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kritische Auseinandersetzung mit regenerativen Energien

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Spawn schrieb:
Öhm, vielleicht habe ich es auch falsch verstanden, aber warum sparen wir nicht wenn er so teuer ist?
Wer lässt sich öfters die Lampe an oder den PC, auch wenn er ihn nicht braucht?
Hat normale Glühbirnen in den Fassungen vor dem abschaffen drin gehabt und jetzt teils noch?
Usw.

Also da spare ich, wo ich nur kann. Gerade weil es teuer ist. Und meine Freundin und ich zocken schon intensiv. Da muss man schon aufpassen.
 
Morpheus_xXx schrieb:
Ich hab schon des Öfteren gehört, dass die Ökobilanz von z.B. Windrädern oder Photovoltaikanlagen sehr zweifelhaft ist und diese Formen der Energiegewinnung kaum als "grün" zu bezeichnen sind. Außer einigen polemischen Rundumschlägen habe ich leider nichts dazu gefunden, vor Allem nichts handfestes.

Da wirst du auch nix handfestes finden, weil es Blödsinn ist.

Am liebsten wären mir Studien/Arbeiten/o.ä., wo das ganze im Vergleich zu herkömmlichen Kraftwerken einfach mal durchgerechnet wird.

An das meiste wirst du als Privatperson kostenlos leider nicht rankommen.

Nasreddin schrieb:
Ähnliches gilt für großflächige Photovoltaikanlagen

Hier muss man ganz klar unterscheiden wann die Anlage gebaut wurde. Seit letztem Jahr werden fast nur noch Anlagen auf Konversionsflächen gebaut.
Klar kann man sich noch darüber streiten ob ein Solarkraftwerk schöner ist als eine Wiese, auf der dank des sauren Bodens nichts außer max. etwas Moos wächst, schöner ist, aber was wirklich gescheites kann man mit diesen Flächen nicht anfangen (außer eben PV-Kraftwerk).

Wenn du schon unbedingt Argumente gegen sog. "regenerative Energien" suchst, dann musst du bei ökonomischen, sozialen, kulturellen Aspekten suchen (Wirtschaftlichkeit, Landschaftsbild...).

Da wirst du bei PV auch nicht viel dagegen finden. Bei Wind- und Wasserkraft haben wir noch die Umwelteinflüsse, aber moderne PV-Anlagen schränken sogar die Natur kaum ein. Wir haben einige Wild und Wolfsspuren auf einiger unserer Anlagen. In anderen Ländern weiden Schafe auf den Anlagen.



Steffko schrieb:
Hab jetzt nix Handfestes, aber diese Sachen von wegen PV Anlagen/Windräder verbrauchen in der Herstellung mehr Energie, als sie jemals erzeugen sind kompletter Unsinn. Bei PV (in Deutschland) sinds je nach Technologie (Dünnschicht, mono/polykristallin) afaik 2-5 Jahre, bei Windrädern glaub ich sogar eher weniger.

Bei PV gibt es sehr viele Faktoren, aber wenn man von einer Jahreseinstrahlung von 1800kWh/m² ausgeht ist die EPBT (EnergyPaybackTime) eines Dünnschichtmoduls eines großen Herstellers, installiert auf einer Freiflächenanlage, nur 1,1 Jahre!
Bei Cristalinen Modulen in Aufdachanlagen und einer Jahreseinstrahlung von 1700kWh/m² 1,7 bis 2,7 Jahre. Quelle: PV Environmental Research Center, Brookhaven Ntional Lab, Upton, New York, Center for Life Cycle Analysis, Columbia University, New York, New York, and Copernicus Institute of Sustainable Development, Utrecht University, The Netherlands


Dow Jones schrieb:
Ich glaube die erste Idee, die man hier haben sollte ist, wie man weniger verbraucht und nicht, womit man noch mehr gewinnt.

Tja das ist allein am Verbraucher. Studien haben belegt, wenn etwas weniger verbraucht wird es einfach mehr verwendet (Auto zum Beispiel). Da macht es ökologisch keinen wirklichen Sinn mehr den Verbrauch noch zu senken. Wenn man die Umwelt entlasten will muss man dafür sorgen, dass der Strom sauber ist.
Ist leider so, auch wenn die Schweiz das parallel versucht. Deren Mittel gehen zu einem deutlich größeren Teil dahin die Effizienz zu erhöhen und den Verbrauch zu senken anstatt die Energieerzeugung sauber zu machen (obwohl sie das auch machen).

Morpheus_xXx schrieb:
Also sind diese ganzen Stammtischparolen alle nur heiße Luft? Das fällt mir jetzt aber auch schwer zu glauben, dass das jeglicher Grundlage entbehrt.

Ist aber so


Gibt es denn wenigstens mal aufbereitete Berichte im Hinblick auf Kosten und Effizienz?

Zur freien Verfügung, glaube ich nicht.


Gerri schrieb:
Die ERSTE Idee ist wie man Energie richtig speichern kann! Das ist unser größtes Übel.

Auch wenn du das immer wieder behauptest wird es nicht richtiger ;).
Wir können auch ohne eine neue "superbatterie" den Bedarf sehr gut und sicher, rein durch regenerative Energien decken!


lüsterneLINDA schrieb:
die frage ist nur warum ist strom verdammtnochmal bei uns so günstig, dass keiner von uns es nötig hat energie einzusparen?


