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KT It’s all about the butts - Frauen in Videospielen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Jo, vor allem durfte man im zweiten Teil nichts machen, damit man sie im dritten wieder kriegt.

Mein Fav. war eindeutig Tali.

Mit Miranda oder Jack konnte ich nicht viel anfangen, im nächsten Durchgang schnapp ich mir vielleicht jemand ganz anderen. Oder noch mal Badass-female-Shappard.
 
Was gibt es denn geileres als in einem Game mit Yvonne Strahovski rumzumachen? Richtig, gar nix!
außer in echt natürlich :liebe:
 
Mit Videospielen aka Core-Games verhält es sich im Grunde genommen genauso wie mit Pornofilmen. Die werden auch vornehmlich für ein männliches Publikum produziert und bieten daher vor allem Stoff für Männerphantasien an. Da ergibt es sich eigentlich von selbst, dass Frauen keine wirklich neue Perspektive in das Spiel mir einbringen, wenn sie denn mal als Hauptcharakter angeboten werden. Stattdessen werden sie zu Männern im sexy Frauenkostüm gemacht. Was auch völlig legitim ist, so lange es auf dem Markt keine Nachfrage nach echten "Frauenspielen" gibt.

Auch bei Lara Croft ist das nicht anders. Es ist überhaupt nicht so, dass dieses Spiel nur mit einer Frau funktioniert. Genauso gut hätte man das Spiel mit einem männlichen Rookie inszenieren können, der im Laufe des Spiels über sich hinauswächst. Wobei, abgesehen davon, dass dieser Aspekt des Spiels ohnehin völlig überbewertet wird, wäre dieser Ansatz sogar viel interessanter gewesen, als hier wieder die Attribute Schwäche und Gefühlbetonheit automatisch einer Frau zuzuschreiben. Nee, das Tomb Raider mit einer Frau besetzt ist, ist auch im Reboot einzig der Tatsache geschuldet, dass die männlichen Spieler nen netten Arsch anzugucken haben.

Ich selbst spiele auch gerne mit Frauen, einfach schon, weil mich die typischen, männlichen Stereotypen in Videogames zu Tode langweilen. Wenn ich mit nem muskelbepackten Sprüchklopfer und Waffennarr durch ein Spiel rennen muss, törnt mich das heute schlichtweg ab.

Tatsächlich würde mich gar nicht unbedingt mehr Frauen in Games wünschen, sondern eher eine höhere Bandbreite an verschiedenen und differenzierteren Männerfiguren. Ich glaube nämlich, der durchschnittliche Gamer ist nicht so plump wie die Industrie uns glauben machen möchte. Der Gamer verfügt über viel mehr Witz und Selbstironie und kann sich auch mit ganz anderen Figuren identifizieren, als der verfestigten Klischee-One-Man-Army.
 
Klar, gibt ja nen Grund, wieso z.B Deadpool so beliebt ist :D

Tomb Raider mit männlichem Lead gibt es ja seit Jahren in der Uncharted-Reihe.

Was die MMOs angeht gehör ich da wohl zur Ausnahme, da ich eigentlich niemals weibliche Avatare spiele, einfach weil es Avatare sind, die mich in der Spielwelt repräsentieren. Das Männeken da bin also ich, ich glotz mir nicht selbst auf den Arsch und eine Frau bin ich auch nicht. Gut, ich bin auch nicht 2 Meter gross und hab nicht so breite Schultern, aber es ist halt trotzdem näher dran ;)

Dazu kommt wohl auch noch dass man in MMOs Millionen von Mobs schlachtet und das tu ich lieber als Kerl, wir sind dann doch meist die aggressivere Variante des Menschen (etwas womit ich im Übrigen kein Problem habe).
 
Mit Videospielen aka Core-Games verhält es sich im Grunde genommen genauso wie mit Pornofilmen. Die werden auch vornehmlich für ein männliches Publikum produziert und bieten daher vor allem Stoff für Männerphantasien an. Da ergibt es sich eigentlich von selbst, dass Frauen keine wirklich neue Perspektive in das Spiel mir einbringen, wenn sie denn mal als Hauptcharakter angeboten werden. Stattdessen werden sie zu Männern im sexy Frauenkostüm gemacht. Was auch völlig legitim ist, so lange es auf dem Markt keine Nachfrage nach echten "Frauenspielen" gibt.

Naja, die Nachfrage nach echten Frauenspielen oder die Kritik nach einer neuen Perspektive, das zeigt schon an, dass man Frauen in Spielen wieder ganz klischeehaft besetzen möchte. Nur halt in einem Unterschied zu Männern. Vielleicht sollte man sich lieber darauf verständigen, dass man interessante Charaktere haben will, egal welches Geschlecht sie auch aufweisen mögen. Und genau das passiert nicht. Von daher ist eigentlich jede "Frauen in Videospielen"-Diskussion schon auf der falschen Schiene, noch bevor es überhaupt losgeht. Und auch hier haben meistens die lautesten Kämpfer für eine Pro-Frau-Initiative am wenigsten Ahnung.

