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MOVIE Metallica! S&M² am 6. September

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dennoch unterstelle ich 99% aller existierender Bands, dass es Ihnen nicht ums Kohle Scheffeln geht.
Funktioniert heutzutage ja auch gar nicht mehr, selbst die größeren Acts können davon nicht leben.
Selbst für mittelkleine bis mittelgroße Bands ist es oftmals mehr ein Draufzahlgeschäft.

Natürlich machen Musiker Musik um etwas auszudrücken. Wenns ieb halt nicht gerade von einem Bohlen gebastelt werden. Das streitet denk ich auch niemand ab. Und niemand steht morgens auf und sagt "ich werd nicht Polizist sondern Musiker vom Beruf". Aber Kohle spielt doch immer eine Rolle.
 
Ich hab mich nie wirklich damit beshcäftigt, aber gerade Metallica gingen gegen Bootlegs und Napster immer rigoros vor. Was prinzipiell ja auch verständlich und in Ordnung ist. Und es ist auch OK das Künstler mit ihrer Kunst Geld verdienen wollen. Nur darf man sich dann auch nicht vormachen, dass die "wahren" Künstler ja nur ihren Content einer breiten Masse zugänglich machen wollen. Geld verdienen will jeder...

Und gerade die großen wie Metallica, Stones oder wie sie alle heissen haben die Kohle doch eigentlich nicht mehr wirklich nötig. Also wenns nur ums unters Volk bringen, warum nicht gratis ins Netz wie zum Beispiel Radiohead?

Bei Konzerten isses ja das gleiche. Eintrittskarte von 90€, Band Shirts um 30€... klar wird dafür auch etwas geboten und es ist auch ok. Trotzdem steht da Gewinnmaximierung vorne.

Und das Black Album musikalisch als Durchschnitt zu bezeichnen ist... naja. :D
Hab ja in meinem vorherigen Post was dazu geschrieben, das sehe ich auch so wie du.
Gerade die, die sowieso genügend Kohle damit machen, müssen die Fans nicht noch weiter schröpfen.
Aber das betrifft halt auch nur die ganz wenigen großen Acts, die Tausenden von anderen Bands, die auf Festivals spielen und eben keine Fanbase rund um die Welt haben, sind eigentlich immer Pro-Konsument eingestellt und wollen auch Geld machen, klar, das steht aber nicht im Vordergrund.

Nur zum Vergleich, die neue Metallica CD wird ca. 17,99€ kosten, bei anderen Bands zahle ich da deutlich weniger und habe z.T. noch wirklich gut gemachte Artworks, Booklets oder eine schöne Hülle.
Prophecy Productions z.B., auch kein kleiner Player im Business, dafür spezialisiert und Fanorientiert mit sämtlichen Sachen.
 
Ist aber, z. B. für mich so und man muss auch nicht immer alles begründen. Aber das manche hier wieder so reagieren hab ich mir ja schon vorher so gedacht, deswegen extra den Smiley.
Slayer finde ich beispielsweise auch ab der Seasons scheisse, ist halt so, das muss man dann nicht noch seitenlang begründen.
Zugespitzt würde ich ja auch sagen, hier im Threads sind ja, bis auf @WaldGespenst, keine Metalfans, sondern nur Metal Konsumenten :p

als Metalfan würde ich mich nicht bezeichnen, weil Metalfan ist ja jeder der grad bock drauf hat, dann doch eher Metal Maniac! :D

und von Slayer kannn ich mir eigentlich so gut wie alles anhören also auch das letzte album aber die beste scheibe ist und bleibt Show No Mercy, welche gleichzeitig eine der besten Metal kreationen aller(!!!)zeiten ist! :boese:
 
Natürlich machen Musiker Musik um etwas auszudrücken. Wenns ieb halt nicht gerade von einem Bohlen gebastelt werden. Das streitet denk ich auch niemand ab. Und niemand steht morgens auf und sagt "ich werd nicht Polizist sondern Musiker vom Beruf". Aber Kohle spielt doch immer eine Rolle.
Gegen den Wunsch, Geld mit seiner Musik zu verdienen, spricht imo auch gar nix. Solange man seiner Vision als Künstler treu bleibt und die Musik macht, die man als Kreativschaffender auch machen will, um sich Ausdruck zu verleihen, dann ist alles in Butter.

Schlecht wirds halt, wenn man gezielt Musik macht, die nur darauf ausgelegt ist, sich zu verkaufen, auch wenn der Künstler in einem lieber was ganz anderes machen würde. Aber die Plattenfirma sagt halt "bei unserer Zielgruppe der 16jährigen US-Mädchen ist aber xy modern, deswegen haben wir von einem Produzententeam etwas "komponieren" gelassen. Dann kommt seelenloser Mist bei raus, dessen Extremform regelmäßig als künstliche Produkte der Musikindustrie ganz oben in den Charts und im Radio gehört werden können.
 
