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NEWS Microsoft besitzt Activision/Blizzard !!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also bis auf die "blaue Seite" hier hat ja keiner behauptet, dass Sony sich aus den Konsolengeschäft zurück ziehen wird bzw. jetzt unter Druck geraten wird. Warum diese Ansicht gerade von de PS Fans gekommen ist, ist mir schleierhaft. Weil es dafür 0,0 Anzeichen gibt. Sony steht besser da den je..

Sehe ich jetzt auch noch nicht.
Aber den möglichen Abgrund kann auch ich am Ende des Horizonts erkennen.
Noch ist ausreichen Strecke und Platz um auszuweichen, aber...
Noch so ein Deal in der Größe... oder einfach ein grober Fehler bei der Neuausrichtung seitens Sony und dann wird es schon wirklich schwierig.


Und es gibt ja viele, welche genau diese Befürchtung teilen.
Nur sind diese Stimmen hier, halt aus verschiedenen Gründen, eher unterpräsentiert und werden als befremdlich wahrgenommen, weil man sich hier ja überwiegend (Grün eingefärbt) einig ist.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nicht falsch verstehen.
Darkos Äußerungen finde ich auch etwas über dramatisiert, weil ich noch ausreichend Spielraum für Sony sehe um sich darauf neu zu positionieren. Das wird allerdings nicht ohne Risiken geschehen. Richtig angepackt kann dass aber auch eine sehr große Chance sein sich neu Auszurichten und am Ende viel positives für Gamer und Playstation 5 Besitzer rausspringen. Ich sehe aber aktuell große Herausforderungen und Baustellen ... wenn man aber imitiert was die Konkurrenz erfolgreich macht (Game Pass) und das ganze mit eigenem Flair (eigenen Partnerschaften und Marken) anstreicht, kann da etwas wirklich gutes entstehen. Ein gesunder Druck kann ein guter Motor und Ansporn sein um draus zu wachsen und sich weiter zu entwickeln. Und aktuell sehe ich, dass Sony sich aktuell dringend auf verschiedenen Ebenen anpassen muss um Microsoft weiterhin gesund die Stirn zubieten.

Ich nehme dass erstmal als äußerst aggressive Strategie seitens Microsoft wahr, welches Sony allerdings schon ordentlich in Schwitzen und unter Druck setzt. Aber ich kann nachvollziehen woher dieser Gedanke von Darko kommt... Microsoft penetriert den Markt in den letzten Jahren mit einer unheimlich Stärke und Aggressivität, wenn sie dass jetzt genau in diesem Tempo und Größe weiter treiben, sehe auch ich nicht mehr viel Spielraum und Möglichkeiten wie sich da Sony noch groß gegen Positionieren soll.

Und ich denke dass kann doch niemand ernsthaft wollen.
Und wenn ich dann hier noch lese wie hier in völliger grüner-Euphorie über den nächsten Deal geträumt wird, bzw. runter gespielt wird, dass der A/B Deal natürlich erstmal ein ordentlicher Schlag für Sony ist von dem man sich auch erstmal erholen und völlig neu Ausrichten muss, welches natürlich auch gewisse Gefahren und Risiken für Sony mit sich bringt. Frag ich mich schon, ob man hier überhaupt alles so richtig zu Ende denkt. Tu mich allgemein schwer mit dieser Lager-Denke, egal von welcher Seite sie kommt.

Und zudem ist das Problem der Monopolisierung des Markts doch seit Jahren ganz real.
Der große Aufkauf und die Konzentrierung schon lange im Gange... und dass wird am Ende nichts gutes für den Endkunden bedeuten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Im Endeffekt ganz einfach ohne seitenlange Texte lesen zu müssen. Früher hast du in jedem Thread auf jeder Seite den #nogames Scheiss um die Ohren bekommen.
Jetzt gibt MS richtig Gas in dem Bereich, jetzt schreien die PS Fans irgendwas von Monopol und wie schlimm das für den Markt ist.
War/ist halt beides Bullshit und zeigt die Herangehensweise des Internets, immer in Extreme zu verfallen.

