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KT wird gesünder - nennt eure Gesundheits Hacks

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Lass unseren Kater da aus dem Spiel.


BTW, das hab ich eben gegessen:
20250707_185155.jpg
 
Danke für deinen Ersteindruck. Liest sich ja spannend.
Es gibt leider kein Update mehr zum Whoop, da ich es innerhalb der 30 Tage zurück schicken musste. Der Sensor hat immer schlimmere Hautirritationen ausgelöst, dass das kein Sinn mehr gemacht hat. Mit der Garmin habe ich dieses Problem gar nicht.

Super schade, da mir das Whoop immer besser gefallen hat. Die App ist aufgeräumt und hat genau das hervorgehoben, was mir wichtig ist. Zuletzt hatte ich noch den Healthspan freigeschaltet, mit den genauen Begründungen, warum ich bzgl. der Fitness jünger bin als der Durchschnitt. Mein VO2max wurde auf 41 geschätzt, für mein Alter sehr zufriedenstellend. Das passte aber auch zur Garmin mit 40.

Ich kann es eigentlich nur jedem als Versuch empfehlen, vor allem, weil die Rücksendung keinerlei Probleme verursacht. Jetzt bin ich wieder bei Garmin Connect und schaue ganz anders auf die Body Battery und die Auswirkungen der Aktivitäten und bin auf der Suche nach einem bequemen Armband für die Fenix, da das Whoop dahingehend schon absolute Referenz ist, wenn man sonst Probleme mit Armbändern beim Schlafen hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt leider kein Update mehr zum Whoop, da ich es innerhalb der 30 Tage zurück schicken musste. Der Sensor hat immer schlimmere Hautirritationen ausgelöst, dass das kein Sinn mehr gemacht hat. Mit der Garmin habe ich dieses Problem gar nicht.

Super schade, da mir das Whoop immer besser gefallen hat. Die App ist aufgeräumt und hat genau das hervorgehoben, was mir wichtig ist. Zuletzt hatte ich noch den Healthspan freigeschaltet, mit den genauen Begründungen, warum ich bzgl. der Fitness jünger bin als der Durchschnitt. Mein VO2max wurde auf 41 geschätzt, für mein Alter sehr zufriedenstellend. Das passte aber auch zur Garmin mit 40.

Ich kann es eigentlich nur jedem als Versuch empfehlen, vor allem, weil die Rücksendung keinerlei Probleme verursacht. Jetzt bin ich wieder bei Garmin Connect und schaue ganz anders auf die Body Battery und die Auswirkungen der Aktivitäten und bin auf der Suche nach einem bequemen Armband für die Fenix, da das Whoop dahingehend schon absolute Referenz ist, wenn man sonst Probleme mit Armbändern beim Schlafen hat.

was ist mit 'nem Ring? Oura? Hab ich mir gegönnt, da ich ähnliche Probleme mit Armband(uhren) habe.
 
was ist mit 'nem Ring? Oura? Hab ich mir gegönnt, da ich ähnliche Probleme mit Armband(uhren) habe.
Hab ich mir auch schon mal angeschaut. Ich finde den Ring sogar noch etwas unangenehmer als die Fenix. Wahrscheinlich alles Gewohnheitssache. Bist Du mit den Daten und der App zufrieden? Was ist Dein primärer Einsatzzweck (Schlaf, Sport etc.)?
 
Es gibt leider kein Update mehr zum Whoop, da ich es innerhalb der 30 Tage zurück schicken musste. Der Sensor hat immer schlimmere Hautirritationen ausgelöst, dass das kein Sinn mehr gemacht hat. Mit der Garmin habe ich dieses Problem gar nicht.