Wir brauchen weder echte Frauenspiele, noch müssen Sie eine neue Perspektive einbringen. Sprüchereißen und Rumballern können Frauen genauso gut, wie Männer.

Auch bei Lara Croft ist das nicht anders. Es ist überhaupt nicht so, dass dieses Spiel nur mit einer Frau funktioniert. Genauso gut hätte man das Spiel mit einem männlichen Rookie inszenieren können, der im Laufe des Spiels über sich hinauswächst. Wobei, abgesehen davon, dass dieser Aspekt des Spiels ohnehin völlig überbewertet wird, wäre dieser Ansatz sogar viel interessanter gewesen, als hier wieder die Attribute Schwäche und Gefühlbetonheit automatisch einer Frau zuzuschreiben. Nee, das Tomb Raider mit einer Frau besetzt ist, ist auch im Reboot einzig der Tatsache geschuldet, dass die männlichen Spieler nen netten Arsch anzugucken haben.

Natürlich funktioniert ein komplettes Genre, wozu Tomb Raider zählt, nicht nur mit Frauen. Aber jeder kennt Lara Croft und Tomb Raider, gerade weil damals jemand mal ein Spiel mit einer Protagonistin besetzt hat. Natürlich, und da muss man sich ja nichts vormachen, mit einem sehr platten Charakter, der voll auf die männliche Zielgruppe zugeschnitten ist. Überraschenderweise fühlten sich aber auch viele Frauen angesprochen, die ebenfalls genau das wollen, was viele Männer wollen. Eine in Ihrer Wahrnehmung sehr attraktive kurz angebundene Badass-Bitch - weil sie damit eben eine Form von Selbstständigkeit oder Souveränität verknüpft haben. Ob nun zu Recht oder Unrecht spielt ja keine Rolle.

Auch hier würde ich sagen, dass es sehr entscheidend war, dass Tomb Raider einen weiblichen Charakter ins Zentrum stellte. Und das hat bei beiden Geschlechtern gezogen. Du bist mir hier einfach viel zu schnell dabei, alles in das bekannte Rollenschema zu zerteilen.

Ich selbst spiele auch gerne mit Frauen, einfach schon, weil mich die typischen, männlichen Stereotypen in Videogames zu Tode langweilen. Wenn ich mit nem muskelbepackten Sprüchklopfer und Waffennarr durch ein Spiel rennen muss, törnt mich das heute schlichtweg ab.

Gerade hast du noch gesagt, dass Frauen auch nur Männer in Kostümen sind, das ist ja nicht gerade konsistent.

Tatsächlich würde mich gar nicht unbedingt mehr Frauen in Games wünschen, sondern eher eine höhere Bandbreite an verschiedenen und differenzierteren Männerfiguren. Ich glaube nämlich, der durchschnittliche Gamer ist nicht so plump wie die Industrie uns glauben machen möchte. Der Gamer verfügt über viel mehr Witz und Selbstironie und kann sich auch mit ganz anderen Figuren identifizieren, als der verfestigten Klischee-One-Man-Army.

Kommt drauf an. In AAA-Titeln, die Millionen absetzen müssen, ist es immer noch schwierig Frauen zu etablieren. Die testosterongesteuerten Jungmänner, meist im Teenageralter, fahren eben auf anderen Kram ab. Aber in der Indie-Branche oder sonst wie im gehobenen Bereich der Industrie gibt es sicherlich einen Markt, um das gezielter zu Verfolgen. Das würde ich mir auch wünschen.
 
@Urgs

Weiß ja nicht. Sehe ich anders. Mit Videospielen verhält es sich eher wie mit Abenteuerromanen, Krimis, Thrillern und Actionfilmen. Wir haben einen klassischen Helden, der in seinen Eigenschaften den Rest der Figuren überstrahlt. Es hat also auch symbolischen Charakter den Angelpunkt des Geschehens gut aussehen zu lassen.
 
Hast du dafür konkrete Zahlen, dass Tomb Raider sich gut an Frauen verkauft hat? Ansonsten ist deine Aussage

berraschenderweise fühlten sich aber auch viele Frauen angesprochen, die ebenfalls genau das wollen, was viele Männer wollen.

im Grunde auch nur deine subjektive Wahrnehmung. In Foren kannste alles Mögliche treffen und sicher wird die eine oder andere Freundin das auch wohlwollend abnicken, weil die neue Lara nicht komplett sexistisch inszeniert wurde schon eher dem Ideal einer modernen, starken Frau nahekommt. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass Frauen das auch wirklich zocken wollen. Dazu hebt sich das Gameplay einfach zu wenig vom gewohnten Action-Brei für Männer ab.

