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APPLE iOS 6

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ohne die Home-Taste zu drücken geht nix. Du kannst dann aber einfach Nachrichten vorlesen sagen, dann liest die dir alle ungelesenen Nachrichten vor, aber das kennst du vermutlich schon.
 
flexx schrieb:
Google Maps kehrt aufs iPhone zurück

Nach monatelanger Abstinenz ist der Kartendienst des Suchmaschinisten wieder für Apple-Geräte verfügbar. Googles Strategen geben sich damit aber nicht zufrieden.

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Es war ein veritabler Shitstorm, den Apple im September mit der Einführung von iOS 6 lostrat. Denn der iPhone-Hersteller warf YouTube und Google Maps, die seit dem Start des mobilen Betriebssystems vorinstalliert waren, als Folge des harten Konkurrenzkampfs mit Android von seinen Geräten. Und der auf Kartenmaterial von TomTom basierende Dienst machte mit diversen Mängeln Schlagzeilen, die als «Mapocalypse» in die Technologie-Annalen eingegangen sind. CEO Tim Cook entschuldigte sich in der Folge und kündigte an, den Apple Maps weiterzuentwickeln. iOS-Chefentwickler Scott Forstall und der für Apple Maps verantwortliche Richard Williamson mussten gehen. Nennenswerte Verbesserungen hat der Dienst bisher nicht erfahren – zumindest keine, von denen Nutzer etwas erfahren haben.

In dieser Woche machte das Apfel-Unternehmen in Australien Negativschlagzeilen, weil Apple Maps um einen Fehler bereinigt werden musste, der die Polizei von Victoria vor dem Kartendienst warnen liess. Denn einige Autofahrer waren bei tropischen Temperaturen und ohne ausreichenden Proviant im Murray-Sunset National Park gestrandet. Sie hatten eigentlich in der rund 70 Kilometer entfernten Kleinstadt Mildura landen wollen.

Siri muss passen
Nachdem vor ein paar Wochen eine neue YouTube-App erschien, ist nun auch eine aufgebohrte Google-Maps-Applikation verfügbar. Zwischenzeitlich konnte man den Kartendienst des Suchmaschinisten nur im Browser nutzen. Dabei musste man unter anderem auf den Panoramadienst Street View verzichten. Nicht nur diesen bringt die Maps-App mit. Sie bietet auch Bus- und Bahnfahrpläne. Neu in dieser Version die Turn-by-Turn-Navigation. Apple Maps hat diese ebenfalls zu bieten. Wichtigster Unterschied zum Apfel-Kartendienst ist die Qualität des Datenmaterials, was sich auch im Kurz-Test der NZZ im Raum Zürich bestätigte. Zwar lässt sich Google Maps mit Siri öffnen, aber nicht weiter bedienen. Und zurzeit wird man noch auf die Browserversion von Google Maps umgeleitet, wenn man in einer Google-Suche auf eine Karte klickt. Weil die neue Google-App vektorbasiert ist, soll sie mit kürzeren Ladezeiten auskommen. Das hat sich im Test ebenfalls bestätigt – auch im Vergleich mit Apple Maps.

In mehr als 40 Ländern (darunter auch die Schweiz) und 29 Sprachen soll Google Maps in den nächsten Tagen verfügbar sein. Man benötigt für die Nutzung mindestens iOS 5.1 und ein iPhone 3G S oder einen iPod touch der vierten Generation. Eine iPad-Version gibt es derzeit nicht, so dass man auf Apple-Tablets die iPhone-Version nutzen muss, wenn man möchte. Google belässt es aber nicht bei einem Comeback im App Store. Wie Daniel Graf, Director, Google Maps for Mobile, in einem Blogeintrag ankündigte, soll ein Google Maps SDK (Software Development Kit) für iOS angeboten werden, so dass Entwickler den Kartendienst in ihre Apps integrieren können.

Nokia weiterhin vorn
Im Unterschied zu Android bietet die Google-Maps-Version für iOS bisher keinen Offline-Modus an. Man kann also keine Kartenausschnitte herunterladen, was beispielsweise im Ausland angesichts hoher Roaminggebühren von Vorteil ist. Davon abgesehen: Die einzige vollwertige Navigationslösung, die gratis im Lieferumfang eines Smartphones enthalten ist, bietet Nokia an. Die Finnen setzen bekanntlich aber voll auf das bisher nicht über ein Nischendasein hinausgekommene Betriebssystem Windows Phone.

Apple kommentierte Googles Comeback im App Store nicht. Daher ist unklar, warum die Applikation zugelassen wurde. Denn die Nutzungsbedingungen für Entwickler verbieten Anwendungen, die Apples eigenen Diensten allzu sehr ähneln. Vielleicht hat man sich in Cupertino zu der Erkenntnis durchgerungen, dass dies aufgrund der Qualitäts- und Funktionsunterschiede der beiden Kartendienste bisher nicht der Fall ist.

http://www.nzz.ch/aktuell/digital/google-maps-kehrt-aufs-iphone-zurueck-1.17888091

iTunes Link: https://itunes.apple.com/de/app/google-maps/id585027354?l=en&mt=8



OMG was für eine göttliche Kartenapp. SO muss das aussehen.
Jetzt noch die Integration in alle anderen Dienste, die im Moment noch auf die Applegrützenmapp zugreifen und ich muss mir doch kein Nexus kaufen (was man ja echt nicht kaufen kann wie es aussieht :ulgy: )
 
Passend dazu:

Neue iPhone-App lotst durchs Fahrverbot
Google Maps führt in die Irre

Nach der ersten Freude die Ernüchterung: Auch Googles Karten-App ist nicht fehlerfrei. Die Polizei warnt vor Bussen, bei Google Schweiz zeigt man Reue - und rät zum Schütteln.