Hab jetzt nicht den ganzen Thread durchgelesen ob du das schon probiert hattest; bei mir hat der Wechsel vom Arm- zum Bizepsband nicht nur nochmal deutlich genauere Messergebnisse gebracht (z.B. Puls), sondern auch jegliches Hautproblem gelöst. Am Handgelenk konnte ich das Whoop kaum tragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab jetzt nicht den ganzen Thread durchgelesen ob du das schon probiert hattest; bei mir hat der Wechsel vom Arm- zum Bizepsband nicht nur nochmal deutlich genauere Messergebnisse gebracht (z.B. Puls), sondern auch jegliches Hautproblem gelöst. Am Handgelenk konnte ich das Whoop kaum tragen.
Ja, mit dem Gedanken habe ich gespielt, aber ich war noch innerhalb der Rücksendefrist und wollte nicht riskieren, dass mich das Bizepsband stört, aber ich das Abo dann weitere 11 Monate an der Backe habe. Für das Whoop 5.0 war es auch noch nicht verfügbar.

Hab bei mir seit der Fenix 8 auch das original Nylonband im Einsatz. Finds super, da ich auf der Arbeit auch mal paar mm größer oder kleiner stellen kann ohne auf Löcher angewiesen zu sein.

Anhang anzeigen 179849
Danke für den Tipp... Mit einem weichen und stufenlos verstellbaren Nylonband kann ich mich wahrscheinlich anfreunden. Ich teste das mal...
 
Ist echt verrückt.


Ich habe jahrelang auif dem Markus-Stuhl vom Ikea gesessen. Sitze beruflich ja sehr viel. Ich mach aber auch viel Sport (jeden Tag Studio) und seit ich wieder viel Sport mach, auch keine Probleme mehr mit dem Rücken. Ohne Sport hatte ich eigentlich immer Probleme mit dem Rücken.

Jedenfalls hab ich mir einen anderen Bürostuhl geholt, der deutlich ergonomischer ist der als Markus. Hatte den online bestellt ohne Probesitzen, was natürlich doof ist. Aber er war stark reduziert, also dachte ich, was solls. Beim ersten Draufsetzen merkte ich schon, dass ich mich an den neuen Stuhl gewöhnen Muss. Dachte aber auch, auf lange Sicht wird das Sitzen darauf gesünder sein.

Nunja, ein paar Wochen später habe ich ihn wieder ausgetauscht gegen den Markus. Ich hab so krass Probleme im Rückenstrecker bekommen und meine Hüfte ist nach hinten abgekippt, dass ich kaum laufen konnte ohne Schmerzen. Ich wusste lange nicht, wo das her kam, bis ich plötzlich an den Stuhl denken musste. Also zurück zum Markus und _direkt_ haben sich meine Beschwerden verbessert.

Ja, dass richtiges bzw falsches Sitzen viel ausmacht, weiß man ja. Aber das es in SO kurzer Zeit SO viel ausmacht, find ich schon krass.
 
Ich schreibe es mal hierhin, da ich keinen richtigen Thread gefunden habe und geistige Gesundheit ja auch eine Form von Gesundheit ist.

Ich hatte am Dienstag den ersten von 8 Terminen eines Achtsamkeitskurses. Ich muss zugeben, dass das schon eine besondere Erfahrung war. Ich wusste ja tatsächlich auch nicht so wirklich was auf mich zukommt und ob ich mich darauf einlassen können würde. Aber die Kursleiterin hat das echt toll gemacht und auch schnell eine Atmosphäre des Vertrauens geschaffen. Denn am Interessantesten fand ich tatsächlich, dass immer wieder die Fragen aufkamen, zu verbalisieren, wie man denn diese und jede Übung empfunden hat. Das war echt krass, da man zwar merkt wenn man Schmerzen hat, aber ich habe mir wirklich noch nie im Moment Gedanken gemacht, wie ich dies und jenes denn jetzt empfunden und wahr genommen habe. Diese Gefühle Worte zu geben und sie auszusprechen war schon interessant und ungewohnt. Damit meine ich nicht so Sachen wie, der Film hat mir gut gefallen weil etc. Sondern wirklich Gefühle und Stimmungen in mir. Als ich heim gefahren bin, musste ich auch als erstes das Radio ausschalten um in voller Ruhe reim zu fahren.

