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Ich sehe die Next Generation vor lauter Spiele nicht...

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich empfehle bei sowas immer den Genrewechsel. Was hat mich bislang eigentlich nicht wirklich interessiert => anschauen. Da kommt sehr oft und sehr schnell der Spaß zurück. Meistens tritt die Müdigkeit nur deswegen auf, weil man mittlerweile in seinen Lieblingsgenres echt alles gesehen hat und grafische Updates + 2-3 neue Moves nichts daran ändern, dass man wieder mal Schema F durchkaut.

Was bei mir beim Generationswechsel übrigens auch noch dazu kommt: Nach einem Jahr hat man u.U. schon eine neue Hardware-Revision, wo die Kinderkrankheiten ausgemerzt, der Stromverbrauch gesenkt und der Preis angepasst wurde.
 
Also speziell seit die Abgebrochene da ist, ist meine Spielzeit drastisch gesunken. Das liegt zum einen daran, dass meine Freundin abends immer zu Hause ist und sie nicht so der große Fan vom Zocken ist. Und man ist abends ziemlich fertig und geht zeitig ins Bett. Früher bin ich da auch mal 1-2 Stunden länger aufgeblieben als meine Freundin und hab gezockt. Jetzt hau ich mich mit in die Falle.
Momentan ist echt nur abends mal 'ne Stunde am PC. Reicht mir im Moment aber auch.
 
Komisch finde ich Urgs Kommentar. Ich denke nicht dass die Spiele es versäumt haben mit ihm zu altern, sondern sich eher seine Interessen verschoben haben. Das kommt im Leben eben auch mal vor - hat aber nichts mit "erwachsen" werden zu tun.
 
Glod schrieb:
Ich empfehle bei sowas immer den Genrewechsel. Was hat mich bislang eigentlich nicht wirklich interessiert => anschauen. Da kommt sehr oft und sehr schnell der Spaß zurück. Meistens tritt die Müdigkeit nur deswegen auf, weil man mittlerweile in seinen Lieblingsgenres echt alles gesehen hat und grafische Updates + 2-3 neue Moves nichts daran ändern, dass man wieder mal Schema F durchkaut.

Ich bin eh Genrehopper. Und die Genres, die ich meide, werden mich bestimmt nicht glücklich machen. Sport- und Prügelspiele, zum Beispiel. Die meide ich aus guten Gründen! :D
 
Mal ein schönes Strategiespiel gezockt? Starcraft 2, Shogun 2, Civ 5? Das kommende X-Com?

Sport- und Rennspiele meide ich aber inzwischen auch.
 
Mandos schrieb:
Komisch finde ich Urgs Kommentar. Ich denke nicht dass die Spiele es versäumt haben mit ihm zu altern, sondern sich eher seine Interessen verschoben haben. Das kommt im Leben eben auch mal vor - hat aber nichts mit "erwachsen" werden zu tun.

Ich weiß nicht. Ich wünschte mir schon mehr erwachsene Spiele. Heavy Rain ist dafür ein tolles Beispiel. Wenn ich mir den Prototypen eines modernen Videospielhelden angucke, dann ist der in seiner ganzen Aussage eher dafür gemacht, damit sich Heranwachsende oder Tweens damit identifizieren. Das sind stark körperbetone Schlägertypen, die sich mit Gewalt durchsetzen und jedem feindlichen Ansturm mit einem coolen Spruch trotzen. Das ist ein Phantasiegebilde junger Männer, die sich ihre Position in der Gesellschaft noch erkämpfen müssen und von Versagensängsten geplagt sind. Hier können sie ihre Machtphantasien ausleben und am Ende sind sie garantiert der glorreiche Sieger.
Das ist in vielen Videospielen das immer gleiche, psychologische Muster, besonders im von mir einst geliebten Genre der Action-Adventure. Früher war das einerseits nicht so krass, anderseits bin ich halt auch längst in einer anderen Lebensphase. Damit kann ich mich nicht mehr identifizieren. Ich kann natürlich darüber hinwegsehen, aber irgendwann langweilt es oder man findet es schlichtweg unfreiwillig komisch, wenn so ein Testosteron-Monster sich wie ein Berserker durch Horden von vertrottelten NPCs schlachtet.