Das geht in die richtige Richtung. Nur so zwingt man Leute zum Energiesparen und es macht regenerative noch attraktiver als sie eh schon sind. Wer vor zwei Jahren eine große Anlage auf sein Dach gebaut hat freut sich jetzt schon. Je schneller die Strompreise steigen desto schneller ist man in der reinen Gewinnzone. Mittelgroße PV-Anlagen sind eine Gelddruckmaschine.
Je weiter die Preise steigen desto näher kommen wir an die Gridparity der PV-Anlagen und desto mehr Leute werden sich eine zulegen.
 
@emkay.

Ja, ich mein nur. Wer ein umweltbewusstsein entwickeln will, sollte einfach weniger verbrauchen. Man kann nicht immer noch besser und effizienter werden. Irgendwann ist der Grad erreicht. Keiner will freiwillig auf seinen Standard verzichten, okay, aber dann wird er mit diesem Standard untergehen.

Man kann sich natürlich fragen, wie wir noch bessere Technik entwicklen können, dass kostet Zeit und Geld.
Möglicherweise sollte man einfach mehr dafür tun, dass weniger verbraucht wird.
 
Dow Jones schrieb:
@emkay.

Ja, ich mein nur. Wer ein umweltbewusstsein entwickeln will, sollte einfach weniger verbrauchen. Man kann nicht immer noch besser und effizienter werden. Irgendwann ist der Grad erreicht. Keiner will freiwillig auf seinen Standard verzichten, okay, aber dann wird er mit diesem Standard untergehen.

Man kann sich natürlich fragen, wie wir noch bessere Technik entwicklen können, dass kostet Zeit und Geld.


Man kann dem Menschen (Verbraucher) aber keine Wahl lassen, da er unwissend und faul ist.

Möglicherweise sollte man einfach mehr dafür tun, dass weniger verbraucht wird.

Du kannst die Leute nicht dazu zwingen, oder willst du Strom rationieren? Wir haben gewissen Standarts und das ist ja auch ok, nur müssen wir so verantwortungsbewusst sein unseren Strombedarf nachhaltig zu decken!
Was viele nicht verstehen ist, dass wir unseren Bedarf sehr wohl jetzt schon zu 100% mit regenerativen Energien decken können - wir brauchen nichts noch weiter zu entwickeln oder zu erforschen (das wird sowieso einhergehen, damit wird es halt noch beschleunigt), wir müssen nur ausbauen, das ist alles.
Du bist auch nicht darauf angewiesen den Strom nur noch zu verbrauchen wenn die Sonne scheint oder der Wind weht, das sind Ängste und Märchen geschührt von einer mächtigen Lobby und Unwissenheit.
 
Hey, wie man es schafft, dass die Menschen weniger verbrauchen ist mir relativ schnuppe. Abwrackpremier für alte Kühlschränke, Autos, Haushaltsgeräte, Strompreise fürn Euro/KW

Macht macht macht. Ich wollte nur sagen: erzeugt nicht mehr Energie durch xy, sondern verbraucht einfach weniger. Davon gibt es noch ne radikale Position: kaufe kein sehr spritsparendes Auto, sondern fahr Bahn. Kaufe keine energiesparenden Fernseher, kaufe nur einen. Kaufe keine Rechner mehr, kauft iPads.

Whatever.
Du kannst nämlich nicht ganz Brandenburg mit Windrädern zu ballern, nur weil Berlin strom braucht. Du kannst auch auf keinen 22 Geschosser mit 100 Mietpartein eine Solarzelle drauf packen.
 
Das funktioniert nicht. Der Mensch ist darauf ausgelegt, mehr zu werden und zu haben im Laufe der Zeit. Runter ist seeeehr schwer für 90% der westlichen Bürger würde ich behaupten.
 
Oxblood schrieb:
Das funktioniert nicht. Der Mensch ist darauf ausgelegt, mehr zu werden und zu haben im Laufe der Zeit. Runter ist seeeehr schwer für 90% der westlichen Bürger würde ich behaupten.

Klar funktioniert das. Wenn etwas zu teuer ist, lässt er die Finger davon. Als ob der Mensch so und so wäre, er ist das, was die Gesellschaft ihm vorgibt zu sein. Und nichts weiter.
 
Nasreddin schrieb:
Klar, weil die Glühbirnen das Problem beim hohen Energiebedarf ist. :lol:

Nein, es geht nicht um die Glühbirne, sondern die Einstellung, die dahinter steckt.

"Scheiß egal,..."

Mir ist auch klar, dass der private Energieverbrauch nur ein (vermutlich kleiner) Teil ist, Industrie usw. wird wesentlich mehr benötigen.

Aber solange man nichtmal bereit ist, bei sich, im Kleinen etwas zu ändern, solange wird man auch die "Global Player" nicht zu Änderungen bewegen können.
 
Evin schrieb:
Gerri schrieb:
ich werde z.b. auch Glühbirnen behalten, scheiß egal was es kostet.

Und weil viele Leute so denken haben wir u.a. so einen hohen Energiebedarf. :)

ich habe diese Entscheidung aber begründet. Du hast dir mal wieder nur die Hälfte rausgepickt mit der du was anfangen konntest.

Hätten Energiesparlampen für mich nicht wichtige Nachteile würde ich sie natürlich allein schon aus Kostengründen nutzen.
 
wobei die bisherigen energiesparlampen auch nicht gerade umweltfreundlich sind. ich finde da muss in den nächsten 5 jahren schleunigst mal an bezahlbaren led lampen gewerkelt werden.
 
ich glaub das man es merkt.

Grob gesagt imitiert eine Glühlampe ja die Sonne in ihrem Lichtspektrum. Das ist gerade im Winter gut für den Körper und verbessert gleichzeitig die Laune.

Mir ist das wichtig!
 
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