitch so.. "hmm.. ok..dann wohl bald keine activision produkte mehr bei amazon"

und activision so.. :(


Das denke ich wäre Kartellrechtlich verboten, oder?
 
Das tragische an diesem Gesetz ist, dass der Plattforminhaber dafür verantwortlich gemacht wird und nicht mehr der Uploader. Das kann nicht funktionieren. Ein Filter wird und kann nie funktinieren. Damit sind nur die grossen Musikkonzerne abgedeckt, aber was ist mit Filmen, Fotos etc. bei denen das Urheberrecht beim privaten kleinen Anbieter liegt? Sowas kann nicht gefiltert werden. Technisch unmöglich!

Da ist doch kein Plattformanbieter in der Lage das technsich umzusetzen. Als Folge daraus würde ich als Plattforminhaber die EU Bürger zukünfitg komplett von der Plattrform verbannen, da man das nicht umsetzen kann und man dann ständig in Gefahr ist, horenden Bussen zu zahlen, für was was man garnicht selber verschuldet hat.

Für den Uploader wird mit dem Gesetzt jegliche Verantwortung genommen und man muss sich garkeine Sorgen mehr machen, ob man was geschütztes hochlädt. Vieleicht hat man ja Glück und der Filter schlägt nicht darauf an. Im Ernst, die Chance das ein Uploadfilter Bildmaterial korrekt erkennt ist wohl kleiner als 30%. Bei Musik ist das was anderes, da funktionriet das ja schon relativ gut mit bekanntem Material, aber eben auch alles anderee als gut.

Habe selber eine Elite Dangerous Video auf meinem YT Kanal, bei der man beim Landeanflug den Walzer "Schöne blaue Donau" hört (Ingame Musik). Dieses Video wird auch von einem Philharmoie Orchester aus den Staaten bemängelt, obwohl das Stück garkein Urheberrecht haben kann. Dass Frontier genau dieses Walzerstück von dieser Philharmoie verwendet hat, bezweifle ich mal ganz gewaltig. Wie soll in diesem Fall von klassischer Musik ein Filter funktionieren?! Unmöglich. In Zukunft wird dafür Google verantworlich gemacht.

Also ich kann da beim diesem technisch nicht umsetzbaren Gesetzt nur noch den Kopf schütteln. :fp:
Schön erklärt wurde das gestern im Tagesthemen Kommentar: das ist, als würde ein autobahnbetreiber dafür verantwortlich gemacht, dass auf dieser Autobahn gestohlene Autos fahren.
 
Das tragische an diesem Gesetz ist, dass der Plattforminhaber dafür verantwortlich gemacht wird und nicht mehr der Uploader.

Und das finde ich ist genau der Richtige weg. Nur die Rahmenbedingung finde ich schwierig. Wie hoch müssen die Bemühung der Plattformbetreiber sein um sie nicht in den Arsch zu ficken? Wird ein Uploadfilter verlangt? ect.
 
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