Wie auch immer, der Markt ist wenn überhaupt zu klein für 100 Heavy Rains. Es wäre vielleicht möglich gewesen, wenn es der Industrie gelungen wäre die Fans aus den 90ern, die Resi und Tomb Raider stundenlang gezockt haben, massenhaft mitzunehmen. Ich glaube, die meisten davon spielen heute nicht mehr. Wir hier, die Adult Gamer, sind eine, zugegeben beachtliche, Randgruppe und das spüren wir in jedem weiteren Jahr, in dem sich die Branche in Richtung Casual Games bewegt. Wir sehnen das nächste GTA herbei und gucken mit wachsender Entfremdung auf Kinect und Co.
Manch einer fühlt sich in der Nische der Independent Games ganz wohl, aber so richtig werde ich da auch nicht heimisch. Ich schätze, meine Zukunft liegt im Dasein eines Monokonsolero mit Hang zum periodenhaften Gelegenheitsspielens. Und irgendwann guck ich dann nur noch meinen Kindern beim Spielen zu! :D

http://www.focus.de/wissen/videos/komplizierte-video-spiele-zocker-der-90er-jahre-sind-clevere-koepfe_vid_30256.html[/vid]
 
Deswegen bin ich auch so auf Max Payne 3 gespannt. Da ballert man sich zwar auch durch Horden von Gegnern, aber das Ganze macht einen erheblich erwachseneren Eindruck auf mich als die meisten anderen Spiele, wei Max eben nicht dieser Sprücheklopfer sondern eine komplett gescheiterte Existenz ist. Hitman Absolution dito.
 
Die Vita hat zwar gezeigt, daß ich schon irgendwie auf neue Hardware gewartet zu haben scheine, aber auch bei mir ist es so, daß ich einen enormen Nachholbedarf an zu spielenden Spielen habe.

Ich könnte vermutlich die ganze nächste Konsolengeneration überspringen, wenn das so weiter geht und sie einen normalen Lebenszyklus hat.

Natürlich werde ich das nicht tun, aber ich kann mir schon gut vorstellen nicht zum Launch dabei zu sein. Auf jeden Fall kommen mir nicht mehr Playstation und Xbox zusammen ins Haus. Das lohnt sich für mich einfach nicht mehr. Und wenn mich die Hersteller irgendwie verärgern (restriktive Online Konten, kein Laufwerk, hohe Spielepreise, kein Wiederverkauf, nur ein Nutzer etc.) kann ich mir gut vorstellen mein Abwarten entsprechend auszudehnen, vielleicht sogar über ein, zwei Jährchen.
 
Ich muss auch sagen, das letzte Zelda - so nervig die Bewegungssteuerung auch war - spielerisch war es ein nostalgischer Trip in die gute, alte Zeit als Dungeon- und Rätseldesign noch im Vordergrund standen. Das war schon ein aussergewöhnliches Spielerlebnis, heute noch so etwas serviert zu bekommen! Aber halt auch nur eine Ausnahme!
 
Und das ist der Lauf der Dinge. Ich kann das schon verstehen was du schreibst. Auf der anderen Seite ist es ja einfach nur die Frage auf was man sich überhaupt noch selbst einlassen möchte. Oder ob man eben in der gefährlichen "früher war alles besser" Schiene gefangen hängt. Was letztlich aber dann tatsächlich oft dem älter werden geschuldet ist.

Ich merke dass erschreckenderweise bei mir immer schön an solchen Sachen wie Musik. Früher habe ich die ganzen Altheavys belächelt die nur noch Musik ihrer 70er Althelden kaufen und den ganzen neuen Krempel nicht mehr sonderlich interessant finden. Das war Anfang der Neunziger. Und heute ertappe ich mich immer wieder dabei dass nur noch meine "Althelden" aus den 90er mein Interesse wecken. Der Neumodische Krempel geht an mir meistens vorbei und spricht mich nicht mehr an bzw. hab ich das Gefühl das alles schon gehört und gesehen zu haben. Und ähnlich ist es mit Videospielen imho auch. Nur dass das Medium diesen alles schon gesehen und gespielt Effekt häufig durch immer bessere Grafik zu vertuschen weiß. Häufig sind es eben alte Kernprinzipien die nur auf die heutige Zeit angepasst werden. Als älterer Gamer sieht man dann häufig schon etwas hinter die "Matrix" und neigt dazu Spiele auf die simpelsten Komponenten herunter zu brechen. Und dann bleibt oft von modernen Blockbustern nicht mehr übrig wie von 15 Jahre alten Games. Es ist also nur die Frage ob man sich noch darauf einlassen möchte oder kann und wie "früher" darin abtauchen kann. Und ich stelle es mir nunmal auch so vor, dass wenn ich ein oder zwei Kinder habe die da herum wuseln und meine Aufmerksamkeit benötigen - sich meine Wertigkeiten da auch verschieben werden oder würden.