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Also mich würde es nicht stören, wenn Sony zumindest mal einen Denkzettel bzw. auf die Fresse bekommt analog Xbox zur Don Mattrick Zeit. Diese großkotzige Haltung gegenüber den Spielern und vor allem des Mitbewerbs ist einfach unterirdisch und ihre negative Einstellung gegenüber Neuem und das Gegensteuern von etablierten Features (zB Crossplay und sich das auch noch bezahlen lassen, damit man so gnädig ist und mitmacht) die Spieler auf der ganzen Welt zusammenbringt, ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

#4theplayers my ass
 
Ich muss mal kurz was los werden, weil ich dass was hier gerade passiert einfach wahnsinnig befremdlich befinde.

Als wiedergekehrter Kunde und ehemals die-hart Fan der ersten Stunde bin ich über die vielen positiven Veränderungen der Marke Xbox wirklich glücklich. Nach der dunklen Periode unter der Führung von Don Mattrick, dem verschobenen Fokus auf Kinect und Casual-Games, den verlorenen Momentum und Interesse an der Core-Gamer Basis, TV, TV, TV, Verbraucher unfreundlichen Praktiken wie Always-Online, DRM ect. pp. und #NoGames (only Forza, Halo, Gears), bin ich wirklich sehr zufrieden mit der aktuellen Vision, Möglichkeiten, Veränderungen und Verbraucher freundlichen Veränderungen unter Phil Spancer bezogen auf die Marke Xbox und Gaming overall. Ich fühl mich bei Xbox nicht nur wieder zuhause, sondern besser aufgehoben als jemals zuvor bzw. sogar jemals auf irgendeiner anderen Plattform in meinen 25 Gamer Jahren. Das darf man abfeiern, darüber darf man sich auch ausgiebig freuen.

Aber man darf doch nicht vergessen, dass dies, bei aller Großzügigkeit, Güte und aktuell positiven News für Besitzer einer Xbox, dahinter eine ganz banale Strategie und zwar knallharte kapitalistische Marktinteressen stecken. Wir befinden uns aktuell in den goldenen Xbox Jahren, weil Microsoft - als Dritter im Bunde - die totale Marktpenetration anstrebt aber diese noch lange nicht erreicht hat (Weil man aktuell von der hinteren Position aufräumt). Und dieses Ziel wird bis dahin knallhart mit Good-Guy-Moves (positive PR), einer fetten, tiefen Brieftasche und einer aggressiven Preispolitik fortgesetzt. Ziel einer solchen Strategie ist natürlich neue Märkte zu erobern, bzw. es der Konkurrenz abzugrasen. Die Vergangenheit hat doch immer wieder bestätigt, dass dies nur solange gut für den Kunden läuft bis man ein gewissen Etappenziel erreicht hat ... meist ist dieser Punkt mit der Marktführer-Position erreicht. Remember: Die Xbox One, die Playstation 3 oder Sonys aktuelle Preisstrategie mit der Playstation 5.

Auf die marktbeherrschende Stellungsposition, folgt halt oft eine gewisse Gier, Bequemlichkeit und ignorante Haltung dem Kunden und der gesamten Branche gegenüber. Phil Spencer mag aktuell vielleicht immer mit den - in Gamer-Ohren - richtigen Worten und einer gesunden, positiven Visionen bezüglich der Branche, dessen Herausforderungen und Probleme glänzen. Dass ist vielleicht auch seine tiefste Überzeugung und dass was er von sich gibt meint er auch so. Aber auch hinter diesem Mensch steckt halt ein Gigakonzern, Aktionäre die mit einer ganz anderen Marktlogik denken, dessen Interessen sich halt solange decken solange die Wachstumsprognosen stimmen. Der Punkt wird aber irgendwann kommen wo dies ins stocken oder zur Verlangsamung kommt. Und dann werden innerhalb der Firma ganz andere Stimmen klingen (vielleicht ist dann auch nicht mehr Phil Spencer Head of Microsoft Gaming, sondern jemand neues) und es werden neue kreative Möglichkeiten gesucht um den Wachstum des Kapitals voranzutreiben.

