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Hat die amazon-Reportage euer Kaufverhalten verändert?

Hat die amazon-Reportage euer Kaufverhalten verändert?

  • Ja, ich werde amazon meiden, so gut es geht

    Stimmen: 6 4,3%
  • Ich werde meine amazon-Käufe einschränken, wenn es anderswo nicht teurer ist

    Stimmen: 8 5,8%
  • Mir ist das egal, bei mir ändert sich nichts

    Stimmen: 97 70,3%
  • Ich habe amazon bislang sowieso gemieden

    Stimmen: 5 3,6%
  • Habe die Reportage nicht gesehen / keine Meinung

    Stimmen: 22 15,9%

  • Umfrageteilnehmer
    138

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

haha... danke ;) also ist es also OK wenn man ein kleines Einkommen hat solche Strategien zu unterstützen, anstatt dann zu verzichten oder eben länger zu sparen...

Schön wie Du dir es gerade mal so zurecht legst wie es Dir passt.
 
Boarder schrieb:
haha... danke ;) also ist es also OK wenn man ein kleines Einkommen hat solche Strategien zu unterstützen, anstatt dann zu verzichten oder eben länger zu sparen...

Schön wie Du dir es gerade mal so zurecht legst wie es Dir passt.

Ich lege mir gar nichts zu recht. Wenn wir nach deiner Argumentation gehen, sollten wir komplett auf Amazon verzichten und nur noch lokal, bei den kleinen Händlern was kaufen. Darum geht es doch. Amazon geht dahin, wo es für Sie am günstigsten ist, egal ob jeder dort kauft oder nicht.
 
Boarder schrieb:
haha... danke ;) also ist es also OK wenn man ein kleines Einkommen hat solche Strategien zu unterstützen, anstatt dann zu verzichten oder eben länger zu sparen...

Das Problem fängt ja schon da an, dass die Einkommen so unterschiedlich sind. Es ist einfach in keiner Weise gerechtfertigt, dass in einem Konzern ein Manager dermaßen mit Kohle zugeschmissen wird, während die Putzfrau die auch einen mordsanstrengenden Job hat von ihrem Einkommen kaum überleben kann.
 
Mir geht´s darum das Du dich aus der Verantwortung stehlen willst und die ganze Belastung auf Personen verteilen willst die eh schon viel verdienen und damit schon eine große Abgabenlast tragen.

Aber sobald es dann um dein eigenes Geld gehst, rennst Du dann ganz schnell weg und unterstützt selbst Strategien und Firmen die in deinen eigenen Augen ja nicht sozial sind. Bevor man anderen was vorwirft, sollte man erst mal vor der eignen Haustür putzen ;)
 
Boarder schrieb:
Mir geht´s darum das Du dich aus der Verantwortung stehlen willst und die ganze Belastung auf Personen verteilen willst die eh schon viel verdienen und damit schon eine große Abgabenlast tragen.

Aber sobald es dann um dein eigenes Geld gehst, rennst Du dann ganz schnell weg und unterstützt selbst Strategien und Firmen die in deinen eigenen Augen ja nicht sozial sind. Bevor man anderen was vorwirft, sollte man erst mal vor der eignen Haustür putzen ;)

Das ist immer eine Frage wie viel Geld man zur Verfügung hat. Personen die eh schon viel verdienen können und müssen auch mehr abgeben, ohne das es merklich schmerzt. Stichwort: Solidargemeinschaft.

Wenn hingegen jemand so wenig Geld verdient, dass er ein Jahr sparen muss, um sich was für 100,- € kaufen zu können, ist es meiner Ansicht nach deutlich besser nachzuvollziehen, wenn er billig kauft. Auch wenn er damit leider die falschen Ziele unterstützt.

Und die Verantwortung für diese Mißstände den Niedrigverdienern in die Schuhe schieben zu wollen, ist gerade zu zynisch.
Besonders wenn man selber sehr viel Geld hat.
 
Boarder schrieb:
Mir geht´s darum das Du dich aus der Verantwortung stehlen willst und die ganze Belastung auf Personen verteilen willst die eh schon viel verdienen und damit schon eine große Abgabenlast tragen.

Aber sobald es dann um dein eigenes Geld gehst, rennst Du dann ganz schnell weg und unterstützt selbst Strategien und Firmen die in deinen eigenen Augen ja nicht sozial sind. Bevor man anderen was vorwirft, sollte man erst mal vor der eignen Haustür putzen ;)

Ich stehle mich doch gar nicht aus der Verantwortung? Hab ich nirgends gesagt. Frag mich nur, wie du von dem einem auf das andere kommst.
 
hoover schrieb:
Boarder schrieb:
Mir geht´s darum das Du dich aus der Verantwortung stehlen willst und die ganze Belastung auf Personen verteilen willst die eh schon viel verdienen und damit schon eine große Abgabenlast tragen.