Bin absolut gespannt wie das weiter geht. Beschäftigt mich auf jeden Fall seit Dienstag schon sehr muss ich zugeben.
 
So, hier mal kurz meine überraschende Erkenntnis diesen Monat:

Kurz zu mir:
Mitte 50, stark übergewichtig, kein Sport, Bürojob, Ernährung stark kohlenhydrat-/fettlastig.
Daraus resultierend jede möglich Zivilisationskrankheit, die man als fauler fetter Firstworldbewohner in dem Alter bei dem Lebensstil zwangsweise bekommt. Renne nur noch zum Arzt als mehrfach chronisch Kranker.
Lebensstil in den letzten 30 Jahren immer nur kurzzeitig von US-Ami-Style auf "gesund" umgestellt. Der Jojo-Effekt brachte jedes Mal ein bisschen mehr auf die Waage. Man ist informiert und weiss was man zu tun hätte, aber das Fleisch ist schwach.
Die Frage ist nicht, ob Schlaganfall und Herzinfarkt kommt, sondern warum bisher noch nicht passiert, eigentlich längst überfällig.
Vielleicht deshalb, weil weil nie geraucht, und seit 20 Jahren nix Alkohol mehr, hab meine Frau vor 20 Jahren kennengelernt, also keinen Grund mehr, sich die Weiber schön, und den Mut anzusaufen, das waren die einzigen Gründe zu saufen für mich.

Mai 2024 dann starke Schmerzen im unteren Rücken, fing ganz langsam an, so ein dreiviertel Jahr zuvor, bis dann eines Tages garnix mehr ging. Nur Spritzen über Wochen beseitigten die Entzündung und Schmerzen. Genau ein Jahr später der selbe Scheiss nochmal. Wurde genauer hingeschaut, wieder ein Sechser im Lotto, eine weitere chronische Krankheit meinem Portfolie hinzugefügt. Nicht heilbar, Verlauf kann nur verlangsamt werden. Ursache noch nicht genau bekannt, korreliert aber sehr gerne mit dem chronischen Zivilisationskrankheiten, die ich durch meine Lebensweise bereits erworben hatte und Übergewicht.

Doch darum soll es hier nicht gehen, werde bald zum Punkt kommen.

Seit ich ca. 50 bin, stehe ich morgens mit Schmerzen auf. Hauptsächlich im Rücken, manchmal kommen als Goodie noch tageweise ein paar Gelenke hinzu, Fuss, Schulter, sucht es euch raus.
Hatte mich damit abgefunden, mich zu fühlen, als wäre ich 70.
Weil, bin schon alt und krank, und es wird eh nicht mehr besser, sondern im Laufe der Zeit halt immer schlimmer. Morgens aufstehen: aua, sich bücken: aua, aus dem Auto steigen: aua (fahr kein SUV, find die Form hässlich und das Fahrverhalten gräusslich, also ist mein Autositz etwas tiefer als bei SUVs), sich vom Bürostuhl erheben: aua. Zwar nicht stark, aber jedesmal und erstmal ein paar Sekunden darauf verwenden, sich einigermaßen geradezubiegen, wenn man vom Liegen/Sitzen ins Stehen kommt. Man gewöhnt sich dran. Alter kranker fetter Sack halt, selbst erworben.

Jetzt kommen wir langsam zu meinem Anliegen:
Eigentlich schon immer geht mir das Winterhalbjahr hier unten im Oberrheingraben tierisch auf den Sack. Weil es zwischen November und Februar eigentlich nur die beiden Wetterlagen Dauergrau durch Inversion durch Hochdruck oder Dauergrau durch Atlantiktiefwolken gibt. Mal 3 Wochen am Stück keine einzige Minute die Sonne erblicken? Kein Problem, komm zu uns in den Graben. Da werd ich echt depri.

