So, bin durch (habe aber noch nicht alle alternativen Enden).
In Trauma bewegt man sich durch vier Träume eines Unfallopfers. Die Traumwelten sind dabei durch Fotos (re)konstruiert. Man navigiert durch Klicken ala Myst, aber auch durch Mausgesten. Trauma hat einen sehr starken Fokus auf Exploration. Überall in den Levels sind Hinweise und Polaroids verteilt, welche die Geschichte weitererzählen. Puzzles gibt es eigentlich keine, was mir ganz gut gefallen hat.
Aber so richtig hat mich das Spiel nicht gepackt. Die einzelnen Szenen spiegeln vermutlich verschiedene Phasen eines Traumas wider, aber da fehlt mir das Wissen, um das beurteilen zu können. Für mich persönlich war das ganze gerade mal so interessant, dass ich die gute Stunde, die ich bis zum Ende gebraucht habe, überstanden habe. Das Spiel ist gut darin Atmosphären zu erzeugen, wird aber selten konkret und somit sicherlich nicht jeden ansprechen.
Trotzdem kann jeder selbst Trauma ausprobieren. Eine kostenlose Browser-Version gibt es auf der Homepage. Einziger Unterschied in der Vollversion sind eigentlich die Bildqualität und Ladezeiten: http://www.traumagame.com/trauma.html