Rocketracer schrieb:
Und ich warte hier in der F1-Boxengasse auf Dich...
Ich hatte an besagtem Mittwoch kurz F1 drinnen, aber da ich in der Karriere in Ungarn bin, hatte ich nach 10 Runden schon keine Lust mehr

Danach Crysis 2 gestartet, aber auch das hat mich nur für 10 Minuten an den Bildschirm gebunden. Ich wurde einfach von irgendwo von zu vielen Gegnern beschossen, das war mir schon wieder zu doof...
Slurms Mc Kenzie schrieb:
Oh Enslaved ist echt super.
Hab aber auch keine Lust derzeit. Zuviel um die Ohren und wenn man dann nach Hause kommt ist man so KO das nichts mehr geht. Ich kann mich gerade nichtmal aufraffen Mass Effect 3 zu Ende zu spielen. Die Konsole ist sogar vom Strom getrennt.
Liegt sicher auch irgendwo am Wetter. Keine Lust die Freizeit vor der Glotze zu vergeuden gerade. Mal gucken wie lange es anhält.
So ähnlich ists bei mir grad auch. Wenn ich abends mal ne Stunde Zeit hätte, dann lese ich lieber was, höre Musik oder surfe im Internet. Aber auf Zocken kann ich mich dann nicht einlassen.
Masterman schrieb:
Ich habe jetzt einen weiteren Grund gefunden, warum ich nicht mehr soooooooo gerne zocke. Ich bin nur noch auf Erfolg aus. Ob Pro Evo, UC oder sonstwas. Ich will einfach nur gewinnen. Klar, Games sind da um sie zu meistern. Aber das darf doch nicht das einzige Ziel sein?!
Auch das ist bei mir ganz leicht der Fall.
Das liegt aber auch daran, dass "storybasierte Spiele" mich kaum noch begeistern können. Sie sollten mich eigentlich fesseln und mich eine tolle Geschichte erleben lassen in einer Welt die mich aufsaugt. Leider schafft das quasi kein Spiel mehr da fast alles auf Shooterkompabilität ausgelegt ist. Immer mehr soll man Gegnerhorden niedermähen. Dazu dann noch episodenbasiert damit sich DLCs gut unterbringen lassen. Man spürt teilweise sooo extrem, dass Spiele nur auf Profitmaximierung programmiert sind und nicht auf ein tolles Produkt/Spiel hin.
Ich glaube ME2 war da ein richtiger Nierenschlag für mich. Viele kleine Geschichten die ohne zusammenhängende Story auskommen müssen da es im Spiel keine gibt. Dann noch Erweiterung mit DLCs weil das ja perfekt zum Spielprinzip passt. Die extreme Fokussierung auf das Shootergameplay gab mir den Rest.
Es ist ein absolut sauber programmiertes Spiel, das mich aber bis auf den Anfang und 3 andere Missionen komplett kalt ließ. Es wollte groß und imposant wirken, war in Wirklichkeit aber oberflächlich und belanglos. (Wie so viele andere Spiele auch...)
Das führt dann dazu, dass ich angeblich storybasierte Spiele nicht mehr anfange. Die Geschichten sind meist belanglos und lassen mich glauben vom Hersteller für doof verkauft zu werden. Moderne Spiele kosten angeblich zweistellige Millionensummen, warum nicht noch ein paar Euros in die Hand nehmen und Leute einstellen die sich um Geschichte und Spielwelt kümmern und auf große und kleine Zusammenhänge achten. Oder anders gesagt: Leute, die sich überlegen, was produziert wird und nicht immer nur auf eine maximale Anzahl an Explosionen hin arbeiten. So lange aber die "Fachpresse" weiterhin so gehyped von jedem Furz der Publisher ist eine Änderung nicht in Sicht. Spieler spielen das was ihnen Spaß macht und das ist auch richtig so! Leider gehöre ich immer weniger zu ihnen.
Das sind alles so kleinere Details die mir das Spielen immer mehr vermiesen
