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PC Heimserver, NAS Erklärung, Beratung, Einrichtung - kurz: Hilfe!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Määhh, ich brauche was größeres :(

Ich habe mal so gerechnet und bräuchte auf jeden Fall so 2TB Speicherplatz und da ich viele Sachen (wie Bilder, Videos und Musik) ausschließlich auf der NAS habe brauche ich auch eine Spiegelung von diesen min. 2TB. Also eine min. 4TB NAS, die Timemachine fähig ist.

Hat jemand Vorschläge?
 
http://lime-technology.com/forum/index.php?PHPSESSID=e0c03946b8e0588c71712b32c61dc3a6&topic=2941.5

Scheint zu gehen.
 
Alten PC hernehmen, 3 x 2TB-Platten rein, USB-Stick, unRAID und schon hat man eine recht sichere Backup-Möglichkeit mit 4 TB.
 
Evin schrieb:
Alten PC hernehmen, 3 x 2TB-Platten rein, USB-Stick, unRAID und schon hat man eine recht sichere Backup-Möglichkeit mit 4 TB.

Ich habe noch einen alten PC, aber der verbraucht ja verdammt viel Strom, da der ja quasi ständig laufen würde.
Wie kommst du mit 3x2TB auf 4TB?
Ich nehme an dass unRAID würde dann vom USB Stick aus gestartet eine Art Linux Oberfläche sein?! Ist das dann Timemachine kompatibel?
 
eMKay schrieb:
Wie kommst du mit 3x2TB auf 4TB?

Eine (die größte) Platte dient als "Paritätsplatte".

• Falls eine der Datenplatten ausfällt kannst du sie wechseln und die verlorenen Daten wiederherstellen
• Falls die Paritätsplatte ausfällt kannst du noch immer auf die Daten auf den Platten zugreifen, die Platte tauschen und neuerlich eine Parität herstellen

Ist also relativ sicher.

Ich nehme an dass unRAID würde dann vom USB Stick aus gestartet eine Art Linux Oberfläche sein?! Ist das dann Timemachine kompatibel?

Nachdem man Timemachine dazu bringen kann auch auf SMB-Shares zu sichern sollte es klappen.
Als Benutzerinterface dient ein (recht übersichtliches) Web-Interface.
 
Hm, aber wozu brauche ich die Paritätsplatte? Ich dachte ich haue 2x2TB rein, damit hätte ich doch eine 2TB Sicherung, die auf die anderen 2TB gespiegelt wird.
Wozu dann die Paritätsplatte?

Die kann mein Backupvolumen ja nicht auf 4TB erhöhen, da sie ja nicht voraussagen kannn welche der beiden Platten ausfällt.
 
In der Gratisversion kann man 3 Platten (1x Parität, 2x Daten) nutzen. In der Vollversion kann man weitaus mehr nutzen.

Der Clou an der Geschichte ist, dass halt die Paritätsplatte den Ausfall einer einzelnen Platte ausgleicht. Egal ob jetzt Daten A oder Daten B (oder C, D, E, F,... in der Vollversion) betroffen ist.

Wie es genau funktioniert; keine Ahnung. Es funktioniert jedenfalls.

Du kannst auch 1x Parität (2gb) und 1x Daten (2gb) nutzen, dann hast du 2gb Speicher für's Backup. (Und es kann jeweils wieder eine der beiden Platte ausfallen ohne dass es zum Datenverlust kommt)
 
Evin schrieb:
Du kannst auch 1x Parität (2gb) und 1x Daten (2gb) nutzen, dann hast du 2gb Speicher für's Backup. (Und es kann jeweils wieder eine der beiden Platte ausfallen ohne dass es zum Datenverlust kommt)

Das leuchtet mir ja ein, da wird eben eine Platte gespiegelt. Aber wie das gehen soll mit 4TB Daten und 2TB Parität, die die 4TB ausgleichen soll raff ich nicht.
 
Für Raid 1 spiegelst du immer zwei Platten, musst die Daten also auf beide schreiben und hast immer nur die Hälfte des Speicherplatzes zur Verfügung. Fällt eine aus, dann hast du immer noch alle Daten.

Für Raid3, 4 bzw. 5 kannst du von n Platten (n-1) für Daten verwenden. Auf der n-ten Platte hast du dann Kontrollbits, mit deren Hilfe (und den verbleibenden Platten) du die Daten einer einzelnen ausgefallenen Festplatte wieder herstellen kannst.

Bei vier 2TB Platten hast du bei Raid 1 dann 4TB und bei Raid 3,4 bzw. 5 dann 6 TB. Bei zwei bzw. drei Platten hast du platzmäßig keine Unterschiede, du hast jeweils 4 TB. Die Schreib- und Lesegeschwindigkeiten unterscheiden sich aber.

Hoffe mal ich schreibe nichts falsches, aber sollte eigentlich so sein
 
Hm ok. Na wenn das funktioniert soll es mir recht sein. Ich kann mir das mit den kontrollbits nur nicht wirklich erklären.

Bleibt noch das Problem, dass wie man so einen PC kostengünstig aufbaut. Es sollte geräuschlos, günstig und vorallem mit niedrigem Stromverbrauch sein, da er fast immer läuft.
 
Betrachte folgendes Beispiel:
Du hast drei Festplatten, zwei mit Daten, eine als Kontrolle. Du verwendest als einfache Kontrollfunktion die xor Verknüpfung, also x mod 2.
Du betrachtest nun z.B. Position a auf den Festplatten. HHD hat hier eine 1 und HDD 2 eine 0. Dann summierst du das auf und wendest xor an. Du bekommst dann als Kontrollwert 1. Den schreibst du an Position a auf die Kontrollfestplatte. Fällt jetzt z.B. HDD1 aus, dann weißt du, dass auf HDD 2 auf Position a eine 0 steht und bei HDD 3 als Kontrollbit eine 1. Damit das sein kann, muss auf Position a in HDD 1 dann eine 1 gestanden haben, denn wäre dort eine, dann hätte man als Kontrollbit eine 0 stehen.

Für mehrere Festplatten funktioniert das ganze dann analog.

Ausführlicher wirds hier erklärt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Paritätsbit
 
Ah ok, das erklärt warum ich aus 6TB eine 4TB Sicherung machen kann, die immer noch eine Spiegelfunktion besitzt. Sehr cooles System, da hat sich einer was bei bedacht.


nun gilt es ein solches System zu bauen :D
 
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