Türenmacher
IO Independent
Anlässlich der HD Trilogy und dem mittlerweile einige Wochen zurückliegenden Absolution.
Geschrieben und diskutiert wird viel. Doch welches Hitman ist nun im Gesamtpaket der beste Ableger für euch? Und warum? Ist die Blood Money-Fraktion im Konsolentreff wirklich so übermächtig?
Ich mache mal den Anfang. Mit aufgefrischten Erinnerungen und Eindrücken aus der HD Collection steht es nun fest, dass mein Geheimtipp nun doch der beste Teil der Serie ist:
Im Spoiler erkläre ich, wieso es so ist:
Contracts steht somit auf dem Thron, Blood Money & Absolution jedoch nur knapp dahinter. Es folgen Silent Assassin und abgeschlagen Teil 1.
Geschrieben und diskutiert wird viel. Doch welches Hitman ist nun im Gesamtpaket der beste Ableger für euch? Und warum? Ist die Blood Money-Fraktion im Konsolentreff wirklich so übermächtig?
Ich mache mal den Anfang. Mit aufgefrischten Erinnerungen und Eindrücken aus der HD Collection steht es nun fest, dass mein Geheimtipp nun doch der beste Teil der Serie ist:
Im Spoiler erkläre ich, wieso es so ist:
Missionen | Es gibt insgesamt 12 Missionen. Keine davon fällt qualitativ aus der Reihe, so wie es in jedem anderen Hitman sonst der Fall ist. Dafür gibt es sehr viele Serien-Highlights (Beldingford, Traditions of the Trade, Meat King, Deadly Cargo) und sowohl der Einstieg (Asylum Aftermath ist bereits eine richtige Mission) als auch das Finale (Hunter and Hunted, eine der besten Missionen) sind Klasse. Dazwischen gibt es dann die besten, japanischen Missionen aus Teil 1 sowie Bjakorv Bomb im extrem verschneiten Sibirien. Im Gesamtpaket das stimmigste Hitman.
Atmosphäre | Jedes Hitman hat eine ganz individuelle Atmosphäre vorzuweisen. H2 bietet vielfältige Kulturen rund um den Globus, BM das Alltägliche, Absolution den einsamen Roadtrip. Contracts widmet sich dem düsteren, morbiden, heruntergekommenen Stil. Alle Missionen finden ausnahmslos bei Nacht und Regen statt, das Design der Charaktere und Schauplätze wirkt überwiegend erwachsen und dreckig. Dieses Feeling macht Contracts so geil. Auch wegen dem Soundtrack. (Youtube)
Steuerung | Klar, Absolution spielt sich im Grunde perfekt. BM bot Unfälle & Container. Doch von den klassischen Hitman-Steuerungen fühlt sich Contracts am lässigsten an. Waffenhandling, das Fadenkreuz, die Wucht beim Schießen, Waffensound sowie das am besten gelöste Anschleichen noch vor BM machen das Feeling perfekt. Hier fühle ich mich wirklich wie ein Jäger, was natürlich auch an der Atmosphäre liegt.
Verkleidungen | Jap, das ausgewogenste Verkleidungssystem bietet tatsächlich Contracts. In H2 musste man übervorsichtig sein, in BM waren die Wachen quasi taub-blind und in Absolution war es unmöglich, bei Sichtkontakt an den NPC's vorbeizulaufen. Wenn man in Contracts jedoch die passende Verkleidung hat, kann man problemfrei an Wachen vorbeigehen, auch mal schneller. Doch ein gewisser Druck, keine groben Fehler machen zu dürfen ist weiterhin vorhanden. Und den braucht es meiner Meinung nach auch. Es ist hier also ein idealer Kompromiss.
Präsentation | Contracts versucht nicht, eine Story aufzubauen. Stattdessen schleppt sich 47 in ein schäbiges Hotelapartment und halluziniert im angeschossenen Zustand über alte Aufträge, sieht imaginäre Wachen im Zimmer herumlaufen und führt Selbstgespräche. Dann wechselt es direkt von Traum zum Anfang der Mission. Ziemlich cool gemacht. Am Ende wird 47 dann von einem Fremden zusammengeflickt und er muss aus dem besagten Hotel vor dem SWAT fliehen, in dem er das ganze Spiel über lag. Dazu ein tolles Voice Acting. Dieses Simple passt hervorragend zu Hitman.
Atmosphäre | Jedes Hitman hat eine ganz individuelle Atmosphäre vorzuweisen. H2 bietet vielfältige Kulturen rund um den Globus, BM das Alltägliche, Absolution den einsamen Roadtrip. Contracts widmet sich dem düsteren, morbiden, heruntergekommenen Stil. Alle Missionen finden ausnahmslos bei Nacht und Regen statt, das Design der Charaktere und Schauplätze wirkt überwiegend erwachsen und dreckig. Dieses Feeling macht Contracts so geil. Auch wegen dem Soundtrack. (Youtube)
Steuerung | Klar, Absolution spielt sich im Grunde perfekt. BM bot Unfälle & Container. Doch von den klassischen Hitman-Steuerungen fühlt sich Contracts am lässigsten an. Waffenhandling, das Fadenkreuz, die Wucht beim Schießen, Waffensound sowie das am besten gelöste Anschleichen noch vor BM machen das Feeling perfekt. Hier fühle ich mich wirklich wie ein Jäger, was natürlich auch an der Atmosphäre liegt.
Verkleidungen | Jap, das ausgewogenste Verkleidungssystem bietet tatsächlich Contracts. In H2 musste man übervorsichtig sein, in BM waren die Wachen quasi taub-blind und in Absolution war es unmöglich, bei Sichtkontakt an den NPC's vorbeizulaufen. Wenn man in Contracts jedoch die passende Verkleidung hat, kann man problemfrei an Wachen vorbeigehen, auch mal schneller. Doch ein gewisser Druck, keine groben Fehler machen zu dürfen ist weiterhin vorhanden. Und den braucht es meiner Meinung nach auch. Es ist hier also ein idealer Kompromiss.
Präsentation | Contracts versucht nicht, eine Story aufzubauen. Stattdessen schleppt sich 47 in ein schäbiges Hotelapartment und halluziniert im angeschossenen Zustand über alte Aufträge, sieht imaginäre Wachen im Zimmer herumlaufen und führt Selbstgespräche. Dann wechselt es direkt von Traum zum Anfang der Mission. Ziemlich cool gemacht. Am Ende wird 47 dann von einem Fremden zusammengeflickt und er muss aus dem besagten Hotel vor dem SWAT fliehen, in dem er das ganze Spiel über lag. Dazu ein tolles Voice Acting. Dieses Simple passt hervorragend zu Hitman.
Contracts steht somit auf dem Thron, Blood Money & Absolution jedoch nur knapp dahinter. Es folgen Silent Assassin und abgeschlagen Teil 1.