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NEWS Microsoft besitzt Activision/Blizzard !!

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EU-Kommission prüft Microsoft-Activision-Merger eingehend

Die EU-Kommission hat heute eine eingehende Untersuchung der Übernahme Activision Blizzards durch Microsoft eingeleitet. Die auf der EU-Fusionskontrollverordnung basierende Tiefenprüfung wird bei Mergern ausgesprochen selten eingesetzt. Die Kommission sieht daher in der Übernahme durch Microsoft einen Zusammenschluss, der "den wirksamen Wettbewerb im gesamten oder in einem wesentlichen Teil des europäischen Wirtschaftsraumes erheblich behindern würde."


In der Begründung bezieht sich die Kommission auf Activisions Spielemarken und namentlich auch auf "Call of Duty". "?Die vorläufige Untersuchung deutet darauf hin, dass Microsoft in der Lage sein und einen wirtschaftlichen Anreiz haben könnte, gegen die konkurrierenden Vertreiber von Videospielen für Spielkonsolen eine Abschottungsstrategie zu verfolgen. So könnte Microsoft diese Unternehmen daran hindern, die Videospiele von Activision Blizzard auf Konsolen zu vertreiben, oder die Bedingungen für die Nutzung dieser Videospiele oder den Zugang dazu verschlechtern," so die Begründung. Die Kommission sieht eine Gefahr darin, dass Microsoft seine Services wie den Game Pass auf eigene Systeme oder Betriebssysteme beschränkt beziehungsweise deren Gewicht in der Branche dafür nutzt, um kleinere Unternehmen für sich und gegen potenzielle Konkurrenten wie Sony zu beeinflussen. "Was insbesondere die Paketabonnements und das Spielestreaming über die Cloud betrifft, so könnte Microsoft nach dem Erwerb von Activision Blizzard den Zugang zu seinen eigenen PC- und Konsol-Videospielen gegenüber konkurrierenden Anbietern, die auch die o. g. Dienstleistungen anbieten, abschotten. Das Spieleangebot von Microsoft ist jedoch ein entscheidender Bestandteil solcher noch junger Dienstleistungen."

Die EU-Kommission fürchtet bei der Übernahme Activisions jedoch nicht nur Einschnitte auf dem Gaming-Markt, sondern auch ein verschobenes Machtverhältnis in anderen Geschäftsbereichen, in denen Microsoft mitwirkt, insbesondere dem Computermarkt. "Insbesondere befürchtet die Kommission, dass Microsoft die Fähigkeit konkurrierender PC-Betriebssysteme, mit dem Windows-Betriebssystem in Wettbewerb zu treten, einschränken könnte, indem es die Spiele von Activision Blizzard mit dem Vertrieb von Spielen durch Cloud-Streaming in Windows kombiniert. Dies würde Nutzer davon abhalten, PC mit anderen Betriebssystemen als Windows zu kaufen," so die Ausführungen. Die EU-Kommission sieht ausreichend Hinweise gegeben, das Microsoft in der Lage und Willens wäre, den PC-Markt auf diese Weise zu beeinflussen.

Die EU-Kommission hat nun 90 Arbeitstage Zeit, also bis zum 23. März 2023, um einen Beschluss in der eingehenden Prüfung zu verfassen. Zuvor darf das Verfahren nicht abgeschlossen werden.Pascal Wagner



Quelle: GamesMarkt.de

Hocken in der Kommission scheinbar alles PS-Zocker. :gerri:
 
Bis mal die Nachricht kommt Sony würde sich einen äußerst attraktiven, größeren Publisher/Entwickler und deren IP's einverleiben.
Man kann es drehen wie man will... natürlich wäre es, für jemanden der sich primär im Xbox Ökosystem aufhält, zum Vorteil wenn Microsoft mit mehr und vor allem gute Exklusiven Deals und IP's aufstellt um gegen Sony mithalten zu können. Aber lasst den ABK Deal aufgrund seiner Größe und Bedeutung durchfallen und Sony sich CDProject Red schnappen, die nächsten Cyberpunks und Witchers Playstation Exklusiv (oder irgendeine andere Firma und IP's die einem selbst wichtig ist) werden. Dann ist das alles doch nicht mehr so schön, dass ehemals Multiplattform Entwickler und Titel plötzlich Exklusiv werden.

