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Michael Jackson Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Da macht man sich aber auch etwas zu viel Angst. 75% der sexuellen Missbrauchsfälle finden entweder im engen Familienkreis oder im Bekanntenkreis statt. Nur 25% der Fälle werden von Fremden begangen.
Durch die Angst dass dem Kind etwas passieren könnte neigen viele Eltern dann zur Überwachung des Kindes. Beispiel sind da die SUV-Mütter die ihre Kinder am liebsten direkt ins Klassenzimmer fahren würden nur dass das Kind nicht alleine unterwegs ist. Sowas stört dann die Entwicklung der Selbstständigkeit enorm.

Auch wenn das manche Eltern nicht hören wollen... die Welt hat Gefahren und man muss dem Kind diese auch mal aussetzen.

(Das Posting war jetzt nicht direkt auf dich bezogen sondern ist allgemeiner Natur.)


Die Dunkelziffer für Sexuellen Missbrauch an Kindern liegt zwischen 1:15 bis 1:20. Da ist 25% immer noch ein hohes Risiko.
 
Meine Kinder laufen auch 2km zur Schule, im Wedding, ohne Aufsicht, oft mit Schulkameraden. Ich halte das für wichtig für die Entwicklung. Manchmal fährt meine Frau noch ein Stück weit hinterher mit dem Rad und ein Handy ist oft auch dabei
Ich bin auch mit sechs Jahren alleine mit Öffentlichen zur Schule und bei unseren Jungs wird es ebenfalls nicht anders sein.
 
Ich bin damals auch allein in den Kindergarten gegangen, der war allerdings auch nur um die Ecke. Hat mich trotzdem dazu gebracht, ab und an den Kindergarten zu schwänzen. :ugly:

Das muss man einfach alles individuell entscheiden. Es kommt auf das Kind an, auf die Umgebung und auf zig andere Faktoren. Zu viel Einschränkungen bringen dem Kind nichts, aber zu viele Freiheiten sind auch nicht immer ideal.
 
Da ist 25% immer noch ein hohes Risiko.

Und deshalb willst du deine Kinder zu 100% überwachen und begleiten?

Viel wichtiger ist es Kinder für das Thema zu sensibilisieren und sie darauf anzusprechen. Aber auch davor schrecken manche Eltern zurück weil denken dass ihre Kinder dadurch verängstigt werden.

Man kann seine Kinder nicht 100%ig schützen... und wenn man es versucht dann schädigt man seine Kinder selbst. Und das nicht nur minimal.
 
Und deshalb willst du deine Kinder zu 100% überwachen und begleiten?

Viel wichtiger ist es Kinder für das Thema zu sensibilisieren und sie darauf anzusprechen. Aber auch davor schrecken manche Eltern zurück weil denken dass ihre Kinder dadurch verängstigt werden.

Man kann seine Kinder nicht 100%ig schützen... und wenn man es versucht dann schädigt man seine Kinder selbst. Und das nicht nur minimal.

Nein, auf gar keinen Fall.

Kinder und junge Erwachsene brauchen den Freiraum um zu wachsen. Ich wollte nur anmerken, dass dies immer mit einem Hohen risiko einher geht und dieses "nur 25%" halt dennoch ein hohes Risiko darstellen, wenn jedes 15-20 Kind von Missbrauch betroffen ist. Du wirst deine Kinder nie perfekt schützen können.
 
Meine Kinder laufen auch 2km zur Schule, im Wedding, ohne Aufsicht, oft mit Schulkameraden. Ich halte das für wichtig für die Entwicklung. Manchmal fährt meine Frau noch ein Stück weit hinterher mit dem Rad und ein Handy ist oft auch dabei

Was bitte ist für die Entwicklung eines Kindes wichtig, wenn es am Tag 4km mit Schulranzen bepackt in die Schule laufen muss?