Und da möchte man doch einfach hoffen, dass es bis dahin noch eine gesunde und starke Konkurrenz gibt welche solchen Machenschaften noch entgegen wirken kann. Durch kräftige Bemühungen, Verbraucher freundlicheren Methoden und kreative neuen Wege sucht um dem Goliat das Wasser zu reichen. Hier kann und sollte doch niemand ernsthaft den Wunsch haben, dass Sony so sehr unter druck geraten, dass sie unter die Räder kommen und sich - wie einst Sega oder Atari - aus der Branche verziehen.


Ich lese hier immer wieder den Gedanken "was wird/könnte Microsoft wohl als nächstes kaufen"? Dass kann doch zu Ende gedacht nicht euer ernstgemeinter Wunsch sein? Ich denke wir sind hier sehr nahe am Kipppunkt... wer weiß wie weit das noch geht bis das Kartenhaus zusammen bricht. Es für Konkurrenten fast unmöglich wird dagegen anzukämpfen. Noch so ein Deal in dieser Größe und es könnte das sehr wahrscheinliche Aus für Sony gewesen sein. Und dann sind wir tatsächlich auf dem Weg "Auf zum Monopol".


Edit: Und noch was:

Dieses Forum ist nach dem letzten großen Knatsch, leider einseitiger Grün geworden und hat leider viele Blaue-Stimmen verloren. Ich würde es wirklich sehr schade finden, wenn man jetzt auch noch die letzten blauen Stimmen komplett verliert. Weil die wenigen übriggeblieben mit ihrer Stimme alleine dastehen und die Meinungen als Trolling geframed werden. Und sich das Klima hier, wie drüben zu einseitigen grünen, bzw. blauen "Bubble" verkommen, in denen nur noch circle-jerking stattfindet und keine kritische Betrachtung und Auseinandersetzungen mit bestimmten Themen mehr stattfindet.
Top Beitrag :dhoch:

Prinzipiell geht es mir wie dir. Während der letzten Generation (das dunkle Mattrick'sche Zeitalter) war für mich und meine Idee einer guten Konsole die Xbox One komplett egal. Die Series X begeistert mich aber wieder, was primär am GamePass liegt, aber auch an der neuen strategischen Ausrichtung, die Spencer reinbringt.
Das ganze Ökosystem fühlt sich wieder gut an.

Und natürlich ist MS ein hochkapitalistisches Unternehmen. Man schaue sich mal an, mit welcher Gewalt man sein quasi-Monopol bei Consumer-Betriebssystemen aufrechterhält oder wie penetrant die Versuche über die Jahrzehnte waren und sind, andere Browser zu verdrängen.
Xbox ist auch in der Priorität gestiegen, weil der Games-Markt immer wichtiger und größer wird.
Aber Xbox ist AUCH in der Priorität gestiegen, weil Spencer weiß, was er macht - sowohl auf Corporate-Ebene als auch mit Blick auf ein möglichst breites Spektrum an Gamern (und nicht wie z.B. ein Strauss Zelnick oder Andrew Wilson sabbernd in Richtung der Whales bei F2P-Games schielt und alles andere als Prio 2 empfindet).
Ich denke nicht, dass Spencers Strategie nur PR ist, um jetzt Goodwill aufzubauen, das man dann in ein paar Jahren gnadenlos ausnutzt. Jetzt, da man die Früchte seiner Strategie zu sehen beginnt, glaube ich, dass es ihm wirklich um ein relativ nachhaltiges Geschäftsmodell geht, in dem man die Spielerschaft nicht als Milchkuh sieht, sondern als Kund*innen mit einem breiten Interessensspektrum, deren Interessen man nachgehen muss.
Natürlich alles mit Maß - Spencer ist nicht der Heiland, aber ein CEO, der allem Anschein nach seinen Job, das Produkt und den Markt deutlich besser versteht als die meisten seiner Job-Kolleg*innen in anderen Big Playern der Branche - und eventuell der Hauptgrund, wieso MS so stark an die Marke Xbox und ihre Zukunft glaubt.