Von März bis September ist die Sonne zwar viel da, aber zwischen Mai und August kann es bei gleichzeitig hohen Taupunkten auch super heiss werden. Du möchtest schwüle 35°C? Kein Problem, komm zu uns. Das bedeutet, im Sommer gehe ich nur raus, wenn ich muss, und dann nicht in die Sonne, der Schatten ist dein Freund.

Was schwafel ich jetzt plötzlich von der Sonne?
Mein Arbeitskollege kommt mit dem Schietwetter besser klar, hatte vor Jahren das "Sonnenvitamin" D3 verschrieben bekommen.
Also dachte ich, fange ich diesen November halt mal probeweise mit dem Nahrungsergänzungsmittel D3 an, hatte durch KT im Hinterkopf, dass man da noch K2 dazunehmen soll. Also vor 4 Wochen angefangen, mich zu informieren, bevor ich sowas einwerfe.
Dazu benutzt man "natürlich" google und youtube...:uglol:

Mich also in die Materie ne Woche lang eingelesen/eingeschaut. Abgewogen, welche Quelle wie von mir gewichtet wird, wer belastbare Zahlen, Daten, Fakten, Studien liefert. Meinung zählt nicht. Muss durch Studien, Evidenzen untermauert sein.

Man findet natürlich die gesamte Bandbreite zwischen übertrieben gesprochen "Eine Tablette und du fällst instant tot um" und "Kauf die Apotheke leer und schlucke alles auf einmal, nur ultraviel hilft viel. Und das aber täglich."

Tjoa, also für mich entschieden: Nicht erst im November, sondern ab sofort, als ganz Anfang August: Täglich 3000 IE D3 (Sorge dass meine die Niere das nicht so mag) + K2, dazu noch bissel Magnesium in verschiedenen Formen, und bissel Kalium, noch ne Kapsel Omega 3 Fischöl dazu. Als Beifang bringt das ganze Zeug noch bissle B6, B12, Eisen, Zink mit. Nach 3 Tagen war ich noch nicht tot umgefallen, also D3/K2 verdoppelt. Eine Woche später immer noch nicht tot. Eine Woche später auf 10.000 IE erhöht. Will ja "aufladen".:O_o: Werde das noch ein paar Wochen beibehalten, dann lass ich den D3 Spiegel messen. Bin wie gesagt ne fette Sau, brauche viel.

Und weshalb schreib ich jetzt so ellenlang, weshalb sollte KT interessieren, welche Pillen ich mir zusätzlich zu den vom Arzt verschriebenen täglich einwerfe?

Seit ca. 1 bis 2 Wochen stehe ich morgens ohne Schmerzen auf! Hatte das garnicht auf dem Schirm, wollte ursprünglich ja nur etwas gegen meinen Winterblues unternehmen. Steige vom Stuhl/aus dem Auto und kann gleich losgehen, nix erst paar Sekunden geradebiegen davor. Kannte das seit Jahren nicht mehr.
Kann natürlich Zufall sein, aber nach Jahren jeden Tag aua plötzlich sich wieder fühlen als wäre man wieder 45?
Nehme das hoffentlich als Motivation, meinen Lebenswandel wieder einen Tick gesünder zu führen, mehr Bewegung, weniger ungesunden Mampf.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Nimble
Bin bei meinen Recherchen natürlich auch auf das "Coimbra Protokoll"
gestoßen, sehr wahrscheinlich haste davon auch schon gehört und du bist ja bereits in medizinisch guten Händen. Aber falls das neu für dich wäre, in Deutschland gibt es ein paar "zertifizierte" Ärzte, davon bestimmt auch in Berlin.
 