Hab ja in meinem vorherigen Post was dazu geschrieben, das sehe ich auch so wie du.
Gerade die, die sowieso genügend Kohle damit machen, müssen die Fans nicht noch weiter schröpfen.
Aber das betrifft halt auch nur die ganz wenigen großen Acts, die Tausenden von anderen Bands, die auf Festivals spielen und eben keine Fanbase rund um die Welt haben, sind eigentlich immer Pro-Konsument eingestellt und wollen auch Geld machen, klar, das steht aber nicht im Vordergrund.

Nur zum Vergleich, die neue Metallica CD wird ca. 17,99€ kosten, bei anderen Bands zahle ich da deutlich weniger und habe z.T. noch wirklich gut gemachte Artworks, Booklets oder eine schöne Hülle.
Prophecy Productions z.B., auch kein kleiner Player im Business, dafür spezialisiert und Fanorientiert mit sämtlichen Sachen.
Vom cd Verkauf alleine wird das schwierig. Das ist sicher. Daher sind merch und Konzerte wichtiger geworden.
Als beispiel: ne Band wie killswitch engage kann von der Musik Leben. Reich werden sie damit aber nicht. Im Grunde verdienen sie wie ein normaler Arbeitnehmer, machen das aber mit Musik.
 
Und dann kommt so ein dahergelaufener Badadooooooook und gibt ne sechs. Sechs wie stets bemüht. Sechs wie, danke für die Ansammlung an Tönen, das nächste mal bitte Musik.
Irgendwie verstehe ich dein Posting nicht...6/10 bedeutet "Guter Durchschnitt".
Mehr ist das Album in meinen Augen auch nicht.

Mag aber natürlich auch am Alter liegen.
Du bist mit dem Black Album aufgewachsen- ich mit Kill 'em all.
Als das Black Album rauskam war ich schon auf Konzerten von Slayer, Testament, Sodom... und eben Metallica.
Und dann kam auf einmal diese eher luschige Scheibe, auf welcher die Balladen noch am ehesten herausstechen.
Wie schon gesagt: Nicht schlecht, aber auch sicher kein Highlight im Bandkatalog- zumindest für die "alten" Fans.
 
Wenn du unter Metalfan verstehst, in der Kutte rumzurennen
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:D


Davon ab klingt das neue Lied auch ohne den Metallica Antipathie Malus schlecht genug, dass mich das kein Stück interessiert.
 
Vom cd Verkauf alleine wird das schwierig. Das ist sicher. Daher sind merch und Konzerte wichtiger geworden.
Als beispiel: ne Band wie killswitch engage kann von der Musik Leben. Reich werden sie damit aber nicht. Im Grunde verdienen sie wie ein normaler Arbeitnehmer, machen das aber mit Musik.
Das ist klar, umso verwunderlicher, dass die CD Preise konstant hoch sind z.T., obwohl eine Band am reinen CD-Verkauf so gut wie nichts mehr verdient. Wird ja auch kaum mehr gekauft, um ehrlich zu sein.

Ja gut, Killswitch Engage ist aber schon ein sehr großer Act, für die ist das der Hauptberuf, klar.
 
Ach Metallica... da geb ich mir lieber nach wie vor die beste Thrash Metal Band überhaupt: OVERKILL... die sind zwar seit 2000 auch recht durchwachsen... aber Bobby Blitz ist einfach trotzdem grandios... stimmlich wie live einfach einzigartig! Schon zigfach live gesehen... :headbang:

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Das ist klar, umso verwunderlicher, dass die CD Preise konstant hoch sind z.T., obwohl eine Band am reinen CD-Verkauf so gut wie nichts mehr verdient. Wird ja auch kaum mehr gekauft, um ehrlich zu sein.

Ja gut, Killswitch Engage ist aber schon ein sehr großer Act, für die ist das der Hauptberuf, klar.
naja. killswitch sind vielleicht in der szene groß, aber übertrieben bekannt sind sie jetzt nicht grade. aber als orientierung finde ich die schon interessant.
dass jetzt bands die in jugendtreffs auftreten davon nicht leben können ist klar. da hat auch die anzahl der gigs nix zu tun. ich kenn aber ein paar musiker, die davon durchaus leben können, die kennt nur niemand.
 
naja. killswitch sind vielleicht in der szene groß, aber übertrieben bekannt sind sie jetzt nicht grade. aber als orientierung finde ich die schon interessant.
dass jetzt bands die in jugendtreffs auftreten davon nicht leben können ist klar. da hat auch die anzahl der gigs nix zu tun. ich kenn aber ein paar musiker, die davon durchaus leben können, die kennt nur niemand.
Natürlich gibt es noch größere, als Killswitch Engage, aber der Großteil bewegt sich eben zwischen Bands wie dieser und Bands, die alle paar Wochen mal in einem Jugendtreff auftreten.