Zum Thema Akquisitionen: Ich glaube nicht unbedingt, dass das Ziel ist, den Markt komplett zu assimilieren und auf lange Sicht "alle" großen Publisher aufzukaufen. Das würde die Marktbalance zu sehr in Gefahr bringen und früher oder später auch die Wettbewerbshüter auf den Plan rufen, um Deals zu verhindern oder im Nachgang MS und/oder Xbox zu zerschlagen.
Aber bis wir dahin kommen, ist sowieso noch Luft.
Ich hab mal versucht, die ABK-Übernahme nicht als Gamer zu sehen, sondern als studierter Ökonom, der ich ja auch bin.
Da sieht man, dass MS im Games-Bereich zwei Märkte hat: Konsolen und Spiele/Software. Die sind natürlich voneinander abhängig, aber es sind erst mal zwei Märkte.

Die Akquise tangiert den isoliert betrachteten Konsolen-Markt nicht - ABK ist ein reiner Software-Player. Der Hardwaremarkt ist sowieso ein Oligopol mit drei Playern (plus insignifikante Nischen). MS ist seit Jahren auf Platz 3 dieser Riege. Bis man hier von Verdrängung oder Monopolambitionen sprechen kann ist man noch ein paar KOntinente entfernt...

Beim Softwaremarkt hat MS mit der Akquise die eigene Marktposition klar gestärkt, aber gerade hier hat man einen dermaßen diversifizierten Markt mit erfolgreichen Teilnehmern in jeglicher Größenordnung. VOn Milliardenkonzernen über mittelgroße UNternehmen bis hin zu Start-Ups von 2 Personen gibt es hier alles - und vor allem hat jede UNternehmensgröße die Chance auf der Erfolg und Wachstum. Das ist also nüchtern betrachtet und unter der Prämisse des kapitalistischen Systems, in dem er existiert ein enorm gut funktionierender Markt.
HIer sehe ich neutral betrachtet auch nicht, wie die ABK-Übernahme daran etwas ändern soll.

Andersum betrachtet könnte man auch sagen, dass MS aus Shareholder-Sicher gezwungen war, etwas zu ändern. Es war offensichtlich, dass man in Sachen eigener Software einen großen Nachteil gegenüber Sony und NIntendo hatte. Viel zu wenig eigene IP mit Glanz, VIEL zu wenige Studios - die noch dazu mit der Notwendigkeit die wenigen bekannten IPs zu bedienen weitgehend gebunden waren.
Diese Situation hat man verändert. Jetzt ist man in Sachen Markenrechte und Marktpotenzial der eigenen Marken auf Augenhöhe mit Nintendo und Sony.

Und zu guter letzt gehört auch noch dazu, die Alternativen anzusehen. ABK ist ein moralisch verrottetes Unternehmen, das quasi am kreativen Bankrott stand. Nachhaltig war diese absolute Fokussierung auf wenige momentane Cash Cows (in hart umkämpften und sich verändernden Märkten wie Shooter, die in Richtung F2P wandern) nicht. Kotick war aber offensichtlich nicht fähig, das Potenzial dieses Giganten richtig zu nutzen.
ABK war unterbewertet an der Börse, daher ein lukratives Ziel. Hätte MS nicht zugeschlagen, wäre Tencent, NetEase, Apple oder sonstwer gekommen. Und ich denke sowohl für die Gamer als auch die Angestellten bei ABK ist MS die beste Lösung. Zweitere werden davon profitieren, dass Xbox einen guten Ruf hat, was Studioführung, kreative Freiheit und Unternehmensklima angeht.


So. Das sind so meine Gedanken, wieso ich hier primär eine sehr sehr interessante Entwicklung des Marktes sehe, die kurz- und mittelfristig gut für Spieler und die Branche sein wird. MS ist auf Augenhöhe, Sony muss ordentlich reintreten und dürfen nicht wieder in die Hochnäsigkeitsfalle nach der überragenden PS2-Generation tappen. Und Nintendo nintendot halt nebenher :D


EDIT: Ach ja. Ich finde auch, dass wir leider viele vernünftige blau gefärbte Meinungen verloren haben. Aber Darko strengt sich da leider zu wenig an. Mehr als eine kommentarlos in die Manege geworfene selektierte Auswahl an Tweets und Artikeln, die seine Meinung/Agenda stützen kommt da leider nicht - echten Diskussionen und einem Meinungsaustausch entzieht er sich ja meistens leider.
 