Ist ja bei mir (leider) schon im letzten Jahr durch berufliche Veränderungen so, dass sich manches bei mir das Zocken betreffend zwangsweise geändert hat. Derzeit neige ich auch eher dazu zu selektieren und "Perlen" für mich heraus zu filtern. Wo ich noch vor 4 Jahren alles gezockt hab, was nicht bei 3 ausm Regal war.
 
Klar. Ich hab auch immer gesagt, dass Videospiele auf einem Leistungsprinzip basieren, dem ich mich zunehmend weniger aussetzen möchte. Das hat sicherlich mit privaten Veränderungen zutun.

Bei der Musik bin ich ganz anders. Ich bin immer auf der Suche nach neuer, frischer Musik. Ich wollte auch nie so werden, wie damals die alten Säcke, die immer nur ihre Musik aus ihrer Jugendzeit hören wollten und das für das Nonplusultra hielten. :D Mir kommts auch so vor, als gäbe es heute viel mehr kleinere Bands, die gute Sachen liefern.
 
für mich kann die nextgen nicht schnell genug kommen und dass obwohl ich noch ne menge zum zocken habe. ich würde gerne erst zu der slim verion greifen, wenn die konsolen aber erst so spät rauskommen, dann kann ich mir das abschminken, denn so viel gibt es für mich in dieser gen auch nicht mehr zu zocken.
 
Mandos schrieb:
Und ich stelle es mir nunmal auch so vor, dass wenn ich ein oder zwei Kinder habe die da herum wuseln und meine Aufmerksamkeit benötigen - sich meine Wertigkeiten da auch verschieben werden oder würden.

Definitiv. Wenn ich die Wahl habe - 5 Minuten mit meiner Tochter spielen oder 2 Stunden zocken, dann kann man den PC und die Konsole von mir aus abbrennen und aus dem Fenster werfen. :D
Das mag sich auch geben, wenn sie älter wird, aber zur Zeit spiele ich lieber zum 100. Mal Hoppe-Hoppe-Reiter als irgendwas Digitales.
 
Mandos schrieb:
Derzeit neige ich auch eher dazu zu selektieren und "Perlen" für mich heraus zu filtern. Wo ich noch vor 4 Jahren alles gezockt hab, was nicht bei 3 ausm Regal war.

So mache ich das inzwischen auch. Vor allem Genrefremdes, außerhalb meines eigentlichen Beuteschemas wird inzwischen liegengelassen. Früher habe ich die auch mal angetestet, weil Andere so begeistert waren. Aber seitdem immer mehr Unvollendete im Regal stehen, habe ich das sein gelassen.

Und trotzdem will ich die neue Box - möglichst gestern. Ich habe die 360 schon seit Release,nun reichts langsam. Selbst wenn es nur ein Grafikrefresh gibt, es muß wieder frische Luft in den Laden :deal:
 
Ich habe mittlerweile auf dieser Gen alles durchgespielt was ich wollte (bis auf meine Most Wanted natürlich). Hab derzeit auch keine Ahnung, was ich spielen soll (daher der spontane FIFA Street-Kauf, auf das ich jedoch wirklich Lust habe, soll kein Notnagel sein). Ich beschwere mich aber trotzdem nicht, denn der Herbst/Winter wird voller/genialer denn je! :D
 
Glod schrieb:
Definitiv. Wenn ich die Wahl habe - 5 Minuten mit meiner Tochter spielen oder 2 Stunden zocken, dann kann man den PC und die Konsole von mir aus abbrennen und aus dem Fenster werfen. :D
Das mag sich auch geben, wenn sie älter wird, aber zur Zeit spiele ich lieber zum 100. Mal Hoppe-Hoppe-Reiter als irgendwas Digitales.

Was außer Frage stehen sollte! :deal:
 
Ich bin mittlerweile komplett auf Handhelds umgestiegen, die grösseren Konsolen sind weg. Für mich haben Spiele keinen grossen Stellenwert mehr; für das gelegentliche Zocken reicht mir meine PS Vita. Enttäuschenderweise haben sich die Videogames in ihrer Machart - abgesehen vom technischen Fortschritt - kaum verändert. Der Einheitsbrei, den ich 1000-fach schon mal gespielt habe, reizt mich nicht mehr. Ein einziges Déjà-vu-Erlebnis.
 
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