Und es wird auch nicht besser, wenn Microsoft jetzt im großen Stile nachmacht, worauf Sony schon länger im kleineren Rahmen ihren Erfolg ausbaut. CoD soll wohl um den Deal nicht zu gefährden Multiplatt bleiben... aber was ist mit dem Rest?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ach wäre meiner Meinung nach nicht schlimm.
Teilweise sogar besser. Ich würds zB total begrüssen wenn Square Enix von SOny aufgekauft werden würde.
Die haben gute IPs, sind aber irgendwie nicht mehr fähig wirklich herausragende Spiele zu machen.
Die könnten etwas Unterstützung gebrauchen, monetär und auch von den anderen Sony Studios um da wieder einen höheren Qualitätsstandard zu haben.
 
Da ist nichts "nicht schlimm", nicht jeder kann sich problemlos 2 500+ Euro Konsolen ins Wohnzimmer stellen, um dann weiterhin den geliebten Nachfolger einer IP doch weiterhin spielen zu können. Es bleibt immer Shit, wenn ein großer Teil der Spielerschafft aufgrund solcher Einkäufe eine gewisse Marke nicht mehr spielen können wird.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dazu müsste man aber nicht die ganze Firma kaufen.
MS könnte auch einfach die Marke Call of Duty aus AB rauskaufen und hätte es exclusive und niemand könnte etwas dagegen tun, weil es einfach ein Geschäft zwischen zwei Firmen ist.

Es ginge also wesentlich einfacher für alle Beteiligten, wenn MS CoD exclusive haben wollte, statt die ganze Bude und alles was dranhängt, zu kaufen.

Sie könnten im Nachgang dann AB immer noch komplett kaufen, weil kann ja dann keiner mehr was dagegen haben weil AB ja gar kein CoD mehr hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ist nichts "nicht schlimm", nicht jeder kann sich problemlos 2 500+ Euro Konsolen ins Wohnzimmer stellen, um dann weiterhin den geliebten Nachfolger einer IP doch weiterhin spielen zu können. Es bleibt immer Shit, wenn ein großer Teil der Spielerschafft aufgrund solcher Einkäufe eine gewisse Marke nicht mehr spielen können wird.

Ja, wobei ich diese Diskussion immer ein bisschen mäh finde.
Es ist auch keinem geholfen, wenn Final Fantasy zB immer beschissener wird oder es irgendwann Square Enix gar nicht mehr gibt weil die sich nicht mehr alleine halten können.
Und wenn es mein so geliebtes Franchise ist greife ich eben zu einer anderen Konsole oder warte mal auf einen Sale oder so.
 
Bis mal die Nachricht kommt Sony würde sich einen äußerst attraktiven, größeren Publisher/Entwickler und deren IP's einverleiben.
Man kann es drehen wie man will... natürlich wäre es, für jemanden der sich primär im Xbox Ökosystem aufhält, zum Vorteil wenn Microsoft mit mehr und vor allem gute Exklusiven Deals und IP's aufstellt um gegen Sony mithalten zu können. Aber lasst den ABK Deal aufgrund seiner Größe und Bedeutung durchfallen und Sony sich CDProject Red schnappen, die nächsten Cyberpunks und Witchers Playstation Exklusiv (oder irgendeine andere Firma und IP's die einem selbst wichtig ist) werden. Dann ist das alles doch nicht mehr so schön, dass ehemals Multiplattform Entwickler und Titel plötzlich Exklusiv werden.

Und es wird auch nicht besser, wenn Microsoft jetzt im großen Stile nachmacht, worauf Sony schon länger im kleineren Rahmen ihren Erfolg ausbaut. CoD soll wohl um den Deal nicht zu gefährden Multiplatt bleiben... aber was ist mit dem Rest?

Bin da persönlich auch kein Fan von sich durch Zukäufe Vorteile zu verschaffen. Aber das ist ja in der Wirtschaft mittlerweile gang und gebe.
Entweder man verschafft sich einen Vorteil mit den Inhalten der zugekauften Firmen oder man schließt sie langsam aber sicher.
Die Federn mit den man sich schmücken möchte, sollten auch selbst verdient und nicht einfach zugekauft sein.
 
Ja, wobei ich diese Diskussion immer ein bisschen mäh finde.
Es ist auch keinem geholfen, wenn Final Fantasy zB immer beschissener wird oder es irgendwann Square Enix gar nicht mehr gibt weil die sich nicht mehr alleine halten können.
Und wenn es mein so geliebtes Franchise ist greife ich eben zu einer anderen Konsole oder warte mal auf einen Sale oder so.


