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PS4/PC Horizon Zero Dawn (Remastered)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wobei diese "wir haben 1.000 Quadratkilometer mehr" Schwanzvergleiche im open world genre echt aufhören müssen. Nur die wenigsten haben das Talent, auch nur ein Viertel davon adäquat zu füllen.

Nach Witcher 3 betrachte ich dieses Genre ohnehin noch sehr viel kritischer als ich es ohnehin tat. Die Polen haben gezeigt, dass Open World nicht einfach nur XY km² an Wiederholung, Belanglosigkeit und Beschäftigungstherapie zu bedeuten hat.

Guerrilla Games traue ich es ehrlich gesagt nicht zu eine Open World abzuliefern welche meinen Ansprüchen gerecht wird, auch wenn die Erstpräsentation geil ist und Lust auf mehr macht.
 
Wenn Guerilla schon schreibt, dass man irgendwo die Mitte zwischen GTA/Assassin's Creed und Fallout/Skyrim treffen will, dann würde ich sowieso kein echtes Open World RPG erwarten. Vielleicht vom Aufbau mehr Richtung Zelda? Man kann auf jeden Fall gespannt sein.
 
Vier Vertreter die als Synonym dieses Sub Genres herhalten können? Klingt für mich nach einem waschechten Open World Game.

Die Frage ist eher wie viel RPG darin steckt.
 
Ich habe mich vielleicht falsch ausgedrückt. Ich denke nicht, dass Horizon da wirklich mit The Witcher konkurrieren will und wird. Ich tippe darauf, dass der Erkundungsaspekt, dieses Aufdecken einer Karte mit ihren Siedlungen und Persönlichkeiten, hier gar keine Rolle spielen wird.
 
Witcher ist auch nur ein Beispiel dafür, wie man dem Genre etwas von seiner (bisherigen) ureigenen Repetition und Belanglosigkeit nehmen kann. Wurde hier halt durch die Welt an sich und ganz besonders durch das Writing (in Kombination mit der Inszenierung) gelöst, welches seines Gleichen sucht.

Bin jederzeit für andere Ansätze offen aber irgendwie gehört GG nicht zu den Studios, denen ich das zutraue.
 
Ich sowieso nicht. Ich traue Guerilla eigentlich gar nichts zu, aber sie haben ja das Studio mit prominenten RPG-Entwicklern besetzt und vielleicht tragen das Spiel die Ambitionen weit genug. Eigentlich wünsche ich mir aktuell sowieso nur ein gutes Kampfsystem und spannende Kämpfe. Das sollte drin sein und mehr haben die Videos bisher auch nicht versprochen. Die Open World kann von mir aus tot sein.
 
Na dann kommt sowas wie Assassins Creed dabei heraus. Eigentlich ja brutal viel Potential aber vorwiegend durch beschissenes Open World Design in den Sand gesetzt :-/
 
Ich bin ja bei Guerlilla auch ein wenig skeptisch, denke aber dass siche die Holländer so schlecht nicht aufgestellt haben für das Projekt. Immerhin hat man neue Storyschreiber ins Haus geholt. Und dass man sich beim Witcher 3 Questteam bedient hat ist so schlecht ja mal nicht. Immerhin bietet Witscher 3 imo die mit Abstand besten Quests aller Open World Spiele und hat dort die Latte extrem hoch gelegt. Technisch mache ich mir auf jedenfall keine Sorgen. Das Spiel wird optisch wohl jeden Konsolen Open World Titel wegrocken. Ist neben Uncharted 4 definitiv mein Most Wanted 2016.
 
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Witcher ist auch nur ein Beispiel dafür, wie man dem Genre etwas von seiner (bisherigen) ureigenen Repetition und Belanglosigkeit nehmen kann. Wurde hier halt durch die Welt an sich und ganz besonders durch das Writing (in Kombination mit der Inszenierung) gelöst, welches seines Gleichen sucht.

Bin jederzeit für andere Ansätze offen aber irgendwie gehört GG nicht zu den Studios, denen ich das zutraue.

Die 150 oder mehr Fragezeichen beim Witcher waren aber auch nicht wirklich abwechslungsreich, bzw. eher belanglose und sich ständig wiederholende Aufgaben. (Monsternester / Banditennester / Schätze usw.)
 
Klar, denen habe ich mich auch kaum angenommen. Nur ab und an bei Lust und Laune welche mitgenommen. Habe da auch nicht wirklich etwas verpasst.