Aber sobald es dann um dein eigenes Geld gehst, rennst Du dann ganz schnell weg und unterstützt selbst Strategien und Firmen die in deinen eigenen Augen ja nicht sozial sind. Bevor man anderen was vorwirft, sollte man erst mal vor der eignen Haustür putzen ;)

Das ist immer eine Frage wie viel Geld man zur Verfügung hat. Personen die eh schon viel verdienen können und müssen auch mehr abgeben, ohne das es merklich schmerzt. Stichwort: Solidargemeinschaft.

Wenn hingegen jemand so wenig Geld verdient, dass er ein Jahr sparen muss, um sich was für 100,- € kaufen zu können, ist es meiner Ansicht nach deutlich besser nachzuvollziehen, wenn er billig kauft. Auch wenn er damit leider die falschen Ziele unterstützt.

Und die Verantwortung für diese Mißstände den Niedrigverdienern in die Schuhe schieben zu wollen, ist gerade zu zynisch.
Besonders wenn man selber sehr viel Geld hat.
Personen die ein hohes Gehalt haben, haben schön höhere Abgaben - ist natürlich immer einfach von andren noch mehr zu verlangen, wenn man selbst davon nicht betroffen ist ;)


Also weniger Gehalt recht fertig nicht soziale Strategien zu unterstützen... Und das ist dann eine sozial Gemeinschaft die ja dann immer von den Besserverdienenden erwartet wird . ... Aha ;) das muss ich mir merken...
 
Boarder schrieb:
Personen die ein hohes Gehalt haben, haben schön höhere Abgaben - ist natürlich immer einfach von andren noch mehr zu verlangen, wenn man selbst davon nicht betroffen ist ;)


Also weniger Gehalt recht fertig nicht soziale Strategien zu unterstützen... Und das ist dann eine sozial Gemeinschaft die ja dann immer von den Besserverdienenden erwartet wird . ... Aha ;) das muss ich mir merken...

Besser Verdienende können auch mehr abgeben.

Wenn du 6000 Netto im Monat hast und 800,- € für irgendwas mehr ausgeben musst, sollte das kein Problem sein, wenn du nicht in völlig übertriebenem Luxus lebst.
Wenn du aber nur 850,- € Netto im Monat hast, sieht das mit jeglicher Mehrausgabe schlecht aus, weil dir dann jeder Euro zum Überleben fehlt.

Und ja, nur Besserverdienende haben durch ihr Geld überhaupt die Möglichkeit die Gesellschaft diesbezüglich nennenswert und dauerhaft positiv zu beeinflussen.

Oder anders gesagt: "...no one needs morality when there isn't enough to eat"
 
hoover schrieb:
Boarder schrieb:
haha... danke ;) also ist es also OK wenn man ein kleines Einkommen hat solche Strategien zu unterstützen, anstatt dann zu verzichten oder eben länger zu sparen...

Das Problem fängt ja schon da an, dass die Einkommen so unterschiedlich sind. Es ist einfach in keiner Weise gerechtfertigt, dass in einem Konzern ein Manager dermaßen mit Kohle zugeschmissen wird, während die Putzfrau die auch einen mordsanstrengenden Job hat von ihrem Einkommen kaum überleben kann.

bitte fang nicht DIESE diskussion an!

und das besserverdienende mehr abgeben könne ist klar, daher GEBEN sie auch MEHR ab...
 
hoover schrieb:
Boarder schrieb:
Personen die ein hohes Gehalt haben, haben schön höhere Abgaben - ist natürlich immer einfach von andren noch mehr zu verlangen, wenn man selbst davon nicht betroffen ist ;)


Also weniger Gehalt recht fertig nicht soziale Strategien zu unterstützen... Und das ist dann eine sozial Gemeinschaft die ja dann immer von den Besserverdienenden erwartet wird . ... Aha ;) das muss ich mir merken...

Besser Verdienende können auch mehr abgeben.

Wenn du 6000 Netto im Monat hast und 800,- € für irgendwas mehr ausgeben musst, sollte das kein Problem sein, wenn du nicht in völlig übertriebenem Luxus lebst.
Wenn du aber nur 850,- € Netto im Monat hast, sieht das mit jeglicher Mehrausgabe schlecht aus, weil dir dann jeder Euro zum Überleben fehlt.

Und ja, nur Besserverdienende haben durch ihr Geld überhaupt die Möglichkeit die Gesellschaft diesbezüglich nennenswert und dauerhaft positiv zu beeinflussen.