Kurz gesagt. Microsoft möchte stärker in den wachsenden Gaming Markt investieren und mit den Übernahmen die Basis dafür schaffen. Die Activision Übernahme war sicher auch eine Absicherung das nicht Tencent, Amazon ect. zuschlagen.

Allerdings sehe ich nicht ganz das man Sony nicht mehr als größere Konkurrenz sieht.
Ja, Sony hat nicht ganz die finanziellen Mittel wie die großen der Branche. Aber Playstation gehört zu den stärksten und beliebtesten Gaming Marken überhaupt. Die Marke hat bei der Entwicklern und Spielern einen extrem starken Stand.

Ich sehe von daher das die Übernahmen zumindest zum Teil auch eine Absicherung vor Sony sind. Denn muss schon auch sagen das Sony ziemlich Aggressiv bei (Zeit) Exklusiven Deals ist. Und das auch mit größeren Publishern.

Ein paar aktuellere Deals:
- Final Fantasy 7 Remake
- Final Fantasy 16
- Deahtloop
- Chostwire Tokyo
- Star Wars Knight of the Old Republik Remake
- Forspoken

Bis auf Star Wars alles Exklusive oder Zeitexklusive Spiele von einem großen Publisher. Und bei Zeitexklusive reden wir von bis zu zwei Jahren PS5 Konsolen Exklusiv.

Bei Starfield war Sony auch dran. Und Sony wird mit Sicherheit auch weiterhin solche Deals abschließen. Das ist natürlich auch für Microsoft und deren Xbox Ökosystem ein Problem wenn zu viele solcher großen Titel viel später für die Xbox erscheinen.
Mit den Übernahmen stellt Microsoft natürlich auch sicher das diese Problem nicht zu groß für Xbox wird.
 
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Top Beitrag :dhoch:

Prinzipiell geht es mir wie dir. Während der letzten Generation (das dunkle Mattrick'sche Zeitalter) war für mich und meine Idee einer guten Konsole die Xbox One komplett egal. Die Series X begeistert mich aber wieder, was primär am GamePass liegt, aber auch an der neuen strategischen Ausrichtung, die Spencer reinbringt.
Das ganze Ökosystem fühlt sich wieder gut an.

Und natürlich ist MS ein hochkapitalistisches Unternehmen. Man schaue sich mal an, mit welcher Gewalt man sein quasi-Monopol bei Consumer-Betriebssystemen aufrechterhält oder wie penetrant die Versuche über die Jahrzehnte waren und sind, andere Browser zu verdrängen.
Xbox ist auch in der Priorität gestiegen, weil der Games-Markt immer wichtiger und größer wird.
Aber Xbox ist AUCH in der Priorität gestiegen, weil Spencer weiß, was er macht - sowohl auf Corporate-Ebene als auch mit Blick auf ein möglichst breites Spektrum an Gamern (und nicht wie z.B. ein Strauss Zelnick oder Andrew Wilson sabbernd in Richtung der Whales bei F2P-Games schielt und alles andere als Prio 2 empfindet).
Ich denke nicht, dass Spencers Strategie nur PR ist, um jetzt Goodwill aufzubauen, das man dann in ein paar Jahren gnadenlos ausnutzt. Jetzt, da man die Früchte seiner Strategie zu sehen beginnt, glaube ich, dass es ihm wirklich um ein relativ nachhaltiges Geschäftsmodell geht, in dem man die Spielerschaft nicht als Milchkuh sieht, sondern als Kund*innen mit einem breiten Interessensspektrum, deren Interessen man nachgehen muss.
Natürlich alles mit Maß - Spencer ist nicht der Heiland, aber ein CEO, der allem Anschein nach seinen Job, das Produkt und den Markt deutlich besser versteht als die meisten seiner Job-Kolleg*innen in anderen Big Playern der Branche - und eventuell der Hauptgrund, wieso MS so stark an die Marke Xbox und ihre Zukunft glaubt.