Um mal bei der "Diskussion" und "bisschen mäh finden" zu bleiben:
- Der Marke Call of Duty und - um mal bei deinem Vergleich zu bleiben - Final Fantasy geht es hervorragend.
Beides super erfolgreiche Marken und fahren auch weiterhin super solide Wertungen ein.
- Zeigt doch gerade der Microsoft Katalog, dass einverleiben und "unendlich Geld" in eine Marke zu stecken nicht automatisch mit Erfolg belohnt wird.

Ich teile die Meinung nicht, dass es nur besser sein kann wenn ein ganzer Publisher/Entwickler und deren IP's von einem größerem Player einverleibt wird. Auch nicht die Meinung, dass der Gaming Markt (Publisher und deren IP's) im ganzen sich überwiegend dem schlechteren zuwenden und ausschließlich von den großen Playern, durch Aufkauf oder exklusive Deals gerettet werden kann. Und das das ausschließlich ne Positive Win-Win-Win Situation für alle ist. Meiner Meinung lügt man sich hier nur selbst ins Fäustchen um somit das wegnehmen einer IP von anderen Plattformen zurechtfertigen. Oder kurz: ne unehrliche Milchmädchenrechnung um negativen Folgen eines solcher Deals weg zu palavern ...


Edit: Was anderes ist halt auf Ebene der Notwenigkeit solcher Aufkäufe - in einer Branche wo das wohl leider gang und gäbe ist um sich an die Spitze zu boosten - zu argumentieren. Selbst etwas von Null aufzubauen ist heutzutage unheimlich schwierig und wenn meine Konkurrenz selbst fleißig links und rechts alles einkauft was es sich leisten kann, muss ich da halt etwas entgegen wirken um nicht abgehängt zu werden. Ist halt ein äußerst aggressiver Markt geworden, wo mittlerweile mit Unsummen um sich geworfen wird. Aber sich vorzumachen, dass das alles nur zum Positiven ist finde ich irgendwie verlogen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Um mal bei der "Diskussion" und "bisschen mäh finden" zu bleiben:
- Der Marke Call of Duty und - um mal bei deinem Vergleich zu bleiben - Final Fantasy geht es hervorragend.
Beides super erfolgreiche Marken und fahren auch weiterhin super solide Wertungen ein.
- Zeigt doch gerade der Microsoft Katalog, dass einverleiben und "unendlich Geld" in eine Marke zu stecken nicht automatisch mit Erfolg belohnt wird.

Ich teile die Meinung nicht, dass es nur besser sein kann wenn ein ganzer Publisher/Entwickler und deren IP's von einem größerem Player einverleibt wird. Auch nicht die Meinung, dass der Gaming Markt (Publisher und deren IP's) im ganzen sich überwiegend dem schlechteren zuwendet und ausschließlich von den großen Playern, durch Aufkauf oder exklusive Deals gerettet werden kann. Und das das ausschließlich ne Positive Win-Win-Win Situation für alle ist. Meiner Meinung lügt man sich hier nur selbst ins Fäustchen um somit das wegnehmen einer IP von anderen Plattformen zurechtfertigen.

Square Enix gehts ziemlich schlecht.
Die haben sich jetzt öffentlich noch beklagt, dass die Verkaufszahlen sehr schlecht sind und das alles nicht rentabel ist. Vorallem nicht in Asien.
Dabei haben sie sich just von ihren westlichen Entwicklern getrennt, weil die nichts damit anfangen konnten und nicht wussten wie sie sie richtig einsetzen sollen. Dabei haben sie es selbst verpasst sich eine Fanbase ausserhalb der Playstation aufzubauen, weil sie ihre Spiele oft exklusiv oder lange zeitexklusiv verkaufen. Dadurch haben sie sowohl auf dem PC als auch auf der Xbox und der Switch nicht die Verkaufszahlen. Square Enix hat absolut den Anschluss verloren moderne, zeitgemäße Spiele zu machen und den Nerv der Spieler zu treffen. Ich garantiere Dir, dass Dir in Kürze aufgekauft werden oder in 2-3Jahren nicht mehr existenz sind.