Ein Spiel, dass das übrigens ganz anders angegangen ist, wo auch das Gameplay zur weiblichen Protagonistin gepasst hat, wäre Beyond Good & Evil. Ein Flop! :D

Das mit der Konsistenz versteh ich nicht. Wenn mich ein Stereotyp schon rein visuell nervt und ich die Alternative habe, wenigstens ne hübsche Frau zu wählen, dann nutze ich doch die Möglichkeit, auch wenn sich das Spiel nicht ändert. Trotzdem bleibt es doch ne Frau um Männerkostüm.
 
Ich bin männlich, hetereo (meistens) und hässlich. Ich bin die Hauptzielgruppe und ich will einen starken männlichen Helden spielen, der sich mit schönen, willigen Frauen umgibt. Wenn schon im Real Life nix läuft, will ich wenigstens virtuell auf meine Kosten kommen, zumal für 60 Euro. Ich zahl doch nicht soviel Geld, um dann mit einer virtuellen Schwarzer durch die Gegend zu laufen. Wehe, es wird damit angefangen, Spiele politisch korrekt zu machen. Ich komm im wahren Leben zu nichts, das ist auch nicht fair. Also lasst mir wenigstens meine Fantasiewelt.
 
Hast du dafür konkrete Zahlen, dass Tomb Raider sich gut an Frauen verkauft hat? Ansonsten ist deine Aussage

Ja, habe ich. Die Zahlen kommen von Core/Eidos und die geben an, dass ca. 30% der Tomb Raider Spieler weiblich waren. Der Genreschnitt lag damals wohl bei 2-5%. Das stammt aus: Boyer, Crispin: "Die Croft-Chroniken", S.56. Falls du das nachlesen willst, gebe ich dir auch eine vollständige Quelle.
Ansonsten ist der Genfer-Gaming Bereich eben vollgestopft mit Lara Croft, da kann ich dir auf Wunsch auch was raussuchen.


im Grunde auch nur deine subjektive Wahrnehmung.

Ja eben nicht.


Das mit der Konsistenz versteh ich nicht. Wenn mich ein Stereotyp schon rein visuell nervt und ich die Alternative habe, wenigstens ne hübsche Frau zu wählen, dann nutze ich doch die Möglichkeit, auch wenn sich das Spiel nicht ändert. Trotzdem bleibt es doch ne Frau um Männerkostüm.

Ja, aber dann auch nur, weil sie halt besser aussieht. Ansonsten ist das ja das selbe in Grün.
 
Ich bin männlich, hetereo (meistens) und hässlich. Ich bin die Hauptzielgruppe und ich will einen starken männlichen Helden spielen, der sich mit schönen, willigen Frauen umgibt. Wenn schon im Real Life nix läuft, will ich wenigstens virtuell auf meine Kosten kommen, zumal für 60 Euro. Ich zahl doch nicht soviel Geld, um dann mit einer virtuellen Schwarzer durch die Gegend zu laufen. Wehe, es wird damit angefangen, Spiele politisch korrekt zu machen. Ich komm im wahren Leben zu nichts, das ist auch nicht fair. Also lasst mir wenigstens meine Fantasiewelt.

Bart, auch hier kann ich dich beruhigen. Wenn du noch ein paar Jahrzehnte mit aufgebrummten White-Trash zocken willst, da gibt es einen ungeheuer großen Markt. Aber wir hier, die Elite, würden gerne die Kunstsimulation über die weibliche Blüte im Klassenkampf der Geschlechter zocken. Nur wird die Heldin, 29 -zweifache Mutter- in erster Ehe geschieden, nicht von ihrem neuen Freund abgeschoben, da er die Gespräche im letzten Level so mit ihr schätzt.

Erscheint 2015 auf Arte und Xbox One.
 
Okay, das wusste ich nicht. Dann hat die moderne Laura ja noch einiges an Potential auszuschöpfen, wenn es reicht, über den richtigen, weiblichen Protagonisten Frauen als Kunden für Actionspiele zu locken. Wobei dann auch interessant wäre zu erfahren, inwieweit das wiederum mit Verlusten auf Seiten der männlichen Zielgruppe einherging.
 
Okay, das wusste ich nicht. Dann hat die moderne Laura ja noch einiges an Potential auszuschöpfen, wenn es reicht, über den richtigen, weiblichen Protagonisten Frauen als Kunden für Actionspiele zu locken. Wobei dann auch interessant wäre zu erfahren, inwieweit das wiederum mit Verlusten auf Seiten der männlichen Zielgruppe einherging.