Seine sozialen Kontakte hat er im Schulbus. (gut, von uns aus sind es auch über 10km zu seiner Schule, das würde eh nicht gehen. Aber die besagten Kinder müssen auch komplett an einer Hauptstrasse entlang gehen, teilweise ohne richtige Bürgersteige)

Unser ländlicher Raum ist aber sicher alleine topografisch nicht mit Berlin vergleichbar.
 
Du tust ja so, als wären 2 km eine unüberwindbare Distanz! :ugly:

Naja, wenn ich mir überlege wie vollgepackt die Kinder sind und der normale Fußweg für einen Erwachsenen für 1 Km zwischen 12-15 Minuten dauern kann. Können 2+ Kilometer für ein Kind auf dauer schon ein recht anstrengender Marsch sein. Wenn es dazu denn auch noch Schneit oder Glätte herrscht... joar..
 
Man hat teilweise auch echt falsche Vorstellungen von Distanzen.
Ich habe mir gerade so gedacht "Zum Glück ist die Kita/Schule direkt um die Ecke".
Google Maps aufgerufen, Route zu Fuß geplant: 900m
Die laufe ich jeden Morgen mit den beiden Zwergen zur Kita, egal ob es regnet, schneit oder stürmt. Die Schule ist dann direkt Gegenüber. An sich eine gute Situation. Den Kleinen muss ich eh noch zwei Jahre bringen, dann hat der große noch Begleitschutz. Und bis der kleine dann in die Schule kommt, ist der Große schon groß genug, dass die zwei alleine zur Schule gehen können.

Trotzdem wird man als Elternteil vermutlich ewig Sorgen haben. Auch wenn die in die Pubertät kommen, erste mal in Club oder auf Konzerte gehen ... eieiei. Reicht ja schon, dass die zur Hälfte meine Gene haben, das macht es nicht besser :oops::gerri:
 
Bin früher jeden Tag 1Km zum Bus gelatscht.
War aber durchs Dorf und ist nie was passiert, hab auch sonst immer Glück gehabt.
Hab dafür im Ausland viel Mist gesehen und weiss daher zu schätzen wie gut ich es hier habe.
 
Meine Kinder sind seit sie Laufen können daran gewöhnt, kontinuierlich längere Strecken zu laufen. 2 bzw 4 km sind für die ein Klacks. Und es wäre traurig, wenn es nicht so wäre. Der Schulranzen ist nur mit den Nötigsten gepackt, was halt für Hausaufgaben wichtig ist etc. Das meiste Zeug bleibt in der Schule.

Warum das wichtig für die Entwicklung ist? Weil es Selbständigkeit fördert und für viele Kinder zu den wenigen Zeiten gehört, in denen sie frei und unkontrolliert sind.
 
GSW.JPG


Hier mal das betreffende Gebiet (links im Bild markiert). Unten rechts die Schule. Wenn ich das überblicke, müssen das auch mehr als 2km Entfernung sein. Das war aber die offizielle Begründung.

Vielleicht bin ich da auch nicht korrekt eingestellt, aber das würden meine Kinder nicht jeden Morgen und Mittag laufen. Vor allem, weil es an Hauptstrassen entlang geht.
 
Was ich aber eigentlich sagen wollte ist auch nur, dass es nicht immer SUV-Mütter sind, wenn sie ihre Kinder in die Schule bringen. Je nach Gebiet wird es solche Situationen sicher häufiger geben.
 
Meine Kinder laufen auch 2km zur Schule, im Wedding, ohne Aufsicht, oft mit Schulkameraden. Ich halte das für wichtig für die Entwicklung. Manchmal fährt meine Frau noch ein Stück weit hinterher mit dem Rad und ein Handy ist oft auch dabei

Das seh ich auch so.
Die Kinder in Watte packen und ins Klassenzimmer bringen wäre so ziemlich das schlimmste,
was man ihnen antun kann.
Man kann sie nur sensibilisieren und vielleicht darauf achten, dass sie "im Rudel" laufen.
Am Ende müssen sie da aber durch und am Ende braucht es eben auch diese Portion Glück,
dass immer alles gut ausgeht.
 
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