Und über Activisions Niedergang müssen wir ja auch nicht reden was intere Struktur und Management, Spiele, Monetarisierung etc angeht.
Der Preissturz an der Börse kam ja auch nicht von ungefähr.
Zenimax/Bethesda hätte es auch nicht mehr lange gemacht, deren Leitkultur war auch zu sehr monetär ausgerichtet als auf Qualität.
Ubisoft wird das Schicksal über kurz oder lang auch ereilen, wenn die sich nicht wandeln.
Der Markt hat sich gewandelt, ist schwieriger geworden und Geldaufwändiger. Es kommt nicht von ungefähr, dass sich so viele Studios und Publisher aufkaufen lassen.
 
Siehe mein Edit:

Mich stört halt diese Denke, dass das ja alles nur zum Wohle der Gamer geschieht. Und deswegen im Grunde auch völlig gesund und okay so ist.
Und kritische Argumente werden hier gefühlt reflexartig untern Teppich gekehrt.
 
Siehe mein Edit:

Mich stört halt diese Denke, dass das ja alles nur zum Wohle der Gamer geschieht. Und deswegen im Grunde auch völlig gesund und okay so ist.
Und kritische Argumente werden hier gefühlt reflexartig untern Teppich gekehrt.

Das geschieht nicht zum Wohle des Gamers.
Das geschieht zum Wohle des Geschäfts.
Und da sitzen ja nicht auch nur geldgeile Säcke, die sich die Taschen vollmachen wollen.
Denn wenn das so wäre, dann würden die nicht verkaufen, sondern sich selbstbestimmt die Taschen vollmachen.
Ich habe nie gesagt, dass Microsoft oder Sony oder Tencent die Studios aufkauft, damit die Spieler vernünftige Spiele bekommen und weil sie so menschenfreundlich unterwegs sind. Jeder macht das weil sie sich davon ein Geschäft versprechen.
Aber der Markt ist eben schwer. Ich sehe lieber Square Enix bei Sony als zerfleischt zu werden, denn man sieht ja was unter Führung von Sony passieren kann. Die allermeisten Spiele, die aus den eigenen Reihen kommen sind sehr gut.
Selbes gilt für MS, die Geschichte von Psychonauts spricht absolut dafür und die Zukunft wird das auch zeigen.
Das sind Unternehmen, die gute Spiele machen wollen um gutes Geld zu verdienen.
Bei Tencent zeigt sich diese positive Kurve und Spielekultur nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sprich: (um es mal etwas provokativer auszudrücken)
Es ist so lange nicht schlimm, wie wenn es die "guten" machen (dessen Endgeräte man zufällig auch zuhause im TV-Rack zu stehen hat). :)

Aber um die Party hier nicht ganz zu Crashen:
Natürlich sehe ich es auch ein, dass man diese Einkäufe immer wieder Case by Case betrachten muss und sich die Frage stellen muss "was wäre den hier langfristig fürs Publisher/Studio/IP die alternative gewesen?"

Aber ich sehe diese Alternative "doom and gloom"-trajectory bei den hier erwähnten Publishern (Bethesda, ABK, Square) nicht so düster eingefärbt wie sie oft als Argument für einen Aufkauf gemacht wird. Sondern eher als Symptome unter der gerade die ganze Videospielbranche leidet. Die Videospieleentwicklung ist teuer, das Risiko viel Geld in ein Projekt zu versenken überall (in unterschiedlichem Ausmaß) vorhanden, Trends denen man wegen der dicken Kohle nachjagt (GaaS, Möglichkeiten der erweiterten Multiplayer und Singleplayer Monetarisierung, NFTs, Mobile, Multiplayertrends ect.). Wo sich gerade alle Publisher mit mehr oder weniger Erfolg / mehr oder weniger Involvement ausprobieren und die Grenzen unterschiedlich ausloten, aber nebenbei das Kerngeschäft möglichst intakt halten, bzw. bestimmte IP's mit solchen Experimenten verschonen. Oder wie bei Square, sich verschlanken und den Rest zum Verkauf anbieten. Gemunkelt bei Square wird ja auch, dass sie das wegen einer Möglichen Übernahme durch Sony getan haben. ;)

Der ein oder andere Publisher erlebt hier sicherlich gerade ein Nosedive, aber wer sagt den, dass sich das nicht langfristig auch organisch von selbst wieder (ohne Einkauf von außen) nach einer weile von selbst reguliert? Bethesda z.Bsp. ... Starfield und das nächste Elder Scrolls wäre jetzt auch ohne den Einkauf in der Entwicklung gewesen und man hätte auch sicher Investoren trotz der schiefläge des eigenen Ladens gefunden. Ich teile einfach nicht diese Schwarz-Weiß Denke, dass ohne (wird ja schon mehr als "Rettung" geframed) den Einkauf das Studio eher in der versenke gelandet wäre.