So, hier mal kurz meine überraschende Erkenntnis diesen Monat:

Kurz zu mir:
Mitte 50, stark übergewichtig, kein Sport, Bürojob, Ernährung stark kohlenhydrat-/fettlastig.
Daraus resultierend jede möglich Zivilisationskrankheit, die man als fauler fetter Firstworldbewohner in dem Alter bei dem Lebensstil zwangsweise bekommt. Renne nur noch zum Arzt als mehrfach chronisch Kranker.
Lebensstil in den letzten 30 Jahren immer nur kurzzeitig von US-Ami-Style auf "gesund" umgestellt. Der Jojo-Effekt brachte jedes Mal ein bisschen mehr auf die Waage. Man ist informiert und weiss was man zu tun hätte, aber das Fleisch ist schwach.
Die Frage ist nicht, ob Schlaganfall und Herzinfarkt kommt, sondern warum bisher noch nicht passiert, eigentlich längst überfällig.
Vielleicht deshalb, weil weil nie geraucht, und seit 20 Jahren nix Alkohol mehr, hab meine Frau vor 20 Jahren kennengelernt, also keinen Grund mehr, sich die Weiber schön, und den Mut anzusaufen, das waren die einzigen Gründe zu saufen für mich.

Mai 2024 dann starke Schmerzen im unteren Rücken, fing ganz langsam an, so ein dreiviertel Jahr zuvor, bis dann eines Tages garnix mehr ging. Nur Spritzen über Wochen beseitigten die Entzündung und Schmerzen. Genau ein Jahr später der selbe Scheiss nochmal. Wurde genauer hingeschaut, wieder ein Sechser im Lotto, eine weitere chronische Krankheit meinem Portfolie hinzugefügt. Nicht heilbar, Verlauf kann nur verlangsamt werden. Ursache noch nicht genau bekannt, korreliert aber sehr gerne mit dem chronischen Zivilisationskrankheiten, die ich durch meine Lebensweise bereits erworben hatte und Übergewicht.

Doch darum soll es hier nicht gehen, werde bald zum Punkt kommen.

Seit ich ca. 50 bin, stehe ich morgens mit Schmerzen auf. Hauptsächlich im Rücken, manchmal kommen als Goodie noch tageweise ein paar Gelenke hinzu, Fuss, Schulter, sucht es euch raus.
Hatte mich damit abgefunden, mich zu fühlen, als wäre ich 70.
Weil, bin schon alt und krank, und es wird eh nicht mehr besser, sondern im Laufe der Zeit halt immer schlimmer. Morgens aufstehen: aua, sich bücken: aua, aus dem Auto steigen: aua (fahr kein SUV, find die Form hässlich und das Fahrverhalten gräusslich, also ist mein Autositz etwas tiefer als bei SUVs), sich vom Bürostuhl erheben: aua. Zwar nicht stark, aber jedesmal und erstmal ein paar Sekunden darauf verwenden, sich einigermaßen geradezubiegen, wenn man vom Liegen/Sitzen ins Stehen kommt. Man gewöhnt sich dran. Alter kranker fetter Sack halt, selbst erworben.

Jetzt kommen wir langsam zu meinem Anliegen:
Eigentlich schon immer geht mir das Winterhalbjahr hier unten im Oberrheingraben tierisch auf den Sack. Weil es zwischen November und Februar eigentlich nur die beiden Wetterlagen Dauergrau durch Inversion durch Hochdruck oder Dauergrau durch Atlantiktiefwolken gibt. Mal 3 Wochen am Stück keine einzige Minute die Sonne erblicken? Kein Problem, komm zu uns in den Graben. Da werd ich echt depri.

Von März bis September ist die Sonne zwar viel da, aber zwischen Mai und August kann es bei gleichzeitig hohen Taupunkten auch super heiss werden. Du möchtest schwüle 35°C? Kein Problem, komm zu uns. Das bedeutet, im Sommer gehe ich nur raus, wenn ich muss, und dann nicht in die Sonne, der Schatten ist dein Freund.