Dass "richtige" Musiker davon leben können sollten, ist klar. Die haben das meistens gelernt und gehen dem auch als Hauptberuf nach, die verdienen ihr Brot dann meistens mit Lehrjobs oder eben als Studio- oder Sessionmusiker. Eine oder mehrere Bands haben die meistens auch noch.

Reich wird man damit nun aber leider nicht. :(
 
Alter, wie kann ein Mensch sowas sagen bzw. schreiben noch schlimmer denken.
Meine Black CD sieht aus, als wenn sie vom LKW überfahren wurde. Nicht weil ich nicht darauf acht gegeben hätte. Vielmehr ist das mit Abstand die meistgehörte Scheibe in meinem Leben und ich hab das Gefühl, das wird sich auch nicht mehr ändern.
Grad mal n bisschen Flaum auf der Oberlippe, Tennisschläger war die Gitarre, mein Halogenlampe das Mikro mit Ständer und klar war ich James. Mein Zimmer die Bühne, unterhalb der Fensterfront der Garten mit der imaginären tosenden Menge. Mein bester Kumpel am Tennisschläger Bass und mit einer brachialen Lautstärke das Album durchgefeiert.

Und dann kommt so ein dahergelaufener Badadooooooook und gibt ne sechs. Sechs wie stets bemüht. Sechs wie, danke für die Ansammlung an Tönen, das nächste mal bitte Musik.

Shame.on.you.

:lol:
 
Oh, Metallica. Die frühen 80er waren eine schwierige Zeit für Heavy Metal. Es existierten mit Judas Priest, Maiden & Motörhead ein paar Heilsbringer die ihren Kompositionen ein erhöhtes Maß an Aggressivität einflößten und somit Hard Rock immerhin ein wenig nach vorne pferchten. Erst mit dem Aufstieg Metallicas begannen die Genreketten zu brechen, Metal expandierte, Limitierungen wurden durchschossen sowie bisher unerreichte künstlerische & kommerzielle Erfolge errungen, mit jedem fortschreitenden Release ein wenig mehr. Die Band wurde die Stimme einer Bewegung an dessen Entwicklung nicht einmal der Tod des Bassisten etwas ändern konnte. Auch gerade weil Heavy Metal dank dieser Gruppe längst eine treibende Kraft war. Die Trash Geburt öffnete Türen für zahlreiche großartige Combos aber dank der komplexen, progähnlichen Songstrukturen erreichte Metallica die Genrespritze. Metal war nicht einfach nur "schneller, härter, dunkler", Metal war 'ne fest Kunstform. Ausgefeilter ging es einfach nicht mehr. Realisierte man und veröffentlichte in 90' irgendwo zwischen Rationalität & Wahnsinn angesiedelt die Selftitled. Die Produktion war fantastisch, die Songs bare Minimum. Es wäre ein toller Abgang gewesen. Irgendwann brennt jeder aus aber was danach folgte war der größte Fall eines Giganten in der Musikgeschichte. Ich gebe nichts auf Sell Out, Napster, Anklagen, Image Wandel und diesen ganzen Unsinn. Wenn ich eine LP höre blende ich das alles aus und konzentriere mich ausschließlich auf das Hörbare. Und das ist seit 1996 unglaublich austauschbar. Zwar stets heavy, aber auch durchgehend spannungsarm. Ich höre keinerlei Anstrengungen mehr heraus etwas wahrhaftig bedeutsames zu erschaffen. Lediglich simplen Rock wie ihn Heerscharen anderer Bands die mit Hängen & Würgen überhaupt an einen Plattenvertrag kamen bereits hunderte von Malen fabrizierten.

Jedes Mal wenn neues Material angekündigt wird bin ich dennoch aufgeregt. Metallica ist immer noch die Band der Leute & das Potenzial blitzt immerhin pro LP im Schnitt an 5 Stellen auf. Aber bisher dauerte es stets nicht allzu lange bis die Ernüchterung eintritt. So auch hier. Das Riff ist halbgar, geht nach bereits 3 Durchgängen auch wegen der anhaltenden Monotonie flott auf die Nüsse. Hetfield trägt seine generische Vocal Melodie furchtbar ermüdend vor. Als würde das noch nicht reichen kickt Ulrich wenig später seine uninspirierte Double Bass rein und komplettiert somit die Defintion der Langeweile. Das Tempo wechselt ersten gegen Songende und damit viel zu spät. Hart & schnell aber dennoch ohne jegliche Energie. Boo! Naja, immerhin besser als alles auf Lulu. Freue mich auf das Album!:D
 

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