Zum Thema Akquisitionen: Ich glaube nicht unbedingt, dass das Ziel ist, den Markt komplett zu assimilieren und auf lange Sicht "alle" großen Publisher aufzukaufen. Das würde die Marktbalance zu sehr in Gefahr bringen und früher oder später auch die Wettbewerbshüter auf den Plan rufen, um Deals zu verhindern oder im Nachgang MS und/oder Xbox zu zerschlagen.
Aber bis wir dahin kommen, ist sowieso noch Luft.
Ich hab mal versucht, die ABK-Übernahme nicht als Gamer zu sehen, sondern als studierter Ökonom, der ich ja auch bin.
Da sieht man, dass MS im Games-Bereich zwei Märkte hat: Konsolen und Spiele/Software. Die sind natürlich voneinander abhängig, aber es sind erst mal zwei Märkte.

Die Akquise tangiert den isoliert betrachteten Konsolen-Markt nicht - ABK ist ein reiner Software-Player. Der Hardwaremarkt ist sowieso ein Oligopol mit drei Playern (plus insignifikante Nischen). MS ist seit Jahren auf Platz 3 dieser Riege. Bis man hier von Verdrängung oder Monopolambitionen sprechen kann ist man noch ein paar KOntinente entfernt...

Beim Softwaremarkt hat MS mit der Akquise die eigene Marktposition klar gestärkt, aber gerade hier hat man einen dermaßen diversifizierten Markt mit erfolgreichen Teilnehmern in jeglicher Größenordnung. VOn Milliardenkonzernen über mittelgroße UNternehmen bis hin zu Start-Ups von 2 Personen gibt es hier alles - und vor allem hat jede UNternehmensgröße die Chance auf der Erfolg und Wachstum. Das ist also nüchtern betrachtet und unter der Prämisse des kapitalistischen Systems, in dem er existiert ein enorm gut funktionierender Markt.
HIer sehe ich neutral betrachtet auch nicht, wie die ABK-Übernahme daran etwas ändern soll.

Andersum betrachtet könnte man auch sagen, dass MS aus Shareholder-Sicher gezwungen war, etwas zu ändern. Es war offensichtlich, dass man in Sachen eigener Software einen großen Nachteil gegenüber Sony und NIntendo hatte. Viel zu wenig eigene IP mit Glanz, VIEL zu wenige Studios - die noch dazu mit der Notwendigkeit die wenigen bekannten IPs zu bedienen weitgehend gebunden waren.
Diese Situation hat man verändert. Jetzt ist man in Sachen Markenrechte und Marktpotenzial der eigenen Marken auf Augenhöhe mit Nintendo und Sony.

Und zu guter letzt gehört auch noch dazu, die Alternativen anzusehen. ABK ist ein moralisch verrottetes Unternehmen, das quasi am kreativen Bankrott stand. Nachhaltig war diese absolute Fokussierung auf wenige momentane Cash Cows (in hart umkämpften und sich verändernden Märkten wie Shooter, die in Richtung F2P wandern) nicht. Kotick war aber offensichtlich nicht fähig, das Potenzial dieses Giganten richtig zu nutzen.
ABK war unterbewertet an der Börse, daher ein lukratives Ziel. Hätte MS nicht zugeschlagen, wäre Tencent, NetEase, Apple oder sonstwer gekommen. Und ich denke sowohl für die Gamer als auch die Angestellten bei ABK ist MS die beste Lösung. Zweitere werden davon profitieren, dass Xbox einen guten Ruf hat, was Studioführung, kreative Freiheit und Unternehmensklima angeht.