Auch nicht, dass mit einem Einkauf automatisch alles zum besseren wird.
Ich brauch mir nur angucken wie Microsoft den Multiplayer von Halo Infinity gerade Monetarisiert und auch in anderen GaaS/Multiplayer tauglichen IP's solche Experimente wagt. Sony wird in Zukunft auch verstärkt diesem Trend (GaaS) nachlaufen und solche Experimente in ihren Spielen implementieren und Nebenbei ihr Kerngeschäft der Singleplayer Spiele ausbauen.


Edit: Wer, was und warum überlebt wird nicht ausschließlich durch den dickeren Geldgeber im Rücken bestimmt, sondern vom Markt und den Spielern(Käufern) entschieden. Auch ein Microsoft oder Sony werden sich drei mal überlegen eine erfolglose neue IP weiter zu subventionieren / fortzuführen. Bzw. case by case zwei, drei mal überlegen eine etablierte aber erfolglose IP fortzuführen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sprich: (um es mal etwas provokativer auszudrücken)
Es ist so lange nicht schlimm, wie wenn es die "guten" machen (dessen Endgeräte man zufällig auch zuhause im TV-Rack zu stehen hat). :)

Ja, absolut.
Sony traue ich, weil sie ein zentrales Interesse an Videospielen haben.
Microsoft traue ich, weil sie ein zentrales Interesse an Videospielen haben.
Nintendo traue ich, weil sie ein zentrales Interesse an Videospielen haben.

Tencent traue ich das bisher nicht zu, die haben bisher noch keinen guten Plan gezeigt um das investierte klug (auch für den Spieler umzusetzen). Activision hat auch kein zentrales Interesse an Videospielen, sondern einzig an der Monetarisierung.
Und versteh mich da nicht falsch, natürlich wollen ausnahmslos alle damit Geld verdienen.
Aber da geht es eben auch um die Kultur im Unternehmen, die dahintersteckt.
Auch Sony und Nintendo schröpfen natürlich manchmal. Was die Updates angeht und was die Spiele angeht.
MS hält sich da aktuell noch zurück, weil die Boden gutmachen müssen, da wird es aber auch in naher Zukunft anders werden.
Das ist ein Businessmodell und keine Entscheidung für Menschlichkeit.

Trotzdem steht bei allen dreien ein langes, nachhaltiges Interesse dahinter Videospiele zu machen (bei MS zugegebenermaßen am kürzesten, aber ich denke man kann Ihnen das aufgrund der jüngsten Historie und den Umgang mit den nun aufgekauften Studios auch nicht absprechen).

Von daher habe ich da Null Bauchschmerzen, wenn sich davon einer irgendein Studio oder Publisher einkauft.
Und Sony hat das ja nun auch schon seit jeher gemacht, die waren eigentlich die ersten, die sich damals mit Psygnosis einen dicken Publisher gekauft haben. Hat im Endeffekt nicht funktioniert, das passiert aber halt auch manchmal.
Lionhead ist bei MS ja auch leider untergegangen. Rare hat gerade noch so die Kurve gekriegt.

Bei Google sieht man ja wie kurz manche Halbwertszeit ist, wenn man keine Kultur für Spiele pflegt sondern nur ein Produkt etablieren will. Bei Amazon scheint das bisher auch eher der Fall zu sein, da muss man mal abwarten.

Im Grunde würde ich mich da auch nicht beschweren, wenn sich Ubisoft zB an Amazon bindet.
Dann ist das eben eine Entscheidung. Ich werde aber bestimmt nicht abkotzen oder dämonisierend durch Twitter und alle Foren ziehen.
Es gibt so viele Spiele, so viele Entwickler, selbst wenn ich nicht noch ein zusätzliches Gerät zu der Konjsole meiner Wahl unterm Fernseher stehen habe.

Von daher wirst Du sowas von mir nie hören, dass ich da rumheule. Da finde ich eingekaufte Zeitexklusivität viel schlimmer, denn die ist rein auf Verhindern angelegt. Wobei auch das eine Businessentscheidung ist, die ich eben verstehe und nicht irgendwo abkotze.
 