Ich meinte damit die tolle Hauptstory die sich in Sachen Inszenierung und Writing kein Stück vor geradlinigen Spielen verstecken muss (bzw. man eher umgekehrt nach vergleichbarer Konkurrenz suchen muss) und mit Entscheidungen bzw. daraus folgenden Konsequenzen aufwartet. Dazu gesellen sich dann auch noch viele tolle Sidequests und die Witcher Contracts. Das ist etwas was man in dieser Qualität im Open World Genre bisher kaum bekommen hat.
 
Das Problem an anderen Open World-Games war in erster Linie nicht die Masse an belanglosen Aufgaben, sondern das Fehlen der interessanten Nebenstories, die die Welt erst lebendig und authentisch machen.
 
War auch nicht persönlich gemeint. Ich frage mich halt manchmal wie das ganze Forum (zurecht) auf dieser ich wiederhol mich 100x UBISOFT-Scheisse rumhacken kann, aber beim Witcher, der die gleiche Scheisse in Grün macht sind alle nur voll des Lobes.

Weil es eben das und noch viel mehr macht. Würde Witcher 3 nur aus seinen Monsternestern und Schatzsuchen bestehen, dann wäre es auch zu Recht in der Luft zerrissen worden. Tut es aber nicht.

Das erhoffe ich mir auch von allen zukünftigen Open Worlds, die uns eine glaubhafte Welt unter die Nase reiben möchten.
 
Weil es eben das und noch viel mehr macht. Würde Witcher 3 nur aus seinen Monsternestern und Schatzsuchen bestehen, dann wäre es auch zu Recht in der Luft zerrissen worden. Tut es aber nicht.

Das erhoffe ich mir auch von allen zukünftigen Open Worlds, die uns eine glaubhafte Welt unter die Nase reiben möchten.

Ne, eben nicht. Von künftigen Open World Spielen erwarte ich mir, dass sie irgendwann KOMPLETT ohne diese "Sammel-Füller" auskommen. So gut der Witcher auch ist, aber auch dieses Spiel macht den Kniefall vor der Ubi-Mainstream Open World in manchen Punkten. Sicher nicht so krass, aber ich wünsche mir Open World Spiele, die ALLEIN mit ihren Nebenmissionen und ihrer Story/Inszenierung Spielstunden schaffen und auf Monsternester und Schatzsuchen verzichten können.
 
Ne, eben nicht. Von künftigen Open World Spielen erwarte ich mir, dass sie irgendwann KOMPLETT ohne diese "Sammel-Füller" auskommen. So gut der Witcher auch ist, aber auch dieses Spiel macht den Kniefall vor dem Ubi-Mainstream Open World in manchen Punkten. Sicher nicht so krass, aber ich wünsche mir Open World Spiele, die ALLEIN mit ihren Nebenmissionen und ihrer Story/Inszenierung Spielstunden schaffen und auf Monsternester und Schatzsuchen verzichten können.
Sehe ich auch so. Wobei das halt ne 2schneidige Sache ist. Manchen Leuten macht das halt Spaß. :ugly:
Mir wäre es aber auch lieber, dass Nebenmissionen wie "Sammel 100 Zeitungs-Schnipsel", "Zerstöre 100 Monsternester", "klettere auf 100 Türme", "finde alle 100 versteckte Hinweise" etc irgendwann mal der Vergangenheit angehören.
 
Auch in einem OW Spiel ohne diese Sachen wird es sicherlich genug Möglichkeiten geben den Jäger und Sammlertrieb zu befriedigen. Für mich ist das im Prinzip in TES schon sehr gut gelöst. Da gibt es Ruinen, Höhlen, Denkmäler etc. Vieles davon kann ich rein optional besuchen ohne das Gefühl zu haben ich klappere jetzt etwas ab. Und viele sind eben mit Nebenquests verbunden. Sammelaufgaben wie bei DAI oder die Monsternester bzw. Banditennester hats insofern dort auch nicht. Bei TES fehlt es halt an der Art des Storytellings. Das ist beim Witcher wesentlich besser in Szene gesetzt und zieht einen dadurch wesentlich besser in den Bann.
 
“We felt we had quite an original composition and combination of elements with the robots and the nature, so we also felt like it needed an original and strong character to go with that. One of the directions we were very interested in was a character like Sarah Connor in Terminator, Ripley in Alien or, more recently, Ygritte from Game Of Thrones; very strong female characters. That’s where we started.”
http://www.dualshockers.com/2015/07...-and-more-for-its-very-strong-female-heroine/
 
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