So. Das sind so meine Gedanken, wieso ich hier primär eine sehr sehr interessante Entwicklung des Marktes sehe, die kurz- und mittelfristig gut für Spieler und die Branche sein wird. MS ist auf Augenhöhe, Sony muss ordentlich reintreten und dürfen nicht wieder in die Hochnäsigkeitsfalle nach der überragenden PS2-Generation tappen. Und Nintendo nintendot halt nebenher :D


EDIT: Ach ja. Ich finde auch, dass wir leider viele vernünftige blau gefärbte Meinungen verloren haben. Aber Darko strengt sich da leider zu wenig an. Mehr als eine kommentarlos in die Manege geworfene selektierte Auswahl an Tweets und Artikeln, die seine Meinung/Agenda stützen kommt da leider nicht - echten Diskussionen und einem Meinungsaustausch entzieht er sich ja meistens leider.


Auch ein sehr guter Beitrag. :dhoch:

Würde aber ein zwei punkte nur kurz (da zeitlich verhindert) Erwidern.
Ich denke auf "Augenhöhe" mit Sony hat man sich - rein von der Anzahl an Studies und Talent - schon mit dem Bethesda / Zenimax Deal gebracht. Gab davor ja auch schon viele kleinere Studios die zu Xbox Game Studios einverleibt und aufgestockt wurden. vieles davon bekommt man jetzt vielleicht noch nicht ganz mit, aber in 2-3 Jahren wird man ins stauen sicher kaum herauskommen. Und jetzt kam halt nochmal das ganze ABK (Studios mit insgesamt 12.000+ Angestellten) dazu. Darunter auch einige absolute Größen mit wahnsinnig viel Talent und Erfahrung. Das wird Sony sicherlich ordentlich ins Schwitzen bringen.

Sehe es aber ähnlich wie du, sowohl Bethesda wie auch Activision haben sich in einer wahnsinnig schwierigen Position manövriert, dass eine Übernahme durch Dritte unweigerlich bevor stand. Und beide sehe ich bei Microsoft (bei all den möglichen anderen Kandidaten die es gegeben hätte) besser aufgehoben.

And for god sake, chill Microsoft. We need Sony in this Game.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sehe ich jetzt auch noch nicht.
Aber den möglichen Abgrund kann auch ich am Ende des Horizonts erkennen.
Noch ist ausreichen Strecke und Platz um auszuweichen, aber...
Noch so ein Deal in der Größe... oder einfach ein grober Fehler bei der Neuausrichtung seitens Sony und dann wird es schon wirklich schwierig.


Und es gibt ja viele, welche genau diese Befürchtung teilen.
Nur sind diese Stimmen hier, halt aus verschiedenen Gründen, eher unterpräsentiert und werden als befremdlich wahrgenommen, weil man sich hier ja überwiegend (Grün eingefärbt) einig ist.

sorry aber das seh ich als Hysterie...... wie hat denn dann Nintendo die ganze Zeit überlebt und sorry aber Darko trollt damit die ganze Zeit und wenn dass der Rest der blauen Seite ist....tja...
 
Das einige Stamm"blauen"nicht mehr aktiv sind, liegt daran, das deren Hauptaufgabe es war, Dumme Sprüche im Xbox Threads zu schreiben.

Die Xbox Threads waren jeher die meist aktiven. Zur E3 war hier ein Vielfaches mehr los als in den Sony Threads.
Da hat man sich gegenseitig mit 10/10 beklatscht und dann ging's rüber um zu trollen.
 
Natürlich will MS Geld verdienen und nichts verschenken. Aber ehrlich gesagt wissen wir 0,0 was da im Hintergrund noch so alles berechnet wird. Ja vielleicht wird der Game Pass teurer oder dieser 3 Jahres Trick wird irgendwann nicht mehr funktionieren, aber eine extreme Preiserhöhung sehe ich einfach nicht.

Dieses Good guy image hat vielleicht auch andere Vorteile: zb könnte ich mir gut vorstellen, dass sich mancher denkt: hmm der Game Pass ist top, das Unternehmen ist mir sympathisch, gut dann kauf ich auch andere Produkte von MS oder schließe irgendwelche Office Abos ab. Da spielt so dermaßen viel mit, was wir uns wahrscheinlich gar nicht vorstellen können.