Was schwafel ich jetzt plötzlich von der Sonne?
Mein Arbeitskollege kommt mit dem Schietwetter besser klar, hatte vor Jahren das "Sonnenvitamin" D3 verschrieben bekommen.
Also dachte ich, fange ich diesen November halt mal probeweise mit dem Nahrungsergänzungsmittel D3 an, hatte durch KT im Hinterkopf, dass man da noch K2 dazunehmen soll. Also vor 4 Wochen angefangen, mich zu informieren, bevor ich sowas einwerfe.
Dazu benutzt man "natürlich" google und youtube...:uglol:

Mich also in die Materie ne Woche lang eingelesen/eingeschaut. Abgewogen, welche Quelle wie von mir gewichtet wird, wer belastbare Zahlen, Daten, Fakten, Studien liefert. Meinung zählt nicht. Muss durch Studien, Evidenzen untermauert sein.

Man findet natürlich die gesamte Bandbreite zwischen übertrieben gesprochen "Eine Tablette und du fällst instant tot um" und "Kauf die Apotheke leer und schlucke alles auf einmal, nur ultraviel hilft viel. Und das aber täglich."

Tjoa, also für mich entschieden: Nicht erst im November, sondern ab sofort, als ganz Anfang August: Täglich 3000 IE D3 (Sorge dass meine die Niere das nicht so mag) + K2, dazu noch bissel Magnesium in verschiedenen Formen, und bissel Kalium, noch ne Kapsel Omega 3 Fischöl dazu. Als Beifang bringt das ganze Zeug noch bissle B6, B12, Eisen, Zink mit. Nach 3 Tagen war ich noch nicht tot umgefallen, also D3/K2 verdoppelt. Eine Woche später immer noch nicht tot. Eine Woche später auf 10.000 IE erhöht. Will ja "aufladen".:O_o: Werde das noch ein paar Wochen beibehalten, dann lass ich den D3 Spiegel messen. Bin wie gesagt ne fette Sau, brauche viel.

Und weshalb schreib ich jetzt so ellenlang, weshalb sollte KT interessieren, welche Pillen ich mir zusätzlich zu den vom Arzt verschriebenen täglich einwerfe?

Seit ca. 1 bis 2 Wochen stehe ich morgens ohne Schmerzen auf! Hatte das garnicht auf dem Schirm, wollte ursprünglich ja nur etwas gegen meinen Winterblues unternehmen. Steige vom Stuhl/aus dem Auto und kann gleich losgehen, nix erst paar Sekunden geradebiegen davor. Kannte das seit Jahren nicht mehr.
Kann natürlich Zufall sein, aber nach Jahren jeden Tag aua plötzlich sich wieder fühlen als wäre man wieder 45?
Nehme das hoffentlich als Motivation, meinen Lebenswandel wieder einen Tick gesünder zu führen, mehr Bewegung, weniger ungesunden Mampf.
Du bist wahrscheinlich das, was ich bis 2021 mit rd. 110-115 kg war: Ein einziger "inflammatorischer Haufen" - das fördert auch viele chronische Krankheiten und leider auch Krebs.

Antientzündliche Supplemente wie D3 oder Omega3 sind schon mal der erste Schritt aber das "hoffentlich" im letzten Satz solltest Du bitte aus Deinem Wortschatz in diesem Zusammenhang streichen. Einen Turnaround mit Mitte 50 kannst Du auf jeden Fall schaffen und warte bitte nicht, bis tatsächlich ein dramatisches kardiovaskuläres Ereignis eintritt. Für mich war das Leben fast beendet (auf die eine oder andere Weise), weil ich genau so war, und die meisten haben nicht mein Glück (O-Ton des leitenden Arztes im KH). Es ist eben nie zu spät, wie Du jetzt auch in den ersten Schritten festgestellt hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich kann echt nur jedem raten wenn er abnehmen möchte Kalorien zu zählen, das macht so viel Sinn, und man muss da halt dran bleiben, ich mache das nun seit 23 Tagen.

Es macht mir tatsächlich Spaß da es wie ein Spiel ist, man versucht seine Ziele zu erreichen und die werden wir Balken angezeigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Nimble
Bin bei meinen Recherchen natürlich auch auf das "Coimbra Protokoll"
gestoßen, sehr wahrscheinlich haste davon auch schon gehört und du bist ja bereits in medizinisch guten Händen. Aber falls das neu für dich wäre, in Deutschland gibt es ein paar "zertifizierte" Ärzte, davon bestimmt auch in Berlin.
Vorsicht vor evidenzlosen "Behandlungsmethoden", welche mehr schaden, als nutzen können!


