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VOTE Keine Lust auf Zocken?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wie oben geschrieben ist es mal so mal so.
Nach fast 2 Monaten Zockabstinenz habe ich nun seit vorletzter Woche begeistert mit Nioh angefangen und Horizon Zero Dawn gar binnen der vergangenen 4 Tagen auf Platin geschoben. Es schwankt eben ;)
 
gut ok das relativiert das. Dacht das Ding kratzt insgesamt an der 100 Stunden Marke aber wenns nur ca 50 sind und du frei hattest gehts ja. Hab heute das erste Kapitel gespielt, bis dahin als Aloy erwachsen ist. Mensch is das Ding gut.
 
gut ok das relativiert das. Dacht das Ding kratzt insgesamt an der 100 Stunden Marke aber wenns nur ca 50 sind und du frei hattest gehts ja. Hab heute das erste Kapitel gespielt, bis dahin als Aloy erwachsen ist. Mensch is das Ding gut.

Bis zum Ende wirst du noch ordentlich was erleben, denn die Story ist außergewöhnlich gut - viel Spaß dabei weiterhin :dhoch:
Hier gibt es quasi keine Nebenquest die in eine Richtung "töte 10 Hühner" geht, sondern alles ist filigran ausbaldowert und hängt iaR mit dem roten Faden der Story zusammen.

Ich hoffe sehr auf kommende DLCs.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir macht derzeit auch fast nichts mehr Spaß. Horizon: Zero Dawn nach etwa drei Stunden auch noch nicht. Liegt halt an der Open World, das ist ne absolute Seuche in dieser Gen. Lasst die Leute am laufenden Bands Zeugs einsammeln und alle so "yay, geil". Ich will mehr lineare, durchinszenierte Spiele, ab und zu ein Hub zum Erkunden, das reicht. Und das dann bitte ohne Ressourcensammelei. Aber zwischen Call of Duty Levelschläuchen und riesigen, offenen Maps gibt's kein Mittelding mehr.

Vielleicht sollte ich einfach mal ne AAA Pause einlegen und mein Glück bei den Indies versuchen.
 
Screeny war gemeint, ja.

Nier überrascht einfach an jeder Ecke, strotzt vor Kreativität und hat richtig tightes Platinum Gameplay. Ein Brett von einem Spiel. Und haut dir selbst nach 40 Stunden noch neue Gameplay Elemente um die Ohren.
 
Ich habe das Topic ja vor ziemlich genau 8 Jahren ins leben gerufen. Leider hat sich in der Zwischenzeit diesbezüglich nicht viel geändert. Denn beruflich hat sich einiges getan und nach 11-12 Stunden im Büro bin ich abends einfach nur fertig. Hinzu kommt, dass ich inzwischen geheiratet habe, wodurch ich natürlich auch einen Teil meiner Freizeit mit meiner Frau verbringen möchte.

Ich erwische mich bei der Arbeit dabei, wie ich an all die vielen Spiele denke, die ich gerne zocken würde. Abends zuhause angekommen fehlt mir dann die Lust, die Konsole tatsächlich anzuschmeißen. :nein:
Wenn ich es mal tue, dann merke nach 15-20 Minuten, dass mir die Konzentration fehlt und ich mich nicht auf das Spiel einlassen kann, weil mir noch so viel von der Arbeit im Hinterkopf rumschwirrt.
Am Wochenende kommt es dann tatsächlich schon mal vor, dass ich abschalten und 1-2 Stunden zocken kann. So komme ich aber natürlich nur sehr schleppend durch die Spiele. Spiele wie Bloodborne, die mich reizen würden, brauche ich da gar nicht erst anzufangen. Multiplayer-Spiele wie Battlefield, die ich früher fast ausschließlich gespielt habe, frustrieren mich jetzt nur noch, da ich mit der wenigen Spielzeit einfach nicht mehr mit den anderen mithalten kann. :traurig:

Ich bin dann in den letzten Jahren immer mehr dazu übergegangen, mir einige Spiele nur noch als Lets Plays anzuschauen. Das kann ich gemütlich abends mit dem Tablet im Bett machen und so wenigstens etwas aus der Spielewelt mitnehmen. Und einschlafen kann ich darüber auch ganz gut. :sleep:
 
Joa, die Arbeit ist diesbezüglich leider wirklich das größte Problem. Was als mal Zwischenlösung für 3-4 Wochen angedacht war, zieht sich seit 3 Jahren so durch. Personalmangel gepaart mit zu viel Arbeit. Aber das ist ein anderes Thema.
Ist leider meist das Problem, wenn man aus Gutmütigkeit so etwas "für kurz" zulässt. Denn dann sieht der AG das als Normalzustand und man kommt nie mehr davon weg.