Will man mit dem Auto vom Seefeld in Richtung Bürkliplatz fahren, lotst die seit gestern erhältliche iPhone-App von Google Maps den Benutzer gleich mehrmals durchs Fahrverbot. Erstens durch die Tramhaltestelle Opernhaus, durch die nur Trams, Busse und Velos fahren dürfen. Zweitens am Bellevue, wo das Navi Autofahrer anweist, einfach links auf die Quai­brücke abzubiegen – trotz Abbiegeverbot.
Wer bei diesen Manövern erwischt wird, kann nicht auf das Verständnis der Polizei hoffen. «Der Fahrer muss trotz Navi noch auf die Signalisation achten», sagt Stadtpolizei-Sprecher Marco Bisa. «Das Strassenverkehrsgesetz geht vor Google Maps.»
Wird ein Fahrverbot oder eine Einbahn-Regelung missachtet, kann das hundert Franken Ordnungsbusse kosten.
«Wir wissen, dass wir nicht perfekt sind»
Ausgerechnet in Zürich passieren solche Fehler. Dabei habe das GoogleTeam in Zürich bei der Entwicklung der App eine grosse Rolle gespielt, sagte Google-Sprecher Matthias Meyer.
«Wir wissen, dass wir nicht perfekt sind. Wenn Nutzer etwas auf den Karten entdecken, das nicht stimmt, können Sie uns durch das Schütteln des Telefons Feedback geben und uns damit helfen, Google Maps zu verbessern.»
Die Flop-Navigation von Google überrascht deshalb so sehr, weil sie gegenüber den Apple-Karten von vielen Usern als überlegen angesehen wird. Apple hat die Google-Karten im Herbst vom iPhone geworfen.
Seit gestern ist die App wieder verfügbar – und rangiert seitdem auf Platz 1 der Download-Charts.

PS: Obiger Fehler ist reproduzierbar. Auf der Google-App als Startort «Seehofstrasse Zürich» eingeben, als Ziel «Wasserschöpfi Zürich».

http://www.blick.ch/life/digital/google-maps-fuehrt-in-die-irre-id2140321.html
 
Also ich gestern mal das apple navi getestet habe musste ich auch leicht schmunzeln als mir an ner Kreuzung geraten wurde zu wenden^^

Für mich sind weder google noch apple eine Alternative zu Navigon
 
Ist so.

Und irgendwie habe ich das Gefühl, Google Maps hatte als integrierte Lösung die bessere Auflösung bei den Satellitenbilder als bei der nun erhältlichen separaten App-Lösung.
 
eMKay schrieb:
Die Schreibe von Blick klingt ein wenig pro-Apple lastig und relativ schadensfroh oder?

Such mal nach Apple Karten Desaster in der entsprechenden Rubrik.
Zumal die Kritik in dem Artikel völlig berechtigt ist. Die App ist hier als Navigationslösung völlig unbrauchbar. Damit reiht sie sich aber in eine bestehende Liste ein.
 
Heißt ja auch google maps und nicht google Navigation ;)

Ich würde mich aber mal jetzt und hier aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass google maps in naher Zukunft eine ebenbürtigere Navigationslösung zu den etablierten Navis bieten wird als Apple maps.
 
eMKay schrieb:
Heißt ja auch google maps und nicht google Navigation ;)

Das freut mich natürlich für die App, ist aber dennoch völlig irrelevant.

Die App besitzt nun mal eine Navigationslösung (wird im AppStore ja auch mit "Umfassende, exakte und benutzerfreundliche Karten mit […] sprachgestützter und detaillierter Navigation" beworben) und diese wird nun mal benutzt und entsprechend bewertet. Und die ist hier bei uns unbrauchbar. Punkt.

Google Maps ist bereits heute der Apple Lösung weit überlegen, da ist also gar kein Fenster, wo du dich rauslehnen könntest. Das Fenster wurde erst gar nie gebaut und müsste wenn überhaupt, erst noch gebaut werden. Solange die Karten von Apple aber unvollständig und ungenau bleiben werden, bringt die beste Navigation nichts. Eine eigene Navigationslösung wird aber weiterhin das Nonplusultra bleiben.
 
So lange es da keine Blitzer Ansage gibt ist das für mich imo eh recht uninteressant. Nutze Navi meist nur auf längeren Strecken oder wenn ich mich nicht auskenne... Und da hat mir die Ansage von Blitzern schon oft den Arsch gerettet^^
 
Das klingt schwer nach Einschränkungen. Da hat dir wohl einer einen Streich gespielt.
Allgemein – Einschränkungen.

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