Es gibt keinerlei Studien zu diesem "Coimbra Protokoll" und ich würde jedem davon abraten, sowas in Betracht zu ziehen. Erst recht bei "zertifizierten" Ärzten. Wenn man zertifiziert in Gänsefüßchen setzen muss, dann weis man doch eigentlich selbst, dass das nicht in Ordnung sein kann.

Für deinen restlichen Weg: bleib dran. Aber bitte ignoriere nicht, dass du vermutlich eine starke Umgestaltung deiner Lebensgewohnheiten vollziehen müssen wirst, nur weil es dir jetzt mit den Supplementen gerade mal gut geht. Ernährung und regelmäsige Bewegung sind noch viel wichtiger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich kann echt nur jedem raten wenn er abnehmen möchte Kalorien zu zählen, das macht so viel Sinn, und man muss da halt dran bleiben, ich mache das nun seit 23 Tagen.

Es macht mir tatsächlich Spaß da es wie ein Spiel ist, man versucht seine Ziele zu erreichen und die werden wir Balken angezeigt.
Gibt es ne App oder ähnliches wo man gleich sieht was viel Kalorien hat ohne erst in den Supermarkt gehen zu müssen?
 
Beim Kalorienzählen ist aber auch Vorsicht geboten. Zum einen muss man seinen Grund- und Aktivumsatz kennen und zum anderen sind Kalorien, je nachdem in welchen Lebensmitteln sie stecken, völlig unterschiedlich zu betrachten. Daneben ist das kalkulierte Defizit genauso individuell und wichtig. Wenn hier Fehler gemacht werden, ist entweder schnell ein Plateau erreicht, man bekommt irgendwann die Fressattacke oder der Jojo-Effekt kommt und auch auch noch früher.

M. E. viel schlimmer: Kalorienzählen ändert das Soffwechselverhalten nur geringfügig - das tun hingegen Muskeln und/oder Training und/oder Ernährungs"verhalten" (z. B. erlernte Ketose). Klar nimmt man zwar letztlich durch ein dauerhaftes Defizit ab, aber man verliert u. U. auch Substanz, die man behalten sollte und der KFA bleibt viel zu oft gleich, weil der Körper genau weiß, wie er mit dem Defizit umgehen muss. Oft nimmt das viszerale Körperfett sogar auf diese Weise zu, schließlich sucht der Körper dann die Energie, die er nicht für schlechte Zeiten benötigt (Fett) und leichter verwerten kann (Muskeln).

Daher bitte Kalorienzählen niemals isoliert als Maßnahme für einen Gewichtsverlust heranziehen. Die Änderung auf der Waage kann schnell über den Gesamtzustand hinwegtäuschen.

Vorsicht vor evidenzlosen "Behandlungsmethoden", welche mehr schaden, als nutzen können!


Es gibt keinerlei Studien zu diesem "Coimbra Protokoll" und ich würde jedem davon abraten, sowas in Betracht zu ziehen. Erst recht bei "zertifizierten" Ärzten. Wenn man zertifiziert in Gänsefüßchen setzen muss, dann weis man doch eigentlich selbst, dass das nicht in Ordnung sein kann.

Für deinen restlichen Weg: bleib dran. Aber bitte ignoriere nicht, dass du vermutlich eine starke Umgestaltung deiner Lebensgewohnheiten vollziehen müssen wirst, nur weil es dir jetzt mit den Supplementen gerade mal gut geht. Ernährung und regelmäsige Bewegung sind noch viel wichtiger.
Mein junger Tischnachbar (Anfang 30) in der REHA hatte MS und war mit 100.000 i. E./Tag in Behandlung. Trotz kalziumarmer Ernährung hat er irgendwann Nierenprobleme bekommen und musste abbrechen.
 
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