Ich für meinen Teil muss da auch sagen: Würd ich nicht machen. Zur Not eben den letzten Ausweg Kündigung wählen. Aber regelmäßig 11-12 Stunden im Büro würden mich mental dermaßen kaputt machen, dass das keine Alternative wäre.
Grade das Thema Personalmangel. Bei uns wirds grade aufgrund einer Kündigung und einer Kollegin in Elternzeit auch ein wenig enger. Aber das ist das Problem der Abteilungs-/Geschäftsleitung, nicht meine. Ich hab meinen 40-Stunden-Vertrag und dabei bleibts auch. Ich bade aber sicher nicht die kurzsichtige Personalplanung anderer aus.

Hab hier auch Kollegen, die regelmäßig deutlich länger als ihre 8 Stunden hier sind, Wochenends und im Urlaub immer aufs Diensthandy schauen und Mails beantworten und auch öfter mal im Urlaub auf der Matte stehen, weil "grade ne total wichtige Mail kam".
Nicht mit mir. Im Normalfall bin ich nach 8 Stunden weg, Abends, Wochenends und v.a. im Urlaub liegt das Diensthandy entweder ausgeschaltet oder mit Display nach unten unbeachtet rum und bevor ich im Urlaub ins Büro fahr, muss so einiges passieren.

Und natürlich kommt mir diese Lebenseinstellung auch im Hobbybereich zu Gute. Ich lass es einfach nicht zu, dass der Beruf für mich persönlich zu wichtig wird. Das ist eine Methode, um Geld zu verdienen, nicht mehr, nicht weniger. Keine Erfüllung, keine Berufung. Nur ein simpler Tausch "Lebenszeit gegen Geld". Im Rahmen des Vertragsverhältnisses mach ich meine Arbeit so gut es mir möglich ist, aber nicht mehr. Und dass das klappt, hab ich vor ein paar Wochen im Jahresgespräch bestätigt bekommen.

Wirklich wichtig im Leben sind mir nur Familie, Freunde und Hobby. Der Job dient rein zu deren Finanzierung.
 
Sehe ich persönlich ähnlich und lasse dann auch nicht die Argumente übereifriger Kollegen gelten von wegen "wenn du lediglich Dienst nach Vorschrift machst, bleibt die Arbeit an den Anderen hängen". Völlig falscher Ansatz denn das Problem ist in dem Fall eine Unterbesetzung und jeder der Mitspielt prinzipiell Unterstützer/Pfleger des Problems und fehlender Bekämpfer der Ursache.
Für die Brückung einer Ausnahmesituation gerne mal, aber nicht als dauerhafter Zustand.

Im Endeffekt ist es der Firma iaR egal wenn du dir 40 Jahre mit 50-60 Stunden pro Woche den Arsch für sie aufgerissen hast und dann pünktlich zur Rente tot umkippst.
Dann ist auch keine Zeit mehr das eventuell angehäufte Mehr-Kapital auszugeben.

Eile mit Weile - Gras wächst auch nicht schneller wenn man dran zieht :grins: .
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist leider meist das Problem, wenn man aus Gutmütigkeit so etwas "für kurz" zulässt. Denn dann sieht der AG das als Normalzustand und man kommt nie mehr davon weg.
[...]
Wirklich wichtig im Leben sind mir nur Familie, Freunde und Hobby. Der Job dient rein zu deren Finanzierung.
Absolut richtig. Sehe ich genauso. Ich habe auch genug Kollegen die das so halten. Denen geht es gut. Was bei denen hinten rüber fällt, landet bei mir. Dem Arbeitgeber ist das egal, hauptsache es läuft. Als letzte Instanz kann ich mich aber nicht auch noch raus ziehen, denn dann wäre die Abteilung tot und das betrifft dann auch alle anderen wieder. Als ich jetzt eine Woche einen Krankenschein hatte, weil ich mich nicht auskuriert hatte, war der Laden lahm gelegt. Der Arbeitgeber weiß das, ändert aber nichts.
Letztes Mittel wäre nur die Kündigung. Das kommt aber aus anderen Gründen aktuell nicht in Frage. Ich habe mir immer wieder gesagt, das mache ich nicht lange mit. Aber auch vier Jahre später sitze ich noch hier.
 
Das klingt wirklich ätzend, aber ehrlich gesagt kann es so schlimm nicht sein. Zumindest scheinen für dich die Alternativen noch schlimmer zu sein. Denn ansonsten würdest du es ja ändern. Wobei man ehrlicherweise auch sagen muss, dass das nicht immer ganz leicht ist.
Ich hatte nen Job, der mich wirklich fertig gemacht hat. Jeden Morgen waren die ersten Gedanken: "Ach du Sch...e, jetzt geht der Zirkus gleich wieder los", jeden Abend das Gleiche. Meine Stimmung war mies, die meiner Frau auch und überhaupt hatte ich auf nichts mehr Lust. Der Entschluss fiel dann recht schnell, dass ein neuer Job her muss. Bis es dann soweit war, hat es locker ein Jahr gedauert :(
 
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