Ja, es wäre auch interessant zu sehen, wie viele von den weiblichen Spielern heute noch mit Mis. Croft zocken. Und wie stark ihre "Vorbild"-Funktion in der Branche noch zieht. Wenn man den richtigen Ton trifft, dann kann man sicherlich beide Geschlechter, sprich Teenager ins Boot holen. Ich denke mal, dass ist ihnen mit dem Reboot nur bedingt gelungen. Den weiblichen Fans war der Teil wahrscheinlich, aber hier muss ich eben raten, zu actionreich, für männliche zu "weich". Da sie sich eben grämt das Reh zu erschießen, etc.

Ich meine, das wurde eben so vermarktet, kann mir schon vorstellen, dass es nicht, in der Hinsicht, erfolgreich war. Wird man sehen. Solange die Marke neu etabliert ist, kann man ja gucken, was sie mit dem zweiten Teil machen.

Das Spiel hat jetzt zwar nicht die Millionen eingespielt, war aber schlussendlich auch durch den Port auf Xbox One und PS4 in der Gewinnzone. Und das müssen weibliche Protagonisten leider immer noch erst einmal schaffen.
 
Okay, das hatte ich falsch verstanden. Dachte, das bezieht sich auf die neue Lara. Weil du ja auf einen Teil von mir eingegangen bist, der sich vornehmlich (nicht nur, ich weiß) um die neue Lara dreht.

Gut, also das wundert mich jetzt aber nicht großartig. Zum einen herrschte damals mit der Ps1 ein riesen Hype um Videospiele, an dem Lara Croft ja auch nicht ganz unschuldig war. In dem Zuge sind sicherlich auch viele junge Frauen interessiert gewesen. Und dann fanden sie halt auch noch ein Gameplay vor, dass eben nicht actionoriert war, sondern sich sehr viel über Athmosphäre und Rätsel definierte. Fernab von ihrer Oberweite, war die alte Lara sicherlich näher an den spielerischen Interessen von Frauen dran, als die heutige Lara.
 
Okay, das hatte ich falsch verstanden. Dachte, das bezieht sich auf die neue Lara. Weil du ja auf einen Teil von mir eingegangen bist, der sich vornehmlich (nicht nur, ich weiß) um die neue Lara dreht.

Gut, also das wundert mich jetzt aber nicht großartig. Zum einen herrschte damals mit der Ps1 ein riesen Hype um Videospiele, an dem Lara Croft ja auch nicht ganz unschuldig war. In dem Zuge sind sicherlich auch viele junge Frauen interessiert gewesen. Und dann fanden sie halt auch noch ein Gameplay vor, dass eben nicht actionoriert war, sondern sich sehr viel über Athmosphäre und Rätsel definierte. Fernab von ihrer Oberweite, war die alte Lara sicherlich näher an den spielerischen Interessen von Frauen dran, als die heutige Lara.

Sicherlich. Trotzdem, die 30% von damals im Vergleich zum übrigen Genreschnitt 2-5% sind nicht ausschließlich auf Rätsel zurückzuführen. Diese beiden Zahlen muss man schon zusammen nehmen. Und es gab damals viele Spiele, die ähnlich gelagert waren. Es ist ja nicht so, dass TR das einzige Spiel mit Rätseln war.


Aber ich habe eben im Moment nur Zahlen von damals, ich kann, bei Interesse auch gucken, ob es für das aktuelle Spiel Erhebungen gibt. Überproportional wird das Spiel immer noch mehr weibliche Spieler ansprechen, aber ob das ursprüngliche Gefälle gehalten wird, das weiß ich eben nicht.
 
Damals herrschte halt noch so eine Pionierstimmung in der Branche. Die Games wurden erwachsener, kamen aus den Kinderzimmern heraus, wo sie vornehmlich von Jungs gespielt wurden und die kleine Schwester ab und zu mal mitdaddelte. Der Markt war noch nicht so aufgeteilt, so wie wir es heute kennen. Frauen die Spielen wollen, für die gibt es ein großes Angebot, das sie auch nutzen. Da wird es für ein klassische Core-Games sehr schwer, Frauen für sich zu begeistern. Man weiß heute, dass Frauen gerne einfach loszocken und daher auf Browsergames stehen. Da stehen schon mal die hohen Anschaffungskosten dazwischen, falls Frau eventuell Gefallen am neuen Tombe hätten.
Ich glaube, für Frauen gibt es heute weniger Gründe, sich ne Konsole zu kaufen, als noch zu Ps1-Zeiten. Die Wii war natürlich auch für sie geschaffen, aber die Blase ist nun geplatzt und bis da vielleicht was neues kommt (ich glaube es eher nicht) zockt Frau erstmal im Internet weiter.
 
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