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VOTE Keine Lust auf Zocken?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es wird ja geradezu so getan, als wenn jedes Spiel aufm Markt Lootboxen hätte. Erlebe ich nicht mal ansatzwe so.

Und ich gehe dem Hobby auch seit Jahrzehnten mit Leidenschaft nach. Ich würde es halt nur nie komplett ad Acta legen. Wenn irgendwie Zeit, Lust oder der Spaß am Spiel verloren geht. Dann lasse ich es halt kurz ruhen und gucke, ob der Wunsch mit der Zeit zurückkommt. Aber alle Brücken abbrennen und einen Schlussstrich ziehen ist für mich überdramatisierter Fatalismus, den ich in der Form nicht nachvollziehen kann.
 
Ich gehe inzwischen auch nicht mehr mit der Einstellung ran, dass ich jedes Spiel unbedingt durch zocken muss. Wenn mir ein Spiel nach ein paar Abenden langweilig wird und ich schon mit einem Auge auf ein anderes schiele, dann tu ich mir da auch keinen Zwang an und ziehe weiter.
So gehts mir grad mit Mittelerde und den Schattenkriegen. Ich will es wirklich mögen, aber es springt einfach kein Funke über...
 
Mittelerde hab ich auch gespielt... Beide Teile. Und der zweite war mir im Endeffekt viel zu lange und zu überladen. Der erste Teil mit ein paar mehr Locations und dem Item-/Lootsystem aus Teil 2 wäre für mich das perfekte Spiel gewesen.

Aber gutes Beispiel... Früher hätte ich versucht, da unter Zwang noch stundenlang Spielspaß raus zu quetschen. Schließlich war es ein Vollpreis-Spiel. Heute leg ich's nach 20 Stunden zur Seite, wenn's langweilig wird. Im Fall von Mittelerde kam mit Mario Odyssey ja auch wirklich eine sehr gute Alternative daher.
 
Ich gehe inzwischen auch nicht mehr mit der Einstellung ran, dass ich jedes Spiel unbedingt durch zocken muss. Wenn mir ein Spiel nach ein paar Abenden langweilig wird und ich schon mit einem Auge auf ein anderes schiele, dann tu ich mir da auch keinen Zwang an und ziehe weiter.

Wünschte das könnte ich, aber angespielte Spiele lassen meine Lust aufs zocken auf 0 sinken. Was ich anfange fühlt sich so lange schlecht an bis ichs durch hab...
 
Damit habe ich auch mein Problem. Bin da auch eh eher der ganz oder gar nicht Typ. Entweder mache ich ne Sache richtig oder lieber gar nicht. Deswegen war ich zwischenzeitlich aber auch so frustriert, da mir einfach die Zeit gefehlt hat richtig an Games ran zu gehen. Und ohne hat mir aber was gefehlt was auch genervt hat. Wobei das natürlich nicht genau das Thema war.
 
Damit habe ich auch mein Problem. Bin da auch eh eher der ganz oder gar nicht Typ. Entweder mache ich ne Sache richtig oder lieber gar nicht. Deswegen war ich zwischenzeitlich aber auch so frustriert, da mir einfach die Zeit gefehlt hat richtig an Games ran zu gehen. Und ohne hat mir aber was gefehlt was auch genervt hat. Wobei das natürlich nicht genau das Thema war.

Und dieser Typ bin ich ganz extrem, was es für mich unmöglich macht irgendwas einfach mal an zu zocken und daran dann vielleicht Spaß zu finden. Bei mir lief das immer nach Schema F ab, neigte sich mein aktuelles Game dem Ende zu, wusste ich schon zu 100% was ich danach zocken möchte, ich war darauf eingestellt, wusste was ich bekomme und Spielspaß war eigentlich schon vor programmiert.

Das große Problem ist das mir kein aktueller Titel Lust macht!
 
Und dieser Typ bin ich ganz extrem, was es für mich unmöglich macht irgendwas einfach mal an zu zocken und daran dann vielleicht Spaß zu finden. Bei mir lief das immer nach Schema F ab, neigte sich mein aktuelles Game dem Ende zu, wusste ich schon zu 100% was ich danach zocken möchte, ich war darauf eingestellt, wusste was ich bekomme und Spielspaß war eigentlich schon vor programmiert.

Das große Problem ist das mir kein aktueller Titel Lust macht!

Das klingt aber eher danach als wäre das größte Probleme die innere Einstellung.
Man muss daraus ja jetzt kein Ritual machen und jedes Spiel bis auf den letzten Tropfen auspressen.
Wenn ich das so mache geht mir auch manchmal die Puste aus.
Bei Fallout 4 habe ich mir zB auch vorgenommen möglichst viel zu sehen und zu machen und zu erkunden und aufzusaugen von der Spielwelt ... geendet ist es dann damit, dass ich 100Stunden rumgelaufen und hier und da mal was gemacht habe, aufgrund fehlenden roten Fadens und sich wiederholender Abläufe war meine Lust aber auf das Spiel so aufgebraucht, dass ich auch keine Lust mehr hatte der Hauptstory nachzugehen und habs dann entnervt von der Platte gelöscht.
Dann doch lieber 10-20 Stunden das machen was einem Spaß macht und ein Spiel "einfach" durchspielen bevor die Übersättigung eintritt und bevor ein Spiel dann auch nicht mehr eine Sache zum geniessen und relaxen ist sondern "Arbeit", weil man sich vornimmt dies und das noch erledigen zu "müssen".
 
Wenn ein Spiel mir keinen Spass macht, spiel ich es nichtmals durch. Warum soll ich meine Zeit auch damit weiter verschwenden? Geld? Ja, okay, ist ein valides Argument.

Da ich aber eh keine drölfzig Spiele im Jahr kaufe, ist es mir heute wichtiger, meine verbliebene Zeit auch mit dem zu verbringen, was mir wirklich Spass macht.

Muss aber auch dazu sagen, dass mir Spiele mit mehr als 15 Stunden Spielzeit im SP meistens suspekt sind. Das riecht schon nach Beschäftigungstherapie.
 
Das große Problem ist das mir kein aktueller Titel Lust macht!

Da haben wir komplett gegenläufige Probleme.
Ich habe zurzeit so viele Spiele bereits in meinem Besitz, auf die ich alle tierisch Bock habe, aber ich komme mit der riesigen Auswahl nicht klar.

Letzte Woche habe ich an AC Origins einen Haken gemacht und mir überlegt, was ich als nächstes angehen soll. Und ich hatte die Wahl zwischen NIOH, Elex, Divinity II und War of the Chosen. Alles für sich genommen 100h+ Titel. Alle fertig installiert und bereit loszulegen. Was habe ich gemacht? Richtig... Ne unverbindliche Runde NBA2K gespielt :ugly:

Habe dann am nächsten Tag mit NIOH angefangen, in dem Wissen, dass es wohl nur ein Lückenfüller wird, den ich nie beenden werde, weil am Freitag schon wieder Xenoblade Chronicles 2 kommt.

Aber das ist ok. Wenn ich nicht akzeptieren würde, große Titel auch mal nur als Lückenfüller anzuzocken, würde ich durchdrehen!
 
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