Ja, absolut.
Sony traue ich, weil sie ein zentrales Interesse an Videospielen haben.
Microsoft traue ich, weil sie ein zentrales Interesse an Videospielen haben.
Nintendo traue ich, weil sie ein zentrales Interesse an Videospielen haben.

Tencent traue ich das bisher nicht zu, die haben bisher noch keinen guten Plan gezeigt um das investierte klug (auch für den Spieler umzusetzen). Activision hat auch kein zentrales Interesse an Videospielen, sondern einzig an der Monetarisierung.
Und versteh mich da nicht falsch, natürlich wollen ausnahmslos alle damit Geld verdienen.
Aber da geht es eben auch um die Kultur im Unternehmen, die dahintersteckt.
Auch Sony und Nintendo schröpfen natürlich manchmal. Was die Updates angeht und was die Spiele angeht.
MS hält sich da aktuell noch zurück, weil die Boden gutmachen müssen, da wird es aber auch in naher Zukunft anders werden.
Das ist ein Businessmodell und keine Entscheidung für Menschlichkeit.

Trotzdem steht bei allen dreien ein langes, nachhaltiges Interesse dahinter Videospiele zu machen (bei MS zugegebenermaßen am kürzesten, aber ich denke man kann Ihnen das aufgrund der jüngsten Historie und den Umgang mit den nun aufgekauften Studios auch nicht absprechen).

Von daher habe ich da Null Bauchschmerzen, wenn sich davon einer irgendein Studio oder Publisher einkauft.
Und Sony hat das ja nun auch schon seit jeher gemacht, die waren eigentlich die ersten, die sich damals mit Psygnosis einen dicken Publisher gekauft haben. Hat im Endeffekt nicht funktioniert, das passiert aber halt auch manchmal.
Lionhead ist bei MS ja auch leider untergegangen. Rare hat gerade noch so die Kurve gekriegt.

Bei Google sieht man ja wie kurz manche Halbwertszeit ist, wenn man keine Kultur für Spiele pflegt sondern nur ein Produkt etablieren will. Bei Amazon scheint das bisher auch eher der Fall zu sein, da muss man mal abwarten.

Im Grunde würde ich mich da auch nicht beschweren, wenn sich Ubisoft zB an Amazon bindet.
Dann ist das eben eine Entscheidung. Ich werde aber bestimmt nicht abkotzen oder dämonisierend durch Twitter und alle Foren ziehen.
Es gibt so viele Spiele, so viele Entwickler, selbst wenn ich nicht noch ein zusätzliches Gerät zu der Konjsole meiner Wahl unterm Fernseher stehen habe.

Von daher wirst Du sowas von mir nie hören, dass ich da rumheule. Da finde ich eingekaufte Zeitexklusivität viel schlimmer, denn die ist rein auf Verhindern angelegt. Wobei auch das eine Businessentscheidung ist, die ich eben verstehe und nicht irgendwo abkotze.

tbh kotze ich hier nicht einfach nur ab, sondern störe mich eher viel mehr daran, dass der Grundtenor oft eher ein regelrechtes abfeiern und bejubeln dieser großen Aufkäufe ist und es allzu gern nur rein positiv gesehen wird. Störe ich mich wirklich sehr dran, mag wie abkotzen wirken. Ich verstehe das nicht so ganz und mir stößt dieses gehabe schon irgendwie unangenehm auf. Aber tue das ruhig als abkotzen ab, kommt dem in irgendeiner form dann doch irgendwie nah (betrifft sich dann nur weniger auf den Deal, sondern eher die Reaktionen aus der Community dazu). Empfand sowas schon immer eher befremdlich.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
MY Playstation nämlich :lol:
Wow, war also gar nicht so abwegig der Gedanke der die letzten Tage teils durchs Netz geisterte, das da auch persönliche Befindlichkeiten ein großer Faktor sein könnten ("meine Playstation").

Sorry liebe EU und Co, es geht aber bei der Wettbewerbskommision nicht um "eure Playstation" oder "eure Xbox", sondern
ihr sollt den Markt überprüfen, und nicht ob auf eurer Konsole noch Spiel X und Y zu kaufen sein wird.

Die Brasilianer haben es eigentlich recht richtig erfasst mit ihrem Statement.
 
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