Oder anders gesagt: "...no one needs morality when there isn't enough to eat"

Dem würde ich mich mal anschliessen. Wer kaum Geld zum Überleben hat, von dem kann ich im Zweifelsfall keine moralischen Beweggründe mehr erwarten. Der geht im Zweifelsfall auch in den Aldi einkaufen, egal was die mit ihren Angestellten machen.

Wer sich aber im gewissen Masse "Luxus" leisten kann, der kann auch die Verantwortung für sein Tun und Handeln übernehmen.

Das ist aber ein so weit gestricktes Thema... das fängt beim Yoghurt an und endet bei so Dingen, dass in Deutschland mittlerweile fast nichts mehr an Unterhaltungselektronik hergestellt wird, während Korea sich die Hände reibt.
 
Ihr redet von amazon, wir reden hier nicht von armen sondern von computerspielen und fernseher die ihr bestellt, ihr wollt doch jetzt ernsthaft mir nicht erzählen wollen dass einem keine andere wahl blieb sein computerspiel billig bei amazon uk zu bestellen und man trotzdem das verhalten amazons anprangert und die reichen ebenso anprangert weil diese ebenso bei amazon bestellen? Darf ich lachen? Oder auslachen? Es geht hier nicht um das verhungern sondern reine luxusgüter und wer kein geld hat hat auch kein recht auf luxusgüter.
 
hoover schrieb:
Boarder schrieb:
Personen die ein hohes Gehalt haben, haben schön höhere Abgaben - ist natürlich immer einfach von andren noch mehr zu verlangen, wenn man selbst davon nicht betroffen ist ;)


Also weniger Gehalt recht fertig nicht soziale Strategien zu unterstützen... Und das ist dann eine sozial Gemeinschaft die ja dann immer von den Besserverdienenden erwartet wird . ... Aha ;) das muss ich mir merken...

Besser Verdienende können auch mehr abgeben.

Wenn du 6000 Netto im Monat hast und 800,- € für irgendwas mehr ausgeben musst, sollte das kein Problem sein, wenn du nicht in völlig übertriebenem Luxus lebst.
Wenn du aber nur 850,- € Netto im Monat hast, sieht das mit jeglicher Mehrausgabe schlecht aus, weil dir dann jeder Euro zum Überleben fehlt.

Und ja, nur Besserverdienende haben durch ihr Geld überhaupt die Möglichkeit die Gesellschaft diesbezüglich nennenswert und dauerhaft positiv zu beeinflussen.
Gering Verdienende doch genau, dann eben durch Verzicht und einen späteren Kauf eines Konsumgut.
 
Und da die masse arm ist und nicht reich ist die masse an diesem verhalten schuld, nicht die reichen, die reichen kaufen sogar meist beim Händler ums eck oder biofleisch beim echten Metzger nebenan, schuld ist die masse die trotz ihrem wenigen geld nicht auf luxus wie fleisch und entertainment verzichten wollen. Das ist nicht entschuldbar, man kann es ja konsumieren aber man kann sich dann nicht hinstellen und sein eigenes verhalten damit entschuldigen.
 
pil schrieb:
Und da die masse arm ist und nicht reich ist die masse an diesem verhalten schuld, nicht die reichen, die reichen kaufen sogar meist beim Händler ums eck oder biofleisch beim echten Metzger nebenan, schuld ist die masse die trotz ihrem wenigen geld nicht auf luxus wie fleisch und entertainment verzichten wollen. Das ist nicht entschuldbar, man kann es ja konsumieren aber man kann sich dann nicht hinstellen und sein eigenes verhalten damit entschuldigen.

Ich will dir ja garnicht widersprechen, trotzdem ist es natürlich nicht wenig vom "Gering"verdiener verlangt, auf Konsum zu verzichten, nur weil die Industrie alle Moral über Bord geworfen hat.

Diese Un-Moral wird übrigens von Menschen gemacht, die sehr viel Geld verdienen.

Ach ja...

Hallo, xxx,

wir schreiben Ihnen bezüglich Ihrer Stornierungsanfrage für die Bestellung #028-8028338-1766734.



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Freundliche Grüße

Kundenservice Amazon.de
www.amazon.de

Dann bleibt es eben bei meiner normalen Version vom Händler in Trier. ;)
 
Zimtzicke schrieb:
pil schrieb:
Und da die masse arm ist und nicht reich ist die masse an diesem verhalten schuld, nicht die reichen, die reichen kaufen sogar meist beim Händler ums eck oder biofleisch beim echten Metzger nebenan, schuld ist die masse die trotz ihrem wenigen geld nicht auf luxus wie fleisch und entertainment verzichten wollen. Das ist nicht entschuldbar, man kann es ja konsumieren aber man kann sich dann nicht hinstellen und sein eigenes verhalten damit entschuldigen.