Und warum ich mir gerade bei Phil Spencer und Co im Moment noch 0 Sorgen mache: die kommen alle aus Bereichen, die mit Gaming zu tun hatten, und das schon Jahrzehnte lang. Das sehe ich schon als großen Vorteil, weil sie jede Entscheidung dann nachfühlen können, im positiven wie auch negativen Sinn.
 
Naja, letzteres ist jetzt kein Garant für gute Entscheidungen.
Bobby Kotick war über 30 Jahre bei Activision und hat den Laden mit gegründet.
Andrew Wilson ist seit 2000 bei EA und war u.a. als Executive Producer für FIFA zuständig
Yves Guillemot ist ebenfalls Urgestein der Branche - er hat Ubisoft 1986 gegründet.
Hell, selbst Don Mattrick hat 1982 sein erstes Studio gegründet (die u.a. die Test Drive Reihe und Stunts entwickelt haben), das später EA Vancouver wurde. Dann war er bis 2007 bei EA, bevor er zu MS wechselte.


Wie gesagt, lange Branchenzugehörigkeit ist noch kein Grund, sich keine Sorgen zu machen.
 
Ja das vielleicht nicht aber ich kann mir gerade bei phil spencer nicht vorstellen, dass der von heut auf morgen seine Prinzipien und seine Einstellung komplett umdreht. Aber we will see. Würde mich aber sehr wundern
 
And for god sake, chill Microsoft. We need Sony in this Game.

Ich verstehe echt das "Geweine" nicht, sorry.
Wo sind denn die Stimmen gewesen in den letzen Jahren, dass Sony doch bitte mal chillen soll damit der Markt nicht zu einseitig wird?
Die lagen doch meeeeeeeilenweit in Führung. Was Studios angeht. Was Verkäufe von Konsolen angeht.
MS hat sich jetzt einiges einverleibt und auch aufgebaut um überhaupt eine vernünftige Chance auf Sicht zu haben.
Und das ist doch selbst jetzt nach den ganzen Aufkäufen noch lange kein so einseitiges Geschäft wie jetzt hier getan wird.
Sony hat doch nachwievor unzählige Studios, spektakuläre Spiele und ist viel besser in Geschäft als MS.
Haben eine viel größere Schicht an Käufern und Konsolen. 2022 kommen die ganzen großen Sonytitel.
Zudem muß man auch sehen, dass das kein Spiel Microsoft gegen Sony ist. Es gibt ja auch noch Nintendo. Und dann Unternehmen, wo man gar keine Ahnung hat was deren Plan eigentlich ist. Was macht Amazon? Was ist mit Apple? Google hat sich ja mehr oder weniger selbst wieder etwas gestutzt. Was ist mit Tencent? Steigen die alle irgendwann mal in den Markt richtig ein muss man gewappnet sein.
Und hat hat man jetzt gemacht. Zudem ging das auch NUR...das muss man nochmal ganz klar und deutlich hervorheben....das ging nur weil Bethesda und Activision überhaupt gekriselt haben. Die wären also über kurz oder lang entweder ganz weggeknickt oder bei jemand anderem auf dem Zettel gelandet.
Uuuuund als letzten Punkt muss man nochmal sagen weiss man noch gar nicht was mit CoD wird.
Bei allen anderen Sachen ist das ja ziemlich klar, aber CoD ist eine Ausnahme-IP. Die wird evtl auch als Ausnahme behandelt.
Also werstmal abwarten was hier nun alles genau wohinter steckt.
Und den Abgesang auf Sony finde ich in Anbetracht der Marktsituation, der Studios etc ziemlich übertrieben.
Die sind und bleiben ein absolutes Gewicht.
 
Das Weltuntergangsgeheule hat man doch immer, wenn ein uneingeschränkter Marktführer an der Spitze der Nahrungskette dann "nur noch" Marktführer ist.
 
Eben. Tencent zieht seine Kohle ja vor allem aus WeChat. Weiß auch gar nicht wie die Berechnung zustande kommt, das sie umsatzstärkster Spielepublisher sind. Was fließt den da in die Rechnung mit ein?
 
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