Ich will dir ja garnicht widersprechen, trotzdem ist es natürlich nicht wenig vom "Gering"verdiener verlangt, auf Konsum zu verzichten, nur weil die Industrie alle Moral über Bord geworfen hat.

Diese Un-Moral wird übrigens von Menschen gemacht, die sehr viel Geld verdienen.

Ach ja...

Hallo, xxx,

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Dann bleibt es eben bei meiner normalen Version vom Händler in Trier. ;)

Ich verlange gar nicht auf den konsum zu verzichten sondern dass man sich eben als solcher konsument hintellt und es dann den reichen vorwirft dass sie schuld an dem system wären. Es ist falsch sich nicht als teil dieses systems zu sehen und das dann auch jur zu versuchen zu entschuldigen. So ändert aich ja nie was, wir selbst, wir konsumenten sind am dem system schuld weil wir geiz als geil empfinden und sonald jemand kommt und mit dem finger darauf zeigen will man sich wegducken und die schuld von sich weisen, so funktioniert das einfach nicht.
 
hoover schrieb:
Und ja, nur Besserverdienende haben durch ihr Geld überhaupt die Möglichkeit die Gesellschaft diesbezüglich nennenswert und dauerhaft positiv zu beeinflussen.

Öh, bitte was :staun:

Ok, da muss ich doch mal kurz ein Beispiel dazu bringen und wer hätte es anders gedacht: Es ist natürlich die Energiewende.

Gutgestellte Menschen kaufen sich schon PV-Anlagen, Beteiligungen an Windparks um diese zu Finanzieren, beziehen Ökostrom - erfüllen also, das was du als nötige Vorraussetzung siehst, dass sich ein Misstand ändert.

So und jetzt?

Jeder Mensch auf diesem Planeten trägt eine Verantwortung für selbigen und deshalb ist es die Pflicht eines JEDEN einzelnen dafür Sorge zu tragen, dass er Ökostrom bezieht, denn das ist der einzige Hebel, der die großen Energieriesen wirklich dazu bewegt ihre Energieversorgung auf 100% EE umzustellen (was schon heute möglich ist).
Dass die Regierung dafür Sorge zu tragen hat, dass Menschen, die von der Stütze leben in ihren Wohnungen Ökostrom beziehen (müssen) steht natürlich außer Frage.



Das Kollektiv trägt Verantwortung und muss handeln. Dass ich nur Biofleisch kaufe juckt doch keine Sau und wenn ich es tue heißt es immer "Ja du kannst es Dir doch leisten". Sorry, aber ich kann mir deshalb auch gerade kein Auto leisten, also fahre ich Fahrrad. Warum? Weil mir das wichtiger ist.
Dann habe ich halt einen 10 Jahre alten TV und nicht den neusten. Es ist MEINE Verantwortung und die Verantwortung eines jeden einzelnen und nicht der "Reichen".
 
pil schrieb:
Es geht hier nicht um das verhungern sondern reine luxusgüter und wer kein geld hat hat auch kein recht auf luxusgüter.

Wer kein Geld hat hat dann auch kein Recht auf Kultur? Na das ist ja toll, wenn Rechte danach vergeben werden wer Geld hat und wer nicht.

Natürlich hat jeder Mensch auch ein Bedürfnis nach kulturellen Dingen oder möchte sich auch mal etwas gönnen. Und bei armen Menschen ist das vielleicht mal ein Videospiel für 30,- € und keine regelmäßige Riesenmenge von völlig überzogenen Luxusgütern. Das die dabei ganz genau auf den Preis schauen müssen, damit sie sich sowas überhaupt mal leisten können ist doch klar. Auch wenn ihnen der moralische Aspekt bewusst ist, müssen sie natürlich ein viel höheres Opfer für so eine Mehrausgabe bringen. Ein Besserverdiener zahlt den Unterschied aus der Portokasse.
 
Kultur definierst du als 60 zoll fernseher und spiele die man zu release kauft? Ich kann sehr wohl kultur auf unterschiedlichster art konsumieren die kaum einen cent kosten. Du redest von luxus. Man bekommt heute gebraucht spiele von 1€ bis 5€. Ein harz4 empfänger benötigt kein gtav zum release, wenn er die zigaretten weglässt reicht das sogar für ein spiel pro monat oder 10 spiele ausgeliehen. Das ist alles jammern auf höchstem niveau. Wobei er gar nicht spielen sollte sondern sich bilden oder sich ausbilden um aus seiner situation zu kommen, das spielen und rtl wird ihm hier nicht dabei helfen.
 
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